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Frühkindliche Bildungsforschung (M. A.)

Kinder sitzen an einem Tisch und arbeiten in Heften

Der Masterstudiengang Frühkindliche Bildungsforschung ist ein Kooperationsstudiengang der Fachhochschule Potsdam und Universität Potsdam. Sie erhalten interdisziplinäres Fachwissen sowie Forschungs- und Managementkompetenzen und werden auf forschende, steuernde und entwickelnd-beratende Tätigkeiten vorbereitet.

Unsere Studierenden profitieren außerdem von einem wachsenden Netzwerk von Wissenschaftler*innen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Partner*innen aus der Praxis.

Abschluss:
Master of Arts
Studienform:
Vollzeitstudium
Lehrsprache:
Deutsch
Regelstudienzeit:
4 Semester
Studienbeginn:
Wintersemester
Bewerbungsfrist:
15.06. – 15.09. (zulassungsfrei)
Voraussetzungen:
Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, Nachweis in empirischen Forschungsmethoden
Leistungsumfang:
120 ECTS-Leistungspunkte
Modulhandbücher & Ordnungen
Profil

Forschen, steuern und entwickeln

Inhaltlich fokussiert sich der Studiengang auf die Forschung zur Gestaltung von pädagogischen Prozessen für Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren und schließt damit die frühe Kindheit sowie die Kindertagesbetreuung in Kita und Hort ein. Ein zentraler Bestandteil des Studiums ist dabei die anwendungsbezogene Grundlagenforschung zu Fragestellungen der frühkindlichen Bildung und Entwicklung, die im Rahmen eigener Forschungsinteressen vertieft wird.

Ziel des Masterstudiengangs "Frühkindliche Bildungsforschung" ist es, Studierende für hochqualifizierte Positionen in Forschung, Fachkräfte-Ausbildung und fachlicher Steuerung auszubilden. Im Anschluss an das Studium eröffnen sich vielfältige berufliche Perspektiven.

Im Mittelpunkt des Master-Studiums steht das eigene Forschungsinteresse. Dadurch erhalten Studierende die Möglichkeit, ihre Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten von Anfang an zu vertiefen. Ein wesentlicher Bestandteil des Studiums ist die wissenschaftliche Arbeit auf Grundlage empirischer Forschungsmethoden, wobei neben qualitativen im besonderen Maße quantitativ-experimentellen Ansätzen eine wichtige Rolle zukommt. Die Hälfte des Arbeitsaufwands (60 ECTS-Leistungspunkte) wird daher durch die Entwicklung eines eigenen Forschungsprojekts und dessen Umsetzung im Rahmen der Masterarbeit absolviert. Hierbei durchlaufen die Studierenden – begleitet und unterstützt durch die Lehrenden und Kommiliton*innen – alle Phasen des empirischen Forschungsprozesses. Flankiert wird dies durch entsprechende Lehrangebote. Die Lehrveranstaltungen in den Forschungsschwerpunkten sind als Kolloquien konzipiert, die offenes und kooperatives Arbeiten sowie jahrgangsübergreifendes Lernen ermöglichen. Die Module zum Forschungsschwerpunkt werden methodisch und inhaltlich durch Lehrveranstaltungen in Fach- und Bezugswissenschaften sowie in empirischen Forschungsmethoden begleitet. Hierdurch erhalten Studierende die Möglichkeit, sich intensiv mit einem Thema zu befassen, gleichzeitig bereits als Forschende zu agieren sowie mit Partnern aus Forschung, Steuerung und Praxis in ihrem Forschungsgebiet zu kooperieren.

    Imagefilme: Frühkindliche Bildungsforschung studieren

    Profil, Schwerpunkte & PINA

    Das wissenschaftliche Profil liegt in der anwendungsbezogenen Grundlagenforschung zu frühkindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen. Die Verbindung von Labor- und Feldforschung charakterisiert den methodischen Ansatz der Forschung im Masterstudiengang "Frühkindliche Bildungsforschung".

    Die FH Potsdam verfügt über ein Forschungslabor für entwicklungspsychologische und pädagogische Studien. Dieses umfasst zwei mit moderner Videotechnik ausgestattete Beobachtungsräume und einen Technikraum. Hier können kognitive, emotionale und soziale Aspekte von Bildungsprozessen in pädagogischer Interaktion unter kontrollierten Bedingungen untersucht werden.

    An der Uni Potsdam steht ein Forschungslabor zur Verfügung, das elektroenzephalographische Untersuchungen sowie Blickbewegungsregistrierungen und Bewegungsanalysen ermöglicht. Neben den Forschungslaboren existiert mit der freien Lernwerkstatt für Kinder und Pädagog*innen "Forscherwelt Blossin" ein externer Standort, der Forschung und Praxisentwicklung verbindet. In diesem Reallabor werden im Rahmen des Masterstudiengangs unter ökologisch validen Bedingungen pädagogische Interaktionsprozesse hinsichtlich ihrer Wirkmechanismen, ihrer Effekte und ihrer Implementierungspotentiale in multimethodalen Forschungsparadigmen (experimentell, quasi-experimentell und qualitativ) untersucht.

    Im Rahmen des Masterstudiengangs entstehen vielfältige interessante Projekte mit verschiedenen Kooperationspartnern.

     

    Die drei zentralen Forschungsfelder des Studienganges sind:

    • pädagogische Interaktion und Partizipation,
    • Kognition, Sprache und Konzepte sowie
    • Praxisentwicklung und Transfer. 

    PINA ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund zur frühkindlichen Bildung und Entwicklung sowie Bestandteil der Forschungsinfrastruktur der Fachhochschule Potsdam. Es präsentiert während des Semesters monatliche Gastvorträge zu frühkindlicher Bildung und Entwicklung.

    Seit November 2017 veranstaltet PINA an der FH Potsdam ein monatliches Gästekolloquium mit Redner*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen der Kindheitsforschung.

    Passt dieser Studiengang zu Ihnen?

    Im Studium entwickeln Sie ein eigenes Forschungsprojekt und setzen es im Rahmen Ihrer Masterarbeit um. Sie durchlaufen – begleitet und unterstützt durch die Lehrenden und Kommiliton*innen – alle Phasen des empirischen Forschungsprozesses. Unseren Studiengang zeichnet ein offenes und kooperatives Miteinander aus. Die Lehrveranstaltungen finden in deutscher Sprache statt, jedoch wird ein Großteil der internationalen Forschungsliteratur zum Thema frühkindliche Bildung in englischer Sprache veröffentlicht.

    Diese Eigenschaften bringen Sie mit

    • Interesse an Forschung zu Entwicklungs- und Bildungsprozessen von Kindern
    • Selbstständigkeit, Selbstreflexion und kritische Urteilsfähigkeit, Beteiligung am gesellschaftlichen Diskurs
    • Fähigkeit, fachliche Texte in englischer Sprache zu lesen und zu verstehen

    AG Frühkindliche Bildungsforschung

    Unsicher? Auf dem Instagramkanal der AG Frühkindliche Bildungsforschung erhalten Sie weitere Einblicke in die Forschung und unsere Aktivitäten.

    Instagram

    Kontakt

    Die Kolleg*innen der Zentralen Studienberatung informieren Studieninteressierte, Studienanfänger*innen, Eltern, Lehrer*innen und Studierende zu allen allgemeinen Fragen rund um das Studium. Bei konkreten Fragen und Anliegen zum Studiengang Frühkindliche Bildungsforschung kontaktieren Sie gern die Studiengangskoordination oder Studiengangsleitung.

    Studiengangsleitung

    Prof. Dr. Gerlind Große

    Prof. Dr. Gerlind Große

    Professorin für Frühkindliche Bildungsforschung
    Leiterin PINA-Forschungslabor

    Studiengangsleitung (Stellvertretung)

    Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

    Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

    Professorin für Pädagogik der Kindheit

    Studiengangskoordination

    Dipl.-Kffr. Alena Kohlmann

    Dipl.-Kffr. Alena Kohlmann

    Koordination Frühkindliche Bildungsforschung (M. A.)
    Koordination Soziale Arbeit berufsbegleitend ( B. A.), BASA-online
    Studiencoaching / Koordination Students4Students

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    Berufliche Perspektiven

    Berufliche Perspektiven

    In den letzten Jahren hat die Forschung an frühkindlicher Bildung an Bedeutung gewonnen. Dadurch steigt der Bedarf an wissenschaftlich qualifizierten Expert*innen – sei es bei Trägerorganisationen, Fachverbänden, Institutionen oder im Forschungsbereich. Der Studiengang Frühkindliche Bildungsforschung bereitet Sie auf Forschungstätigkeiten an Hochschulen und in Forschungsinstituten sowie auf die Konzeptionierung, Evaluation, Weiterentwicklung und Steuerung von Angeboten und Maßnahmen zur inhaltlichen Qualitätsentwicklung im Bereich der frühkindlichen Bildung vor.

    Forschung und Entwicklung

    • Forschung und Lehre an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstituten
    • (Praxis-)Forschung, Entwicklung und Planung an Hochschulen und außerhochschulischen Einrichtungen
    • Qualitäts- und Teamentwicklung sowie Evaluation
    • Personal- und Organisationsentwicklung 
    • Promotion

    Angebot und Beratung

    • Fach- und Organisationsberatung
    • Beratungsstellen der frühen Bildung und frühen Hilfen
    • Aus-, Fort- und Weiterbildung frühpädagogischen Fachpersonals (z. B. an Fachschulen, Weiterbildungsträgern, Jugendbildungszentren und in Landes- und Bundesprogrammen)
    • Öffentlichkeitsarbeit und fachpolitische Vertretung sowie sozialräumliche und kommunale Koordinations- und Vernetzungsaufgaben

    Leitung und Steuerung

    • Systemsteuerung und Verwaltung auf kommunaler, Landes- und Bundesebene
    • Leitung von Projekten der frühen Bildung (in Stiftungen, Trägern, Fachverbänden)
    • Die Koordination von Trägerorganisationen und Fachverbänden
    • Administrations- und Leitungsstellen im Bildungs- und Sozialwesen, insbesondere in staatlichen oder nicht-staatlichen Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, der Jugendhilfe, der Weiterbildung und im Schulwesen
    • gesamtstaatliche, regionale und kommunale Planungsfunktionen
    • Qualitätsmanagement: Entwicklung und Sicherung pädagogischer Qualität bei Trägerorganisationen und Fachverbänden
    • fachpolitische Vertretung sowie sozialräumliche und kommunale Vernetzungsaufgaben

    Alumni-Stimmen

    Hier berichten ehemalige Studierende über ihre Motivation für die Wahl eines Masterstudiums der "Frühkindliche Bildungsforschung" (MAFB), über ihre bisherige berufliche bzw. akademische Laufbahn und über ihren Werdegang nach dem Abschluss.

    Was war Deine Motivation, Dich für den MAFB einzuschreiben?

    Mein Interesse für den Studiengang legte ich durch die Auslandsaufenthalte in Indonesien, China und Australien fest. Gerade der große Unterschied zwischen dem Zugang zur Bildung und der Art und Weise des Lebens in den verschiedenen Kulturen und Ländern hat mein Interesse und den Wunsch, etwas zu verändern, zum Wachsen gebracht. Aber auch mein Bachelorstudiengang des Lehrens und Lernens an der Leuphana in Lüneburg hat meinen Wunsch geweckt, etwas für und mit Kindern zu entwickeln. Themen wie Entwicklungspsychologie, Unterrichtsmethoden, Didaktik, aber auch Bildung für nachhaltige Entwicklung, globales Lernen und Kinderrechte waren in meinem Studienverlauf sehr zentral.

    Was hast Du vorher studiert und wie verlief Deine berufliche/akademische Laufbahn?

    Ich habe mein Abitur in Hamburg beendet und habe anschließend ein halbes Jahr in China verbracht als Au-pair und dann ein Work and Travel in Australien gemacht für erneute 6 Monate. Danach habe ich an der Leuphana in Lüneburg Lehren und Lernen für die Grundschule studiert, mit den Fächern Deutsch und Sachunterricht. Spezialisiert habe ich mich hier auf Geschichte.

    Ich habe zwei Praktika direkt in der Schule gemacht. Eins in Lüneburg und eins in Indonesien. In Indonesien habe ich für ein, zwei Monate eine Klasse in Bojonegoro in Englisch unterrichtet und hospitiert. Das hat mir so viel Spaß gemacht und gleichzeitig habe ich so unterschiedliche Sichtweisen von Bildung und Arbeit kennengelernt, dass ich unbedingt etwas studieren wollte, was mir eine Perspektive schafft, Veränderung in der Welt und vor allem für bildungsfernere Länder und Städte eine Zukunftsperspektive voranzutreiben.

    Nebenberuflich habe ich hauptsächlich als Verkäuferin gearbeitet und wollte immer diese Abgrenzung zwischen dem Studium und der Arbeit, um das Interesse daran nicht voreilig zu verlieren.

    Was machst Du heute beruflich?

    Ich arbeite jetzt als Sozialarbeiterin beziehungsweise als Projektassistenz für Globales Digitales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung bei der LHS (Lebenshilfe in der Schule GmbH). Gemeinsam mit einem Team erarbeiten wir Methoden für Kinder von der 3. bis 7. Klassen zu den Themen BNE, Digitalisierung und globales Lernen, die wir dann auch in AGs an verschiedenen Schulen anwenden und reflektieren. Dieses Projekt fördert entwicklungspolitische Bildungsarbeit und unterstützt und kooperiert beispielsweise mit ostafrikanischen Städten wie Uganda.

    Was war Deine Motivation, Dich für den MAFB einzuschreiben?

    Ich wollte einen Masterabschluss im Bereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften erlangen, um mir die Möglichkeit zu eröffnen, auf der Steuerungsebene die pädagogische Qualität in frühkindlichen Bildungseinrichtungen zu verbessern. Außerdem war mir wichtig, sowohl einen Universitätsabschluss zu erhalten als auch in kleinen Gruppen und persönlicher Atmosphäre an einer Fachhochschule zu studieren. Dafür war der MAFB perfekt!

    Was hast Du vorher studiert und wie verlief Deine berufliche/akademische Laufbahn?

    Ich habe nach dem Abi und einem FSJ einen Bachelor in Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte abgeschlossen – daraufhin wurde mein Lebensweg ziemlich abwechslungsreich. Ich habe unter anderem als Erzieherin gearbeitet und den Eindruck gewonnen, dass die pädagogische Qualität in vielen Einrichtungen verbesserungswürdig ist. Ich beschloss also, mit Ende zwanzig nochmal von vorne anzufangen, mir Fachwissen anzueignen und einen Bachelor "Bildungs- und Erziehungswissenschaft" abzuschließen. Dann kam der Master und nun starte ich nach einem langen und aufregenden Weg als Studentin in einen neuen Lebensabschnitt.

    Was machst Du heute beruflich?

    Ich arbeite als Fachberaterin in einer großen Kita – mein Traumjob! Ich unterstütze die pädagogischen Fachkräfte dabei, die Kinder noch besser in ihrer sprachlichen und mathematischen Entwicklung zu fördern und kümmere mich um die Weiterentwicklung des Inklusionskonzepts. Oftmals arbeiten Fachberater*innen nicht in einer einzigen Einrichtung, sondern sind für mehrere Kitas verantwortlich. Der Vorteil an der Arbeit vor Ort ist, dass ich meine Beratungstätigkeit sehr individuell gestalten und gut evaluieren kann. Außerdem darf ich mitten unter den Kindern sein, was mir viel Freude bereitet.

     

    Was war Deine Motivation, Dich für den MAFB einzuschreiben?

    Während meines Bachelorstudiums hatte ich die Möglichkeit, mein theoretisches Wissen bei einem Praktikum in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie weiter auszuweiten. Dort habe ich gemerkt, dass ich meinen beruflichen Werdegang gerne auf die Entwicklung der kindlichen Psyche ausrichten und präventiv bzw. interventiv mit Kindern arbeiten möchte. Zudem stehe ich seit einem Auslandsaufenthalt im engen Kontakt mit Familien, die sich dazu entschieden haben, Kinder aus einem schwierigen familiären und sozialen Umfeld als Pflegekinder bei sich aufzunehmen. Durch das Zusammenleben mit diesen Familien bin ich unter anderem mit den emotionalen und psychologischen Herausforderungen von Adoptiv- und Pflegekindern in Berührung gekommen. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es mir am Herzen liegt, vor allem Kinder und Jugendliche auf dem Weg in ein unbeschwertes Leben zu unterstützen. Für mich gründet diese Unterstützung neben der therapeutischen Arbeit, vor allem auf einem adäquaten Bildungsangebot, weshalb ich mich für den MAFB und seine wissenschaftliche Ausrichtung entschieden habe.

    Was hast Du vorher studiert und wie verlief Deine berufliche/akademische Laufbahn?

    Ich habe meinen Bachelor in Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg absolviert. Das Studium bot mir die Möglichkeit, ein wissenschaftlich fundiertes Wissen über die menschliche Psyche, deren neuronale Entwicklung, sowie die philosophische Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und der Welt zu formen.

    Was machst Du heute beruflich?

    Gerade bin ich dabei, meine Masterarbeit als Paper zu veröffentlichen. Neben diesem wissenschaftlichen Arbeiten ist mein Ziel im praktischen Bereich Fuß zu fassen, weshalb ich derzeit eine Weiterbildung zur systemischen Kinder- und Jugendtherapeutin absolviere.

     

    Was war Deine Motivation, Dich für den MAFB einzuschreiben?

    Nachdem ich mich in meinem Bachelorstudium der Kindheitspädagogik in den letzten Zügen befand, war es mein Wunsch mein Kompetenzprofil (Sprachliche Bildung und Entwicklung, Professionalisierung von Akteur*innen und Qualitätsentwicklung im Bereich der Kindertagesbetreuung) in einem Masterprogramm weiter zu vertiefen. Der dem MAFB zugrundeliegende forschungsorientierte Zugang zu Themenfeldern der kindlichen Entwicklung, aber auch zu Strukturen und Rahmenbedingungen der frühpädagogischen Praxis, bildeten für mich eine optimale Grundlage, um mein fachliches Wissen weiterzuentwickeln. Damit einhergehend überzeugten mich die Möglichkeit der eigenständigen Forschung und Mitwirkung in bestehenden Forschungsprojekten und der intensive Austausch sowie Betreuung der Studierenden in Kleingruppen und Kolloquien.

    Was hast Du vorher studiert und wie verlief Deine berufliche/akademische Laufbahn?

    Tatsächlich habe ich zu Beginn ein Studium in BWL begonnen, da ich aufgrund meiner Tätigkeit im Einzelhandel während der Erlangung meines Fachabiturs eine berufliche Karriere im Einzelhandelsmanagement anstrebte. Meine damaligen Ehrenämter bei UNICEF und in einem Verein zur Unterstützung von Familien sowie ein Praktikum in einer Kindertagestätte motivierten mich allerdings, den Wechsel zu wagen und meinem beruflichen Interesse im frühkindlichen Bildungsbereich nachzugehen. Ich habe dann Kindheitspädagogik an der Hochschule Zittau/Görlitz im Bachelor studiert. Durch mein Studium konnte ich schon viele fachliche und praktische Erfahrungen in unterschiedlich pädagogisch konzipierten Kindertagesstätten und in der Systemsteuerung der FBBE sammeln. Das Masterstudium im MAFB bot mir die Möglichkeit, mich mit Wissenschaftler*innen national und international auszutauschen und zu netzwerken sowie den kompletten Forschungsprozess eigenständig zu durchlaufen. Insgesamt hat mich jeder Schritt in diesem spannenden Arbeitsfeld darin bestärkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

    Was machst Du heute beruflich?

    Ich habe mein Studium im MAFB im Schwerpunkt Praxisentwicklung und Transfer vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen und bin im Moment noch an der Fachhochschule Potsdam immatrikuliert. Aktuell fokussiere ich mich weiterhin auf meine Schwerpunktthemen in den Bereichen der Qualitätsentwicklung, Professionalisierung, sprachlicher Bildung sowie dem Praxistransfer und strebe eine zukünftige Position an, durch die ich meine fachlichen und persönlichen Kompetenzen weiter einbringen und erweitern kann.

    Was war Deine Motivation, Dich für den MAFB einzuschreiben?

    Ich wusste, ich möchte mit Kindern arbeiten. Nach meinem Bachelor in Kindheitspädagogik habe ich dann fast drei Jahre in einem Kinderladen gearbeitet. Die Zeit war sehr schön, aber ich hatte das Gefühl "noch nicht am Ende meiner Reise zu sein". Die Praxis hat mich neugierig gemacht, mehr zu erfahren über Kinder und ihre Entwicklung und auch über die Qualitätsentwicklung der pädagogischen Landschaft. Deshalb habe ich mich dann nochmal für ein Anschlussstudium entschieden!

    Was hast Du vorher studiert und wie verlief Deine berufliche/akademische Laufbahn?

    Ich habe Kindheitspädagogik an der Alice Salomon Hochschule studiert und dann fast drei Jahre als pädagogische Leitung in einem Berliner Kinderladen gearbeitet.

    Was machst Du heute beruflich?

    Ich arbeite als Doktorandin und Forschungskoordinatorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, wo ich zum Thema Informationssuche, ökologisches und aktives Lernen bei Kindern forsche.

    Was war Deine Motivation, Dich für den MAFB einzuschreiben?

    Ausschlaggebend war der Schwerpunkt auf Forschung in einem für mich persönlich sehr spannenden Bereich der frühkindlichen Bildung. Dabei wurde meinem Interesse der Professionalisierung von Akteur*innenen der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung sehr gut entsprochen, indem ich einen Schwerpunkt auf Praxisentwicklung und Transfer wählen und eigene Feldforschung betreiben konnte.

    Was hast Du vorher studiert? Wie verlief Deine berufliche/akademische Laufbahn?

    Ich habe zuvor ein Magisterstudium in Politikwissenschaft und Sprachwissenschaft (Romanistik) absolviert und danach in der freien Wirtschaft gearbeitet. Über Ehrenamt kam ich zur frühkindlichen Bildung und entschloss dann, mich persönlich in dem Bereich professionell weiterzuentwickeln.

    Was machst Du heute beruflich?

    Nach meinem Abschluss im Master "Frühkindliche Bildungsforschung" habe ich eine Tätigkeit als Programm-Managerin im Bundesprogramm "Sprach-Kitas" bei einer umsetzenden Stiftung in Berlin aufgenommen.

    Was war Deine Motivation, Dich für den MAFB einzuschreiben?

    Zuerst natürlich, um "später" mehr Möglichkeiten im Berufsfeld zu haben. In der Schreibphase der Bachelorarbeit war plötzlich die Motivation da, mich doch direkt nach dem Bachelorabschluss für ein Masterstudium zu bewerben. Speziell wollte ich mich dann in meinen Interessen im Bereich der frühkindlichen Bildung (z. B. pädagogische Haltung von Pädagog*innen, Kita-Qualität, Ausbildung von Erzieher*innen) weiterentwickeln. Da es mir in den drei Jahren zuvor so gut an der FHP gefallen hat, wollte ich noch etwas länger bleiben.

    Was hast Du vorher studiert? Wie verlief Deine berufliche/akademische Laufbahn?

    Ich habe den Bachelor "Bildung und Erziehung in der Kindheit" an der Fachhochschule Potsdam absolviert. Neben diversen Praktika war ich auch als pädagogische Fachkraft in einer sogenannten Integrations-Kita tätig.

    In welchem Bereich bist Du heute beruflich tätig?

    Ich bin seit September 2019 Lehrkraft und Klassenlehrerin an einer beruflichen Schule für Sozialwesen im Spreewald und bilde Erzieher*innen aus. Meine bisherigen Themenschwerpunkte in den Lernfeldern sind: Wahrnehmung und Beobachtung, Entwicklung, Spiel, Qualitätsentwicklung etc.

     

    Was war Deine Motivation, Dich für den MAFB einzuschreiben?

    Ich hatte schon immer ein großes Interesse an Studien im Bereich der frühkindlichen Bildung und der Organisationsforschung. Außerdem hatte ich die Idee, dass die Organisationskultur in irgendeiner Form die pädagogische Qualität von Bildungseinrichtungen beeinflussen müsste. Was auf schulischer Ebene schon teilweise nachgewiesen wurde, aber im frühkindlichen Bereich kaum Beachtung fand. Der Master hat mir dann die Möglichkeit gegeben, mit meinem eigenen Projekt dem nachzugehen. Im Endeffekt war also der Hauptgrund, selbst forschend tätig zu werden und gleichzeitig das Handwerkzeug dafür erlernen zu können.

    Was hast Du vorher studiert? Wie verlief Deine berufliche/akademische Laufbahn?

    Meine Laufbahn verlief nicht unbedingt immer gerade, sondern eher im Zickzack. Ich habe erst Soziologie/BWL und später dann Bildung und Erziehung in der Kindheit studiert. Zusätzlich habe ich in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft und Pädagogik gearbeitet, wodurch ich interessante Erfahrungen machen konnte. Seit 2015 bin ich zudem als freier Referent und Dozent für Spiel- und Medienpädagogik tätig.

    In welchem Bereich bist Du heute beruflich tätig?

    Aktuell arbeite ich als Betriebsleiter für einen sozialen Träger. Hier betreue ich sechs Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Diese werden von mir in verschieden pädagogischen und wirtschaftlichen Fragen beraten. Zudem gehören die Bereiche der Digitalisierung, Fachkräftegewinnung und Bindung, sowie die Zusammenarbeit mit der Forschung zu meinen Aufgabenfeldern.

     

    Was war Deine Motivation, Dich für den MAFB einzuschreiben?

    Während meines Bachelors entwickelte sich bei mir ein stärkeres Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten. Außerdem sprach mich besonders die Aussicht an, nach Abschluss des Studiums in unterschiedlichen Bereichen der frühen Bildung arbeiten zu können.

    Was hast Du vorher studiert?

    Ich habe vorher Grundschulpädagogik studiert.

    In welchem Bereich bist Du heute beruflich tätig?

    Nun promoviere und arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Potsdam. Der Master hat mich vor allem durch den ständigen wissenschaftlichen Austausch zwischen den Lehrenden und den Studierenden sowie durch die individuelle Vertiefung im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens sehr gut auf meine berufliche Tätigkeit vorbereitet.

     

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    Studieninhalte

    Studienablauf

    Die Regelstudienzeit für den Vollzeitstudiengang Frühkindliche Bildungsforschung beträgt vier Semester und schließt mit einem Master of Arts ab.
    Das Studium kann in Vollzeit absolviert oder an individuelle Bedürfnisse angepasst und in Teilzeit absolviert werden.

    Hier stehen sowohl der exemplarische Studienverlaufsplan für das Vollzeitstudium als auch beispielhaft Vorschläge für die Verlängerung bzw. Planung des Studiums in Teilzeit bereit. Bei den Teilzeitmodellen ist zu beachten, dass es ggf. zu zeitlichen Überschneidungen von Seminaren kommen kann. Falls dem so ist, dann ist die Studiengangsleitung zu informieren, sodass gemeinsam nach einer individuellen Lösung gesucht werden kann.
     

    1. Semester Fachmodule
    2. Semester Fachmodule, Wahlpflichtmodule, Projektarbeit
    3. Semester Fachmodule, Wahlpflichtmodule, Projektarbeit
    4. Semester

    Masterarbeit, Masterkolloquium

    Verlaufsplanung für das Studium in Vollzeit (4 Semester)
    Verlaufsplanung für das Studium in Teilzeit (6 Semester)
    Verlaufsplanung für das Studium in Teilzeit (8 Semestern)

    Studieninhalte

    Lehrformate

    Der Schwerpunkt liegt auf Lehrformaten, die eigenständiges, kooperatives und forschendes Lernen in kleinen bis mittelgroßen Gruppen ermöglichen. 

    • Seminare
    • Übungen
    • Forschungs- und Literaturkolloquien 
    • Kleingruppenprojekte 
    • Teilnahme an Forschungsprojekten 

    Fachmodule

    • Methoden und Konzepte empirischer Kindheitsforschung
    • Entwicklungspsychologie & Pädagogik der Kindheit
    • Einführung und Forschungsfrage
    • Diagnostik, Intervention, Prävention
    • wissenschaftstheoretische Grundlagen der Kindheitsforschung
    • Konzept und Design
    • Datenerhebung und -auswertung

    Wahlmodule

    • Beratung
    • Management & Führung
    • Systemsteuerung
    • Scientific Community

    Projekte und Exkursionen

    • je nach aktuellen Themen und Kooperationspartner*innen sowie jeweiligen Angeboten zu Besichtigungen und Fachtagungen

    Abschlussarbeit

    • eigenständiges Erstellen einer Masterarbeit

    Modulhandbücher & Ordnungen

    Eine detaillierte Beschreibung der Studieninhalte, Studienverlaufspläne und Beschreibungen einzelner Module des Studiengangs Frühkindliche Bildungsforschung finden Sie im Modulhandbuch, in der fachspezifischen Studien- und Prüfungsordnung und in der Praktikumsordnung.
    Weitere Dokumente können in den Amtlichen Bekanntmachungen recherchiert werden.

    Projekte

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    Kontakt

    Studiengangsleitung

    Prof. Dr. Gerlind Große

    Prof. Dr. Gerlind Große

    Professorin für Frühkindliche Bildungsforschung
    Leiterin PINA-Forschungslabor

    Studiengangsleitung (Stellvertretung)

    Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

    Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

    Professorin für Pädagogik der Kindheit

    Studiengangskoordination

    Dipl.-Kffr. Alena Kohlmann

    Dipl.-Kffr. Alena Kohlmann

    Koordination Frühkindliche Bildungsforschung (M. A.)
    Koordination Soziale Arbeit berufsbegleitend ( B. A.), BASA-online
    Studiencoaching / Koordination Students4Students
    Lehrende

    Lehrende der Fachhochschule Potsdam

    Studiengangsleitung

    Prof. Dr. Gerlind Große

    Prof. Dr. Gerlind Große

    Professorin für Frühkindliche Bildungsforschung
    Leiterin PINA-Forschungslabor

    Studiengangsleitung (Stellvertretung)

    Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

    Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

    Professorin für Pädagogik der Kindheit

    Akademische Mitarbeiterin

    Caroline Wronski

    Dr. Caroline Wronski

    Akademische Mitarbeiterin im Studiengang Frühkindliche Bildungsforschung (M. A.)

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Ramiro Glauer

    Ramiro Glauer

    Mitarbeiter im Projekt "EQUIP"

    Akademischer Mitarbeiter

    Lehrende der Universität Postdam

    Prof. Dr. Jan Lonnemann

    Professur für „Empirische Kindheitsforschung“ (Universität Potsdam)
    Telefon: +49 331 977-2571
    E-Mail: lonnemann@uni-potsdam.de

    Zur Personenseite von Prof. Dr. Lonnemann

    Dr. Karoline Lohse

    Akademische Mitarbeiterin (im Mutterschutz)
    Telefon: +49 331 977-203163
    E-Mail: lohsek@uni-potsdam.de

    Zur Personenseite von Dr. Lohse

    Dr. Elena Sixtus

    Akademische Mitarbeiterin
    Telefon: +49 331 977-203163
    E-Mail: esixtus@uni-potsdam.de

    Zur Personenseite von Dr. Sixtus

    Dr. Jannis Bosch

    Akademischer Mitarbeiter
    Telefon: +49 331 977-2462
    E-Mail: jbosch@uni-potsdam.de

    Zur Personenseite von Dr. Bosch

    Bewerbung & Immatrikulation

    Bewerbung & Immatrikulation

    Die Bewerbungsfrist für den Master Frühkindliche Bildungsforschung wurde verlängert bis zum 15.09.2022.

    Für den Master Frühkindliche Bildungsforschung gibt es kein gesondertes Bewerbungsverfahren. Die Immatrikulation ist immer vom 15.06. bis zum 15.08.22 zum nächsten Wintersemester möglich. Bewerbungen auf ein höheres Fachsemester sind vom 15.05. bis 15.07. möglich. Wenn Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, können Sie einen Immatrikulationsantrag stellen. Beachten Sie hierfür die folgenden, studiengangsspezifischen Angaben:

    Zugangsvoraussetzungen

    Für den zulassungsfreien Masterstudiengang wird ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im Umfang von 180 ECTS-Leistungspunkten einschließlich Diploma Supplement im Bereich der frühkindlichen Bildung oder eines fachverwandten Studiengangs vorausgesetzt (z.B. Erziehungs-, Sozial- und Kognitionswissenschaften sowie Geisteswissenschaften mit entsprechendem Schwerpunkt), davon 5 ECTS-Leistungspunkte als Nachweis in empirischen Forschungsmethoden.

    Immatrikulationsantrag

    Der Immatrikulationsantrag wird online im MyCampus-Hochschulportal der Fachhochschule Potsdam gestellt. Nach Eingabe der für die Immatrikulation erforderlichen Angaben wird ein Immatrikulationsantrag erstellt. Dieser Antrag ist unterschrieben und postalisch zusammen mit der Hochschulzugangsberechtigung in Papierform bei der FH Potsdam einzureichen. Ob Sie darüber hinaus noch weitere Dokumente einreichen müssen, entnehmen Sie bitte dem Immatrikulationsantrag. Für die Einreichung gilt der letzte Tag des Immatrikulationszeitraums. Maßgeblich ist der Posteingang an der FH Potsdam.

    Ergänzend einzureichen sind: 

    1. Bewerbungsessay (insgesamt max. 3 Seiten) insbesondere zu folgenden Fragen:

    • Warum bewerben Sie sich für diesen Studiengang? 

    • Welche relevanten Kenntnisse bringen Sie aus dem bisherigen Studium mit? 

    • Welche Erwartungen haben Sie an den Studiengang? 

    • Welche beruflichen Perspektiven sehen Sie für sich persönlich nach Absolvierung des Studiengangs? 

    • Welches eigene Forschungsinteresse sehen Sie für sich im Themenfeld des Studiengangs? Skizzieren Sie erste Forschungsideen!  

    2. Lebenslauf 

    Fragen zum Immatrikulationsverfahren oder zum Studiengang selbst können Sie gerne an Alena Kohlmann richten: alena.kohlmann@fh-potsdam.de oder +49 331 580-4168

    Einzureichende Unterlagen

    • amtlich beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung bzw. des Hochschulabschlusszeugnisses 
    • Versicherungsnachweis der gesetzlichen Krankenversicherung für Studierende bzw. Nachweis der Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht
    • Einzahlungsbeleg oder Auftragsbestätigung des Semesterbeitrags
    • Lichtbild für die Ausstellung der Campus.Karte
    • ggf. Exmatrikulationsbescheinigung der zuletzt besuchten Hochschule
    • ggf. weitere Unterlagen gemäß Immatrikulationsantrag

    Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren

    An der FH Potsdam gibt es verschiedene Bewerbungsverfahren. Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren sowie Informationen zu den Themen Teilzeitstudium, Gasthörerschaft und Zweitstudium finden Sie auf den allgemeinen Bewerbungsseiten.

    Allgemeine Informationen zur Bewerbung

    Girlande mit internationalen Flaggen

    Internationale Bewerber*innen

    Sie möchten sich für ein Studium ab dem ersten oder einem höheren Fachsemester bewerben und haben Ihren Schulabschluss und/oder Hochschulabschluss im Ausland erworben? Dann können Sie sich im Ausland erworbene Abschlüsse und Leistungen anerkennen lassen und bei uns studieren.

    FAQ

    Häufig gestellte Fragen zum Masterstudiengang "Frühkindliche Bildungsforschung"

    Der Master Frühkindliche Bildungsforschung allein qualifiziert nicht für die praktische Arbeit mit Kindern in Kitas oder anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Der Studiengang qualifiziert ebenso nicht für Leitungspositionen in Kindertageseinrichtungen.

    In Kombination mit einem entsprechenden B. A.-Studium, das die Fachkraft-Anerkennung beinhaltet (z. B. Bildung und Erziehung in der Kindheit), anderen fachspezifischen Ausbildungen/Qualifikationen und/oder Erfahrungen ist es möglich, nach dem Studium in der Praxis mit Kindern zu arbeiten. Die individuellen Qualifikationen und entsprechende Möglichkeiten zur Arbeit mit Kindern müssen jedoch im Einzelnen mit den Trägern besprochen werden.

     

    Alle Kenntnisse in Statistik, die für den erfolgreichen Abschluss notwendig sind, werden in der Anfangsphase und im weiteren Verlauf des Studiums vermittelt. Zudem müssen 5 ECTS-Leistungspunkte in empirischen Forschungsmethoden zur Bewerbung nachgewiesen werden.

    Für die Bewerbung ist ein fachverwandter Bachelor-Abschluss notwendig. Es ist auch möglich, sich mit einem Studium der Geistes- und Sozialwissenschaften zu bewerben, wenn nachgewiesen werden kann, im Studium Schwerpunkte mit Kindheitsbezug gesetzt zu haben. Ob der eigene Bachelor-Abschluss für das Studium des Masters Frühkindliche Bildungsforschung geeignet ist, sollte am besten im Rahmen einer Beratung bei Frau Alena Kohlmann (per Mail: alena.kohlmann@fh-potsdam.de) geklärt werden.

    Reguläre Lehrveranstaltungen oder Referate der Studierenden werden nicht in englischer Sprache abgehalten. Allerdings ist die Forschungsliteratur, die in den Seminaren gemeinsam gelesen wird, mehrheitlich auf Englisch verfasst. Im Zuge der Internationalisierung von Studiengängen an der FH Potsdam wird angestrebt, einzelne Lehrveranstaltungen zukünftig auch in englischer Sprache anzubieten. Die regelmäßigen PINA-Kolloquien  finden größtenteils auf Englisch statt.

    Neben Exkursionen in die Praxis ist ein Forschungspraktikum vorgesehen, bei dem die Studierenden hochschulintern praktische Erfahrung innerhalb verschiedener Forschungsprojekte der Dozierenden sammeln. Beispielsweise gibt es eine enge Kooperation mit dem Jugendbildungszentrum Blossin.

    In der freien Lernwerkstatt für Kinder und Pädagog*innen "Forscherwelt Blossin" werden Forschung und Praxisentwicklung miteinander verbunden. In diesem Reallabor werden im Rahmen des Masterstudiengangs unter ökologisch validen Bedingungen pädagogische Interaktionsprozesse hinsichtlich ihrer Wirkmechanismen, ihrer Effekte und ihrer Implementierungspotentiale in multimethodalen Forschungsparadigmen (experimentell, quasi-experimentell und qualitativ) untersucht.

    Ein Praktikum in externen Einrichtungen (z. B. der Kinder- und Jugendhilfe) können die Studierenden selbst organisieren und dabei ihr Studium individuell gestalten. Es ist kein Pflichtpraktikum vorgesehen.

    Ein Vorpraktikum oder andere praktische Erfahrungen sind keine Voraussetzungen für die Aufnahme des Studiums.

    Aufgrund des neuen Gesetzes zur Reform der Psychotherapeut*innenausbildung kann diese Frage zur Zeit noch nicht abschließend beantwortet werden. Wir prüfen im Moment mögliche Zugänge und werden hier über den aktuellen Stand informieren.

    Weitere Informationen zum Gesetz zur Reform der Psychotherapeut*innenausbildung des Bundesministeriums für Gesundheit

     

    Ja.

    Es handelt sich sowohl um einen Universitäts- als auch um einen Fachhochschul-Abschluss. Dies ist auf dem Abschlusszeugnis klar ersichtlich.

    Das Studium findet sowohl auf dem Campus Golm der Universität Potsdam als auch auf dem Campus der Fachhochschule Potsdam statt. Die Studierenden besuchen Lehrveranstaltungen an beiden Campi. Dabei finden keine Lehrveranstaltungen an beiden Campi am selben Tag statt, um Fahrten zwischen den Standorten zu vermeiden. Die Bibliotheken und Mensen können gleichermaßen genutzt werden.

    Kontakt

    Studienberatung

    Studiengangsleitung

    Prof. Dr. Gerlind Große

    Prof. Dr. Gerlind Große

    Professorin für Frühkindliche Bildungsforschung
    Leiterin PINA-Forschungslabor

    Studiengangsleitung (Stellvertretung)

    Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

    Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

    Professorin für Pädagogik der Kindheit

    Studiengangskoordination

    Dipl.-Kffr. Alena Kohlmann

    Dipl.-Kffr. Alena Kohlmann

    Koordination Frühkindliche Bildungsforschung (M. A.)
    Koordination Soziale Arbeit berufsbegleitend ( B. A.), BASA-online
    Studiencoaching / Koordination Students4Students