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Informations- und Datenmanagement (B. A.)

Eine Studentin lernt an einem Laptop

Im Bachelorstudiengang Informations- und Datenmanagement lernen Sie große und komplexe Datenmengen zu organisieren und für alle nutzbar zu präsentieren. Mit verschiedenen Methoden und Werkzeugen werden Informationsprozesse analysiert und gesteuert. Projektarbeit und Praktika ermöglichen einen fundierten Einblick in den späteren Berufsalltag. Als ausgebildete*r Daten- und Informationsspezialist*in sind Sie überall einsetzbar, wo Informationen und Daten gemanagt werden müssen. 

Abschluss:
Bachelor of Arts
Studienform:
Vollzeitstudium
Lehrsprache:
Deutsch
Regelstudienzeit:
7 Semester
Studienbeginn:
Wintersemester
Bewerbungsfrist:
15.06. – 01.10. (zulassungsfrei)
Voraussetzungen:
Allgemeine Hochschulreife/ Fachhochschulreife/ gleichwertig anerkannte berufspraktische Vorbildung
Leistungsumfang:
210 ECTS-Leistungspunkte
Modulhandbücher & Ordnungen
Das Studium

Informationsprozesse organisieren und steuern

Ein Leben ohne digitale Medien ist heute unvorstellbar. Mittlerweile gibt es kaum einen Bereich des öffentlichen und privaten Lebens, der ohne Informations- und Webtechnologien auskommt: Mails, Dokumente, Bilddateien, Videos etc.

Im Studiengang Informations- und Datenmanagement lernen Sie Methoden und Werkzeuge kennen, um diese Flut an digitalen Informationen und Daten zu strukturieren, zu organisieren, aufzubereiten und wiederauffindbar zu machen. Die Auseinandersetzung mit Informationstechnologien ist daher substanzieller Studieninhalt. Das betrifft unter anderem Anwendungssysteme, Web- und Suchtechnologien.   

Als Informationsmanager*in lernen Sie, wie sich die heutige Informationsgesellschaft verhält, und auch, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit teilweise sensiblen Daten gestaltet werden kann. Informationsethik ist aus diesem Grund ein wichtiger Bestandteil des interdisziplinären Studienfachs Informations- und Datenmanagement. Da Sie im Berufsleben mit sehr unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten werden, ist Sozialkompetenz gefragt, die Sie im Rahmen des Studiums mit 30 Kommiliton*innen in zahlreichen Gruppenarbeiten, Projekten und Praktika erproben und trainieren werden. 

Passt dieser Studiengang zu Ihnen?

Das Bachelorstudium Informations- und Datenmanagement an der FH Potsdam passt zu Ihnen, wenn Sie sich für Informationstechnologien begeistern können und Freude daran haben, sich mit komplexen Themen auseinanderzusetzen. Der Umgang mit sensiblen Daten erfordert Konzentrationsfähigkeit und Sorgfalt. Wenn Sie zudem empathisch und kommunikativ sind, wird Ihnen die Arbeit mit verschiedenen Fachexpert*innen im Joballtag viel Freude bereiten.  

Diese Eigenschaften bringen Sie mit

  • Neugier und Experimentierfreudigkeit im Umgang mit neuen digitalen Technologien
  • Interesse an der Organisation von digitalen Daten und Informationen
  • Strukturiertes und abstraktes Denkvermögen
  • Analytische und kommunikative Fähigkeiten
  • Motivation zu lernen, komplexe Informationsprojekte von der Analyse über die Konzeption bis zur Umsetzung zu begleiten
  • Teamgeist

Online Studienwahl-Assistenten OSA

Sie möchten mehr erfahren zum Studiengang Informations- und Datenmanagement, Meinungen und Tipps von Studierenden und Dozent*innen erfahren oder einen Blick auf typische Studienaufgaben werfen?

Mit dem Online Studienwahl-Assistenten OSA können Sie testen, ob der Studiengang zu Ihnen passt.

Zum OSA Informations- und Datenmanagement

Podcast der Campusspezialist*innen

Elias und Tim studieren Informations- und Datenmanagement und informieren Studieninteressierte als Campusspezialist*innen über ihren Studiengang. Im Podcast vermitteln Sie persönliche Eindrücke aus dem Studierendenleben und aus ihrem Studiengang.

Zum Podcast

Kontakt

Die Kolleg*innen der Zentralen Studienberatung informieren Studieninteressierte, Studienanfänger*innen, Eltern, Lehrer*innen und Studierende zu allen allgemeinen Fragen rund um das Studium. Bei konkreten Fragen und Anliegen zum Studiengang Informations- und Datenmanagement kontaktieren Sie gern die Studienfachberatung.

Studienfachberatung

Prof. Dr. Julia Maria Struß

Prof. Dr. Julia Maria Struß

Professorin für Angewandte Datenwissenschaft / Applied Data Science

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Weitere Studiengänge
Studiengang Lehrsprache Studienbeginn Bewerbungsfrist
Archiv (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 15.08. (zulassungsfrei)
Bibliothekswissenschaft (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.6. – 15.8. (zulassungsfrei)
Informations- und Datenmanagement (B. A.) Deutsch Wintersemester
15.06. – 01.10. (zulassungsfrei)
Archivwissenschaft (M. A.) Deutsch Wintersemester
02.05.–30.06.2023 in ungeraden Kalenderjahren (zulassungsbeschränkt)
Digitales Datenmanagement (M. A.) Deutsch Sommersemester
01.12. – 01.02. (zulassungsbeschränkt)
Informationswissenschaften (M. A.) Deutsch Sommersemester
Hinweis: Dieser Studiengang wird ab WS 2022/23 nicht mehr angeboten.
Berufliche Perspektiven

Berufliche Perspektiven

Alle Prozesse unserer digitalisierten Gesellschaft sind auf die Verfügbarkeit von Daten und Informationen angewiesen. Das grundlagen- und methodenorientierte Studium Informations- und Datenmanagement befähigt Sie zu einer Tätigkeit in einer Vielzahl von Institutionen und Unternehmen und wird zunehmend gefragter. Durch steigende Anforderungen in diesem Berufsfeld sind Absolvent*innen sehr gefragt. 

Öffentliche sowie wissenschaftliche Institutionen

  • Dokumentationsabteilungen und Archive in Medienanstalten (z. B. Presse und Rundfunk) 
  • Bild- und Nachrichtenagenturen 
  • Parlamentsdokumentation im Bundestag und Landtagen 
  • Museen 
  • Bibliotheken 
  • Informationsversorgung in öffentlichen Forschungseinrichtungen 
  • Behörden (z. B. E-Government, Dokumentenmanagement, Webredaktion und Social Media Management) 

 

Private Unternehmen

  • Wirtschaftsunternehmen mit Informationsdienstleistungen (z. B. Content Management oder Social Media Management) 
  • Internet-Dienstleister wie Web-Agenturen, Digital-Marketing-Agenturen 
  • Softwarehersteller und Datenbankproduzenten 
  • Abteilungen für Informations- und Wissensmanagement 
  • Webagenturen für Suchmaschinenoptimierung 
  • Informationsversorgung in privaten Forschungseinrichtungen 
  • Unternehmensberatungen (z. B. Organisations- und IT-Beratung) 

Kurz vorgestellt: Mögliche Berufsfelder

Informationsmanager*innen verwalten und steuern Informationen

Daten werden oft als „Öl des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Genau wie Erdöl müssen auch Daten weiterverarbeitet werden, bevor sie sinnvoll genutzt werden können. Eine der Herausforderungen für Wirtschaftsunternehmen liegt darin, aus der wachsenden Datenflut – Big Data genannt – die für wirtschaftliches Handeln relevanten Informationen zugänglich zu machen.

„Go Digital“ ist deshalb schon lange ein Kernbestandteil vieler Unternehmensstrategien geworden. Themen wie Machine Learning, Artificial Intelligence, Business Intelligence und Automatisierung von Informationsmanagement-Prozessen stehen in kleinen und mittleren Unternehmen genauso auf der Tagesordnung wie in Konzernen oder Verwaltungen.

Zum Beispiel Life-Science

In forschungsintensiven Unternehmen, wie zum Beispiel der Life-Science-Branche, fallen viele Informationen aus unternehmensinternen wie auch externen Datenquellen für die Entwicklung neuer, innovativer Medikamente an. Sie müssen zueinander in Beziehung gesetzt, ausgewertet und für die Marktzulassung den entsprechenden Gesundheitsbehörden bereitgestellt werden. Neben branchenspezifischer Fachexpertise ist hier die Kompetenz von Informationsmanagern gefragt. Sie sorgen in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Forschern und Entwicklern dafür, dass alle benötigten Informationen dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Zum Beispiel die Bayer AG

Ein Life-Science-Unternehmen, das Praktikantinnen und Praktikanten unseres Studienganges einen ersten Einblick in die Arbeitswelt und unseren Absolventinnen und Absolventen attraktive Einstiegsmöglichkeiten in einen professionellen Arbeitsalltag bietet, ist die BAYER AG. Die möglichen Einsatzgebiete sind vielfältig. Beispielhaft genannt seien hier Forschungsdaten-Management, Informations-Services, Data Science – zum Beispiel in der klinischen Entwicklung – und Regulatory Affairs – zum Beispiel im Dokumenten- und Datenmanagement.

Digitales Marketing auf dem Markplatz World Wide Web

Das Digitale Marketing befasst sich mit der Planung, Ausarbeitung, Realisierung, Steuerung und Kontrolle von Marketingaufgaben unter Zuhilfenahme von digitalen Medien und Technologien.

Zu den wichtigen Aufgabenbereichen aus diesem Bereich gehören zum Beispiel:

  • Suchmaschinenmarketing mit den beiden Unterbereichen Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) und Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA)
  • Social Media Marketing/Advertising
  • Sentiment Analysis/Opinion Mining
  • Content Marketing

Suchmaschinen verstehen lernen

Um sich gegenüber Mitbewerbern behaupten zu können, spielt für Unternehmen die Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle. Je besser die Position wichtiger Keywords in den Ergebnislisten der Suchmaschinen ist, desto größer ist die Anzahl der Besucher auf der eigenen Webseite. Die Grundlagen für das Verständnis der Funktionsweise von Suchmaschinen sowie der Maßnahmen zur Optimierung von Webseiten zur Erreichung besserer Rankingpositionen werden in Modulen zum Information Retrieval und Projektmodulen zur Suchmaschinenoptimierung im Studium vermittelt.

Start-Up und gestandenes Unternehmen zugleich

Ein interessanter Arbeitgeber im Bereich des Digitalen Marketing ist die Viessmann Group – einer der international führenden Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen. In der Digitalabteilung von Viessmann – VC/O genannt –arbeitet ein junges und dynamisches Team unter der Leitung einer Absolventin von uns im „Start-Up-Flair“ mitten in Berlin. Die Digitalabteilung stellt Strategien auf, um den potenziellen Käufer durch verschiedenste Kampagnen zum Kauf zu bewegen. Dafür werden für den Endverbraucher maßgeschneiderte Kampagnen entwickelt. Die Werbung kann dabei zum Beispiel über soziale Medien entsprechend der angegebenen Hobbies und Interessen ausgespielt werden.

 

Wissen, wie Wissen genutzt werden kann – das Wissensmanagement

Knowledge Management oder auch Wissensmanagement zielt auf die effiziente Nutzung von Wissen und Erfahrungen in Unternehmen oder Organisationen ab, um dabei zu helfen, die eigenen Ziele zu erreichen. In diesem Kontext sind die Aufgaben und Tätigkeiten, die Wissensmanager*innen wahrnehmen sehr vielfältig.

Sie reichen von der Beschaffung, Aufbereitung und Darstellung von Informationen für organisationsinterne Webseiten – wie Intranet, Wiki’s oder Blogs – bis zur Moderation von internen Arbeitstreffen, bei denen Mitarbeiter*innen  sich über ihre Erfahrungen zu einem Produktentwicklungsprojekt, einem Marketingprojekt oder einer IT-Einführung oder Ähnlichem austauschen sollen. Neben diesen operativen Aufgaben können sowohl konzeptionelle Aufgaben als auch strategische Aufgaben zum Aufgabenprofil von Wissensmanagerinnen und Wissensmanagern zählen.

Einsatz ohne Grenzen

Der Einsatzbereich von Wissensmanagerinnen und Wissensmanagern kennt keine Grenzen. Sie werden in Wirtschaftsunternehmen, der öffentlichen Verwaltung, Verbänden oder anderen Non-Profit-Organisationen gebraucht und sind hier zum Teil bereits beschäftigt. Allerdings hat sich die Bezeichnung Wissensmanager*in in der Praxis noch nicht fest etabliert. Deshalb tauchen oft auch andere Begriffe in Stellenanzeigen auf, wie etwa Content Manager*in, Community Manager*in oder auch Web-Redakteur*in.

Umgang mit Menschen. Umgang mit Informationstechnologien.

Da sich Wissen und Erfahrungen sowohl in den Köpfen der Mitarbeiter*innen einer Organisation als auch in Dokumenten und Datenbanken finden lassen, müssen Wissensmanager*innen sowohl mit Menschen als auch mit Informationstechnologien vertraut sein und umgehen können. Nur so können sie für eine effektive und effiziente Nutzung der Ressource Wissen sorgen. Mit den Kompetenzen des Studienganges Informations- und Datenmanagement sind Studierende sehr gut vorbereitet, um die Aufgaben in diesem sich entwickelnden Berufsfeld erfolgreich ausfüllen zu können.

Informations- und Datenmanagement: Die Kulturerbe-Dokumentation

Das kulturelle Erbe zu erhalten und bereitzustellen gehört zu den interessantesten Tätigkeitsfeldern des Informations- und Datenmanagements. Die Palette der Kulturerbe-Einrichtungen, die hier Wissen und Tatkraft brauchen, reicht von Museen über Bibliotheken, Archive, Kunst-und Schlösserstiftungen bis hin zu Gedenkstätten sowie Einrichtungen der Denkmal-, Kultur und Traditionspflege.

Diese Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, Informationsinfrastrukturen und Informationssysteme zur Erfassung und Verwaltung der vorhandenen Sammlungen einzurichten. Eine weitere Aufgabe ist die Erstellung von digitalen Nutzungskopien für digitale Portale wie Museum.digital oder die Deutschen Digitalen Bibliothek.

Digitalisierungsprojekte vor Ort

Dazu werden mit Informationsspezialisten in allen Kulturerbe-Einrichtungen umfangreiche Digitalisierungsprojekte durchgeführt. Weitere Aufgaben bestehen darin, Sammlungsbestände mit Hilfe von Datenbanken zu verwalten und digitale Sammlungsbestände durch digitale Bestandserhaltungsmaßnahmen langfristig zu erhalten.

brandenburg.digital

Der Fachbereich Informationswissenschaften unterhält die Koordinierungsstelle brandenburg.digital, die alle Aktivitäten im Bereich des digitalen kulturellen Erbes im Land Brandenburg koordiniert. Und: Sie vernetzt alle Kultureinrichtungen des Landes. Als Studiengang IuD verfügen wir über ein Digitalisierungslabor, in dem – unter studentischer Beteiligung! – Digitalisierungsprojekte mit Praxispartnern aus unterschiedlichen Kultureinrichtungen durchgeführt werden. So ergeben sich auch Kontakte zu Kulturerbe-Einrichtungen, die entweder für die Durchführung von Pflichtpraktika während des Studiums oder für eine spätere berufliche Perspektive in diesem Bereich hilfreich sein können.

Gute Aussichten: Datenmanagement in Forschung und Wirtschaft

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Informations- und Datenmanagement haben sehr gute berufliche Perspektiven in allen wissens- und datenintensiven Tätigkeitsfeldern.

In öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen stehen oft komplexe Aufgaben der Datenbereitstellung und der Datenintegration zum Zwecke der breiten Nachnutzung durch die Wissenschafts-Community im Vordergrund. In der digitalisierten Wirtschaft hingegen werden Daten als strategische Ressource behandelt. Neben der Datenorganisation, der Datenintegration und dem Datenqualitätsmanagement liegt der Fokus bei Wirtschaftsunternehmen auch auf der Datenanalyse (Data Analytics) großer, oft heterogener Datenmengen („Big Data“) als Bestandteil des strategischen Wissensmanagements oder zur Optimierung von komplexen Geschäftsprozessen.

Der Informations- und Daten-Lebenszyklus – von A bis Z

Der Studiengang Informations- und Datenmanagement legt mit seinem weit gefächerten Modulangebot eine solide Grundlage für die gesamte Breite des Informations- und Daten-Lebenszyklus. Nach Abschluss des BA-Studiums Informations- und Datenmanagement und einem anschließenden weiterführenden Masterstudium, zum Beispiel in Data Science, Data Engineering, oder Data Analytics sind unsere Absolventinnen und Absolventen auch für gehobene Leitungspositionen qualifiziert. Das gilt etwa für Positionen als Chief Data Officer (CDO) in Unternehmen oder als Leiterin oder Leiter für Daten- und Informationsservices in öffentlichen Forschungseinrichtungen.

Fokus auf Technik

Studienbewerber*innen, die eine solche berufliche Perspektive anstreben, sollten neben dem Interesse an konzeptionellen Herausforderungen auch eine spezifische Affinität zu technologischen Fragestellungen sowie Experimentierfreude mitbringen.

Horizonterweiterung am laufenden Band: Mediendokumentation und -archivierung

Mediendokumentarinnen und -dokumentare haben den Finger am Puls der Zeit. Sie werden laufend mit neuen Themen konfrontiert und erweitern ständig ihren Horizont. Und: Die Arbeitsplätze sind vielfältig …

Ob es ein Rundfunkarchiv, eine Bildagentur oder ein Pressearchiv ist, überall erwartet unsere Fachleute ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld. Die Arbeit mit multimedialen Ressourcen bringt nicht nur Faszination für moderne Medien. Sie verlangt auch einen sicheren Umgang mit informationswissenschaftlichen Arbeitsmethoden wie Metadatenstrukturierung und Metadatenerzeugung, Standardisierung, Beherrschung von Retrieval-Methoden sowie fundierte technologische Kenntnisse wie Websprachen und Datenbankstrukturen.

Service für Redaktionen und KI-Trainings

Metadaten und Technologien erzeugen aus dem Rohstoff Archiv-Material „smarte“ Produkte. Zu den zahlreichen Arbeitsbereichen der Mediendokumentation zählen:

  • Content-Erschließung und –Archivierung
  • Bereitstellung von Online-Informationsdiensten für Redaktionen
  • Durchführung komplexer crossmedialer Recherchen für redaktionelle Nutzer/-innen
  • Mitarbeit an Projekten zur Digitalisierung von analogen Medien

Außerdem ist abzusehen, dass mit der zunehmenden Bedeutung der KI-Technologien in der Datenbearbeitung Informationsspezialisten in Medienunternehmen neben den klassischen Tätigkeitsfeldern auch als Künstliche-Intelligenz-Kuratoren und KI-Trainer arbeiten werden.

  • Mir gefällt das vielseitige Angebot an Modulen! Jedes Jahr lernt man viele neue Dinge, die im Semester darauf in anderen  Modulen direkt angewendet werden können. Das praktische Anwenden der gelernten Dinge aus den einzelnen Veranstaltungen

    Elias
    Student
  • Wir lernen vielfältige Methoden und Programme im Bereich der Digitalisierung kennen. Es gibt enge und gute Kontakte zu den Dozent*innen, falls es mal ein Anliegen gibt oder Hilfe benötigt wird.

    Tim
    Student
Studieninhalte

Studienablauf

Der Bachelor Informations- und Datenmanagement ist ein Vollzeitstudium mit sieben Semestern, inklusive einem sechswöchigem Praktikum und Praxissemester.

 

1. 2. Semester

Grundlagenstudium, sechs Wochen Praktikum

3.  4. Semester integrative und fachspezifische Vertiefung
5. Semester Praxissemester
6.  7. Semester fachspezifische Vertiefung, Projekte, Bachelorarbeit 

Studieninhalte

Lehrformate

Damit die Wissensvermittlung auch zum jeweiligen Thema passt und sich der Studienalltag der Studierenden abwechslungsreich gestaltet, arbeiten wir im Studiengang Informations- und Datenmanagement mit unterschiedlichen Lernformen. 

  • Seminare, Werkstätten (besondere Seminarform)  
  • Vorlesungen  
  • Übungen in kleineren Gruppen 
  • Arbeiten in PC-Pools 
  • praxisnahe Projekte, teilweise mit externen Partnern  

 

Grundlagen

  • Informationsgesellschaft, Medien, Management und Recht 
  • Webtechnologien, Informationssysteme 
  • Modellierung, Datenbanken, Datenmanagement 
  • Methoden und Instrumente der Inhaltserschließung  
  • Informations- und Wissensmanagement, Content Management, Dokumentenmanagement 
  • semantische Methoden und Technologien 
  • Informationsintegration  

Wahlmodule

  • Grundlagen der Programmierung 
  • Website-Konzeption und Entwicklung 
  • Bild- und Museumsdokumentation 
  • Informationsvisualisierung 
  • digitale Langzeitarchivierung und Forschungsdatenmanagement 
  • Retrieval von Fachinformationen 
  • thematisch wechselnde Projekte 

Exkursionen

Je nach aktuellen Themen und Kooperationspartnern sowie jeweiligen Angeboten zu Besichtigungen und Fachtagungen

Praktika & Projekte

  • zwei Praktika: sechs Wochen nach dem 2. Semester sowie 22 Wochen im 5. Semester
  • zwei Projekte (4. Semester und 6.-7. Semester) 

Weitere Informationen

Abschlussarbeit

  • Eigenständiges Erstellen einer Bachelorarbeit sowie deren Verteidigung

Was unterscheidet den Bachelor Informations- und Datenmanagement (IuD) von benachbarten Studiengängen?

IuD-Studierende haben in den ersten beiden Semestern einige Veranstaltungen gemeinsam mit den Studiengängen Archiv und Bibliothekswissenschaft, da zunächst vor allem informationswissenschaftliche Grundlagen vermittelt werden, die für alle drei Studiengänge relevant sind. In den folgenden Semestern spezifizieren sich die einzelnen Studiengänge immer weiter.

Archiv

Dieser Studiengang beschäftigt sich mit der Erhaltung und Nutzbarmachung von Dokumenten von historischem Wert. Der Fokus liegt hier auf der Bildung des kulturellen sowie das rechtlich-administrativen Gedächtnisses einer Gesellschaft. Studieninhalte sind Methoden der Archivierung sowie Geschichte, aber auch Informationstechnologien, letztere jedoch in geringerem Maße als beim Studiengang Informations- und Datenmanagement.

Bibliothekswissenschaft

Das Studium bereitet speziell vor auf Tätigkeiten in wissenschaftlichen und Spezialbibliotheken z. B. von Hochschulen, Forschungsinstitutionen, Parlamenten, Gerichten, Museen und Verbänden. Auch hier spielen die Erschließung und Bereitstellung von Objekten wie Büchern mit Hilfe von Informationstechnologien, aber auch andere Themenbereiche wie die Informationsvermittlung eine Rolle.

Informatik

Das IuD-Studium hat eine gewisse Nähe zur Informatik, insbesondere zum Fachgebiet der Wirtschaftsinformatik, beinhaltet allerdings auch einen guten Anteil an geisteswissenschaftlichen Themen. Hier geht es weniger um Programmierung, sondern um Prozesse und große Datenmengen, die du mit geeigneten Methoden und Anwendungssystemen zu analysieren und zu managen lernst. Studieninhalte, die sich mit der Informatik überschneiden, sind z. B. Grundlagen der Programmierung, Datenmodellierung und Datenbanken, Webtechnologien, Informationssysteme, Webentwicklung, semantische Technologien, Information Retrieval sowie Text und Data Mining.

Modulhandbücher & Ordnungen

Eine detaillierte Beschreibung der Studieninhalte, wie zum Beispiel Studienverlaufspläne und Beschreibungen einzelner Module des Studiengangs Informations- und Datenmanagement finden Sie im Modulhandbuch, in der fachspezifischen Studien- und Prüfungsordnung und in der Praktikumsordnung.
Weitere Dokumente können in den Amtlichen Bekanntmachungen recherchiert werden.

 

Modulhandbuch für den Bachelorstudiengang Informations- und Datenmanagement:

Modulhandbuch für den Bachelorstudiengang informations- und Datenmanagement:

Bewerbung & Immatrikulation

Bewerbung & Immatrikulation

Die Bewerbungsfrist für den Bachelor Informations- und Datenmanagement wurde verlängert bis zum 15.09.2022.

Für den Studiengang Informations- und Datenmanagement (B. A.) gibt es kein gesondertes Bewerbungsverfahren. Die Immatrikulation ist immer vom 15.06. bis zum 15.08. zum nächsten Wintersemester möglich. Bewerbungen auf ein höheres Fachsemester sind vom 15.05. bis 15.07. möglich.
Wenn Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, können Sie einen Immatrikulationsantrag stellen. Beachten Sie hierfür die folgenden, studiengangsspezifischen Angaben:

Zugangsvoraussetzungen

Für die Immatrikulation in den zulassungsfreien Bachelorstudiengang Archiv benötigen Sie eine Hochschulzugangsberechtigung gemäß Brandenburgischem Hochschulgesetz. Diese Hochschulzugangsberechtigung umfasst die Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte berufspraktische Vorbildung.

Immatrikulationsantrag

Der Immatrikulationsantrag wird online im MyCampus-Hochschulportal der Fachhochschule Potsdam gestellt. Nach Eingabe der für die Immatrikulation erforderlichen Angaben wird ein Immatrikulationsantrag erstellt. Dieser Antrag ist unterschrieben und postalisch zusammen mit der Hochschulzugangsberechtigung in Papierform bei der FH Potsdam einzureichen. Ob Sie darüber hinaus noch weitere Dokumente einreichen müssen, entnehmen Sie bitte dem Immatrikulationsantrag. Für die Einreichung gilt der letzte Tag des Immatrikulationszeitraums. Maßgeblich ist der Posteingang an der FH Potsdam.

Einzureichende Unterlagen

  • amtlich beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung bzw. des Hochschulabschlusszeugnisses 
  • Versicherungsnachweis der gesetzlichen Krankenversicherung für Studierende bzw. Nachweis der Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht
  • Einzahlungsbeleg oder Auftragsbestätigung des Semesterbeitrags
  • Lichtbild für die Ausstellung der Campus.Karte
  • ggf. Exmatrikulationsbescheinigung der zuletzt besuchten Hochschule
  • ggf. weitere Unterlagen gemäß Immatrikulationsantrag

Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren

An der FH Potsdam gibt es verschiedene Bewerbungsverfahren. Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren sowie Informationen zu den Themen Teilzeitstudium, Gasthörerschaft und Zweitstudium finden Sie auf den allgemeinen Bewerbungsseiten.

Allgemeine Informationen zur Bewerbung

Internationale Bewerber*innen

Sie möchten sich für ein Studium ab dem ersten oder einem höheren Fachsemester bewerben und haben Ihren Schulabschluss und/oder Hochschulabschluss im Ausland erworben? Dann können Sie sich im Ausland erworbene Abschlüsse und Leistungen anerkennen lassen und bei uns studieren.

Zu den Bewerbungsinfos für Internationals

Kontakt

Studienberatung

Studienfachberatung

Prof. Dr. Julia Maria Struß

Prof. Dr. Julia Maria Struß

Professorin für Angewandte Datenwissenschaft / Applied Data Science