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Auslandssemester in den Niederlanden an der Hogeschool Van Amsterdam – Bachelor Bildung und Erziehung in der Kindheit

Emilia studiert an der FHP Bildung und Erziehung in der Kindheit (B.A.). Ihr Auslandssemester hat sie an der Partnerhochschule Hogeschool Van Amsterdam verbracht. Hier berichtet sie von ihrem Auslandsaufenthalt im Wintersemester 2024/25.

Format:
Studium
Einrichtung:
Hogeschool Van Amsterdam
Zeitraum:
-
Fachbereich:
Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften

Emilias Auslandssemester in den Niederlanden

Wieso wolltest du ein Auslandssemester machen?

Ich wollte seit meinem ersten Auslandsaufenthalt in Neuseeland unbedingt wieder ins Ausland. Mir war völlig klar, dass ich das mache. Ein Auslandsstudium war für mich der perfekte Weg, im Thema meines Studiums zu bleiben und gleichzeitig ein fremdes Land, neue Sprachen, Kulturen und Menschen kennenzulernen. Für Amsterdam habe ich mich entschieden, weil der Kontakt zur Partnerhochschule bereits bestand und dies den Prozess erleichtert hat. Amsterdam war zu Beginn nicht meine erste Wahl, aber jetzt kann ich dieses Land und vor allem Amsterdam nur wärmstens empfehlen.

Wie hast du dich vorbereitet?

Der Bewerbungsprozess war ein wenig kompliziert, da es viele Dokumente zu unterschreiben und auszufüllen gab. Aber auch hier hatte ich eine tolle Betreuung seitens der Hochschule, die eine große Unterstützung war. Ein Visum war nicht notwendig, allgemein sind die Niederlande sehr einfach zu organisieren. Die Partnerhochschule und die Housing-Anbieter erklären jeden Schritt vor und nach der Ankunft ganz genau. Außerdem gibt es immer Kontakte oder Gruppenchats, die einem während des Aufenthalts weiterhelfen können.

Wie lief die Wohnungssuche?

Ich habe zusammen mit einer Kommilitonin aus dem Babek-Studium gewohnt. Die Unterkünfte in und um Amsterdam werden über die Hochschulen und Universitäten organisiert. Da auch in Amsterdam Wohnraummangel besteht, werden Zimmer in einem Losverfahren vergeben. Meine Kommilitonin und ich hatten sehr viel Glück mit unserem Zimmer, da es sehr zentral lag und modern war. Es gibt jedoch auch andere Studentenwohnheime, die etwas außerhalb liegen oder direkt an der Keizersgracht und damit im Innenstadtbereich. Die äußeren Distrikte der Stadt sind durch die öffentlichen Verkehrsmittel gut mit der Innenstadt verbunden. In der Innenstadt selbst bietet sich die Tram oder am besten das Fahrrad an.

Wie war es, an der Partnerhochschule zu studieren?

Für das Studium gab es zwei Einführungstage, an denen wir die anderen aus dem Kurs kennenlernen durften und uns der Ablauf des Studiums erklärt wurde. Die DozentInnen waren auf Anhieb sympathisch und sehr hilfsbereit. Ich habe mich von Tag eins an sehr wohl gefühlt. Die Kurse fanden wie vorgegeben statt, und die Prüfungen waren auf jeden Fall machbar, da die DozentInnen sehr geduldig und unterstützend waren. Besonders hilfreich war aber auch der Kurs selbst, da wir uns durch gemeinsame Zeit und Gruppenarbeiten immer besser kannten und uns gegenseitig unterstützen konnten.

Wie hoch waren die Lebenshaltungskosten? Welche Freizeit- und Sportangebote hast du genutzt?

Die Lebenshaltungskosten waren definitiv höher als in Deutschland, was sich vor allem in den Mietpreisen zeigt. Auch Lebensmittel sind teilweise teurer. Es bietet sich daher an, in günstigeren Supermärkten einzukaufen und nach Angeboten zu schauen.
Da ich sehr gerne ins Kino gehe, konnte ich die zahlreichen und sehr schönen Kinos der Stadt entdecken. Sehr zu empfehlen! In vielen Kinos gibt es Studentenrabatt, aber generell kosten Kinotickets dort ähnlich viel wie in Deutschland. In den Studentenkinos zahlt man häufig sogar weniger.
Ich habe außerdem einen Tanzkurs besucht, der vom Studentennetzwerk der University of Amsterdam organisiert wurde. Die Kurse dort sind zwar teurer als in Deutschland, aber ich war trotzdem sehr zufrieden, da wir eine sehr professionelle Tanzlehrerin hatten und es großen Spaß gemacht hat.
Was ich aber am meisten empfehlen kann, sind die öffentlichen Communities in Amsterdam. Dort kann man hingehen, um zum Beispiel beim Kochen zu helfen, oder man schaut sich die Programme an, bei denen verschiedene Menschen spannende Geschichten oder andere Beiträge teilen. Helfen kann man dort immer, und man lernt viele interessante und nette Leute kennen.
Generell bietet Amsterdam zahlreiche kulturelle Aktivitäten, die man entdecken kann. Von kostenlosen Jazzkonzerten über den monatlichen Strickclub bis hin zu tollen Cafés.

Fazit und Tipps

Es ist schwer, nur eine Sache zu nennen, aber am besten hat mir gefallen, so viele neue und inspirierende Menschen kennenzulernen.
Daraus ergibt sich auch mein Tipp: offen für Neues oder Ungewohntes zu sein. Ich glaube, viele machen sich Sorgen, keinen Anschluss zu finden und allein zu sein, aber es lohnt sich sehr, an sozialen Aktivitäten teilzunehmen und sich zu trauen, den Kontakt zu suchen.
Amsterdam hat es mir zum Glück sehr leicht gemacht, da diese Stadt mit ihrer Vielfalt und der Studiengang mit seinen tollen und herzlichen Dozentinnen und Mitarbeiterinnen sehr dabei geholfen haben, Anschluss zu finden.
Ich empfehle also, den Mut zu haben, Neues auszuprobieren, und immer offen zu bleiben.

Kontakt

emilia.foehre@fh-potsdam.de

Einblicke in Emilias Aufenthalt