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P³Dual – Gewinnung und Entwicklung von Professoralem Personal

Ihre Karriere an einer Fachhochschule

Im Projekt "P³Dual – Gewinnung und Entwicklung von Professoralem Personal an der FH Potsdam Dual" werden attraktive Karrierewege für junge Forscher*innen und Praktiker*innen hin zu einer FH-Professur entwickelt. Im Zusammenspiel von Theorie und Praxis begeistern wir den wissenschaftlichen Nachwuchs für eine Karriere an einer Fachhochschule und unterstützen durch langfristige Kooperationen mit Praxispartnern. Damit soll die Lücke bei der Suche nach geeignetem professoralem Personal geschlossen werden.

Informationen zum Projekt

Zentrales Element von P³Dual ist der Dreiklang aus Praxis, Lehre und Forschung in einem dualen Nachwuchsförderungsmodell. Die Lehre findet an der Hochschule statt, während parallel Forschungserfahrungen in Fragestellungen der Praxis, beispielsweise gemeinsam mit Unternehmen oder sozialen Einrichtungen, gesammelt werden. Bestehende Partnerschaften werden zu dauerhaften Kooperationen ausgebaut. Die Nachwuchsförderung setzt bei verschiedenen Qualifizierungsstufen an: über duale Modelle für eine kooperative Promotion oder eine PostDoc-Tätigkeit oder auch über entsprechende Modelle auf Professur-Ebene.
Auf den Qualifizierungsstufen als Doktorand*in oder PostDoc sollen Interessierte hälftig an der Hochschule in Forschung und Lehre tätig und hälftig beim Praxispartner beschäftigt sein. So können sie einerseits praktische Erfahrungen sammeln und sich andererseits in Forschung und Lehre weiterentwickeln, um langfristig für eine Karriere als Fachhochschulprofessor*in qualifiziert zu sein. Bei einer starken Verzahnung der praktischen Arbeit mit Aufgaben in der Lehre und Forschung entsteht ein Gewinn für alle Beteiligten.

Des Weiteren werden im Projekt ein strategisches Konzept zur akademischen Personalentwicklung ausgearbeitet, die Berufungsstrategie der Hochschule weiterentwickelt und eine Vernetzungs- und Informationsplattform aufgebaut. Nachhaltige Modelle, Strukturen und Prozesse sowie Qualifizierungsangebote werden an der FHP verankert.

Das Projekt ist Teil des Bund-Länder-Programms "FH Personal" mit einer Laufzeit von sechs Jahren (01.04.2021 – 31.03.2027).

Unsere Dualer*innen

Profillinie Entwerfen ▪ Bauen ▪ Erhalten

Janis Moyé

Janis Moye, M. Sc.

Akademischer Mitarbeiter von "P³Dual"

Profillinie Entwerfen ▪ Bauen ▪ Erhalten

Vivien Nowak

Vivien Nowak, M. A.

Akademische Mitarbeiterin von "P³Dual"

Profillinie Gesellschaft bilden

Romy Schönfeld

Romy Schönfeld, M. A.

Akademische Mitarbeiterin von "P³Dual"

Profillinie Gesellschaft bilden

Dr. phil. Marit Cremer

Dr. Marit Cremer

Akademische Mitarbeiterin von "P³Dual"

Profillinie Urbane Zukunft – Digitale Transformation

Dr. Gabriela Michelini

Dr. Gabriela Michelini

Akademische Mitarbeiterin von "P³Dual"

Profillinie Gesellschaft bilden

Unser Beirat

Portrait Ulrich Hörning
© Stadt Leipzig

„Seit 2015 bin ich Bürgermeister und Beigeordneter für Allgemeine Verwaltung der Stadt Leipzig. In dieser Funktion bin ich für Personal, Organisation, Recht, Bürgerservice und Digitalisierung der Verwaltung verantwortlich. Stärkung von demokratischem Handeln und Bewusstsein im Verwaltungsbetrieb ist eines meiner Schwerpunktfelder. Vor meiner Tätigkeit bei der Stadt Leipzig war ich im Bundesministerium der Finanzen, bei der Stadt Mannheim, bei der Weltbank und bei einer internationalen Unternehmensberatungsgesellschaft tätig. Studiert habe ich in Tübingen, Paris und Harvard.

Ich finde P³Dual spannend, weil wir in Deutschland gute Fach- und Führungskräfte für zeitgemäßes urbanes Handeln in herausfordernden Zeiten brauchen.

Das Programm möchte ich als Beiratsmitglied unterstützen, weil neue Modelle von akademischer Bildung für mich als Personaldezernent der Stadt Leipzig von großem Interesse sind.“

P³Dual Beirat Bärbel Kracke
© Anne Günther (FSU Jena)

„Ich bin Professorin für Pädagogische Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ich studierte an der TU Berlin, promovierte in Gießen und habilitierte in Mannheim. Ich beschäftige mich in meiner Forschung mit der beruflichen Entwicklung junger Menschen und der Vorbereitung von Lehramtsstudierenden auf eine durch Heterogenität der Schülerschaft geprägte inklusive Schule.

Ich finde P³Dual spannend, weil es das Potenzial der Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Forschung und Lehre mit anwendungsorientiertem Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Grundlage zu verknüpfen, für die Gestaltung einer weiteren beruflichen Karriere auslotet. Für Absolvierende muss es nicht mehr heißen: Entweder Praxis oder Wissenschaft, sondern es kann beides sein. Das ist höchst zukunftsweisend.“

Portrait Prof. Dr. Michael Ortgiese

„Ich leite am Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt eine Abteilung und verantworte das Fachgebiet Verkehrs- und Mobilitätsmanagement an der TU Berlin. Zuvor war ich Professor an der FH Potsdam und in der Industrie tätig. P³Dual möchte ich als Beiratsmitglied unterstützen, weil es neue spannende Karrieremöglichkeiten für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eröffnet. Insbesondere die Verknüpfung von Praxis und Hochschule kann hier für alle Beteiligte neue Impulse setzen.“

Portrait Prof. Dr. Dr. Godehard Ruppert
© Universität Bamberg, Jürgen Schabel

„Ich war über 20 Jahre Präsident der Universität Bamberg und zuvor zwei Amtszeiten Vizepräsident für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs. Daneben hatte und z.T. habe ich diverse Funktionen im nationalen und internationalen Wissenschaftsbereich, u.a. im Landeshochschulrat Brandenburg.

Ich finde P³Dual spannend, weil hier Konsequenzen gezogen werden aus der Einsicht, dass neue Ziele nicht an alten Wegen liegen.

Das Programm möchte ich als Beiratsmitglied unterstützen, denn hier besteht die Chance, qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neue Zugänge zur Professur zu ebnen und neue Wege der Akquise von Professorinnen und Professoren zu gehen.“

Ingrid Schoon
© Udo Borchert (Wissenschaftszentrum Berlin)

„Ich bin Professorin für Human Development and Social Policy am University College London, Social Research Institute (United Kingdom). Ich studierte Psychologie in Mainz (Deutschland) und schloss meine Promotion zum Thema „Creative Achievement in Architecture“ an der Universität Leiden (Niederlande) ab.

Das Programm P³Dual möchte ich als Beiratsmitglied unterstützen, da von den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an Fachhochschulen wesentliche Impulse für die Innovationsfähigkeit der Gesellschaft ausgehen. Zudem wird die gesellschaftliche Nachfrage nach einer berufsfeldbezogenen akademischen Ausbildung durch berufsnahe Forschungsaktivitäten abgedeckt. Eine große Herausforderung besteht allerdings darin, die Rekrutierung von professoralen Lehrkapazitäten an Fachhochschulen auf Dauer sicherzustellen und qualifiziertes Personal für die Lehre und Forschung zu berufsrelevanten Fragen zu gewinnen. Für diese Aufgabe neue Impulse zu setzen ist mir ein persönliches Anliegen, ebenso wie an einer Erleichterung von Übergängen zwischen Hochschultypen mitzuarbeiten und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschulbildung voranzutreiben.“

„Mein Studium an der FH Hamburg Bergedorf und der Uni Hamburg habe ich 1985 als Diplom Wirtschaftsingenieur abgeschlossen. Anschließend war ich in verschiedenen Marketingfunktionen bei Unilever und Mars, als Management Consultant u.a. in den USA und als Vorstand bzw. CEO im Einzelhandel bei Tchibo, Ernsting`s familiy und Takko fashion tätig.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit unternehmerischen Engagements und unterstütze Unternehmen und Institutionen als Beirat oder in beratenden Funktionen.

Ich finde P³Dual wichtig, weil die praxisorientierte, akademische Arbeit für unsere Wirtschaft ein wesentliches Fundament schafft.

Das Programm möchte ich als Beiratsmitglied unterstützen, denn ich glaube an die Effektivität von interdisziplinären Teams und habe Freude daran, Studenten, Doktoranden und alle weiteren Beteiligten zu unterstützen.“

Bewerbungsverfahren für Doktorand*innen- und PostDoc-Stellen im P³Dual Programm

Bewerbung

Sie sind Absolvent*in einer Hochschule, ein*e erfahrene*r Praktiker*in mit oder ohne Promotion, oder PostDoc mit Forschungs- oder Lehrerfahrungen, suchen aber zusätzlich noch einen stärkeren Einblick in die Praxis? Sie interessieren sich für die Lehre, den Transfer und die aktive Verbindung von Praxis und Wissenschaft in sehr angewandten und interdisziplinären Forschungsfragen? Können Sie sich eine Karriere an einer Fachhochschule als Professor*in vorstellen?

Dann ist das Dual Programm der FH Potsdam (FHP) genau das Richtige für Sie!

Wir schreiben aktuell die letzte Stelle aus der ersten Runde aus, hier ist der Praxispartner bereits gegeben, sodass Sie sich nicht weiter um einen eigenen Praxispartner bewerben müssen und einfach die Vorgaben der Ausschreibung befolgen können.

Die nächste Runde wird voraussichtlich im Jahr 2023 ausgeschrieben. Diese Stellen werden Ihnen die Freiheit und die Möglichkeit bieten sich mit einem eigenen Partner (möglicherweise bereits Ihr Arbeitgeber oder ein neu gefundener Partner) aus der Praxis an Ihrer Seite zu bewerben. Mit diesem Partner können Sie dann gemeinsam Ihre Forschungsfrage bearbeiten. Aber auch, wenn Sie sich ohne Partner bewerben sollten: Sie können uns gerne vorab kontaktieren, um entsprechende Möglichkeiten auszuloten; ggf. können wir Ihnen auch bei der Vermittlung einer Partnerinstitution aus der Praxis helfen.

Auswahl

Zunächst werden alle eingegangenen Bewerbungen von einer internen Auswahlkommission gesichtet und basierend auf den Auswahlkriterien, wie sie in den Ausschreibungen formuliert sind, bewertet. Anschließend werden ausgewählte Kandidat*innen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Bitte bereiten Sie sich auch auf eine kurzfristige Einladung vor. Die Gespräche können in Präsenz oder online stattfinden.

FAQ

Kann ich mich vor Abschluss des Masterstudiums bewerben?
Ja, bitte reichen Sie ein Transcript of Records und nach Möglichkeit eine Einschätzung Ihres Betreuers*Ihrer Betreuerin hinsichtlich der Fertigstellung und der voraussichtlichen Qualität der Masterarbeit ein. Zum Zeitpunkt der Einstellung muss das Masterstudium jedoch abgeschlossen sein.

Wie soll das Exposé aussehen?
Falls in der Ausschreibung gewünscht, bitten wir Sie um die Erstellung eines Exposés, wird es in der Ausschreibung nicht genannt, dann wird kein Exposé benötigt.
Zur Bewerbung soll ein Exposé von bis zu zwei Seiten hinzugefügt werden. Dafür muss das exakte Promotions-/PostDoc-Thema noch nicht feststehen. Das Exposé soll Ihnen die Möglichkeit bieten, uns Ihre Ideen für die Fragestellung für Ihr Forschungsvorhaben mit dem Praxispartner und Ihren Wissensstand zum Thema darzustellen. Die Form richtet sich nach einem klassischen Exposé, und es ist ratsam, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Das Exposé ist nicht als fertiger Plan für die gesamte Promotion/PostDoc-Phase zu verstehen.

Ist die Präsenzarbeit in Potsdam an der FHP Voraussetzung, oder ist die Stelle auch ortsunabhängig denkbar?
Die grundsätzliche Bereitschaft für die Präsenzarbeit an der FH Potsdam ist Voraussetzung für die Annahme der Stelle.

Sind familiäre Verpflichtungen ein Hindernis, wenn sie möglicherweise eine zeitliche Einschränkung darstellen?
Nein, allein die Bewerbung und das Exposé sind entscheidend. Sie sollten eine klare und realistische Vorstellung von Ihrem Vorhaben entwickelt haben und uns, die FHP und den Praxispartner, mit Ihrem Exposé von sich überzeugen. Bei einer Teilzeitbeschäftigung könnte es jedoch schwierig werden, die Projektziele Promotion und Praxiserfahrung im für eine FH-Professur notwendigen Umfang zu erreichen.

Muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine verbindliche Zusage eines Praxispartners eigener Wahl bestehen, oder wäre ein Vorschlag zunächst ausreichend?
Zum Zeitpunkt der Bewerbung ist eine verbindliche Zusage nicht zwingend erforderlich. Sie können sich auch mit einem vorgeschlagenen Partner bewerben.

Muss sich der Praxispartner in Potsdam bzw. in Brandenburg befinden?
Der Standort des gewählten Praxispartners kann auch außerhalb Potsdams / Brandenburgs oder Berlins liegen, sofern dies mit der ortsabhängigen Tätigkeit an der FHP vereinbar ist.

Kann ich mich auch ohne Praxispartner bewerben?
Wenn Sie sich aktuell in keinem Beschäftigungsverhältnis befinden oder Ihnen bisher ein Praxispartner für die Zusammenarbeit am Forschungsprojekt fehlt, können Sie sich trotzdem bewerben. Wenn Sie keinen geeigneten Arbeitgeber haben, können Sie sich mit einem Partner Ihrer Wahl oder einem Partner aus unserer obigen Liste bewerben. Informieren Sie sich über die Projekte und Forschungsschwerpunkte unserer Partner im Web. Gern können Sie auch die Partner direkt ansprechen. All diese Informationen können Ihnen bei der Erstellung des Exposés behilflich sein.

Würde mir ein Praxispartner vermittelt?
Die auf der Website aufgelisteten Partner sind Vorschläge bzw. Partner, die sich bereit erklärt haben, uns in diesem Vorhaben zu unterstützen und mit uns gemeinsam Mitarbeiter*innen in Forschungsvorhaben einzustellen und fortzubilden. Natürlich steht es Ihnen frei, einen eigenen Partner anzufragen und für das Programm zu werben. Wenn wir Ihnen einen Praxispartner vermitteln, weil Sie selbst keinen mitbringen, werden wir auf die genannten Partner zurückgreifen oder ggf. einen passenden Partner suchen.

Welche Praxispartner sind beteiligt?
Folgende Praxispartner haben sich mit einem LoI beteiligt und haben ein grundsätzliches Interesse als Praxispartner in dem hier vorgeschlagenen dualen Konzept Forschungs-Projekte zu unterstützen:

Partner mit LoI

Coconat OHG
DLR - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
EDF GERMANY
JFF Berlin  
kobra.net gGmbH
Media Tech Hub Pro Potsdam
Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
Vitronic Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH (Vitronic)
 

Aktuelle Praxispartner der Dualer*innen

Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG
Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung
DABB Digital Agentur Brandenburg GmbH
Institut für Fortbildung Forschung & Entwicklung IFFE e.V.
KommMit e.V.
Landeshauptstadt Potsdam
MEMORIAL Deutschland e.V.
ProPotsdam

Ist es möglich, dass eine andere Hochschule als Praxispartner fungiert?
Die Berufspraxis muss laut Brandenburgischem Hochschulgesetz zwingend “außerhalb des Hochschulbereichs” erworben sein. Das bedeutet, dass der Praxispartner keine Hochschule bzw. Einrichtung an einer Hochschule sein kann, da sie zum Hochschulbereich gehört (vgl. BbgHG unter §41, (1), 4b).

Ist der Praxispartner verpflichtet, seinen Stellenanteil mit EG 13 TV-L -Niveau zu vergüten? Gibt es hierzu eine Festlegung?
Hierzu gibt es keine Festlegung, allerdings erwarten wir eine angemessene Entlohnung für die zweite Stellenhälfte. Aufgaben in Forschung und Entwicklung werden üblicherweise mit EG 13 TV-L vergütet. Geringe Abweichungen sind nicht zu berücksichtigen.

Kann ich mich auch in einem befristeten Vertragsverhältnis mit meinem Arbeitgeber als Praxispartner bewerben?
Ja, Sie können sich mit Ihrem Arbeitgeber als Praxispartner im Forschungsvorhaben bewerben, selbst wenn Sie dort nur in einem befristeten Vertragsverhältnis beschäftigt sind. Dabei sollte die Vertragslaufzeit in der Regel mindestens der Laufzeit des Projekts entsprechen, damit Sie Ihre Promotion auf jeden Fall fertig stellen können.

Muss mein Arbeitgeber eine neue Stelle schaffen, oder kann meine Tätigkeit verbleiben wie bisher?
Ihr Arbeitgeber muss keine neue Stelle schaffen. Allerdings sollten Ihre Arbeitsaufgaben angepasst werden, da Sie auf einer halben Stelle weniger schaffen als bei Vollzeitbeschäftigung. Zudem sollten Ihre Aufgaben einen Bezug zu Ihrem Forschungsvorhaben aufweisen. Deshalb müssen Arbeitgeber in der Regel Ihr Tätigkeitsfeld anpassen, so dass Ihr Forschungsvorhaben gemeinsam mit der FHP umsetzbar ist.

Kann ich direkt an der FHP promovieren?
Fachhochschulen (FH) und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Brandenburg haben bisher kein eigenes Promotionsrecht. Aus diesem Grund gibt es die seit langem erprobte Möglichkeit der kooperativen Promotion: Hier wird ein*e Gutachter*in an einer Universität ausgewählt, um die Promotion abnehmen zu können. Die Wahl der begutachtenden Person muss nicht im Rahmen der Bewerbung erfolgen. Dies findet gemeinsam im späteren Verlauf der Promotion statt und ist ein übliches Prozedere an Fachhochschulen in Brandenburg.

Wie lauten die Berufungskriterien für eine FH-Professur und was sind die die notwendigen Praxiszeiten?
Die Kriterien für eine Berufung als Professor*in finden sich im Brandenburgischen Hochschulgesetz unter Paragraph 41.

Werden Stellen für Promotionen und PostDocs innerhalb P³Dual jährlich ausgeschrieben?
P³Dual hat eine Projektlaufzeit von sechs Jahren. In der Zeit sind zwei Kohorten geplant, für die je drei Promotions- und drei PostDoc-Stellen ausgeschrieben werden. Eine erneute Ausschreibung erfolgt voraussichtlich zu Beginn 2023.

Wie soll ich mir die Tätigkeitsaufteilung und die Vergütung der Stellenanteile vorstellen?
Die Stellenanteile sind so gedacht, dass Sie 50 % Ihrer Arbeitszeit bzw. 20 Stunden bei einem Praxispartner und weitere 20 Stunden an der FHP angestellt sind. Das würde in Summe also 40 Stunden ergeben. Ihre Tätigkeit beim Praxispartner soll sich dem Forschungskontext einordnen lassen, ihre Tätigkeit an der FHP widmet sich ganz der Promotion/PostDoc-Forschung. Inhaltlich ist eine Verzahnung beider Tätigkeiten geplant.

Handelt es sich bei P³Dual um ein Tenure-Track-Programm?
Nein, P³Dual zielt darauf ab, Sie auf eine professorale Karriere an FHs und HAWs vorzubereiten. Nach Abschluss der PostDoc-Phase sollen alle Voraussetzungen für eine Berufung auf eine FH-Professur in Brandenburg erfüllt sein.

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