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Kommunikations­design (B. A.)

Fachbereich Design
Foto von weißer Wendeltreppe in Haus D mit Sonnenlicht geflutet

Vom kleinsten Schriftzeichen bis zur komplexen Kampagne – die Aufgabe von Kommunikationsdesigner*innen ist es, Informationen, Botschaften und Nachrichten spannend und emotional, aber auch klar und verständlich zu vermitteln. Wir bereiten Sie auf die vielfältigen Berufe in der Kreativ- und Medienbranche vor.
In diesem Studiengang geht es darum, eine eigene und unverwechselbare Gestalter*innen-Persönlichkeit zu entwickeln. So entstehen Plakate, Schriften und Bücher, aber auch Infografiken, Logos, Fotografie und Animation. Vom klassischen analogen Medium über verschiedene digitale Formate bis hin zu Mixed Reality ist alles dabei. Sie lernen konzeptionelles Gestalten, aber auch handwerkliche Kompetenz und kreatives Denken im Kontext der gesellschaftlichen, kulturellen und technologischen Herausforderungen unserer Zeit. Aus den vielfältigen Angeboten des Studiengangs Kommunikationsdesign stellen Sie sich einen idealen Mix zusammen um zu einer individuellen und starken Position – dem Startpunkt in das Berufsleben – zu gelangen.

Abschluss:
Bachelor of Arts
Studienform:
Vollzeitstudium
Lehrsprache:
Deutsch
Regelstudienzeit:
8 Semester, einschließlich eines Praxissemesters
Studienbeginn:
Wintersemester
Anmeldung zur Eignungsprüfung:
01.01. – 01.04.
Bewerbungsfrist:
25.05. – 15.07. (NC-Studiengang)
Voraussetzungen:
Allgemeine Hochschulreife/ Fachhochschulreife/ gleichwertig anerkannte berufspraktische Vorbildung/ bestandene Eignungsprüfung
Leistungsumfang:
240 ECTS-Leistungspunkte
Modulhandbücher & Ordnungen
Das Studium

Thematisch breit angelegt

Kommunikationsdesign macht aus Information mittels Gestaltung Kommunikation. Und das Ganze multimedial. Mit viel Weitsicht wurde der Studiengang Kommunikationsdesign Anfang der 1990er-Jahre als erster der heute drei Designstudiengänge thematisch äußerst breit angelegt und verfolgt ein generalistisches, universelles Ausbildungsziel, das in seinem Verlauf individuelle Vertiefung zulässt. Der Studiengang versteht sich zwar als fachlich eigenständiges Gebiet, ist aber – dem realen Berufsbild entsprechend – nicht mehr klar abzugrenzen, weshalb wir im Gesamtkonzept des Fachbereichs die starke Durchdringung der drei Designstudiengänge suchen.

Passt der Studiengang zu Ihnen?

Konzeptionell kann das Kommunikationsdesign-Studium (B. A.) in zwei Phasen unterteilt werden, die sich in den beiden Studienabschnitten widerspiegeln: Grundlagen und Orientierung sowie Fokussierung und Vertiefung. In der ersten Phase werden Ihnen gestalterische sowie theoretische Grundlagen vermittelt. Ihre selbstständige Handlungsfähigkeit und die individuelle fachliche Orientierung wird im stark praxisorientierten zweiten Studienabschnitt entwickelt. Die Entwurfsprojekte finden oft in Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft, Behörden oder Institutionen statt, widmen sich transdisziplinären Aufgabenstellungen oder besitzen einen erhöhten wissenschaftlichen Anteil. In dieser Zeit absolvieren Sie auch ein sechsmonatiges Fachpraktikum. 

Grundlagen und Orientierung

Der Studiengang Kommunikationsdesign stützt sich im ersten Studienabschnitt auf die Vermittlung gemeinsamer gestalterischer Grundlagen, zusammen mit Studierenden aus dem Interface- und Produktdesign. Ebenfalls gemeinsam werden theore- tische Grundlagen im Design vermittelt. Diese im Rahmen des Wettbewerbs "Exzellente Lehre" der gemeinsamen Initiative der Kultusministerkonferenz und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft "preisgekrönte" Form der Transdisziplinarität sorgt für erweiterte Perspektiven und ein weit generalistischeres Verständnis und Repertoire, als es ein Studiengang allein erzeugen könnte. Individuelle und "explorativ" geprägte Fachorientie- rung findet in den Lehrveranstaltungen des Moduls "Fachorientierung" statt – bis zu 50 % des Moduls können in den anderen Designstudiengängen erbracht werden. Die Belegung der Werkstattkurse erfolgt naturgemäß stärker fachbezogen, wiewohl wir dies nicht reglementieren. Mit zusätzlichen Kleinprojekten sind die Studierenden für den stark projektorientierten zweiten Studienabschnitt qualifiziert; sie haben eine grundsätzliche handwerkliche, fachliche und wissenschaftliche Orientierung erfahren und können in Zukunft gestalterisch "handeln".

Fokussierung und Vertiefung

Diese Handlungsfähigkeit wird im stark praxisorientierten zweiten Studienabschnitt ausgebaut. Die Entwurfs-Projekte finden oft in Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft, Behörden oder Institutionen statt, widmen sich transdisziplinären Aufgabenstellungen oder besitzen einen – gegenüber den Fachvertiefungen – erhöhten wissenschaftlichen Anteil. Das Ganze wird unter anderem flankiert von studiengangsübergreifenden Theorieveranstaltungen und einem sechs-monatigen Fachpraktikum, das in das Studium integriert ist. Gerade der zweite Studienabschnitt ermöglicht den Studierenden eine fachliche Fokussierung nach eigener Façon, sei es mit dem Ziel einer Universalität, oder aber mit einer Spezialisierung "auf den Punkt". Erfahrungsgemäß ist es irgendetwas dazwischen.

Ziel des Studiums ist letztlich der Aufbau eines soliden Fachwissens und eines strategischen Einschätzungsvermögens einer kommunikativ gestalterischen Aufgabenstellung, die Ausprägung methodischer (Entwurfs-)Kompetenz nebst gestalterischer Handlungs- und Ausdrucksfähigkeit sowie die Entwicklung eines qualitativen Entscheidungsvermögens und kommunikativer Vermittlungskompetenz – gepaart mit einem ethisch-gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein.

Vasen in einer Werkstatt der FH Potsdam
© Yana Stoeva

Der Ort, an dem Design greifbar wird: Unsere Werkstätten

Der Fachbereich Design zeichnet sich durch eine Vielzahl herausragend ausgestatteter Werkstätten aus, denn die Arbeit mit Material und am Objekt halten wir für essentiell.

Labore & Werkstätten

Kontakt

Die Kolleg*innen der Zentralen Studienberatung informieren Studieninteressierte, Studienanfänger*innen, Eltern, Lehrer*innen und Studierende zu allen allgemeinen Fragen rund um das Studium. Bei konkreten Fragen und Anliegen zum Studiengang Kommunikationsdesign kontaktieren Sie gern die Studienfachberatung.

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Weitere Studiengänge
Studiengang Lehrsprache Studienbeginn Bewerbungsfrist
Europäische Medienwissenschaft (B. A.) Deutsch Wintersemester
bis 15.07. an der Universität Potsdam (NC-Studiengang)
Interfacedesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 15.07. (NC-Frei)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Kommunikationsdesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
25.05. – 15.07. (NC-Studiengang)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Produktdesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 15.07. (NC-Frei)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Design (M. A.) Deutsch Sommersemester, Wintersemester
15.06. – 15.08. und 15.02. – 15.03. (NC-Studiengang)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: bis 15.06. für das Wintersemester / bis 15.12. für das Sommersemester
Europäische Medienwissenschaft (M. A.) Deutsch Wintersemester
bis 01.06. an der Universität Potsdam
Berufliche Perspektiven

Berufliche Perspektiven

Das Berufsbild im Kommunikationsdesign ist so divers wie es unsere Lehrgebiete sowie Ihre Talente und Interessen sind. Kommunikationsdesigner*innen arbeiten in Agenturen und Designstudios, im kulturellen Bereich, in Start-ups und Unternehmen oder machen sich selbstständig. Indem Sie gezielt einen eigenen, unverwechselbaren Schwerpunkt in Ihrem Studium setzen, entwickeln Sie ein eigenes Profil und ein starkes Portfolio.

Berufsfelder: Ein weites und spannendes Feld

Von der Spezialist*in bis zur Generalist*in ist alles möglich – und fast immer geht es darum, Bilder und Bildwelten zu erfinden, Geschichten und Informationen visuell zu erzählen. Das ist ein sehr weites aber eben auch spannendes Feld mit immer neuen, beruflichen Perspektiven. Hier ein paar Beispiele:

  • Fotograf*innen arbeiten in der Werbung und im Journalismus aber auch in künstlerischen Berufen. Sie erzählen Geschichten mit ausdrucksstarken und unverwechselbaren Bildern. Ein Bild entsteht im Bruchteil einer Sekunde, Vorbereitung und Postproduktion dauern ungleich länger und sind oft ein wichtiger und spannender Teil der Arbeit. 
  • Illustrator*innen arbeiten im redaktionellen oder künstlerischen Kontext aber auch oft in der Werbung. Geschichten und Interviews werden bebildert, Titelseiten von Magazinen und Romanen verdichten komplexe Inhalte zu einem merkfähigen und starken Bild. Es gibt Illustrator*innen als selbständige Künstler*innen aber auch als Angestellte in Agenturen und Redaktionen. Viele Grafikdesigner*innen nutzen illustrative Elemente in ihrer täglichen Arbeit.
  • Art Direktor*innen in Design- und Werbeagenturen entwickeln visuelle Ideen und Konzepte. Sie präsentieren die Kommunikationskonzepte Auftraggebern und dirigieren das Konzert aus Texten, Bildern und Grafikdesign. In Redaktionen konzipieren sie auch Modestrecken oder gleich den ganzen grafischen Auftritt eines Hefts.
  • Corporate Designer*innen kümmern sich um das langfristige Markenbild und seine Strategie. Sie entwickeln dabei nicht nur Logos sondern gestalten ein komplexes Zusammenspiel ganz unterschiedlicher grafischer Elemente, die das Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation unverwechselbar machen.
  • Editorial Designer*innen gestalten Bücher und Magazine, aber sie sind auch in digitalen Medien zuhause. Hier geht es darum, vielschichtige Inhalte zu strukturieren und in Bildern und Texten zusammenzubringen. Vom Ausstellungskatalog bis zum Magazin gibt es eine Vielzahl von möglichen Projekten die auch einfordern, sich intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen.
  • Informationsgrafiker*innen geben Daten und Informationen ein Gesicht und sorgen dafür, dass wir die kompliziertesten Zusammenhänge überblicken können. Oft findet Informationsdesign an der Schnittstelle zur Illustration statt und oft sind Redaktionen und Medienunternehmen die Auftraggeber.
  • Grafikdesigner*innen sind wir eigentlich alle und natürlich gibt es zwischen allen hier genannten Berufsfeldern auch jede Menge Überschneidungen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Grafikdesigner*innen für ihre jeweiligen Auftraggeber auch von allem etwas anbieten. Gerade kleine Designbüros suchen oft "Alleskönner", die sich selbst als grafische Erfinder sehen.
  • Motion Designer*innen waren früher eher in Film und Fernsehen zuhause. Heutzutage gibt es aber kaum noch Medien, in denen sich die Bilder nicht auch bewegen können. Von grafischen Animationen im Internet, über Augmented Reality Plakate bis hin zum klassischen Animationsfilm trifft grafisches hier auf Timing, Rhythmus und Ton.
  • UX Designer*innen gestalten und konzipieren das Erlebnis von Nutzer*innen interaktiver Anwendungen. Da unsere Studierenden ihre Kurswahl aus Seminaren in Kommunikationsdesign und Interface Design kombinieren können, gibt es viele Kommunikationsdesigner*innen, die sich auf den interaktiven Bereich von Kommunikationsdesign spezialisieren.
  • Verpackungsdesigner*innen geben Produkten eine Form und müssen dabei nicht nur ästhetische Kriterien beachten. Technische Kriterien aber auch Fragen der Nachhaltigkeit sind ein wichtiger Bestandteil der gestalterischen Arbeit an einem Projekt. Häufig sind Verpackungen auch das Gesicht einer Marke und tragen entscheidend zum Branding eines Produktes bei.
  • Typograf*innen sind wir eigentlich auch alle, denn Kommunikationsdesign ohne Worte ist selten. Aber es gibt Gestalter*innen, deren große Leidenschaft in dem Bereich der Gestaltung mit Text und Schrift liegt. Das gelingt ganz klassisch im Theaterplakat oder Gedichtband, aber auch in Orientierungssystemen und im Internet ist gute Typografie entscheidend.
  • Schriftgestalter*innen geben Schriften eine Form – und zwar Zeichen für Zeichen. Eine Schriftentwicklung bringt dabei immer auch das Kriterium der Lesbarkeit und das der Einzigartigkeit in Einklang. Wenn die Schrift dann fertig ist und auf den Markt gebracht wird, ist sie der Ausgangspunkt für neue Entwürfe anderer Gestalter*innen.
  • Webdesigner*innen sind oft an der Schnittstelle von Interface- und Kommunikationsdesign zuhause. Heute ist kaum ein Marken- oder Medienauftritt ohne das Internet denkbar. Dabei ist »das Internet« längst nicht mehr nur der eine Ort. Die Vielzahl der Formen und Technologien sind eine tägliche, spannende Herausforderung.
  • Ausstellungsgestalter*innen gestalten mit Raum. Vom Museum zum Flagshipstore, vom Messeauftritt bis zum Bühnenbild sind in diesem Bereich der Gestaltung die Grenzen fließend. Aber immer wenn Text und Bild ins Spiel kommmen sind auch Kommunikationsdesigner*innen vertreten.

Master-Studium

Absolvent*innen des Bachelor-Studiengangs Kommunikationsdesign können ihr Wissen in einem weiterführenden Studium ausbauen und Fachkenntnisse aneignen. Im Fokus des Masterstudiengangs Design steht die wissenschaftliche und künstlerische Forschung. Sie beschäftigen sich in diesem Studiengang mit speziellen Forschungsfragen und arbeiten an eigenen und gemeinsamen Projekten. Anschließend können Sie den Weg zur Promotion einschlagen.

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Weitere Studiengänge
Studiengang Lehrsprache Studienbeginn Bewerbungsfrist
Europäische Medienwissenschaft (B. A.) Deutsch Wintersemester
bis 15.07. an der Universität Potsdam (NC-Studiengang)
Interfacedesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 15.07. (NC-Frei)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Kommunikationsdesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
25.05. – 15.07. (NC-Studiengang)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Produktdesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 15.07. (NC-Frei)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Design (M. A.) Deutsch Sommersemester, Wintersemester
15.06. – 15.08. und 15.02. – 15.03. (NC-Studiengang)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: bis 15.06. für das Wintersemester / bis 15.12. für das Sommersemester
Europäische Medienwissenschaft (M. A.) Deutsch Wintersemester
bis 01.06. an der Universität Potsdam
Studieninhalte

Studienablauf

Das Studium Kommunikationsdesign mit dem Abschluss Bachelor of Arts ist ein Vollzeitstudium mit acht Semestern.

 

1. Semester Grundlagen und Orientierung: Gestaltungsgrundlagen, Entwurfsgrundlagen, Werkstatt, Projekt
2. Semester Grundlagen und Orientierung: Gestaltungsgrundlagen, Theorie, Entwurfsgrundlagen, Werkstatt, Projekt
3. Semester Grundlagen und Orientierung: Theorie, Entwurfsgrundlagen, Projekt, Kolloquium
4. Semester Fokussierung und Vertiefung: Entwurf/Fachvertiefung, Theorie
5. Semester Fokussierung und Vertiefung: Entwurf/Fachvertiefung, Projekt
6. Semester Fokussierung und Vertiefung: Praktikum
7. Semester Fokussierung und Vertiefung: Theorie, Entwurf/Fachvertiefung, Perspektive
8. Semester Fokussierung und Vertiefung: Theorie, Entwurf/Fachvertiefung, Bachelorarbeit

Im Zentrum des vierjährigen Bachelorstudiums stehen eine gemeinsame, generalistische Grundlagenausbildung sowie die drei Vertiefungsrichtungen mit vielfältigen, individuellen Wahlmöglichkeiten für Kurse und Projekte.

Erfahren Sie hier mehr über das Konzept, die Gestaltungsgrundlagen & Theorie unserer Design-Studiengänge.

Kommunikationsdesign Studienverlauf Erster Studienabschnitt
Kommunikationsdesign Studienverlauf Erster Studienabschnitt

Im ersten Studienabschnitt werden Gestaltungsgrundlagen, fundierte handwerkliche Fertigkeiten und theoretische Grundlagen vermittelt, erste Projekterfahrungen gesammelt sowie eine erste fachliche Orientierung geboten. Die Lehrveranstaltungen aller drei Studiengänge Interface-, Kommunikations- und Produktdesign während des 1. Studienabschnitts werden grundsätzlich Studiengang übergreifend unterrichtet, wiewohl es bei der Fachorientierung und den Werkstattkursen zu durchaus intendierten Studiengang spezifischen Konzentrationen kommen darf. Das Studium fordert und fördert einen individuellen Zuschnitt durch ein ausgeprägtes System von Wahlpflichtangeboten.

Die ersten drei Ihrer Semester im Studiengang Kommunikationsdesign können daher – je nach fachlicher Fokussierung – entweder im Sinne einer Generalisierung oder einer Fokussierung aufgebaut sein.

Kommunikationsdesign Studienverlauf Zeiter Studienabschnitt
Beispielhafter Verlauf des zweiten Studienabschnitts

Der zweite Studienabschnitt ist stark geprägt von Entwurfsarbeit in vorwiegend projektorientierten Aufgabenstellungen – 80 ECTS, also zwei Drittel der 120 ECTS (= 150 ECTS abzgl. 30 ECTS für das Praxissemester), werden in Entwurfsleistungen erbracht. Mindestens ein Projekt muss belegt werden – ergänzt um sechs Fachvertiefungen; maximal drei Projekte können belegt werden – ergänzt um zwei Fachvertiefungen. Hinzu kommen drei Leistungsnachweise aus der Theorie sowie ein Leistungsnachweis in handwerklich-technischer Vertiefung oder einem Komplementärfach. Ein ganzes Semester ist für das Fachpraktikum reserviert, das inklusive Bericht mit 30 ECTS creditiert wird. Dieses Praxissemester kann nach eigener Wahl terminiert sein. Den Abschluss des zweiten Studienabschnittes bildet die Bachelorarbeit, die im achten Semester studienbegleitend angefertigt wird.

Studieninhalte

Lehrformate

Ein großer Bestandteil des Kommunikationsdesign-Studiums ist das Erlernen der technischen und handwerklichen Praxis, die in praktischen Übungen in den Werkstätten und Laboren unterrichtet wird. Die theoretische Wissensvermittlung im Bachelorstudiengang Kommunikationsdesign findet in Vorlesungen und Seminaren statt. Zudem haben Sie die Möglichkeit, eigene Projekte zu realisieren und können durch die interdisziplinäre, freie Kurswahl ein eigenes Profil ausbilden. 

  • individuelle, interdisziplinäre Kurswahl
  •  integrierte Vorlesungen und Übungen
  • technische und handwerkliche Praxis in den Werkstätten und Labore
  • Projektarbeit intern, fachübergreifend und mit Praxispartner*innen
  • begleitete studentische Projekte und Übungen 

Elementare Grundlagen

Im Studienabschnitt „Elementare Grundlagen“ erhalten Sie eine Einführung in die gestalterischen und theoretischen Grundlagen, die in Übungen vermittelt werden. Dieser erste Studienabschnitt gliedert sich in die Bereiche Basics, Kontext, Prozess und Atelier. 

  • Basics: u. a. gestalterische Bausteine, handwerkliche und technische Grundkenntnisse, formales Gestalten und Formensprache
  • Kontext: u. a. Wahrnehmungsroutinen und Wahrnehmungsphänomene, Kontextbeziehungen und Bildsprache
  • Prozess: u. a. offene Fragestellungen, Recherche, Analyse, Selektion, Einführung in Entwurfsmethoden und Kreativitätstechniken)
  • Atelier: u. a. Übungen zu Komposition, Proportion, Farbe, Form, Oberfläche und Material, Zeichnerische Übungen zur Visualisierung von Gegenständen, Ideen und einfachen Prozessen

Entwurfsgrundlagen

Der Modulbereich „Entwurfsgrundlagen“ fokussiert sich auf die praktische Arbeit innerhalb der jeweiligen Designrichtung. So steht beim Interfacedesign vor allem die Methodik und die Konzeption von User-Interfaces im Mittelpunkt, im Studiengang Kommunikationsdesign die Bild- und Schriftsprache sowie im Studienfach Produktdesign die Materialkunde und die ästhetische Gestaltung.

Kommunikationsdesign

  • Schrift + Ausdruck: Gestaltung von und mit Schrift
  • Bild + Wirkung: Bildproduktion und Rezeption
  • Formate + Narration: Publikationsformate
  • Zeichen + Ansprache: Kommunikationssysteme

Werkstatt

In den Werkstattmodulen haben Sie die Möglichkeit, bestimmte Designtechniken zu erlernen und praktische Fähigkeiten zu erlangen. SIe erhalten eine Einweisung in die gewählte Technik und können dann eigenverantwortlich in den Werkstatträumen arbeiten und sich ausprobieren.

Kommunikationsdesign

  • Drucklabore: Prepress, Farbmanagement, FineArt-Print
  • Grafiklabore: Experimentelle Drucktechniken
  • Buchbindewerkstatt 
  • Fotowerkstätten: SW-Labor, Druckausgabe
  • Audio-/Videowerkstätten: Studio, Schnitt

Projekt

Ein wichtiger Teil des Studiums ist die praktische Arbeit. So organisieren die Studierenden im Laufe des Studiums eigene Projekte und Projektwochen. 

Theorie

In den Theoriemodulen wird studiengangübergreifend der fundierte retrospektive Blick, das unternehmerisch-strategische Denken und die gründliche ästhetische wie inhaltliche Analyse geschult.

  • Design-/Medientheorie
  • Design-/Kulturgeschichte
  • Designmanagement und -recht

Kolloquium

Am Ende des 1. Studienabschnittes, der in der Regel die ersten drei Semester umfasst, nehmen die Studierenden an einem Kolloquium teil. In dieser modulübergreifenden Prüfung werden die Ergebnisse des 1. Studienabschnittes kontextualisiert, reflektiert, dokumentiert und einer Kommission vorgestellt. 

Entwurf/Fachvertiefung

Das Modul dient der Vertiefung je nach Interessensgebiet zur individuellen Schwerpunktsetzung. Das Design im jeweiligen Studienfach wird einmal als Spekulation, Designforschung, künstlerische Praxis sowie Problemlösung betrachtet. Hierzu organisiert jeder Studienbereich jeweils vier Module, aus denen die Studierenden sich ihre individuelle Vertiefung zusammenstellen können.  

Perspektive

Ziel des Perspektivenmoduls ist es, den Studierenden die Möglichkeit der individuellen Vertiefung (insbesondere in der praktischen Arbeit) zu geben. Die Studierenden können aus den folgenden Modulen wählen: 

  • Projektwochen
  • Flex-Modul
  • Tutorium
  • Projektorganisation
  • Handwerk/Technik
  • Atelier

Praktikum

Das Praktikum im Umfang von 840 Stunden dient dazu, das die Studierenden während des Studiums einen Einblick in die praktische Arbeit erhalten. Je nach Praktikumsstellen durchlaufen SIe wesentliche und fachlich exemplarische Aufgaben. Als Abschluss des Moduls ist ein Praktikumsbericht einzureichen. 

Weitere Informationen zum Praktikum

Abschlussarbeit

  • Eigenständiges Erstellen einer Bachelorarbeit

Fachgebiete

Die Lehrgebiete sind die Anker des Studiengangs – sie reichen von Fotografie, Illustration und Grafikdesign über Typografie, Schriftentwicklung, Redaktionelle Gestaltung und Identität und Zeichen, Motiongraphics bis zu Multimedia.

Fotografische Bilderzeugung war zu keiner Zeit so leicht und kostengünstig wie heute, was die Dringlichkeit des reflektierten Umgangs unterstreicht. Wiebke Loeper lehrt nicht nur die technische und gestalterische Kompetenz des Bildermachens, sie schult auch die visuelle Kompetenz des Lesens und Bewertens von Bildern – eng gekoppelt an die kommunikative Kompetenz der Entwicklung einer Sprache über Bilder.

Lehrende: Prof. Wiebke Loeper

Handwerkliche Bilderzeugung erlebt von Zeit zu Zeit eine Renaissance. Hans-Jörg Kotulla lehrt die Übersetzung von Themen in eine eigenständige Bildsprache und fördert die Entwicklung individueller, illustrativer Ausdrucksformen, die in den Bereichen Editorial, Literatur, Informationsvisualisierung bis hin zu Bewegtbild und Storyboard etc. Verwendung finden.

Informatives Lärmen überall – bei gleichzeitiger Wiederholung des allzu Bekannten. Dr. Lex Drewinski (emeritiert ab Sommersemester 2017) dagegen steht für die Verdichtung, die Pointierung und Konzentration auf die Aussage. Hier wird die Entwicklung sprachlicher wie bildlicher Signale und deren Kombination zu originellen, ungesehenen Visualitäten auf unterschiedlichsten Medien trainiert.

Keine visuelle Sprache ohne Typografie – in den typografischen Zeichen sind unser Wissen und unsere Kultur codiert. Sven Völker und Katrin Holst vermitteln auf der Grundlage von Schriftgeschichte und Orthotypografie die Kenntnisse und Fertigkeiten, sprachliche Inhalte mittels typografischer Gestaltung auszudrücken und zu interpretieren.

Lehrende: Katrin Holst, Prof. Sven Völker

Nur 20 % der Bevölkerung mögen den Unterschied zwischen einer Antiqua- und einer Groteskschrift benennen können. Luc(as) de Groot kennt selbstverständlich viel feinere Kategorien der Schriftklassifikation und vermittelt neben den notwendigen Softwarekenntnissen zur Erstellung eines Font die gestalterischen Impulse für die formal schlüssige Entwicklung von Schriftsippen.

Lehrender: Prof. Lucas de Groot

Eine Publikation ist nicht mehr ausschließlich ein Buch oder eine Zeitung – neben dem gedruckten kann sie ebenso digital oder hybrid sein. Für die Gestaltung von Publikationen ist eine eigenständige visuelle Sprache genauso wichtig wie die Fähigkeit zur Visualisierung komplexer Inhalte, in der Umsetzung bedarf es sowohl dem Verständnis klassischer analoger als auch digitaler (Herstellungs-)Prozesse. Franziska Morlok vermittelt in ihrer angewandten und forschenden Lehre neben der Gestaltung auch die inhaltliche Konzeption sowie die Entwicklung von Publikationsformaten- und Strategien.

Unternehmen, Behörden, Institutionen sind nichts ohne Identität. Matthias Beyrow lehrt die konzeptionelle Formulierung essentieller Wesensmerkmale sowie deren Transformation in visuelle Markierungen, Signale, Symbole, Formen, Ereignisse, Welten. Strategisches Denken wird ebenso vermittelt wie formalästhetische Virtuosität.

Lehrender: Prof. Matthias Beyrow

Digitale Medien sind die Schnittstellen zu einem gigantischen Angebot von Inhalten. Matthias Krohn vermittelt, wie Informationen sortiert, wie Interaktion organisiert und der Zugriff zu Daten inszeniert werden kann. Die Studierenden werden in konzeptionell-strukturellen Fähigkeiten sowie in visuell-handwerklichen Fertigkeiten zur Entwicklung grafischer Nutzeroberflächen (GUI) geschult.

Bewegte Bilder besitzen eine besonders hohe Aufmerksamkeitswirkung und werden gerade deshalb für die Vermittlung komplexer Inhalte genutzt. Klaus Dufke vermittelt die notwendigen technischen, dramaturgischen wie formalen Maßstäbe zur Über- führung komplexer Inhalte in bewegte – und schlussendlich bewegende – Bilder.

Lehrender: Prof. Klaus Dufke

Bewerbung

Bewerbung: So kommen Sie zu uns

Die Immatrikulation ist immer vom 25.05. bis zum 15.07. zum nächsten Wintersemester möglich. Bewerbungen auf ein höheres Fachsemester sind bis 15.07. möglich.
Wenn Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen und Eignungsprüfung bestanden haben, können Sie einen Immatrikulationsantrag stellen. Beachten Sie hierfür die folgenden, studiengangsspezifischen Angaben:

Zugangsvoraussetzungen

Für die Immatrikulation in den zulassungsfreien Bachelorstudiengang Produktdesign benötigen Sie eine Hochschulzugangsberechtigung gemäß Brandenburgischem Hochschulgesetz. Diese Hochschulzugangsberechtigung umfasst die Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte berufspraktische Vorbildung.
Eine weitere Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an der studiengangsbezogenen Eignungsprüfung.

Anmeldung zur Eignungsprüfung

Die studiengangsbezogene künstlerisch-gestalterische Eignungsprüfung findet jährlich im Mai statt. Sie können sich bis zum 01.04. (Ausschlussfrist) zur Eignungsprüfung anmelden. Zur Anmeldung werden noch keine Zeugnisse benötigt.

Nach der Sichtung aller Anmeldungen teilen wir Ihnen den Termin der Eignungsprüfung und das Thema der Hausarbeit mit.

Folgende Aufgaben sind nach der Anmeldung zu erledigen:

  • den mitgeschickten Bewerbungsbogen ausfüllen und mit einem korrekt addressierten Rückumschlag (0,85 Euro) zurückschicken (noch ohne Zeugnisse)
  • die Mappe mit maximal zehn eigenen Arbeiten griffbereit fertigstellen
  • sich der Hausaufgabe annehmen

Eignungsprüfung

Die Eignungsprüfung besteht aus den folgenden Teilen:

  • Präsentation der Hausarbeit, verbunden mit einem Gespräch vor der zuständigen Prüfungskommission
  • Vorlage von maximal zehn Arbeitsproben der jüngsten Zeit auf Verlangen der Prüfungskommission (Bildmaterial bis zum Format DIN A0, Computerdarstellungen auf eigenen Rechnern, dreidimensionale Anschauungsobjekte)

Die Campusambulanz – ein Team engagierter Studierender – ist vor Ort und sorgt für eine nette und schöne Atmosphäre zwischen all den neuen Eindrücken. Auf der Webseite der Campusambulanz finden Sie außerdem viele hilfreiche Tipps und Antworten zu den häufigsten Fragen rund um die Eignungsprüfung im Fachbereich Design. 

Bewertungskriterien

Die Bewertungskriterien der künstlerisch-gestalterischen Eignung sind die Darstellung eigener Ideen, die Abstraktionsfähigkeit, Kreativität, Technik und Handwerk, kommunikative Fähigkeiten und die designspezifische Begabung.

Nach der Prüfung

Nach der Eignungsprüfung beraten sich die einzelnen Prüfungskommissionen und entscheiden, ob die Eignung festgestellt werden konnte. Sie erhalten in den darauffolgenden Wochen einen Brief, in dem Sie über das Ergebnis informiert werden. Im Falle, dass die Eignungsprüfung bestanden wurde, können Sie sich auf einen Studienplatz bewerben.

Immatrikulationsantrag

Der Immatrikulationsantrag wird online im MyCampus-Hochschulportal der Fachhochschule Potsdam gestellt. Nach Eingabe der für die Immatrikulation erforderlichen Angaben wird ein Immatrikulationsantrag erstellt. Dieser Antrag ist unterschrieben und postalisch zusammen mit der Hochschulzugangsberechtigung in Papierform bei der FH Potsdam einzureichen. Ob Sie darüber hinaus noch weitere Dokumente einreichen müssen, entnehmen Sie bitte dem Immatrikulationsantrag. Für die Einreichung gilt der letzte Tag des Immatrikulationszeitraums (15.07.). Maßgeblich ist der Posteingang an der FH Potsdam.

Einzureichende Unterlagen

  • amtlich beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung bzw. des Hochschulabschlusszeugnisses 
  • Versicherungsnachweis der gesetzlichen Krankenversicherung für Studierende bzw. Nachweis der Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht
  • Einzahlungsbeleg oder Auftragsbestätigung des Semesterbeitrags
  • Lichtbild für die Ausstellung der Campus.Karte
  • ggf. Exmatrikulationsbescheinigung der zuletzt besuchten Hochschule
  • ggf. weitere Unterlagen gemäß Immatrikulationsantrag

Auswahlverfahren

Am Verfahren zur Vergabe der Studienplätze nehmen Bewerbende teil, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen.
Im Vergabeverfahren für das erste Fachsemester werden von der Anzahl der zu vergebenden Studienplätze vorab abgezogen:

  • alle Bewerbenden, die auf Grund eines Dienstes eine frühere Zulassung nicht annehmen konnten sowie alle Bewerber*innen mit einer Angehörigkeit zum Bundeskader eines Bundessportfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes
  • 11 % für Bewerbende mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung
  • 3 % für Bewerbende für ein Zweitstudium
  • 3 % für Bewerbende, die nach Härtegesichtspunkten zu berücksichtigen sind

Die verbleibenden Studienplätze werden zu 80 % nach dem Ergebnis eines Hochschulauswahlverfahrens und zu 20 % nach Wartezeit vergeben.

Die Studienplätze im Hochschulauswahlverfahren werden im Ergebnis der Eignungsprüfung vergeben.

Zulassung

Im Anschluss an das Hochschulauswahlverfahren wird das Vergabeverfahren durchgeführt. Bewerbende mit einem entsprechend hohen Ranglistenplatz erhalten im MyCampus-Hochschulportal ein zeitlich befristetes Zulassungsangebot, das Sie aktiv annehmen müssen. Nach der Annahme des Zulassungsangebotes finden Sie im MyCampus-Hochschulportal Ihren Zulassungsbescheid. Nehmen Sie das Zulassungsangebot nicht fristgemäß an, wird die Rangliste weiter abgearbeitet und der Studienplatz neu vergeben.

Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren

An der FH Potsdam gibt es verschiedene Bewerbungsverfahren. Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren sowie Informationen zu den Themen Teilzeitstudium, Gasthörerschaft und Zweitstudium finden Sie auf den allgemeinen Bewerbungsseiten.

Allgemeine Informationen zur Bewerbung

Eindruck der Eignungsprüfungen am Fachbereich Design

Eindrücke von der Eignungsprüfung

Für einen Eindruck der Eignungsprüfung lohnt sich ein Blick in das Video der FHP-Campusambulanz. Die Campusambulanz – ein Team engagierter Studierender – ist immer vor Ort und sorgt für eine nette und schöne Atmosphäre zwischen all den neuen Eindrücken. Auf der Webseite der Campusambulanz finden Sie außerdem viele hilfreiche Tipps und Antworten zu den häufigsten Fragen rund um die Eignungsprüfung im Fachbereich Design. 

Website der Campusambulanz

Internationale Bewerber*innen

Sie möchten sich für ein Studium ab dem ersten oder einem höheren Fachsemester bewerben und haben Ihren Schulabschluss und/oder Hochschulabschluss im Ausland erworben? Dann können Sie sich im Ausland erworbene Abschlüsse und Leistungen anerkennen lassen und bei uns studieren.

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