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Design (M.A.)

Profillinie: Digitaler Raum – Daten, Interaktion, Wissen Sozialer Raum – Bildung, Partizipation, Gemeinschaft
Grafik Relational Landscapes
Relational Landscapes © Lukas Büttenbender, Tilmann Finner, Victor Molina, Peter Schwarz

Der Masterstudiengang Design eröffnet auf einzigartige Weise Raum und Zeit, um Ideen, Konzepte, Objekte, Systeme, Interventionen und Erfahrungen zu entwickeln. Das Studium schafft Raum für Forschung, Erkundung, Reflexion und Handeln in einem gesellschaftspolitischen Klima, das uns aktuell besonders herausfordert. Eingebettet in eine Gemeinschaft aus Gestalter*innen und Denker*innen, deren Praxen von visueller Kommunikation über digitale Systeme bis zu materiellen und räumlichen Arbeiten reichen, bietet der Masterstudiengang Design Zeit. Zeit, um zu hinterfragen, neu zu denken und alternative Wege für unsere Gegenwart und mögliche Zukünfte zu beschreiten. Begeben Sie sich mit uns auf eine transformative Reise!

Abschluss:
Master of Design
Master of Arts
Studienform:
Vollzeit
Teilzeit
Lehrsprache:
Deutsch
Englisch
Regelstudienzeit:

2 Semester
4 Semester

Studienbeginn:
Wintersemester
Anmeldung zur Eignungsprüfung:

bis 01.04. 

Bewerbungsfrist:

15.05. – 15.07. (zulassungsbeschränkt)

Voraussetzungen:
Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, bestandene Eignungsprüfung
Leistungsumfang:

60 ECTS-Leistungspunkte
120 ECTS-Leistungspunkte

Modulhandbücher & Ordnungen
Profil

Forschen durch Gestalten – der neue Design-Master an der FHP

Der neue Masterstudiengang Design bietet eine inspirierende Lernatmosphäre, in der eine forschungsorientierte Studiokultur kollaboratives Arbeiten und kreative Prozesse unterstützt. Durch die Spezialisierung auf eines unserer Studios, »Design as Narrative Practice« (deutschsprachiger Studientrack) oder »Postdigital Design« (englischsprachiger Studientrack), eröffnet sich eine flexible, modulare und interdisziplinäre Lernumgebung. Das Programm bietet neben technologisch herausragend ausgestatteten Laboren eine vielfältige Auswahl an Kursen aus dem gesamten gestalterischen Spektrum des Fachbereichs Design. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihr eigenes individuelles Masterstudium zu gestalten. Im Mittelpunkt des Studiums steht eine praxisorientierte und theoretisch fundierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen und interdisziplinären Zukunftsperspektiven, in gestalterischen wie künstlerischen Forschungszugängen.

Design als erzählerische Praxis

Eine Gegenwart voller offener Fragen verlangt nach Formen der Gestaltung, die Komplexität nicht reduzieren, sondern erfahrbar machen. Wie werden Daten zu Erzählungen, die Zusammenhänge sichtbar machen, statt sie zu verkürzen? Wie lassen sich ökologische Veränderungen kommunizieren, die sich unserer unmittelbaren Erfahrung entziehen? Und wie lässt sich gesellschaftlichen Herausforderungen multiperspektivisch begegnen? Das Studio Design as Narrative Practice begegnet solchen Fragen, indem es vielfältige Arten der Narration als künstlerisch forschende Praxis versteht, die gesellschaftliche, ökologische und kulturelle Fragen durch Material, Sprache, Form, Körper, Ritual und Erzählung untersucht. Statt Lösungen für klar definierte Probleme zu entwickeln, entstehen explorative Formen der Visualisierung, Erfahrung und Erkenntnisproduktion.

Designing Beyond the Interface

Digitale Technologien sind untrennbar mit unserem Alltag verwoben. Die Herausforderung ist nicht länger die Digitalisierung selbst, sondern das kritische, verantwortungsvolle und kreative Gestalten für die postdigitale Gegenwart. Im Rahmen des Studios untersuchen und gestalten die Studierenden eine Welt, in der Interfaces, Algorithmen, Daten und intelligente Systeme keine bloßen Werkzeuge mehr sind, sondern Verhalten, Kommunikation, Ökonomien und demokratische Gesellschaften aktiv prägen.

Interfaces, Algorithmen, Daten und intelligente Systeme sind längst keine bloßen Werkzeuge mehr, sie prägen Verhalten, Kommunikation und demokratische Gesellschaften. Das Studio lädt die Studierenden dazu ein, sozio-technische Systeme durch Research through Design, spekulative Exploration und Experimente zu untersuchen und ihre Erkenntnisse in Prototypen, Systeme und Zukunftsszenarien zu übersetzen.

Laufende Studios (2026/27)

Diese Studios laufen bereits und nehmen keine Bewerbungen mehr an. 

Zu den Studios ab Wintersemester 2027/28

Das Master-Studio »Design als Strategie« versteht alle gestalterischen Disziplinen als zweckorientierte Maßnahmen zum Erreichen eines Ziels. Ausgebildete Designer*innen entwickeln sich hier zu Entscheider*innen und damit zu beratenden Gegenübern für Auftraggeber, und zwar schon beim Briefing, lange vor dem Entwerfen.

Dafür braucht es Verständnis-Arbeit: Interessen anhören, Ziele kritisch befragen, Kontexte, Akteure, Bedingungen und Wirkungen einschätzen. Auf dieser Basis entstehen Szenarien mit unterschiedlichen Maßnahmen. Wer durch die Brille der Auftraggeber schaut, wägt Ziel, Aufwand, Zeit, Kosten und Nutzen ab und denkt in Ressourcen und Return on Investment.

Hintergrund ist die Beobachtung, dass immer mehr originäre Gestaltungsaufgaben automatisiert, KI-gestützt oder von Amateuren selbst übernommen werden. Was heißt das für die Rolle von Design-Profis? Wir fragen erfolgreiche Absolvent*innen der FH Potsdam und entwickeln daraus ein Framework für eine strategisch denkende Designer*innen-Generation. 

Geleitet wird das Studio von Matthias Beyrow, Professor für »Identität und Zeichen« am Fachbereich Design. In seinem Corporate Identity & Corporate Design-Kompendium werden die Potenziale unterschiedlicher Designdisziplinen für ganzheitliche Designstrategien unterstrichen.

Das englischsprachige Master-Studio »Speculative Software« widmet sich der Gestaltung und Erforschung kreativer, experimenteller Software-Interfaces. Es erweitert die Grenzen des Interaktionsdesigns und lädt Studierende ein, jenseits etablierter Konventionen über derzeitige und zukünftige Formen von Software zu spekulieren.

Dafür braucht es drei Perspektiven: Technologie, Spekulation und Kommunikation. Das erste Semester führt in XR, Webtechnologien, KI, räumliche Typografie, Robotik, Datenvisualisierung und Software-Prototyping ein, das zweite in Theorie und Thesenentwicklung, das dritte in strategische Kommunikation. Das vierte Semester ist der Masterarbeit gewidmet.

Hintergrund ist die Beobachtung, dass Software das dominierende Medium unserer Zeit ist, dass es ihr aber oft an Kreativität und Vision mangelt. Was heißt das für die Gestaltung? Wir erproben radikale Designansätze und reflektieren dabei die kulturellen und ethischen Implikationen von Software. Möglich ist außerdem ein Double Degree mit der National Taipei University of Technology.

Geleitet wird das Studio von Boris Müller, Professor für Interaction Design und Co-Direktor des Urban Complexity Lab. In seinem TEDx-Vortrag The Art of Speculative Software stellt er konventionelle UX-Paradigmen in Frage und entwickelt seine Perspektive auf spekulative Software.

Stimmen der Studierenden
  • Portrait Sarah Kiss
    © Andrea Vollmer

    Ich studiere, um mich auszuprobieren und mir das Wissen anzueignen, aktuelle Technologieentwicklungen bewusster mitzugestalten. Die FHP bietet dafür ein zukunftsgerichtetes Studium, das in dieser Form einzigartig ist. Das Double Degree Programm mit der Taipei Tech macht das Studium dabei auf mehreren Ebenen zu einer spannenden und bereichernden Erfahrung.

    Sarah Kiss
  • Portrait Marius Claßen
    © Andrea Vollmer

    Der Master Design an der FHP bekommt durch meine Berufserfahrung eine besondere Qualität. Nicht mehr das Schaffen, sondern das Wirken steht im Fokus. Dafür braucht es Eigeninitiative und den Mut, die eigene Rolle neu zu formen. Engagierte Lehrende, vielfältige Werkstätten und eine positive Atmosphäre schaffen den Rahmen.

    Marius Claßen
  • Portrait Lele Schlaich
    © Andrea Vollmer

    Im Studio „Speculative Softwares" schätze ich besonders den Input und Austausch zwischen Studierenden und Professor*innen. Highlight war, jede Woche eine neue Software zu entdecken – mit viel Zeit und angenehmer Atmosphäre. Dazu bereichert mich die Vielfalt unserer internationalen Gruppe mit ihren unterschiedlichen Perspektiven enorm.

    Lele Schlaich

Design in der Polykrise

Klimakrise, gesellschaftliche Polarisierung und tiefgreifende technologische Transformationen prägen eine Gegenwart, die mehr offene Fragen als eindeutige Antworten bereithält. Der Masterstudiengang Design an der Fachhochschule Potsdam begegnet dieser Vielschichtigkeit nicht mit vorschnellen Lösungen, sondern mit einer forschend-gestalterischen Haltung, die Ambivalenzen anerkennt und produktiv nutzt.

Im Zentrum des Studienprogramms steht Design als erkenntnisorientierte, forschungsbasierte und gestalterisch-kreative Praxis. Anstelle eindimensionaler Narrative vermittelt der Studiengang die Fähigkeit, komplexe Spannungsfelder auszuhalten, zu analysieren und gestalterisch zu bearbeiten. Studierende lernen, dichotome Denkmuster kritisch zu hinterfragen, Konfrontation durch Perspektivvielfalt aufzulösen und die Zwischenräume als relevante Gestaltungsräume zu verstehen.

Gestaltung wird dabei sowohl als Reflexion des Bestehenden als auch als spekulative Praxis zukünftiger Möglichkeitsräume begriffen. Das Studium eröffnet Raum für die Auseinandersetzung mit alltäglichen, kontextgebundenen Gestaltungssituationen ebenso wie für die Entwicklung visionärer Szenarien, die zur kritischen Diskussion gesellschaftlicher Zukunftsentwürfe anregen. Die Projekte zeichnen sich durch konzeptionelle Schärfe, gestalterische Exzellenz und diskursive Tiefe aus.

In einer Zeit, in der Designmethoden häufig unreflektiert als Allzwecklösungen propagiert wurden, versteht sich unser Masterangebot als bewusstes Gegenprogramm: Es setzt auf Konsolidierung, Tiefenschärfe und eine präzise Kontextualisierung gestalterischer Prozesse. Im Spannungsfeld von Beschleunigung und Entschleunigung vermittelt das Programm ein gestalterisches Rhythmusgefühl – aufmerksam, verantwortungsbewusst und mit Gespür für den richtigen Moment.

Infografik zu den Forschungsfeldern im Studiengang MA Design

Forschungsorientierung

Diese Haltung spiegelt sich nicht nur in den gestalterischen Projekten, sondern auch in der engen Verbindung von Lehre und Forschung wider. Der Masterstudiengang eröffnet vielfältige Möglichkeiten, gestalterische Fragestellungen im Kontext aktueller Forschungsprojekte zu vertiefen und theoretische Reflexion mit praktischer Forschungserfahrung zu verbinden.

Im Masterprogramm Design haben Sie die Möglichkeit, parallel zur Studioarbeit aktiv an den Forschungsprojekten unserer Labs – Interaction Design Lab und Urban Complexity Lab – mitzuwirken. Ob durch forschungsorientierte Kurse oder als studentische*r Mitarbeiter*in – Sie können wertvolle Praxiserfahrung sammeln und Ihr Wissen vertiefen. Zudem unterstützen wir Ihre wissenschaftliche Karriere mit einem nahtlosen Übergang vom Master- ins PhD-Programm und Gründer*innen mit umfassenden Beratungs- und Förderprogrammen. 

Interaction Design Lab

Das IDL beherbergt ein internationales Team an Forscher*innen, Designer*innen und Entwickler*innen, die ihre Wurzeln in Wissenschaft und Industrie haben. Wir schaffen eine Schnittstelle zwischen Lehre, Forschung, Entwicklung, Technologietransfer, Design und Wissenstransfer und öffnen damit einen Raum für multidisziplinäre Projekte.

Urban Complexity Lab

Das UCLAB ist eine interdisziplinäre Forschungsgruppe, die Kompetenzen aus den Bereichen Interfacedesign, Informatik und den Geisteswissenschaften in sich vereint. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit stehen die Gestaltung, Entwicklung und Untersuchung von Datenvisualisierungen.

Passt dieser Studiengang zu mir?

Sie wollen ein bestehendes Design-Interesse weiter vertiefen? Sie wollen ihr Erststudium mit einer international anerkannten Qualifikation abschließen? Sie wollen in einer Gestaltungsdisziplin sowohl praktisch als auch theoretisch forschen und interessieren sich für einen akademischen Karriereweg in der Designforschung? Sie möchten auf dem Weg zu Ihrer eigenen Forschungsfrage interdisziplinär und fachübergreifend begleitet und gefördert werden? 

Der Master-Studiengang Design an der FH Potsdam gibt Ihnen diese Möglichkeiten. Sie lösen Probleme auf formaler, ästhetischer und methodischer Ebene und werden in die Lage versetzt, umfangreiche Design-, Entwicklungs- und Transformationsprozesse formal, inhaltlich und strukturell zu durchdringen und durchzuführen. Die systematische Berücksichtigung ökologischer Notwendigkeit, gesellschaftlicher Relevanz, politischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen sind dabei integraler Bestandteil unseres Designverständnisses.

Diese Eigenschaften bringen Sie mit

  • analytische und konzeptionelle Denkweise
  • eine gestalterische Vision
  • Freude an Kunst, Kultur, Gestaltung, Medien und Technologie 
  • Selbständigkeit, Kommunikations-, Organisations- und Teamfähigkeit

Schaufenster

Lassen Sie sich inspirieren! In unserem virtuellen Schaufenster finden Sie aktuelle Projekte und Arbeiten aus den Studiengängen des Fachbereichs Design.

Kontakt

Die Kolleg*innen der Zentralen Studienberatung informieren Studieninteressierte, Studienanfänger*innen, Eltern, Lehrer*innen und Studierende zu allen allgemeinen Fragen rund um das Studium. Bei konkreten Fragen und Anliegen zum Masterstudiengang Design kontaktieren Sie gern die Studienfachberatung.

Zentrale Studienberatung

Raum 102

Online Termin buchen

Studiengangsleiterin

Professorin für Designtheorie und Designforschung
Studiengangsleiterin Masterprogramm Design

Studienfachberatung

Wissenschaftliche Koordinatorin für das Masterprogramm

Studienfachberatung

Forschungsprofessor für Design of Software Interfaces

Studienfachberatung

Akademische Mitarbeiterin am Fachbereich Design 

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Weitere Studiengänge
Fachbereich Studiengang Lehrsprache Studienbeginn Bewerbungsfrist
Urbane Zukunft (M.A.) Deutsch Wintersemester

15.05. – 15.06. (zulassungsbeschränkt)

Studieninhalte

Studieninhalte

Der Masterstudiengang Design wird als ein- oder zweijähriges Voll- oder Teilzeitstudium angeboten und führt zum Abschluss Master of Arts. Das zweijährige Studienprogramm kann wahlweise in deutscher oder in englischer Sprache absolviert werden. In Kooperation mit der National Taipei University of Technology (Taipei Tech) besteht zudem die Möglichkeit, einen Doppelabschluss (Double Degree) zu erwerben.

Der Double Degree ist ein gemeinsames Studienprogramm der FH Potsdam und der Taipei Tech, bei dem Sie zwei Abschlüsse erwerben: den Master of Arts und den Master of Design. Dafür absolvieren Sie bestimmte Studien- und Prüfungsleistungen an beiden Hochschulen. Das Programm bietet Ihnen eine spannende internationale Studienerfahrung und stärkt Ihre beruflichen Perspektiven durch interkulturelle Kompetenzen und fachspezifische Qualifikationen.

Studienverlaufsplan Master of Art Design für das zweisemestrige Studium

Das 1-jährige »Fast-Track«-Masterprogramm richtet sich an Absolvent*innen eines 8-semestrigen Bachelorstudiums (Mindestvoraussetzung: 240 ECTS-Leistungspunkte), die ihr Wissen in den Bereichen Designforschung, Designtheorie und ästhetisch-künstlerischer Praxis vertiefen möchten. 

Im zentralen Studioprojekt sowie in frei wählbaren Vertiefungen wie Teaching Experience, Design Leadership oder Interdisciplinary Futures können Sie Ihre Spezialisierung gezielt ausbauen und Ihre Argumentationsstrategien für Designentscheidungen schärfen. In Ihrer forschungsorientierten Masterthesis vertiefen Sie Ihr Wissen weiter. Das Programm verbindet praxisnahe und akademische Ansätze, um aktuelle Designfragen kritisch zu hinterfragen – und bereitet Sie mit wichtigen Skills darauf vor, flexibel auf Veränderungen und unsichere Rahmenbedingungen im Designberuf zu reagieren.

Studienverlaufsplan Master of Art Design für das viersemestrige Studium

Das 2-jährige Masterprogramm (Mindestvoraussetzung: 180 ECTS-Leistungspunkte) bietet eine umfassende Vertiefung in einem jährlich wechselnden Studiothema, kombiniert mit neu entwickelten Wissensmodulen sowie einem umfangreichen Wahlbereich, der die Breite der Designdisziplinen und Forschungsthemen an der FH Potsdam abbildet. Das Studio verbindet ein zukunftsrelevantes Thema der Designprofession mit seiner theoretischen, methodischen und gestalterisch-kreativen Bearbeitung.

In den ersten beiden Semestern setzen Sie sich neben dem Studio mit aktuellen Themen und Methoden der Designforschung, relevanten Texten und Positionen, Future Literacy und Design Leadership auseinander. Im dritten Semester stehen Lehr- und Lernkonzepte im Design sowie ein individuelles Vertiefungsprojekt im Mittelpunkt – und im Wahlbereich haben Sie die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen. Das vierte Semester ist ganz Ihrer Masterarbeit gewidmet, deren Fragestellung und Präsentation Sie in einem begleitenden Seminar reflektieren und weiterentwickeln.

Studienverlaufsplan Master of Art Design für das viersemestrige Double-Degree-Studium

Im 2-jährigen Masterprogramm mit Double-Degree-Option verbringen Sie das erste Studienjahr an der Fachhochschule Potsdam. Im zweiten Jahr setzen Sie Ihr Studium an der National Taipei University of Technology (Taipei Tech) fort. Dort haben Sie die Möglichkeit, sich im Masterprogramm Interaction Design gezielt auf Themen wie XR, UX- und Service Design sowie Human-Centered AI zu spezialisieren. Sie entwickeln, gestalten und realisieren eigenständig Projekte, die sowohl methodisch-theoretische als auch gestalterische, kreative und künstlerisch-experimentelle Ansätze integrieren. Ihre Masterarbeit schreiben Sie im zweiten Jahr an der Taipei Tech – begleitet von Professor*innen beider Hochschulen.

1. Studienjahr – Modulpläne und Studienverlauf

Diese Module erwarten Sie im ersten Studienjahr des Masterstudiengangs Design. Alle Modulbeschreibungen, die Studien- und Prüfungsordnung sowie die Satzung für das Auswahlverfahren finden Sie kompakt und übersichtlich an einem Ort. 

Im Modul »Thesisentwicklung I« tauchen Sie in die Designforschung ein und lernen sowohl wissenschaftliche als auch kreative Methoden anzuwenden. Sie entwickeln Forschungsfragen, strukturieren Ihre Arbeiten und wenden qualitative sowie quantitative Methoden an. Außerdem beschäftigen Sie sich mit Kreativtechniken, Innovationsprozessen, Forschungsplanung, Wissenschaftsethik und Selbstmanagement. Der perfekte Start in Ihr Studium und eine erste Orientierung für Ihre Masterarbeit!

In der Reading Group setzen Sie sich mit zentralen Texten aus der Designtheorie und -forschung auseinander. Sie analysieren aktuelle Entwicklungen in Bereichen wie künstliche Intelligenz, Robotik, ökologischer Transformation und der Überwindung eines rein menschenzentrierten Designprozesses. Sie erwerben Methoden zur Analyse wissenschaftlicher Texte und lernen, ein Survey Paper zu verfassen. Der Kurs stärkt außerdem Ihre Fähigkeit, englischsprachige Fachliteratur kritisch zu lesen, differenziert zu interpretieren und fundiert zu diskutieren. 

Das »Studio X – Extended« bietet Ihnen die Möglichkeit, über zwei Semester hinweg an einer aktuellen designbezogenen oder transdisziplinären Fragestellung zu arbeiten. Dabei stehen gesellschaftliche, technologische und gestalterische Herausforderungen im Fokus, die durch Designmethoden reflektiert und bearbeitet werden. Gemeinsam mit Studierenden aus verschiedenen Designdisziplinen arbeiten Sie in interdisziplinären Teams, lernen voneinander und wenden Methoden der Designforschung, spekulativen Gestaltung und künstlerischen Praxis an.

Im Studio steht die kritische Auseinandersetzung mit den drängenden Fragestellungen unserer Zeit im Mittelpunkt – etwa den Wechselwirkungen zwischen Technologie und Gesellschaft, ästhetischer Wirkung und Verantwortung, ökologischer Nachhaltigkeit und ethischem Gestaltungsanspruch. Ziel ist es, komplexe Problemfelder nicht nur analytisch zu durchdringen, sondern sie gestalterisch fundiert und reflektiert zu bearbeiten.

Neben methodischen Kompetenzen in Forschung, Projektorganisation und wissenschaftlichem Arbeiten werden auch Schlüsselqualifikationen in Kommunikation, Argumentation, Visualisierung und Teamarbeit vermittelt. Sie erwerben so die nötigen Fähigkeiten, um sich aktiv an aktuellen Diskursen im Design zu beteiligen und eine fundierte Basis für Ihre Masterarbeit zu entwickeln.

2. Studienjahr – Modulpläne und Studienverlauf

Diese Module erwarten Sie im zweiten Studienjahr des Masterstudiengangs Design. Alle Modulbeschreibungen, die Studien- und Prüfungsordnung sowie die Satzung für das Auswahlverfahren finden Sie kompakt und übersichtlich an einem Ort.

Wie beeinflusst Design die Zukunft? In diesem Modul erlernen Sie kritisch-reflexive Designmethoden wie Speculative Design oder Design Fiction, um neue Technologien und deren soziale, ökologische und ethische Auswirkungen bewerten zu können. Sie lernen Methoden der Zukunftsforschung kennen, darunter Trend- und Szenarioanalysen, Simulationen und partizipative Ansätze.

Dabei geht es nicht nur um Prognosen, sondern auch um Futures Literacy – die Fähigkeit, Zukunftsbilder bewusst zu hinterfragen und neu zu gestalten. Sie erwerben wissenschaftlich fundierte Methodenkompetenzen und lernen, wie Technikethik und Designfolgenabschätzung in die Gestaltung einfließen. Durch gemeinsame Reflexion und Diskussion schärfen Sie Ihr kritisches Denken und entwickeln ein Gespür für nachhaltige und zukunftsfähige Gestaltung.

Wie führt man Designteams? Wie entwickelt man kreative Strategien in Start-ups, Unternehmen oder NGOs? In diesem Modul lernen Sie, Designprozesse strategisch zu steuern, Teams zu leiten und Innovationen voranzutreiben. Sie bekommen Einblicke in Managementtheorien, betriebswirtschaftliche Grundlagen und die Entwicklung sozialer Innovationen.

Strategic Foresight, Unternehmensstrategie und Projektmanagement stehen genauso auf dem Plan wie interkulturelle Kompetenzen und Konfliktlösung. Sie lernen, wie aus einer Idee ein erfolgreiches Start-up wird, wie Design in Unternehmen integriert wird und welche Karrierewege im Design Leadership möglich sind – ob Entrepreneurship, Management oder akademische Laufbahn.

Dieses Modul vermittelt Ihnen das Wissen und die Skills, um als Designer*in nicht nur zu gestalten, sondern auch strategisch Unternehmen zu führen und die Zukunft aktiv zu prägen!

Das »Studio Z-Projekt« gibt Ihnen die Chance, ein individuelles Vertiefungsprojekt zu realisieren – als Weiterführung Ihres Studio X-Projekts, als Spezialisierung oder als Vorbereitung auf Ihre Masterarbeit. Sie arbeiten eigenständig an einer komplexen Fragestellung und entwickeln dabei Ihre gestalterischen und methodischen Kompetenzen gezielt weiter. 

Gleichzeitig schärfen Sie Ihre gestalterische Handschrift und trainieren die Präsentation Ihrer Ideen und Forschungsergebnisse – von Narration und Argumentation bis hin zur Visualisierung und Inszenierung Ihrer Entwürfe. So legen Sie den Grundstein für Ihre Masterarbeit und Ihr professionelles Gestalter*innenprofil.

Im Modul »Teaching Experience« werden Sie selbst zur Lehrperson: Sie planen, realisieren und evaluieren eigene Lehrformate – ob als Workshop, im Co-Teaching mit Professor*innen oder im Rahmen von Projektwochen. Dabei bringen Sie Ihre fachlichen Stärken ein und entwickeln didaktische Konzepte speziell für Designstudiengänge.

Sie lernen, wie man Feedback sinnvoll integriert, Gruppenprozesse moderiert und Lehrinhalte medial aufbereitet. Gleichzeitig stärken Sie wichtige soziale und kommunikative Kompetenzen – wie Empathie, Konfliktlösung und interkulturelles Verständnis. Das Modul macht Sie fit für die Lehre und Wissensvermittlung im Designbereich – und erweitert Ihr Profil um wertvolle Schlüsselqualifikationen.

Im Modul »Thesis Development II: Master Proposal« entwickeln Sie ein fundiertes Forschungsvorhaben für Ihre Masterarbeit – inklusive klarer Fragestellung und Designfokus. Sie erproben Argumentations- und Präsentationsstrategien, lernen komplexe Themen strukturiert aufzubereiten, und setzen sich mit medialer Gestaltung und Dramaturgie auseinander.

Außerdem trainieren Sie wissenschaftliches und kreatives Schreiben sowie eine überzeugende Kommunikation Ihrer Ergebnisse. So sind Sie bestens vorbereitet – inhaltlich und methodisch – für Ihre Masterarbeit und deren Präsentation.

Der freie Wahlbereich bietet Ihnen die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen – sowohl innerhalb der Designdisziplinen und Forschungsprojekte des Fachbereichs Design als auch interdisziplinär. Sie können Kurse aus anderen Fachbereichen der Hochschule sowie von Hochschulen in der Metropolregion Brandenburg-Berlin belegen. Die FLEX-Module der Fachhochschule Potsdam bieten eine Vielzahl inter- und transdisziplinärer Module, die Ihnen ermöglichen, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen zu erweitern und zu vertiefen. 

Die Module umfassen Themen aus den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Data Literacy, Gender und Diversity sowie Business-Management und -Entwicklung. Zudem besteht die Option, Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen und interdisziplinäre Arbeitsweisen in einem globalen Kontext zu erlernen. Diese Module fördern eine breite, praxisorientierte Ausbildung, die Ihnen sowohl fachliche als auch methodische Kompetenzen für die berufliche Praxis vermittelt.

Die Masterthesis ist der Abschluss Ihres Studiums, in dem Sie Ihre erweiterten Fachkenntnisse und spezialisierten Fähigkeiten unter Beweis stellen. Sie zeigen, dass Sie in der Lage sind, komplexe Themen zu durchdringen und Theorie mit ästhetisch-künstlerischer Praxis zu verbinden. Die Arbeit bereitet Sie darauf vor, anspruchsvolle Aufgaben im künstlerisch-gestalterischen oder wissenschaftlich-theoretischen Bereich sowohl national als auch international zu übernehmen und weiterzuentwickeln.

Die Masterthesis besteht aus der Abschlussarbeit einschließlich des Kolloquiums. Die hochschulöffentliche Präsentation der Forschungsergebnisse der Masterthesis und die Verteidigung im fachlichen Diskurs bilden den Abschluss des Masterstudiums.

Studio »Design as Narrative Practice«

Studio »Design as Narrative Practice«

Design as Narrative Practice

Das Studio versteht Gestaltung als erzählerische Praxis, die das Potenzial hat, komplexe Zusammenhänge durch Material, Sprache, Form und Körper erfahrbar zu machen. Es lädt die Studierenden dazu ein, über derzeitige und zukünftige Verflechtungen zwischen Menschen, Objekten und Umwelten nachzudenken und vielfältige Arten der Narration zu erforschen.

Drei Perspektiven begründen die Praxis im Studio:

Artistic und Design Research bilden das methodische Fundament: Gestalterische Praxis gilt im Studio als eigenständige Form der Forschung, nicht als Illustration von Theorie. Studierende forschen durch Gestaltung, in einem wiederholten Wechsel von Experimentieren und Reflektieren: in Materialexperimenten und sensorischen Forschungsmethoden, in Archivrecherchen, die historische Objekte in gestalterische Auseinandersetzung überführen, oder in Ausstellungen und Symposien als eigenständigen Forschungsformaten. Ästhetische Produktion schärft dabei das Nachdenken über eine komplexe Gegenwart; Erkenntnis entsteht im Machen selbst.

Narration ist das gestalterische Medium: Erzählen geschieht über Material, Bild, Daten, Raum oder Typografie. Studierende verweben Recherche, Daten und Bilder zu vielstimmigen Erzählstrategien, sei es als Data Storytelling, das die Geschichte in den Daten sucht, als visuelle Klimakommunikation, als Inszenierung von Sprache im physischen Raum oder als experimentelle Publikations- und Druckformate vom Buch bis zum großformatigen Plakat. So werden komplexe gesellschaftliche Themen untersucht, für unterschiedliche Bezugsgruppen zugänglich gemacht und öffentlich verhandelbar.

Relationen als Ausgangspunkt: Das Studio denkt mehr als menschliche Akteure mit, kartiert urbane Räume und Landschaften aus vielfältigen Perspektiven, erforscht Relationen zwischen Menschen, Objekten und Umwelten und fragt, wie sich zukünftige Lebensräume erzählen lassen, wenn nicht nur der Mensch im Zentrum steht.

Design wird so zu einer Praxis des Untersuchens, Übersetzens und Sichtbarmachens komplexer Verflechtungen, in der die Studierenden ihre eigene gestalterische Haltung innerhalb zeitgenössischer Diskurse entwickeln.

Bewerbungen für die neuen Master Studios sind vom 01.01. bis 01.04.2027 möglich: Bewerbung & Kontakt

Masterarbeiten aus dem Fachbereich Design

What I Talk About When I Talk About User-Friendly

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It started as an interface investigation on the term User-friendly. Its outcomes went far from a mobile screen. My master's thesis followed typical design research methods, but refused to solve interface problem with pixels only. Instead, I used metaphors to materialize my analytical findings - a fictional object that was …
Autor*innen: CHANG HAN
Beyond Classical Prompting

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„AI is neither artificial nor intelligent.„ – Kate Crawford Wenn KI weder künstlich noch intelligent ist – Wer gestaltet dann eigentlich die Geschichten, die Eltern ihren Kindern vorlesen? Meine Masterarbeit Beyond Classical Prompting erforscht, wie Eltern gemeinsam mit KI Kindergeschichten erschaffen, nicht als Konsument:innen, sondern als Mitgestaltende.
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On the Future of Grief: An Exploration on Mourning in the Digital Age.

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This master's thesis addresses the question: How should a digital space for mourning be designed in order to meet psychological needs while enabling new forms of mourning and connection in a displaced society?
Autor*innen: Giuliana Mei
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Die vorliegende Masterarbeit analysiert, wie Ess- und Pausensituationen im Büro, die oft unter Zeitdruck zur Nebensache werden, durch gezielte Raumgestaltung und Infrastruktur gefördert werden können. Das Ziel ist ein evidenzbasierter Leitfaden für „Break Spaces“, der aufzeigt, wie Raumaufteilung, Möblierung, Lichtgestaltung, Luft- und Klimabedingungen, Akustik, Barrierefreiheit und die Versorgungsinfrastruktur das …
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Kontakt

Studiengangsleiterin

Professorin für Designtheorie und Designforschung
Studiengangsleiterin Masterprogramm Design

Studienfachberatung

Wissenschaftliche Koordinatorin für das Masterprogramm
Studio »Postdigital Design«

Studio »Postdigital Design«

Postdigital Design — Designing Beyond the Interface

Digitale Technologien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Herausforderung besteht nicht mehr in der Digitalisierung an sich, sondern darin, zu lernen, wie man kritisch, verantwortungsbewusst und kreativ für die postdigitale Realität gestaltet – eine Welt, in der Interfaces, Algorithmen, Daten und intelligente Systeme nicht mehr nur Werkzeuge sind, sondern Verhalten, Kommunikation, Wirtschaft und demokratische Gesellschaften aktiv prägen.

Was Sie tun und lernen werden

Mithilfe von Research through Design, spekulativer Exploration und leaner Experimentierpraxis werden Sie soziotechnische Systeme untersuchen, deren Auswirkungen kritisch hinterfragen und Ihre Erkenntnisse in Prototypen, Systeme und Zukunftsszenarien umsetzen – darunter digitale, physische und hybride Produkte, Interfaces, Services und Erlebnisse.

Sie werden sich mit Themen wie der Interaktion zwischen Mensch und KI, kritischem Informationsdesign, Datenvisualisierung und Journalismus, digitaler Ethik und Souveränität, maschinellem Lernen, nachhaltigen Geschäftsmodellen und planetarischen Grenzen auseinandersetzen. Dabei lernen Sie, Komplexität zu verstehen, interdisziplinär zusammenzuarbeiten und Forschungsergebnisse in verantwortungsvolle Designmaßnahmen umzusetzen – Fähigkeiten, die in einer Zeit, die von künstlicher Intelligenz, ökologischen Krisen und tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen geprägt ist, immer wichtiger werden.

Ihr Lernumfeld

Im Rahmen des Masterstudiengangs Design an der FH Potsdam ist das Studio in ein interdisziplinäres Forschungsumfeld eingebettet, das sich über die Bereiche Urban Futures, Mensch-Computer-Interaktion, soziale Robotik, kritische Informationsvisualisierung, Medienwissenschaft, Kulturarbeit sowie Sozial- und Erziehungswissenschaften erstreckt. In Zusammenarbeit mit Forschenden, Designer*innen, öffentlichen Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Partnern aus der Industrie setzen Sie sich mit realen Herausforderungen auseinander und verbinden dabei kritische Reflexion, technologisches Experimentieren und praktische Designarbeit.

Absolvent*innen werden auf Fach- und Führungsaufgaben bei der Gestaltung, Entwicklung und Transformation digitaler, physischer und hybrider soziotechnischer Systeme in Industrie, öffentlichem Sektor, Wissenschaft und Zivilgesellschaft vorbereitet.

Der Studiengang wird vollständig auf Englisch unterrichtet.

Bewerbungen für die neuen Master Studios sind vom 01.01. bis 01.04.2027 möglich: Bewerbung & Kontakt

Eindrücke aus der Lehre

Das Studio »Postdigital Design« baut auf der personellen, technischen und inhaltlichen Struktur des Studiengangs Interfacedesign und des Fachbereichs Design auf. Hier einige Eindrucke aus Studium und Lehre.

Kontakt

Studiengangsleiterin

Professorin für Designtheorie und Designforschung
Studiengangsleiterin Masterprogramm Design

Studienfachberatung

Wissenschaftliche Koordinatorin für das Masterprogramm
Bewerbung & Kontakt

Termine & Voraussetzungen

Das Masterprogramm richtet sich an Bachelor-Absolvent*innen aus den Bereichen Design und Kunst sowie verwandten gestaltungs- oder kunstorientierten Fachrichtungen (z. B. Architektur). Bewerber*innen aus den Medien-, Informations- und Kommunikationswissenschaften, Medieninformatik und ähnlichen Bereichen sind ebenfalls willkommen, sofern sie Interesse an gestalterischen und designwissenschaftlichen Fragestellungen mitbringen und gestalterische Fachkenntnisse nachweisen können.

Die wichtigsten Fristen, Termine und Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang Design finden Sie im nächsten Abschnitt.

Termine

  • 01. Januar – 01. April: Anmeldung der Eignungsprüfung 
  • bis 15. Juli: Online-Bewerbung für einen Studienplatz einreichen

Zugangsvoraussetzungen

  • erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (mindestens 180 ECTS-Leistungspunkte) in einem Designstudiengang oder einem gestaltungsorientierten Studiengang an einer Fach-, Hoch- oder Kunsthochschule
  • bestandene Eignungsprüfung

So bewerben Sie sich!

Im Folgenden erläutern wir Ihnen, welche Aspekte Sie von der Anmeldung zur Eignungsprüfung bis zur Immatrikulation (Einschreibung) beachten sollten.

Die Eignungsprüfungen für den Masterstudiengang Design finden einmal jährlich im Mai statt. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Portal zur Eignungsprüfung

Die Anmeldung zur Eignungsprüfung ist vom 01. Januar bis 01. April möglich.

Einzureichende Unterlagen

Bei der Anmeldung sind folgende Unterlagen fristgerecht im Anmeldeportal einzureichen:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Hochschulabschlusszeugnis(se) bzw. aktuelle Leistungsübersicht mit den bisher erworbenen ECTS-Leistungspunkten und der bisher erworbenen Note, falls das Studium noch nicht abgeschlossen ist
  • Projektskizze im Umfang von maximal 2 DIN A4 Seiten, die das gewählte Studiothema aufgreift und eine eigene gestalterische und/oder transdisziplinäre Fragestellung oder Position im Kontext des Studiothemas formuliert. Detaillierte Informationen zur Projektskizze finden Sie im unteren Abschnitt dieser Seite.
  • Portfolio bisheriger künstlerisch-gestalterischer Arbeiten und/oder wissenschaftlicher Arbeiten
  • ggf. Nachweise der bisherigen Fachpraktika und berufspraktischen Tätigkeit sowie Arbeitszeugnisse
  • ggf. Nachweise zu Auszeichnungen und Preisen
  • ggf. Nachweise gestaltungs- oder künstlerisch oder wissenschaftlich relevanter Fort- und Weiterbildungen oder vergleichbarer auch außerhalb des Hochschulwesens erworbene gestalterische oder wissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten
  • ggf. Antrag auf Nachteilsausgleich für die Eignungsprüfung
  • ggf. Interessensbekundung für die Teilnahme am Double-Degree-Programm

Für die Bewerbung auf das viersemestrige englischsprachige Masterprogramm sowie das Double-Degree-Programm sind zusätzlich englische Sprachkenntnisse auf mindestens B2-Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachzuweisen.

Wenn Sie am Double-Degree-Programm teilnehmen möchten, können Sie dies bereits in Ihrer Bewerbung angeben. Die Zusage erhalten Sie nach einem Auswahlgespräch mit Professor*innen beider Hochschulen am Ende des ersten Semesters. So bleiben Ihnen genügend Zeit, sich mit den Rahmenbedingungen des Double Degree vertraut zu machen. Für Ihr Auslandsjahr in Taiwan besteht die Möglichkeit, ein Stipendienprogramm der FH-Potsdam zu nutzen. 

Alle Dokumente sind in elektronischer Form (PDF) auf die Online-Plattform der Hochschule hochzuladen.

Die künstlerisch-gestalterische Eignungsprüfung findet online statt. Nach Vorprüfung Ihrer Unterlagen wird Ihnen ca. 14 Tage vor der Eignungsprüfung der genaue Termin und Zoom-Link per E-Mail-Einladung zugeschickt. Die Eignungsprüfungen für Studienstart zum Wintersemester 2026/27 werden voraussichtlich vom 27. bis 29.05.2026 stattfinden.
Die Prüfung gliedert sich in:

  1. digitale Präsentation der Projektskizze für das gewählte Studiothema verbunden mit einem Gespräch vor der zuständigen Kommission,
  2. digitale Präsentation eines Portfolios mit max. 25 Arbeitsproben bzw. Projekten oder Veröffentlichungen auf Nachfrage der Kommission.

Als Arbeitsproben werden zugelassen:

  • Visuelle Arbeiten (z. B. Grafikdesign, Fotografien, Infografiken, Illustrationen, UI/UX-Design, Bewegtbild und Animation)
  • 3D-Design (z. B. 3-D-Modelle und Renderings)
  • Projekte mit einem Prozessfokus (z. B. Research und Konzeptentwicklung, Prototyping und Evaluation)
  • Texte (z. B. wissenschaftliche Publikationen, Blogbeiträge)

Bitte beachten Sie zur Vorbereitung auch die Informationen zu den Bewertungskriterien und Hinweise zur Projektskizze.

Nach der Eignungsprüfung

Die Feststellung der studiengangbezogenen künstlerischen Eignung gilt in der Regel für das unmittelbar auf das Feststellungsverfahren folgende Wintersemester. Im Einzelfall entscheidet auf Antrag die Masterkommission.

Detaillierte Informationen zur Feststellung der studiengangbezogenen künstlerischen Eignung für den Masterstudiengang Design finden Sie in der Satzung zur Feststellung der studiengangbezogenen Eignung. Diese können Sie auf der Seite der Modulhandbücher und Studien- und Prüfungsordnungen des Fachbereichs Design einsehen.

Haben Sie die Eignungsprüfung erfolgreich bestanden? Dann müssen Sie Ihre Bewerbung für einen Studienplatz im MyCampus-Hochschulportal der FH Potsdam bis zum 15. Juli für das folgende Wintersemester einreichen.

Haben Sie das Zulassungsangebot angenommen und Ihren Zulassungsbescheid erhalten? Dann können Sie im MyCampus-Hochschulportal der FH Potsdam Ihren Immatrikulationsantrag für das kommende Wintersemester stellen.

Einzureichende Unterlagen

  • amtlich beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung bzw. des Hochschulabschlusszeugnisses
  • Krankenversicherungsnachweis der gesetzlichen Krankenversicherung für Studierende bzw. Nachweis der Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht über das elektronische Studierenden-Meldeverfahren
  • Einzahlungsbeleg/Auftragsbestätigung des Semesterbeitrags und ggf. weitere Gebühren
  • ggf. Exmatrikulationsbescheinigung der zuletzt besuchten Hochschule
  • ggf. weitere Unterlagen gemäß Immatrikulationsantrag bzw. Immatrikulationsbescheid
  • Lichtbild für die Ausstellung der Campus.Karte

Haben Sie Fragen zum Immatrikulationsverfahren an der Fachhochschule Potsdam? Unsere Seite Immatrikulation bietet Ihnen weiterführende Informationen sowie einen FAQ-Bereich zu allen Aspekten der Zulassung und Einschreibung.

Studienstart

Wir empfehlen Ihnen, nach erfolgreichem Abschluss des Bewerbungsprozesses einen Blick auf die Studienstartseite des Fachbereichs Design zu werfen. Dort finden Sie zum Semesterbeginn wichtige Informationen und Termine rund um den Studienstart an der Fachhochschule Potsdam.

Projektskizze

Die Projektskizze ist eine zentrale Voraussetzung für die Zulassung zum Masterprogramm Design. Sie soll auf maximal zwei Seiten eine fundierte Position zum gewählten Studiothema entwickeln. Dies kann durch eine oder mehrere Forschungsfragen geschehen sowie durch erste Ansätze für die praktische, ästhetisch-künstlerische oder wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

Ob Problemlösung, spekulativer Entwurf oder künstlerische Intervention – die Perspektiven auf das Studio sind vielfältig, ebenso wie die mögliche Form der Skizze. Sie kann ausschließlich textbasiert argumentieren oder visuelle Elemente wie z. B. Fotografien, Illustrationen, User-Interfaces oder Infografiken einbeziehen.

Ihre Projektskizze, die Präsentation in der Eignungsprüfung und Ihr Portfolio werden nach diesen Kriterien bewertet:

Projektskizze

  • Originalität: Innovationshöhe und eigenständige Interpretation des Studiothemas, sei es ästhetisch-künstlerisch oder methodisch-wissenschaftlich
  • Inhaltliche Qualität: Klarheit der Problemstellung, fachliche Tiefe und konzeptionelle Herleitung
  • Thematische Passung zum Studio: Überprüfung der inhaltlichen Anknüpfung an relevante Fragestellungen des gewählten Studios aus verschiedenen designspezifischen Perspektiven

Präsentation & Diskussion

  • Präsentation & Kommunikation: Verständlichkeit, Argumentationsstärke und Reaktion auf Rückfragen

Portfolio 

  • Portfolioqualität: kreative, handwerkliche und methodische Umsetzung bisheriger Arbeiten (unser Portfolio-Begriff ist weit gefasst und bezieht sich auf vielfältige kreative Ausdrucksformen, z. B. auch Texte oder Software)
  • Künstlerisch-kreative Gestaltungsfähigkeit: Kreativität, Improvisation, Abstraktionsfähigkeit und technische Kompetenzen

Weitere Informationen

Unter den folgenden Links finden Sie, und speziell internationale Bewerber*innen, weiterführende Informationen rund um die Themen Bewerbung und Immatrikulation an der Fachhochschule Potsdam.

Internationale Bewerber*innen

Sie möchten sich für ein Studium ab dem ersten oder einem höheren Fachsemester bewerben und haben Ihren Schulabschluss und/oder Hochschulabschluss im Ausland erworben? Dann können Sie sich im Ausland erworbene Abschlüsse und Leistungen anerkennen lassen und bei uns studieren.

Bewerbungs- & Immatrikulationsverfahren

Der Bewerbungs- und Studien-Service informiert und berät Sie bei allgemeinen Fragen zum Bewerbungsverfahren, zur Zulassung und Immatrikulation an der Fachhochschule Potsdam, zur Bewerbung für ein höheres Fachsemester, aber auch zu Themen wie Nachteilsausgleich, Teilzeitstudium, Wartesemester und Härtefallantrag.

Kontakt & Services

Die Zentrale Studienberatung informiert und berät zu allgemeinen Fragen rund um das Studium sowie zu Themen wie Studienwahl, Bewerbung, Immatrikulation und Studienorganisation.

Für studienfachspezifische Fragen zu Modulinhalten, Anrechnung von Studienleistungen, Prüfungen oder Studienschwerpunkten im Studiengang Design ist die Studienfachberatung die richtige Anlaufstelle.

Studiengangsleiterin

Professorin für Designtheorie und Designforschung
Studiengangsleiterin Masterprogramm Design

Studienfachberatung

Wissenschaftliche Koordinatorin für das Masterprogramm

Studienfachberatung

Forschungsprofessor für Design of Software Interfaces

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Akademische Mitarbeiterin am Fachbereich Design 

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