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Kommunikations­design (B. A.)

Aufnahme aus dem Graphic AR Lab des Studiengangs Kommunikationsdesign

Vom kleinsten Schriftzeichen bis zur komplexen Kampagne – die Aufgabe von Kommunikationsdesigner*innen ist es, Informationen, Botschaften und Nachrichten spannend und emotional, aber auch klar und verständlich zu vermitteln. Wir bereiten Sie auf die vielfältigen Berufe in der Kreativ- und Medienbranche vor.

Abschluss:
Bachelor of Arts
Studienform:
Vollzeitstudium
Lehrsprache:
Deutsch
Regelstudienzeit:
8 Semester, einschließlich eines Praxissemesters
Studienbeginn:
Wintersemester
Anmeldung zur Eignungsprüfung:
01.01. – 01.04.
Bewerbungsfrist:
25.05. – 15.07. (zulassungsbeschränkt)
Voraussetzungen:
Allgemeine Hochschulreife/ Fachhochschulreife/ gleichwertig anerkannte berufspraktische Vorbildung/ bestandene Eignungsprüfung
Leistungsumfang:
240 ECTS-Leistungspunkte
Modulhandbücher & Ordnungen
Profil

Es gibt viele gute Gründe, die für ein Kommunikationsdesign-Studium an der Fachhochschule Potsdam sprechen:

Schriftzug „WEIT“ auf farbigem Hintergrund

Breites Fächerspektrum

Mit unseren 22 Professor*innen und ihren Lehrgebieten gehören wir zu den großen Designfakultäten in Deutschland. Wir verknüpfen die relevanten Gestaltungsdisziplinen zu einem weiten Feld und bieten Ihnen so eine zukunftssichere Berufsperspektive.

Schriftzug „FREI“ auf farbigem Hintergrund

Individuelle Schwerpunktsetzung

Sie gestalten Ihr Studium selbst und wir unterstützen Sie dabei: Aus einem großen Lehrangebot bilden Sie Ihren individuellen Studienverlauf. Dabei können Sie auch Seminare aus unseren Studiengängen Produkt- und Interfacedesign wählen.

Schriftzug „NAH“ auf farbigem Hintergrund

Familiäre Atmosphäre

Unser Campus ist der Ort an dem Lehre, Forschung und Studium stattfinden. Im engen Austausch mit den Dozent*innen entwickeln Sie Ihre Projekte und Ideen. Die FHP liegt in Potsdam und nur wenige Kilometer von der Kulturmetropole Berlin entfernt.

Schriftzug „ZUKUNFT“ auf farbigem Hintergrund

Design for future

Unser Studiengang ist einerseits der Raum, an dem jeder seine eigene Zukunft entwickelt und wir andererseits gemeinsam die Zukunft unserer Gesellschaft gestalten. Ausgehend von neuen Technologien und Themen führt uns das direkt zu den großen Herausforderungen unserer Zeit.

Schriftzug „KREATIV“ auf farbigem Hintergrund

Träume verwirklichen

Im Designstudium werden aus guten Fragen Themen. Aus Ihren Ideen entwickeln wir gemeinsam Formen, Medien und Formate. Wir vermitteln die dazu nötigen Methoden und Techniken und ebnen Ihnen den Weg für eine Zukunft in der Kreativwirtschaft.

Schriftzug „INSPIRATION“ auf farbigem Hintergrund

Ort der Ideen

Unser Campus ist voll mit inspirierenden Menschen, Räumen und Situationen: Hier wird probiert, konzipiert, diskutiert und realisiert. Der perfekte Ort für große Ideen!

Kommunikationsdesign an der FH Potsdam

In unserem Studiengang geht es darum, eine eigene und unverwechselbare Gestalter*innen-Persönlichkeit zu entwickeln. Hier entstehen Plakate, Schriften und Bücher, aber auch Infografiken, Logos, Fotografie und Animation. Vom klassischen analogen Medium über verschiedene digitale Formate bis hin zu Mixed Reality ist alles dabei. Sie lernen konzeptionelles Gestalten, aber auch handwerkliche Kompetenz und kreatives Denken im Kontext der gesellschaftlichen, kulturellen und technologischen Herausforderungen unserer Zeit. Aus den vielfältigen Angeboten des Studiengangs Kommunikationsdesign stellen Sie sich Ihren idealen Mix zusammen, um zu einer individuellen und starken Position als Startpunkt ins Berufsleben zu gelangen.

Passt dieser Studiengang zu Ihnen?

Diese Eigenschaften bringen Sie mit

  • Freude an Gestaltung, Kunst, Kultur, Medien, Menschen und Technologie
  • Spaß am Entwickeln neuer Ideen und Konzepte
  • Kreativität, Selbständigkeit und Neugier
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit

Podcast der Campusspezialist*innen

Rebekka und Toni erklären alles, was Studieninteressierte über den Studiengang Produkt- und Kommunikationsdesign wissen müssen. Neben Tipps zu Eignungsprüfungen oder Studienablauf geben sie Einblicke in ihr Studierendenleben.

Zum Podcast

Schaufenster

Lassen Sie sich inspirieren! In unserem virtuellen Schaufenster finden Sie aktuelle Projekte und Arbeiten aus den Studiengängen des Fachbereichs Design.

Schaufenster des Fachbereichs Design

Unser Ziel: Wow!

Wir wollen mit unserem Studienprogramm ein solides Fachwissen vermitteln sowie hochindividuelle gestalterische Handlung- und Ausdrucksfähigkeiten herausbilden. Unsere Absolvent*innen sollen gestalterische Entscheidungen fundiert treffen können und mit kommunikativer Vermittlungskompetenz ausgestattet sein. Unsere Idealvorstellung aber sind Designer*innen, die neben ihrer gestalterischen Kompetenzen auch ein ethisch-gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein entwickeln.

Unsere Idee: Studium als Ereignisfeld

Wir teilen das Studium in zwei Studienabschnitte: Die ersten drei Semester, die der Grundlagenvermittlung und Orientierung dienen, sowie die folgenden fünf Semester, die zur persönlichen Vertiefung oder weiteren Exploration genutzt werden können.

Und wir haben so ein paar Spezialitäten: Wir haben keine Jahreskohorten, d.h. bei uns studieren Sie mit Personen zusammen, die innerhalb eines Studienabschnittes schon ein paar Semester mehr oder weniger Erfahrung gesammelt haben. Alle Seminare der Gestaltungsgrundlagen, der Theoriefächer und der Werkstätten finden originär interdisziplinär statt, d. h. gemeinsam mit Studierenden der anderen Designstudiengänge Produkt- und Interfacedesign – das reichert enorm die Perspektive an. Und apropos Interdisziplinarität: Dadurch, dass unsere Studierenden fast die Hälfte ihrer Entwurfskurse auch in unseren anderen Studiengängen (also Interface- und Produktdesign) absolvieren können (aber nicht müssen), ermöglichen wir hochaktuelle Kombinationen von Kompetenzen jenseits der Fachgebiete. Außerdem haben wir keine festen Stundenpläne, was – freilich innerhalb gewisser Regularien – das Studium weitgehend nach den eigenen Interessensschwerpunkten ermöglicht, was wiederum die Motivation (und Stimmung) ungemein steigert.

Genaues zur Studienstruktur und den beiden Studienabschnitten finden Sie hier.

Unser Anspruch: Design als Forschungsfeld

Wir verstehen das Entwerfen als eine Form der künstlerischen Forschung, die gemeinsam mit Professor*innen betrieben und reflektiert wird.

Wir planen gestalterische Experimente und forcieren damit formelästhetische Entdeckungen; wir konzipieren visuelle Erfindungen und entwickeln etwa Fragestellungen zur Kommunikationskultur; und wir formulieren kraft unserer erworbenen künstlerischen Erkenntnisse gestalterische Thesen zu Welt, Märkten und Gesellschaft. Das wache Beobachten, Einordnen, Katalogisieren und Werten visueller Phänomene der Alltagskultur bildet eine Facette der Designforschung; und wie lassen sich solche gestalterischen Pattern in (allgemein-)gültigen Modellen formulieren?

Aber keine Sorge: All das tun wir nicht zum Selbstzweck für das Design, sondern weil wir wissen, dass (selbst-)bewusste, handlungsfähige und reflektierte Designer*innen die allerbesten Aussichten auf eine erfüllte Zukunft in der dynamischen Medienbranche genießen.

Genaueres zu unseren Forschungsfeldern und -fragen finden Sie (bald) hier.

Kontakt

Die Kolleg*innen der Zentralen Studienberatung informieren Studieninteressierte, Studienanfänger*innen, Eltern, Lehrer*innen und Studierende zu allen allgemeinen Fragen rund um das Studium. Bei konkreten Fragen und Anliegen zum Studiengang Kommunikationsdesign kontaktieren Sie gern die Studienfachberatung.

Diese Studiengänge könnten Sie auch interessieren

Weitere Studiengänge
Studiengang Lehrsprache Studienbeginn Bewerbungsfrist
Europäische Medienwissenschaft (B. A.) Deutsch Wintersemester
bis 15.07. an der Universität Potsdam (zulassungsbeschränkt)
Interfacedesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 15.07. (zulassungsfrei)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Kommunikations­design (B. A.) Deutsch Wintersemester
25.05. – 15.07. (zulassungsbeschränkt)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Produktdesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 15.07. (zulassungsfrei)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Design (M. A.) Deutsch Sommersemester, Wintersemester
15.06. – 15.08. und 15.02. – 15.03. (zulassungsbeschränkt)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: bis 15.06. für das Wintersemester / bis 15.12. für das Sommersemester
Europäische Medienwissenschaft (M. A.) Deutsch Wintersemester
bis 01.06. an der Universität Potsdam
Studienstruktur

Wir haben einen Plan

Genauer gesagt: einen Modulplan. Module sind thematische Container oder Fragestellungen für einzelne Seminare. Und der Modulplan ist ein Fahrplan durch Ihr Studium. Er gibt an, in welchen Modulgruppen wie viele Leistungsnachweise erbracht werden müssen. Und da bei uns nahezu alle Seminare Wahlpflicht-Veranstaltungen sind, ist der Modulplan eine praktische Leitplanke. Im Folgenden gehen wir den Modulplan für jeden Studienabschnitt (StAb) durch – StAb I beschreibt das Fachsemester 1 bis 3, StAb II die Fachsemester 4 bis 8.

Modulpläne der Bachelor-Designstudiengänge

Erster Studienabschnitt: Grundlagen und Orientierung

Einsteigen bitte!
Für die ersten drei Semester gibt es ein durchaus ambitioniertes Programm, das Sie individuell aus vielen Angeboten zusammenstellen können. Eine grobe Regieanweisung hierzu liefert unser »Modulplan«, der zwar nicht in der dargestellten Reihenfolge, dafür aber in Summe der ECTS-Leistungspunkte (auch: Credit Points/CP) aus den jeweiligen Modulgruppen erfüllt werden muss. Die folgenden Abschnitte erläutern unseren aktuellen Modulplan, aufgegliedert in seine Modulgruppen.

Alle Seminare im Bereich der Gestaltungsgrundlagen finden studiengangs- und semesterübergreifend statt, also gemeinsam mit Studierenden aus dem Interface- und Produktdesign, die sich in den ersten drei Fachsemestern befinden. Wir empfehlen, die Seminare dieser Modulgruppe zu Beginn des Studiums zu absolvieren.

Modulgruppe I/1 Gestaltungsgrundlagen

Elementares Gestalten

Bei den Seminaren im Bereich »Elementares Gestalten« geht es um die Vermittlung elementarer, d. h. dezidiert (noch) nicht angewandter, gestalterischer Grundlagen durch die Entwicklung darstellerischer und handwerklicher Fähigkeiten (11EG-B, Basics = Grundlegende Darstellungstechniken), durch die Entwicklung eines Verständnisses für formalästhetisch-inhaltliche Wechselwirkungen (11EG-K, Kontext = Wahrnehmung und Differenzierung) sowie der kreativen und methodischen Handlungsfähigkeit für das Entwerfen (11EG-P, Prozess = Gestaltungsabläufe und Methoden).

Hier lehren unsere Professor*innen für Elementares Gestalten Prof. Klaus Keller, Prof. Alexandra Martini (Schwerpunkt »3D«) sowie Prof. Myriel Milicevic (Schwerpunkt »Form und Prozess«). In den Modulen des Elementaren Gestaltens müssen im ersten Studienabschnitt drei Leistungsnachweise erbracht werden.

Atelier

Im Bereich »Atelier« der Gestaltungsgrundlagen werden künstlerische Darstellungstechniken trainiert und gestalterische Erkundungen unternommen. Im Atelierbereich wird vor Ort gezeichnet, gemalt, collagiert – es geht um die Erfahrung von Komposition, Proportion, Situation, Körper, Raum, Körper, Licht, Farbe

Hier lehren unsere Akademischen Mitarbeiter*innen Maria Kleinschmidt (Zeichnen und Farbe) und N. N. Im Atelierbereich müssen im ersten Studienabschnitt zwei Leistungsnachweise erbracht werden.

Hier wird es angewandt: Alle acht Lehrgebiete des Studiengangs Kommunikationsdesign vermitteln hier ihre jeweiligen fachspezifischen Grundlagen. Ziel ist die Erprobung der wesentlichen Entwurfs- und Analysemethoden eines Fachs. Sie erhalten darüber hinaus einen ersten perspektivischen Einblick in das Tätigkeitsfeld des Kommunikationsdesigns. 

Modulgruppe I/2 Entwurfsgrundlagen

Die Studierenden erlernen das Gestalten von und mit Schrift (12EKd-SA: Schrift + Ausdruck), produzieren fotografische, illustrative und grafische Bilder und untersuchen deren Rezeption (12EKd-BW: Bild + Wirkung), entwickeln analoge oder digitale, statische oder animierte bzw. bewegte Publikationsformate (12EKd-FN: Formate + Narration) und entwerfen Zeichen und Kommunikationssysteme und konzipieren Ansprachestrategien (12EKd-ZA: Zeichen + Ansprache).

Hier lehren Prof. Lisa Bucher (Information und Bild), Prof. Matthias Beyrow (Identität und Zeichen), Prof. Klaus Dufke (Motion Graphics), Prof. Luc(as) de Groot (Type Design), Prof. Wiebke Loeper (Fotografie), Christina Poth (Typografie), Prof. Sven Völker (Experiment und Strategie) sowie die stellvertretenden Professorinnen Constanze Hein und Susanne Stahl (Redaktionelle Gestaltung). Mehr zu den einzelnen Lehrgebieten des Studiengangs finden Sie hier.

In der Modulgruppe Entwurfsgrundlagen müssen im ersten Studienabschnitt 5 Leistungsnachweise erbracht werden, mindestens 3 davon aus dem eigenen Studiengang. Unsere Spezialität in Potsdam: Die weiteren Leistungsnachweise können auch in Seminaren aus Interface- und Produktdesign erbracht werden.

In der Modulgruppe »Theorie« werden die fachlich-wissenschaftlichen Basiskenntnisse vermittelt und erprobt. Ziel ist ein Grundwissen in analytischen, historischen, kontextuellen sowie opelrationalen (strategischen, ökonomischen, prozeduralen, juristischen) Methoden, Praktiken, Fakten und Theorien. Die Seminare werden studiengangsübergreifend angeboten.

Modulgruppe I/3 Theorie

Der Fächerkanon der Modulgruppe Theorie bietet mit den Modulen Design-Medientheorie (13Th-DMT) einen analytischen, mit Design-/Kulturgeschichte (13Th-DKG) einen historisch-gesellschaftspolitischen und mit Designmanagement und -recht (13Th-DMR) einen operationalen Zugang.

In dieser Modulgruppe lehren hauptamtlich unsere Kolleg*innen Prof. Dr. Marion Godau (Design-, Kunst-, Kulturgeschichte), Prof. Dr. Rainer Funke (Designtheorie), Prof. Dr. Nico Heise (Designrecht) und Prof. Dr. Enrico Sass (Existenzgründung und Managementtechniken). 

In dieser Modulgruppe müssen 2 Leistungsnachweise erbracht werden.

Unsere Werkstätten sind – wie das ganze Studium – per se fachübergreifend ausgerichtet, jedoch gibt es selbstverständlich Werkstätten, die stark mit den jeweiligen Studiengängen und Lehrgebieten assoziiert sind. Hier werden die technisch-handwerklichen Grundlagen der jeweiligen Gewerke vermittelt. Jede*r Studierende kann ein individuelles Werkstattportfolio belegen, das auch über die Grenzen des eigenen Fachgebiets hinausweist.

Modulgruppe I/4 Werkstattpraxis

Im Kommunikationsdesign leiten die folgenden Kolleg*innen unsere Werkstätten: Friederike Goll (Buchbindewerkstatt), Katrin Katzek (Fotolabore und -studio), Christine Mangelsdorf (Digitales Farbmanagement und FineArt-Print), Ricardo Meier (Graphic AR-Lab), Jan Schütze (AV/Video-Lab), Felix Walser (Grafiklabor). Mehr zu den Werkstätten im Kommunikationsdesign lesen Sie hier. Alle Werkstätten des Fachbereichs Design finden Sie hier.

Aus dieser Modulgruppe werden im ersten Studienabschnitt 12 ECTS-Leistungspunkte gefordert, was je nach Kurs-Intensität ein Äquivalent von 3 bis 6 Leistungsnachweisen bedeutet. Einige Werkstattkurse werden dabei in Kopplung mit Entwurfsfächern angeboten und zusätzlich kreditiert.

 

»Perspektiven und Social Skills« sind unsere kleine »Disruptionsmaschine«, weil wir hier gezielt den Blick über den Tellerrand fördern. 

Modulgruppe I/5 Social Skills

Die Modulgruppe »Perspektiven und Social Skills« beinhaltet das studiengangs- und vor allem jahrgangsübergreifende Modul Projektwochen, (15PSs-PW), das zu Beginn des Wintersemesters als eine der wenigen Pflichtveranstaltungen die erste Lehrveranstaltung für die Studierenden des ersten Studiensemesters darstellt. Ergänzend werden im Modul Projektorganisation (15PSs-PO) in interdisziplinären Teams Veranstaltungen entwickelt und durchgeführt. Das Flexmodul (15PSs-FM) ermöglicht Studierenden die Teilnahme an hochschulweiten, interdisziplinären Kursangeboten – also auch aus anderen Fachbereichen der Fachhochschule.

Beim »Kolloquium« handelt es sich um eine modulübergreifende Prüfung, in der die Studierenden die subjektiv zentralen Ergebnisse des 1. Studienabschnittes kritisch reflektieren, dokumentieren und einer Kommission präsentieren. Gegenstand der Wertung ist nicht die Qualität der gezeigten Arbeiten, sondern die Qualität der Präsentation, Reflexion und Dokumentation. Die Präsentation mündet in ein persönliches Gespräch zwischen Prüfling und Kommission mit kritischem Feedback sowie Empfehlungen zum weiteren Studienverlauf.

Modulgruppe I/6 Kolloquium

Das Kolloquium wird eigenständig entwickelt – zur Vorbereitung veranstaltet der Fachbereich eine Informationsveranstaltung. Die Prüfung wird vor einer Kommission aus drei Lehrenden des Fachbereichs Design abgelegt und dauert etwa eine Stunde.

Zweiter Studienabschnitt: Diversifikation oder Spezialisierung

Weiter machen!

It’s your turn! Semester vier bis acht können ganz der persönlichen Entfaltung gewidmet werden. Der Großteil der Leistungsnachweise wird in den Entwurfs-Seminaren erbracht – die Schwerpunkte aber setzen Sie selbst: Sie haben die Möglichkeit der Spezialisierung und können Ihre favorisierte Disziplin intensiv vertiefen oder Sie setzen auf Diversifizierung und probieren sich in vielen verschiedenen Bereichen oder auch anderen Designstudiengängen aus – unser grundsätzliches Wahlpflicht-Prinzip macht beide Wege für Sie möglich.

Wir verstehen das »Entwerfen« als eine Kulturpraxis die verschiedene Zugänge durch Design erlaubt: Kommunikationsdesign als Problemlösung, als Spekulation, als Designforschung und als Künstlerische Praxis. Alle vier Designzugänge bewegen sich thematisch in den Domänen »Gesellschaft und Öffentlicher Sektor«, »Mobilität und Urbanismus«, »Kultur und Transformation«, »Konsum und Produktion«, »Wissenschaft und Technologie« oder »Wirtschaft und Handel«. Das erlaubt eine zusätzliche Ausrichtung des eigenen Kurs-Portfolios an bestimmte Wissensgebiete.

Modulgruppe II/1 Entwurf Kommunikationsdesign
Modulgruppe II/1 Entwurf im Studiengang Kommunikationsdesign, Studien- und Prüfungsordnung 2019

Kommunikationsdesign als Problemlösung beschreibt das wohl gängigste Verständnis von Kommunikationsdesign: Die zweckorientierte Gestaltung, mit dem Ziel, bestimmte Informationen und Botschaften zu vermitteln. Dagegen entwirft Kommunikationsdesign als Spekulation Szenarien und Imaginationsmaterial von möglichen Zukünften und kommentiert kritisch unsere Gegenwart – »Critical-« oder »Spekulative Design« oder auch »Design for Debate« heißen solche Methoden in Großbritannien. Im Modul Kommunikationsdesign als Designforschung ist das Design zugleich Instrument, Gegenstand und Methode eines Erkenntnisgewinns und zur Wissensgenerierung: Designmethoden und -forschungsprozesse werden hier zur Generierung neuen Wissens erprobt. Kommunikationsdesign als künstlerische Praxis repräsentiert eine eigenständige Form der operativen und rezeptiven Welterschließung und liefert unkonventionelle Wahrnehmungsanregungen und Kommentare, die als eigene Wissensform und als eigener Erkenntniszugang zu werten sind.

Hier lehren Prof. Lisa Bucher (Information und Bild), Prof. Matthias Beyrow (Identität und Zeichen), Prof. Klaus Dufke (Motion Graphics), Prof. Luc(as) de Groot (Type Design), Prof. Wiebke Loeper (Fotografie), Christina Poth (Typografie), Prof. Sven Völker (Experiment und Strategie) sowie die stellvertretenden Professorinnen Constanze Hein und Susanne Stahl (Redaktionelle Gestaltung). Mehr zu den einzelnen Lehrgebieten des Studiengangs finden Sie hier.

Die Modulgruppe heißt zwar »Theorie«, sie kommt aber in der Regel ganz schön praktisch daher: Der Fächerkanon der Modulgruppe »Theorie« bietet mit den Modulen Design- und Medientheorie (13Th-DMT) einen analytischen, mit Design-/Kulturgeschichte (13Th-DKG) einen historisch-gesellschaftspolitischen und mit Designmanagement und -recht (13Th-DMR) einen operationalen Zugang. Die Seminare werden studiengangsübergreifend angeboten.

Modulgruppe II/2 Theorie
Modulgruppe II/2 Theorie, Studien- und Prüfungsordnung 2019

In dieser Modulgruppe lehren hauptamtlich unsere Kolleg*innen Prof. Dr. Marion Godau (Design-, Kunst-, Kulturgeschichte), Prof. Dr. Rainer Funke (Designtheorie), Prof. Dr. Nico Heise (Designrecht) und Prof. Dr. Enrico Sass (Existenzgründung und Managementtechniken). 

In dieser Modulgruppe müssen 3 Leistungsnachweise erbracht werden.

Ein 6-monatiges Praktikum ist bei uns ins Curriculum integriert; der Zeitpunkt innerhalb des zweiten Studiengangs sowie der Praktikumsplatz können aber frei gewählt werden. Zur Qualitätssicherung werden die Praktika durch die jeweiligen Praktikumsbetreuer*innen »reviewed«.

Modulgruppe II/3 Praxissemester
Modulgruppe II/3 Praxissemester, Studien- und Prüfungsordnung 2019

In dieser Modulgruppe müssen 2 Leistungsnachweise erbracht werden; einer für das Praktikum selbst (28 CP) und ein weiterer für den Praktikumsbericht (2 CP). Beide LNW sind unbenotet.

Diese Modulgruppe ist eine Art „Disruptionsmaschine“. Hier gibt es die Möglichkeit, mit Angeboten Credits innerhalb der Projektwochen zu erwerben (24PSs-PW – einer ist sogar Pflicht!), mit interdisziplinären und fachbereichsübergreifenden Angeboten aus dem Flex-Programm der FH (24PSs-FL), mit der Organisation eigener (Design-)Projekte (24PSs-PO) sowie mit vertiefenden Angeboten aus dem Bereich der Werkstätten (24PSs-HT) oder in den Atelier-Formaten (24PSs-AT). Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit einem Tutoring erste kleine Lehrformate (in Begleitung eines/einer Professor*in) anzubieten und kreditieren zu lassen (24PSs-T).

Modulgruppe II/4 Perspektiven & Social Skills
Modulgruppe II/4 Perspektiven & Social Skills, Studien- und Prüfungsordnung 2019

In dieser Modulgruppe müssen insgesamt 8 CP erbracht werden; dazu sind drei bis vier Leistungsnachweise nötig, weil die Credits je nach kursindividuellem Arbeitsumfang unterschiedlich bemessen werden können.

Die Bachelorthesis, die individuelle Abschlussarbeit, wird durch ein Cluster von drei Modulen abgebildet: die Konzeption und der Entwurf im Rahmen der Bachelorarbeit selbst (25BA), die persönliche Werkübersicht im Rahmen des Bachelorportfolios (25BP) sowie die Präsentation und Argumentation im Rahmen der Bachelordisputation (25BD).

Modulgruppe II/5 Bachelorthesis
Modulgruppe II/5 Bachelorthesis, Studien- und Prüfungsordnung 2019

Die Bearbeitungszeit beträgt 3 Monate; die Themen für die Bachelorarbeit werden selbst gewählt und mit den hierfür ebenfalls selbstgewählten Betreuer*innen im Vorfeld des Anmeldetermins abgestimmt.

Lehrgebiete & Werkstätten

Die acht Lehrgebiete im Kommunikationsdesign

Die acht Lehrgebiete sind das Rückgrat unseres Studiengangs. Sie reichen von Fotografie, Infografik und Illustration, experimentellem Grafikdesign über Typografie und Schriftentwicklung, zu redaktioneller Gestaltung, Branding und Zeichen sowie Motiongraphics.

Fotografische Bilderzeugung war zu keiner Zeit so leicht und kostengünstig wie heute, was die Dringlichkeit des reflektierten Umgangs unterstreicht. Wiebke Loeper lehrt nicht nur die technische und gestalterische Kompetenz des Bildermachens, sie schult auch die visuelle Kompetenz des Lesens und Bewertens von Bildern – eng gekoppelt an die kommunikative Kompetenz der Entwicklung einer Sprache über Bilder sowie deren Präsentation.

Lehrende: Prof. Wiebke Loeper

Assoziiert mit diesem Lehrgebiet sind das Fotolabor und -studio sowie die Kameraausleihe und das FineArt-Print Lab.

Informationen und Zusammenhänge können im redaktionellen Kontext durch erläuternde Visualisierungen, Infografiken oder Schaubilder sichtbar gemacht und mit emotionalen Aspekten angereichert werden. Aber auch die handwerkliche und digitale Illustration, der Comic, die Karikatur oder die Graphic Novel haben hier ihre fachliche Heimat. Lisa Bucher vermittelt die gestalterischen Methoden zur inhaltlichen Konzeption und visuellen Interpretation sowie umfassende analoge wie digitale Darstellungsweisen.

Lehrende: Prof. Lisa Bucher

Neben häufigen Kooperationen mit externen Partner*innen werden in dieses Lehrgebiet je nach Projekt verschiedene Kommunikationsdesign-Werkstätten eingebunden.

Experimentelle Grafik zwischen Kunst und Design, Strategie und Experiment, Herz und Hand. Bei Sven Völker wird der Prozess der Gestaltung als einer betrachtet, in dem das Scheitern nicht weniger Erkenntnis bietet als der Erfolg. In einer entsprechend offenen und unkonventionellen Arbeitsatmosphäre entstehen grafische Konzepte und visuelle Ideen – vom klassischen Plakat bis zur modernen Augmented Reality Anwendung – und immer auch interdisziplinär. Studierende in diesem Bereich schreiben, gestalten und produzieren das zwei mal im Jahr erscheinende und mehrfach ausgezeichnete »Some Magazine«.

Lehrender: Prof. Sven Völker

Das Lehrgebiet kooperiert häufig mit dem Grafiklabor sowie dem Graphic-AR-Lab.

Typografie macht nicht nur Sprache sichtbar, sondern ist ein Spiegel der Gesellschaft und Ausdruck unserer Kultur. Christina Poth vermittelt ein konzeptuelles Verständnis von typografischer Gestaltung als kommunikative Praxis. Hier wird das experimentelle Potenzial von Typografie ebenso entdeckt, wie die regelkonforme Anwendung von Schrift in Referenz zu ihren historischen und handwerklichen Wurzeln. In diesem Kurs entstehen Magazine, Bücher, Flyer, typografische Objekte, digitale Anwendungen und vieles mehr.

Lehrende: Prof. Christina Poth

Assoziiert mit diesem Lehrgebiet sind die Typografie-Werkstatt, das Grafiklabor sowie die Buchbindewerkstatt. Christina Poth wird durch ihren wissenschaftlichen Mitarbeiter Felix Walser im Gebiet »Type & Coding« unterstützt.

Nur 20 % der Bevölkerung mögen den Unterschied zwischen einer Antiqua- und einer Groteskschrift benennen können. Luc(as) de Groot kennt selbstverständlich viel feinere Kategorien der Schriftklassifikation und vermittelt neben den notwendigen Softwarekenntnissen zur Erstellung eines Fonts, also einer digitalen Schrift, die gestalterischen Impulse für die formal schlüssige Entwicklung einer Serie von Schriftzeichen.

Lehrender: Prof. Lucas de Groot

Unter Publikation verstehen wir gedruckte Medien, wie Bücher, Magazine oder Zeitungen aber auch digitale Medien. In Referenz zu ihrem Inhalt und der Rezeptionssituation wird hier die Entwicklung einer eigenständigen (typo-)grafischen Sprache ebenso trainiert wie die Fähigkeit der Konzeption von Inhalten und ihrer medienadäquaten Inszenierung. Unsere beiden Vertretungs-Professorinnen Constanze Hein und Susanne Stahl vermitteln neben der Gestaltung auch die inhaltliche Konzeption sowie die Entwicklung von Publikationsformaten und -strategien.

Lehrende: Vertr.-Prof. Constanze Hein, Vertr.-Prof. Susanne Stahl

Keine Körperschaft hat kein Gesicht – sie wären Nichts ohne visuelle Identität. Matthias Beyrow lehrt die konzeptuelle Formulierung essentieller Wesensmerkmale einer Körperschaft sowie deren Transformation in visuelle Zeichen, Markierungen, Signale, Symbole, Ereignisse, Räume. Früher nannte man das Corporate Identity, Markenentwicklung oder Branding. Heute steht am Anfang die Entwicklung einer inhaltlichen Ansprachestrategie, die immer auch gekoppelt an Kommunikationsmedien, -orte und -ereignisse ist.

Lehrender: Prof. Matthias Beyrow

In diesem Lehrgebiet finden in der Regel Kooperationen mit Partner*innen aus Wirtschaft und Verwaltung statt.

Bewegte Bilder besitzen eine besonders hohe Aufmerksamkeitswirkung und werden gerade deshalb für die Vermittlung komplexer Inhalte genutzt. Klaus Dufke vermittelt die notwendigen technischen, dramaturgischen wie formalen Schritte zur Überführung komplexer Inhalte in bewegte – und schlussendlich bewegende – Bilder.

Lehrender: Prof. Klaus Dufke

Assoziiert mit diesem Lehrgebiet sind die AV-Studios, Schnittplätze und die AV-Ausleihe sowie das Graphic-AR Lab.

Unsere Werkstätten

In den mit Bedacht ausgestatteten Lehr-Werkstätten des Studiengangs können Studierende eigene Projekte mit professionellem Equipment umsetzen. Das bringt unseren Anspruch an eine solide handwerklich-technische Ausbildung zum Leben und stützt die Idee eines praxisorientierten Studiums.

Eine Person schneidet an einem Arbeitstisch ein Papier zu.
© Jeannie-Darlene Köppe

Buchbindewerkstatt

Man könnte es auch "Weiterverarbeitung Papier" nennen: Friederike Goll begleitet Studierende in ihrer Werkstatt beim Falten, Falzen, Nähen, Kleben, Pressen, Stanzen, Stapeln und Schneiden. Hier werden aus Papier und Pappe Buchobjekte, Hefte oder Faltblätter.

Buchbindewerkstatt

Ein Student fotografiert eine Studentin vor einem weißen Studiohintergrund
© Bernd Hiepe

Fotostudio- und -labore

Die fotografischen Werkstätten sind die Domäne von Kathrin Katzek. Unser Fotostudio bietet mit verschiedenen Blitzanlagen, Hohlkehlen und Hintergründen auf rund 130 qm viel Raum für die Produktion von Studioaufnahmen. Für das passende Kamera-Equipment betreiben wir eine Ausleihe exklusiv für Studierende am Fachbereich. Und wer zusätzlich erleben möchte, wie analoge Schwarz-Weiß-Entwicklung von Film und auf verschiedenen Fotopapieren funktioniert, kann das in unseren Fotolaboren tun.

Fotostudio & Fotolabore

Nahaufnahme der Hände zweier Studierenden, die zusammen an einem Siebdruck arbeiten
© Simon Lou Schüler

Grafiklabor

Unser Grafiklabor ist der Raum fürs grafische Experiment. Es wird betreut von Felix Walser und erlaubt verschiedene Drucktechnologien: Monotypie (Hochdruck), Siebdruck für Formate bis DIN A0 und ein Karussell für die Bedruckung von T-Shirts. Unser ganzer Stolz sind aber zwei Risographen im Format A3 und – als Rarität in Deutschland – im Format A2!

Siebdruckwerkstatt/Grafiklabor

Nahaufnahme von 4 CMYK-Drucker-Patronen
© Simon Lou Schüler

Color Management und (Fine Art) Print

Wie kommt das digitale Bild ohne böse Überraschungen aufs Papier? Christine Mangelsdorf führt auf kalibrierten Systemen in die elektronische Bildbearbeitung und digitales Farbmanagement ein und begleitet anschließend auch die Ausgabe. Unsere großformatigen Printer erlauben C-Prints auf unterschiedlichen Materialien und in Proof-Qualität.

Labor für DTP, Digitaldruck & Colourmanagement

Ein Pappmodell des Buchstaben N vor einer Greenscreen-Hohlkehle
© Bernd Hiepe

Audio/Video-Labs

Die Studios unter Leitung von Jan Schütze bieten auf insgesamt ca. 200 qm verschiedene Technologien für professionelle Aufnahme und digitale Postproduktion: Ein Audio-Studio mit Sprecher-Kabine, ein High-End-Tricktisch für Stop-Motion-Aufnahmen, ein professionelles Video-Studio mit Green-Screen-Ausstattung sowie verschiedene Schnittplätze. Und ähnlich wie in der Fotografie betreiben wir auch hier eine Ausleihe von professionellem Equipment für Studierende im Fachbereich.

Multimedia- und Videolabor

Zwei Hände scannen mit einem iPad einen Raum, auf dem Bildschirm ist eine AR-Skulptur zu sehen
© Bernd Hiepe

Graphic-AR Lab

In unserer neuesten Werkstatt erproben wir experimentelle Technologien im Bereich Mixed Reality und AR (Augmented Reality). Diese innovative Schnittstelle von digitalem und analogem Raum wird in Zukunft ein wichtiges Tätigkeitsfeld für Designer*innen. Ricardo Meyer führt in die grundlegende Soft- und Hardware ein.

Nahaufnahme einer Bleidruckplatte
© Birte Rauch

Werkstatt für Typografie

Als eine der wenigen Hochschulen verfügen wir noch über eine traditionelle Letterpress-Werkstatt, in der wir die analogen Satztechniken mit der digitalen Gegenwart verbinden. Unter Leitung unserer Professorin für Typografie Christina Poth ist diese Werkstatt zugleich eine Entführung in die Vergangenheit und eine Verführung in die Zukunft.

Typografie-Werkstatt

Berufliche Perspektiven

Berufliche Perspektiven

Das Berufsbild im Kommunikationsdesign ist so divers wie es unsere Lehrgebiete sowie Ihre Talente und Interessen sind. Kommunikationsdesigner*innen arbeiten in Agenturen und Designstudios, im kulturellen Bereich, in Start-ups und Unternehmen oder machen sich selbstständig. Indem Sie gezielt einen eigenen, unverwechselbaren Schwerpunkt in Ihrem Studium setzen, entwickeln Sie ein eigenes Profil und ein starkes Portfolio.

Berufsfelder: Ein weites und spannendes Feld

Von der Spezialist*in bis zur Generalist*in ist alles möglich – und fast immer geht es darum, Bilder und Bildwelten zu erfinden, Geschichten und Informationen visuell zu erzählen. Das ist ein sehr weites aber eben auch spannendes Feld mit immer neuen, beruflichen Perspektiven. Hier ein paar Beispiele:

  • Fotograf*innen arbeiten in der Werbung und im Journalismus aber auch in künstlerischen Berufen. Sie erzählen Geschichten mit ausdrucksstarken und unverwechselbaren Bildern. Ein Bild entsteht im Bruchteil einer Sekunde, Vorbereitung und Postproduktion dauern ungleich länger und sind oft ein wichtiger und spannender Teil der Arbeit. 
  • Illustrator*innen arbeiten im redaktionellen oder künstlerischen Kontext aber auch oft in der Werbung. Geschichten und Interviews werden bebildert, Titelseiten von Magazinen und Romanen verdichten komplexe Inhalte zu einem merkfähigen und starken Bild. Es gibt Illustrator*innen als selbständige Künstler*innen aber auch als Angestellte in Agenturen und Redaktionen. Viele Grafikdesigner*innen nutzen illustrative Elemente in ihrer täglichen Arbeit.
  • Art Direktor*innen in Design- und Werbeagenturen entwickeln visuelle Ideen und Konzepte. Sie präsentieren die Kommunikationskonzepte Auftraggebern und dirigieren das Konzert aus Texten, Bildern und Grafikdesign. In Redaktionen konzipieren sie auch Modestrecken oder gleich den ganzen grafischen Auftritt eines Hefts.
  • Corporate Designer*innen kümmern sich um das langfristige Markenbild und seine Strategie. Sie entwickeln dabei nicht nur Logos sondern gestalten ein komplexes Zusammenspiel ganz unterschiedlicher grafischer Elemente, die das Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation unverwechselbar machen.
  • Editorial Designer*innen gestalten Bücher und Magazine, aber sie sind auch in digitalen Medien zuhause. Hier geht es darum, vielschichtige Inhalte zu strukturieren und in Bildern und Texten zusammenzubringen. Vom Ausstellungskatalog bis zum Magazin gibt es eine Vielzahl von möglichen Projekten die auch einfordern, sich intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen.
  • Informationsgrafiker*innen geben Daten und Informationen ein Gesicht und sorgen dafür, dass wir die kompliziertesten Zusammenhänge überblicken können. Oft findet Informationsdesign an der Schnittstelle zur Illustration statt und oft sind Redaktionen und Medienunternehmen die Auftraggeber.
  • Grafikdesigner*innen sind wir eigentlich alle und natürlich gibt es zwischen allen hier genannten Berufsfeldern auch jede Menge Überschneidungen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Grafikdesigner*innen für ihre jeweiligen Auftraggeber auch von allem etwas anbieten. Gerade kleine Designbüros suchen oft "Alleskönner", die sich selbst als grafische Erfinder sehen.
  • Motion Designer*innen waren früher eher in Film und Fernsehen zuhause. Heutzutage gibt es aber kaum noch Medien, in denen sich die Bilder nicht auch bewegen können. Von grafischen Animationen im Internet, über Augmented Reality Plakate bis hin zum klassischen Animationsfilm trifft grafisches hier auf Timing, Rhythmus und Ton.
  • UX Designer*innen gestalten und konzipieren das Erlebnis von Nutzer*innen interaktiver Anwendungen. Da unsere Studierenden ihre Kurswahl aus Seminaren in Kommunikationsdesign und Interface Design kombinieren können, gibt es viele Kommunikationsdesigner*innen, die sich auf den interaktiven Bereich von Kommunikationsdesign spezialisieren.
  • Verpackungsdesigner*innen geben Produkten eine Form und müssen dabei nicht nur ästhetische Kriterien beachten. Technische Kriterien aber auch Fragen der Nachhaltigkeit sind ein wichtiger Bestandteil der gestalterischen Arbeit an einem Projekt. Häufig sind Verpackungen auch das Gesicht einer Marke und tragen entscheidend zum Branding eines Produktes bei.
  • Typograf*innen sind wir eigentlich auch alle, denn Kommunikationsdesign ohne Worte ist selten. Aber es gibt Gestalter*innen, deren große Leidenschaft in dem Bereich der Gestaltung mit Text und Schrift liegt. Das gelingt ganz klassisch im Theaterplakat oder Gedichtband, aber auch in Orientierungssystemen und im Internet ist gute Typografie entscheidend.
  • Schriftgestalter*innen geben Schriften eine Form – und zwar Zeichen für Zeichen. Eine Schriftentwicklung bringt dabei immer auch das Kriterium der Lesbarkeit und das der Einzigartigkeit in Einklang. Wenn die Schrift dann fertig ist und auf den Markt gebracht wird, ist sie der Ausgangspunkt für neue Entwürfe anderer Gestalter*innen.
  • Webdesigner*innen sind oft an der Schnittstelle von Interface- und Kommunikationsdesign zuhause. Heute ist kaum ein Marken- oder Medienauftritt ohne das Internet denkbar. Dabei ist »das Internet« längst nicht mehr nur der eine Ort. Die Vielzahl der Formen und Technologien sind eine tägliche, spannende Herausforderung.
  • Ausstellungsgestalter*innen gestalten mit Raum. Vom Museum zum Flagshipstore, vom Messeauftritt bis zum Bühnenbild sind in diesem Bereich der Gestaltung die Grenzen fließend. Aber immer wenn Text und Bild ins Spiel kommmen sind auch Kommunikationsdesigner*innen vertreten.

Master-Studium

Absolvent*innen des Bachelor-Studiengangs Kommunikationsdesign können ihr Wissen in einem weiterführenden Studium ausbauen und Fachkenntnisse aneignen. Im Fokus des Masterstudiengangs Design steht die wissenschaftliche und künstlerische Forschung. Sie beschäftigen sich in diesem Studiengang mit speziellen Forschungsfragen und arbeiten an eigenen und gemeinsamen Projekten. Anschließend können Sie den Weg zur Promotion einschlagen.

Die sechs Studiengänge im Fachbereich Design

Weitere Studiengänge
Studiengang Lehrsprache Studienbeginn Bewerbungsfrist
Europäische Medienwissenschaft (B. A.) Deutsch Wintersemester
bis 15.07. an der Universität Potsdam (zulassungsbeschränkt)
Interfacedesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 15.07. (zulassungsfrei)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Kommunikations­design (B. A.) Deutsch Wintersemester
25.05. – 15.07. (zulassungsbeschränkt)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Produktdesign (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 15.07. (zulassungsfrei)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: 01.01. – 01.04.
Design (M. A.) Deutsch Sommersemester, Wintersemester
15.06. – 15.08. und 15.02. – 15.03. (zulassungsbeschränkt)
Anmeldung zur Eignungsprüfung: bis 15.06. für das Wintersemester / bis 15.12. für das Sommersemester
Europäische Medienwissenschaft (M. A.) Deutsch Wintersemester
bis 01.06. an der Universität Potsdam
Bewerbung & Kontakt

Bewerbung: So kommen Sie zu uns

Die studiengangsbezogene künstlerisch-gestalterische Eignungsprüfung findet jährlich im Mai statt. Sie können sich bis zum 01.04. zur Eignungsprüfung anmelden. Wenn Sie die Eignungsprüfung bestanden haben und die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, können sie sich vom 25.05. bis zum 15.07. zum nächsten Wintersemester immatrikulieren. Bewerbungen auf ein höheres Fachsemester sind bis 15.07. möglich.

Zugangsvoraussetzungen

Die Hochschulzugangsberechtigung umfasst die Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte berufspraktische Vorbildung. Eine weitere Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an der studiengangsbezogenen Eignungsprüfung.

Anmeldung zur Eignungsprüfung

Sie können sich bis zum 01.04. (Ausschlussfrist) zur Eignungsprüfung anmelden. Zur Anmeldung werden noch keine Zeugnisse benötigt. Nach der Sichtung aller Anmeldungen teilen wir Ihnen den Termin der Eignungsprüfung und das Thema der Hausarbeit mit.

Folgende Aufgaben sind nach der Anmeldung zu erledigen: den mitgeschickten Bewerbungsbogen ausfüllen und mit einem korrekt addressierten Rückumschlag zurückschicken (ohne Zeugnisse), die Mappe mit maximal zehn eigenen Arbeiten griffbereit fertigstellen und die Hausaufgabe erledigen.

Anmeldung zur Eignungsprüfung

Eignungsprüfung

Die Eignungsprüfung besteht aus der Präsentation der Hausarbeit, Ihrer Mappe mit aktuellen Arbeitsproben sowie einem Gespräch mit der Prüfungskommission. Die Campusambulanz – ein Team engagierter Studierender – ist vor Ort und sorgt für eine nette und inspirierende Atmosphäre. Auf der Website der Campusambulanz finden Sie außerdem viele hilfreiche Tipps und Antworten zu den häufigsten Fragen rund um die Eignungsprüfung im Fachbereich Design. Das sind unsere Bewertungskriterien:

  1. Kreativität, Intensität 
  2. Reflexion, Abstraktion, Problemorientierung 
  3. Technik, Handwerk 
  4. Motivation und Identifikation 
  5. Kommunikationskompetenz 
  6. Fachspezifische Kenntnisse 

Nach der Prüfung

Sie erhalten in den darauffolgenden Wochen eine E-Mail, in dem Sie über das Ergebnis informiert werden. Falls Sie die Eignungsprüfung bestanden haben, können Sie sich auf einen Studienplatz bewerben.

Der Immatrikulationsantrag wird online im MyCampus-Hochschulportal der Fachhochschule Potsdam gestellt. Nach Eingabe der für die Immatrikulation erforderlichen Angaben wird ein Immatrikulationsantrag erstellt. Dieser Antrag ist unterschrieben und postalisch zusammen mit der Hochschulzugangsberechtigung in Papierform bei der FH Potsdam einzureichen. Ob Sie darüber hinaus noch weitere Dokumente einreichen müssen, entnehmen Sie bitte dem Immatrikulationsantrag. Für die Einreichung gilt der letzte Tag des Immatrikulationszeitraums (15.07.). Maßgeblich ist der Posteingang an der FH Potsdam.

Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren

An der FH Potsdam gibt es verschiedene Bewerbungsverfahren. Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren sowie Informationen zu den Themen Teilzeitstudium, Gasthörerschaft und Zweitstudium finden Sie auf den allgemeinen Bewerbungsseiten.

Allgemeine Informationen zur Bewerbung

Eindruck der Eignungsprüfungen am Fachbereich Design

Eindrücke von der Eignungsprüfung

Für einen Eindruck der Eignungsprüfung lohnt sich ein Blick in das Video der FHP-Campusambulanz. Die Campusambulanz – ein Team engagierter Studierender – ist immer vor Ort und sorgt für eine nette und schöne Atmosphäre zwischen all den neuen Eindrücken. Auf der Webseite der Campusambulanz finden Sie außerdem viele hilfreiche Tipps und Antworten zu den häufigsten Fragen rund um die Eignungsprüfung im Fachbereich Design. 

Website der Campusambulanz

Girlande mit internationalen Flaggen

Internationale Bewerber*innen

Sie möchten sich für ein Studium ab dem ersten oder einem höheren Fachsemester bewerben und haben Ihren Schulabschluss und/oder Hochschulabschluss im Ausland erworben? Dann können Sie sich im Ausland erworbene Abschlüsse und Leistungen anerkennen lassen und bei uns studieren.

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