Master of Arts: Childhood Studies and Children's Rights

Grundlegendes

Das Kernelement des M.A. Childhood Studies and Children’s Rights ist die aktive und effektive Partizipation von Kindern (und Jugendlichen) in sozialen Prozessen. Das Verständnis von Kindheit(en) als sich laufend wandelndes soziales Konstrukt bildet hierfür die Grundlage. Besonderer Wert wird auf ein Verständnis der Kinderrechte als kulturell eingebundene und kontextualisierte subjektive Rechte gelegt.  

  • Regelstudienzeit: 3 Semester, 7 Module und M.A. Arbeit (entspricht 1 1/2 Jahre)
  • Anzahl der zu erreichenden Leistungspunkte (LP-ECTS Credits): 90 LP/ ECTS
  • Integriertes Praktikum; bzw. Praktisches Projekt oder theoretisches Forschungsvorhaben (240h)

Das Modulhandbuch finden Sie hier

Sprache in den Lehrveranstaltungen: Englisch

Der M.A. Childhood Studies and Children’s Rights ist ein englischsprachiges Angebot. Alle Lehrveranstaltungen finden in Englisch statt, es werden ggf. deutschsprachige Gastwissenschaftler*innen eingeladen, die einzelne Vorträge in Deutsch halten.
Die verwendeten Quellen (Literatur, Berichte, Zeugenaussagen, Konventionen und Erklärungen) sind zu knapp 100% English- es ist uns dennoch ein Anliegen, dass auch Quellen aus anderssprachigen Regionen der Welt berücksichtigt werden. Studierende werden ermutigt, Quellen aus ihren Heimatländern, bzw. in ihrer Muttersprache zu finden und zu verwenden.

Blended Learning

In allen Modulen des M.A. Childhood Studies and Children’s Rights wird zusätzlich zu den Präsenzveranstaltungen mit der online Lernplattform Moodle gearbeitet.

Ziele des Studiums

Ziel des Studiums ist es, den Studierenden erforderliche Fachkenntnisse für die Kinder- , Jugend- und Kinderrechtsarbeit zu vermitteln. Außerdem vermittelt der M.A. Kompetenzen wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden sowie professionelle Handlungskompetenzen in den zahlreichen kinderrechtsrelevanten Berufsfeldern (Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Recht, Politik, Medien u.a.).

Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbungsfrist für das WS 2017/18 wurde bis zum 15. Mai 2017 verlängert. Bitte senden Sie die folgenden Unterlagen mit einem kurzen Anschreiben per E-mail an: macr­ (at) fh-potsdam.de

  • MACR Zulassungsantrag (Formular deutsch oder englisch
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben / Essay (Begründung der Bewerbung im Umfang von 900 Wörtern)
  • Hochschulabschlusszeugnis (einfache Kopie)
  • Nachweis über bisher erbrachte ECTS / credit points
  • Nachweis einer qualifizierten berufspraktischen Erfahrung nach dem ersten Hochschulabschluss (in der Regel ein Jahr)
  • Nachweis über Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Englisch (entweder mit formalem Zertifikat oder informell über z.B. die Bestätigung ehemaliger LehrerInnen/DozentInnen; Bestätigung eines Auslandsaufenthaltes in einem englischsprachigen Land)

Zugangsvorrausetzungen

  • Interesse, sich in verschiedenen Berufsfeldern für die Umsetzung der Kinderrechte einzusetzen.
  • Abschluss eines Bachelor Studiengangs oder eines gleichwertigen Hochschulabschlusses mit mindestens 210 ECTS / credit points (vgl. §4 Abs. 2a Studien- und Prüfungsordnung). Bei Abschlüssen mit weniger als 210 ECTS kann in begründeten Einzelfällen eine Ausnahme gemacht werden (vgl. §7 Abs. 3 Studien- und Prüfungsordnung), kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an macr­ (at) fh-potsdam.de.
  • In der Regel mind. ein Jahr Berufserfahrung nach dem Erststudium in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Sozialwesen, Gesundheit, Recht, Entwicklungszusammenarbeit, Politik, Medien und andere Nachweise Ihrer Englischen Sprachkenntnisse  (Stufe B2, diese müssen jedoch nicht in Form eines Zertifikates nachgewiesen werden, sondern können durch z.B. längerem Auslandsaufenthalt bei Studium/ Beruf/ Praktika in einem englischsprachigen Land oder durch ein bereits absolviertes Studium in englischer Sprache erbracht werden).

Gebühren

Die Teilnahmegebühren betragen insgesamt 5.965€; zzgl. der regulären Semesterbeiträge und Kosten für das Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr in Brandenburg und Berlin.

Bewerbungsschluss

15. Mai

Klassische Arbeitsfelder finden sich in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Sozialwesen, Stadtplanung, sowohl im Öffentlichen Dienst als auch in Wohlfahrts- und Jugendverbänden (NGOs).

Absolvent/innen der Sozialen Arbeit, der frühkindlichen Bildungswissenschaften sowie von Lehramtsstudiengängen können mit dem M.A. Childhood Studies and Children’s Rights ihr Profil erweitern und schärfen, insbesondere mit Blick auf Konfliktbewältigung, Mediation, Gewaltprävention, Förderung von Migranten- und Flüchtlingskindern etc. Ein mit der Zunahme von Ganztagsschulen erweitertes Arbeitsfeld ergibt sich sowohl im Rahmen der Schulsozialarbeit und Schulpsychologie als auch im Hortbereich.

Eine Fülle von Arbeitsfeldern bieten internationale Organisationen wie UNICEF, UNESCO, UNHCR sowie international tätige Organisationen insbesondere in der Entwicklungszusammenarbeit und hier wiederum in Organisationen, die sich der Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien widmen: z.B. Save the Children, terre des hommes, Kindernothilfe, World Vision, Plan International etc.

Aufgrund der Verankerung von Kinderrechten in vielfältigen Lebensbereichen entstehen neue Berufs- und Tätigkeitsfelder. An erster Stelle sind die Kinderbeauftragten (Ombudsmann/-frau) zu nennen. Kinderbeauftragte gibt es in Deutschland bisher nur in einigen Kommunen und in einem Bundesland (Sachsen-Anhalt). Der Studiengang trägt mit dazu bei, dass Kinderbeauftragte in allen Kommunen, Bundesländern und auf Bundesebene eingeführt werden.

Ein Arbeitsfeld bietet die über das Kindschaftsrecht in Deutschland und Österreich eingeführte Tätigkeit des Verfahrensbeistands bzw. Kinderbeistands (Kinderanwalt/-anwältin). Für Jurist/innen erschließt der Studiengang kinderrechtsbezogene Qualifikationen für Tätigkeiten an Jugend- und Familiengerichten, der entsprechenden Staatsanwaltschaften und für freiberuflich tätige Rechtsanwält/innen.

Journalist/innen erwerben mit dem Weiterbildungsmaster Qualifikationen, auf deren Grundlage sie ihr berufliches Profil schärfen und ihre fachliche Angebotspalette erweitern können. Zu beobachten ist, dass – etwa bei freien Trägern – zunehmend Stellen für Kommunikationsaufgaben im Bereich von Menschen- und Kinderrechtsrechtsschutz eingerichtet werden.
Einige Beispiele für berufliche Tätigkeiten der bisherigen Absolvent/innen des M.A. Childhood Studies and Children’s Rights:
- Kinderschutzbeauftragte des UNHCR in Uganda;
- Schulleiterin eines Reform‐Gymnasiums in freier Trägerschaft;
- Kinderrechtsbeauftragter eines Trägers für Kinder und Jugendhilfe;
- Abgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Kindheit und Jugend des Brandenburgischen Landtags; inzwischen Büroleiter der Ministerin für Arbeit und Soziales in Brandenburg;
- Referentin der Bundesleitung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg;
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin im Deutschen Institut für Menschenrechte;
- Programmleitung "a chance to play‐o direito de brincar", based in São Paulo (Brazil), terre des hommes Deutschland;
- Referentin des Kenniscentrum Kinderrechten (Children's Rights Knowledge Centre, KeKi) in Ghent, Belgien;
- Leiterin der Abteilung internationale Programme, Save the Children Deutschland;
- Leiterin der selbstgegründeten in Togo basierten NGO „agbe“ (www.agbe.org);
- Leiter der Aufsichtsbehörde für Einrichtungen für straffällig gewordene Jugendliche in Paraguay
- Einige Absolvent/innen haben sich nach dem Studium auch weiterführenden Pro-motionsstudien in Deutschland und Europa gewidmet, zum Beispiel zu den Themen: „FGM und Human Rights Education“ oder “Rights‐based approach to social justice. Agricultural bonded labour in India and Nepal“.

Präsenztermine

Lehrveranstaltungen (Seminare, Tutorien und Kolloquien) finden an Donnerstagnachmittagen/abenden (ab 16h-20h) und in Blöcken am Freitag und Samstag ganztägig statt (9h-18h).

Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht zu den Lehrveranstaltungen.

Warum M.A. Childhood Studies and Children’s Rights?

Kinder sind die Zukunft, aber auch die Gegenwart. Sie müssen als soziale Subjekte mit eigenen Ansichten, Ideen und Gefühlen respektiert werden. Kinder sollten die Möglichkeit haben, eine aktive und verantwortliche Rolle in der Gestaltung ihres Lebensraums zu spielen. Darum ist es notwendig ihre Rechte zu schützen und deren volle Umsetzung zu sichern. Wenn Kinderrechte vollständig umgesetzt würden, wäre unsere Welt eine andere.
Den MACR zu studieren, wird Sie befähigen, dazu beizutragen, dieses Realität werden zu lassen.

Was sind mögliche Tätigkeitsbereiche für Absolvent/innen des M.A. Childhood Studies and Children's Rights?

Der Abschluss bereitet u.a. auf leitende Tätigkeiten in folgenden Bereichen vor:

  • Menschen-, Kinderrechts- und Kinderhilfsorganisationen
  • Nationale und internationale NGOs
  • Internationale Organisationen (z.B. EU, UNESCO, UNICEF, UNHCR)
  • Kindheits- und Kinderrechtsforschung und -lehre
  • Internationale Entwicklungszusammenarbeit
  • International und interkulturell ausgerichtetes Lernen (Globales Lernen)
  • Arbeit mit Migrant/innen und Geflüchteten
  • Kinderbeauftragte, Kinderanwält/innen
  • Ministerien, Kommunale Behörden
  • Journalismus

Der Ruf nach unabhängigen Kinderbeauftragten wird wieder lauter. Die im MACR erlangten Qualifikationen bereiten auf dieses Tätigkeitsfeld vor, wie kein anderes Qualifikationsprogramm.

Wann beginnt der Masterstudiengang und wie lange dauert er?

Der M.A. Childhood Studies and Children’s Rights wurde erstmalig ab dem Wintersemester 2007/2008 an der Freien Universität Berlin angeboten. Zulassungen sind immer zum Wintersemester (Beginn Anfang Oktober) möglich. Der Studiengang dauert 3 Semester.

Welches Grundstudium muss ich vorweisen für eine erfolgreiche Bewerbung?

Der MACR richtet sich an Interessierte der folgenden Bereiche:

  • Absolvent*innen der Studienrichtungen: Sozialwissenschaften, Jura, Erziehung und Bildung, Soziale Arbeit, sowie Alumni anderer Fachrichtungen, die bereits Arbeitserfahrung im Bereich Arbeit mit/für Kinder und/oder junge Menschen gesammelt haben.
  • Expert*innen in staatlichen oder nicht- staatlichen Einrichtungen und Organisationen im Bereich Jugendarbeit, Erziehung und Bildung, Soziale Dienste, Gesundheit und Recht mit mind. einem ersten universitären Abschluss (BA, ähnlich oder höher)

Was sind die Zugangsvoraussetzungen?

Für die Zulassung zum Studium an der Fachhochschule Potsdam gelten folgende Bestimmungen:

  • Interesse, sich in verschiedenen Berufsfeldern für die Umsetzung der Kinderrechte einzusetzen.
  • Abschluss eines Bachelor Studiengangs oder eines anderen gleichwertigen, bzw. höherwertigen Hochschulabschlusses (z.B. Diplom; Magister; Staatsexamen)

Im Zusammenhang mit dem Masterstudiengang stehende und an den berufsqualifizierenden Abschluss eines Hochschulstudiums anschließende qualifizierte, berufspraktische Erfahrung in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Sozialwesen, Gesundheit, Recht und internationale Zusammenarbeit, von in der Regel nicht unter einem Jahr.

  • Nachweis über Englischkenntnisse (Level B2; konkretere Hinweise siehe Frage "Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?")
  • Einreichung der Bewerbungsunterlagen.

Welche Arbeitserfahrung muss ich bei der Bewerbung vorweisen?

Bei der Bewerbung müssen Sie mindestens ein Jahr Arbeitserfahrung nachweisen. Die praktische Tätigkeit muss nach dem berufsqualifizierenden Abschluss eines Hochschulstudiums absolviert werden (z.B. BA, Diplom etc.). Die Berufserfahrungen müssen im Zusammenhang mit dem Masterstudiengang stehen; in den Bereichen: Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Sozialwesen, Gesundheit, Recht, Internationale Zusammenarbeit, etc.

Bei dem Nachweis der Berufserfahrung müssen Sie keine feste Anstellung vorweisen. Wir akzeptieren auch Praktika, Volontariate und Freiwilligendienste. Bitte beachten Sie, dass auf Arbeitsverträgen, Zeugnissen oder sonstigen Nachweisen Ihrer Vorgesetzten der genauen Zeitraum Ihrer Tätigkeit benannt ist, sowie auch die Anzahl der Wochenstunden belegt wird. 

Falls Sie als Selbstständige/r arbeiten, müsste Ihre Arbeitstätigkeit von Dritten belegt werden (z.B. Finanzamt, Kundenbelege etc.)

Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?

Da alle Lehrveranstaltungen in englischer Sprache angeboten werden, müssen Bewerber und Bewerberinnen deren Muttersprache nicht Englisch ist, und die den Hochschulabschluss nicht an einer Bildungsstätte erworben haben in der Englisch Unterrichtssprache ist, Englischkenntnisse im Umfang der Niveaustufe B2 nachweisen. Diese müssen jedoch nicht in Form eines Zertifikates nachgewiesen werden, sondern können durch z.B. längerem Auslandsaufenthalt bei Studium/ Beruf/ Praktika in einem englischsprachigen Land oder durch ein bereits absolviertes Studium in englischer Sprache erbracht werden. Deutsch, als auch Spanischkenntnisse sind zusätzlich von Vorteil, da einige Literatur und Quellen nur in Deutsch, bzw. Spanisch vorhanden sind.

Wie und wo bewerbe ich mich?

Für das Studium an der Fachhochschule Potsdam müssen Sie sich per e-mail bewerben: macr@fh-potsdam.de.

Folgende Bewerbungsunterlagen müssen Sie einreichen:

  • MACR Zulassungsantrag (Formular de oder en)
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben/ Essay (Begründung der Bewerbung im Umfang von 900 Wörtern)
  • Hochschulabschlusszeugnis (einfache Kopie)
  • Nachweis einer qualifizierten berufspraktischen  Erfahrung nach dem ersten Hochschulabschluss (in der Regel ein Jahr)
  • Nachweis über Fremdsprachenkenntnisse insbesondere Englisch (entweder mit formalem Zertifikat oder informell über z.B. die Bestätigung ehemaliger LehrerInnen/DozentInnen; Bestätigung eines Auslandsaufenthaltes in einem englischsprachigen Land)

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 28 Studierende begrenzt. Die Bewerbungsfrist ist der 15.Mai (Beginn des Studiums: Anfang Oktober desselben Jahres).

Wieviel kostet der Studiengang?

Die Gebühren für den M.A. Childhood Studies and Children’s Rights werden für alle 3 Semester bezahlt und müssen vor Studienbeginn entrichtet werden. Auf Antrag können die Gebühren auch anteilig pro Semester entrichtet werden.

An der Fachhochschule Potsdam betragen die Gebühren für das gesamte Studium 5.965€.

Zusätzlich fallen Immatrikulationsgebühren pro Semester an. An der Fachhochschule Potsdam liegen diese bei ca. 290 € inkl. Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin und Brandenburg. Planen Sie darüber hinaus bitte auch die Kosten für den Lebensunterhalt ein (Wohnung, Lebensmittel, Kleidung, Bücher usw.).

Gibt es Förder-/Stipendienmöglichkeiten?

Der M.A. in Childhood Studies and Children's Rights an der Fachhochschule Potsdam kann selbst leider keine Stipendien oder finanzielle Unterstützungen anbieten. Dennoch besteht für Sie die Möglichkeit, sich für Stipendien oder Fördermöglichkeiten zu bewerben. Informationen dazu finden Sie z.B. auf den folgenden Seiten (klicken Sie hierfür bitte auf die blauen Titel)

  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) (es können auch Praktika, die im Ausland absolviert werden, unterstützt werden)
  • Auslandsstudium mit Kind (für ausländische Studierende die Kind(er) haben und in Deutschland studieren. Oder für deutsche Studierende, die mit Kinder/n im Ausland studieren)
  • Heinrich-Böll-Stiftung (für ausländische Studenten, die ihren ersten Universitätsabschluss an einer ausländischen Universität erlangt haben)
  • Stipendium Plus - Begabtenförderung im Hochschulbereich
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Stipendienlotse
  • Begabtenförderwerke und Stiftungen

Besteht die Möglichkeit im Anschluss an den M.A. Childhood Studies and Children's Rights zu promovieren?

Bei erfolgreichem Abschluss, ja.

Ist der Studiengang akkreditiert?

Derzeit ist der MACR noch nicht akkreditiert. Die Regularien wurden unter Berücksichtigung aller Vorgaben, einer Akkreditierung zu genügen mit der Studienstrukturabteilung der Fachhochschule Potsdam erstellt. Eine Akkreditierung wird für das kommende, spätestens für das Jahr 2018-2020 angestrebt.

Wie ist das Studienprogramm aufgebaut?

Die Module (M1-M7) bestehen aus mindestens zwei Lehrveranstaltungen. Zumeist sind es zwei Seminare und ein sie begleitendes Tutorium oder Colloquium. Die Veranstaltungen finden grundsätzlich am Donnerstag, Freitag und Samstag statt- Donnerstags ab 16h oder 17h -20h und Freitag und Samstag ganztägig von 9-18h bzw. 17h.

Was sind die Studieninhalte?

Es werden folgende Module angeboten:

1. Kindheitsstudien/Childhood Studies

2. Kinderrechte/Understanding Children’s Rights

3. Methoden und Techniken der Kindheits- und Kinderrechtsforschung/ Methods and Techniques of Childhood and Children’s Rights Research

4. Arbeit und Bildung von Kindern/ Work and Education of Children in an International and Intercultural Comparison

5. Kinder im Abseits/ Children out of Place

6. Kinder und Medien/ Children and Media

7. Praktikum/ Forschung/Praktisches Projekt/ Internship OR Research Proposal OR Practical Project

8. Masterarbeit/ MA Thesis
Näheres zu den Studieninhalten der Module an der FH Potsdam entnehmen Sie bitte dem Modulhandbuch 

Das Modulhandbuch finden Sie hier
Zum Studienangebot unserer Partnerhochschulen konsultieren sie bitte deren Webseiten.

Wie werden die Module unterrichtet?

Die einzelnen Module bestehen aus mindestens 2 aufeinander bezogenen Lehr- und Lernformen (Vorlesungen, Seminare, Tutorien, Colloquien) und werden zum größten Teil als Wochenendblockseminare (Fr, Sa) sowie Donnerstags in den Spätnachmittag und Abendstunden angeboten.

Die einführenden Module werden im ersten Semester von Tutorien begleitet, die unter anderem über die zentrale e-learning Plattform der FH Potsdam geleitet werden. Auch in den Wahlmodulen sind e-learning Komponenten enthalten.

Da alle Unterrichtsmaterialien und Literatur über die Online Lernplattform zur Verfügung gestellt werden, ist es ratsam eine gute und schnelle Internetverbindung zu haben.

Ist ein Auslandsaufenthalt Pflicht?

Nein, ein Auslandsaufenthalt ist nicht Pflicht, aber während des Studiums können die Studenten mit einem ERASMUS - Stipendium ein Semester im Ausland absolvieren. Da der Studiengang zum Wintersemester 2016/17 zum ersten Mal an der Fachhochschule Potsdam angeboten wird, bestehen im Moment noch keine ERASMUS Verträge mit anderen Hochschulen in Europa. Es ist geplant, solche Abkommen mit Universitäten in Großbritannien (London); Portugal (Braga); Rumnänien (Cluj-Napoca); Litauen (Vilnius); Schweden (Stockholm) und der Schweiz (Genf) zu schließen. Das Studium kann aber auch vollständig in Potsdam durchgeführt werden.

Wie werden Studienleistungen bewertet?

Jedes Modul wird mit einer Prüfung in Form einer 5.000 Wörter umfassenden Modularbeit abgeschlossen. Zudem müssen Studierende je Semester eine mündliche Präsentation halten. Für jedes erfolgreich abgeschlossene Modul erhalten die Studierenden 10 ECTS (Europäische Leistungspunkte). Die abschließende Masterarbeit wird mit 20 ECTS bewertet. Insgesamt erhalten die Studierenden nach Abschluss aller Module 90 ECTS. Genaue Informationen über die Prüfungsregulationen sind in der Studien- und Prüfungsordnung  einzusehen.

Wie sind die Visa Bestimmungen?

Bitte wenden Sie sich an die Deutsche Botschaft Ihres jeweiligen Landes, um die Visabedingungen zu erfragen. Studierende aus Mitgliedsländern der EU benötigen kein Visum.

Wie finde ich eine Wohnung/ein Zimmer in Potsdam bzw. in Berlin?

Das Studentenwerk Berlin stellt Studierenden Wohnheimplätze in verschiedenen Bezirken zur Verfügung. Die Kosten liegen zwischen 150 € und 300 €. Informationen und Kontakte für die verschiedenen Wohnheime finden Sie hier

Auch auf dem Campus gibt es sogenannte "Schwarze Bretter", über die Sie nach einer Unterkunft suchen können.

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf folgenden Webseiten:
WG gesucht

  • Craigslist
  • www.studentenwg.de
  • Kurzzeit WG
  • Klipp und klar
  • WG für Dich
  • WG Company
  • biete-WG.de
  • www.dreamflat.de
  • www.medici-living.de
  • www.immobilienscout24.de

Ich möchte den monatlichen Newsletter CRnews des ENMCR Netzwerks erhalten.

Der Studiengang ist Mitglied des European Network of Masters in Children's Rights (ENMCR), zukünftig Children’s Rights European Academic Network (CREAN) Wenn Sie Interesse an dem Newsletter haben, schreiben Sie bitte eine kurze Mail an: info@enmcr.net

An wen kann ich mich bei weiteren Fragen wenden?

Weitere Fragen können sie per Mail an Frau Rebecca Budde : macr@fh-potsdam.de richten oder telefonisch unter: 030-838-52734. Sprechzeiten: Di und Do, 9.30h-16.30h

Ordnungen

  • Nr. 296 vom 30.08.2016, gültig
    8. Satzung zur Änderung der Gebührensatzung (Anlage für den international ausgerichteteten weiterbildenden Masterstudiengang Childhood Studies and Children´s Rights)
    (Kontakt: FB Sozial- und Bildungswissenschaften)

  • Nr. 295 vom 30.08.2016, gültig
    Auswahlsatzung für den international ausgerichteteten weiterbildenden Masterstudiengang Childhood Studies and Children´s Rights
    (Kontakt: FB Sozial- und Bildungswissenschaften)
  • Nr. 294 vom 30.08.2016, gültig
    Studien- und Prüfungsordnung für den international ausgerichteteten weiterbildenden Masterstudiengang Childhood Studies and Children´s Rights
    (Kontakt: FB Sozial- und Bildungswissenschaften)

  • Modulhandbuch des Weiterbildungsmasterstudiengangs M.A. Childhood Studies and Children’s Rights, gültig ab Wintersemester 2016/17

Allgemeine Bestimmungen

Der M.A. Childhood Studies and Children's Rights ist aus einem von der Europäischen Kommission und Save the Children Schweden geförderten Projekt entstanden (European Network of Masters in Children’s Rights - Curriculum Development (ENMCR-CD); 2005-2008:

Meinungen unabhängiger Experten zum Projekt im Vorlauf:

„Das Projekt zielt auf die Realisierung eines sehr wichtigen Themas ab.“

„Der geplante europäische Masterstudiengang verfolgt einen sehr innovativen Ansatz. Er schließt die Lücke der professionellen Ausbildung im Bereich Kinderrechte. Mit seinen europäischen Partnern repräsentiert er nicht nur die Europäische Dimension, sondern mit seinem Thema und seinen Zielen hat er auch eine globale Dimension. Der geplante Studiengang ist eine gute Kombination zwischen theoretischem Wissen, praktischem Training und Input von Dritten (NGOs).“

Erfolge:

Es ist gelungen einen erfolgreichen Masterstudiengang zu Kinderrechten zu entwickeln. Eine aktive und effektive Partizipation von Kindern (und Jugendlichen) in sozialen Prozessen bildet hierbei das Kernelement. Der weiterbildende Masterstudiengang richtet sich an Hochschulabsolvent/innen und Führungskräfte, die im Kinder- und Kinderrechtsbereich tätig sind. Spezifische Ziele sind:

  • Erwerb von Humanressourcen der höheren Bildung für die Entwicklung und Umsetzung von Politik und Programmen, sowie des Institutionsmanagements
  • Wissensgenerierung, innovative Methodologien und Instrumente für Handlungsstrategien in Politik und professionellen Handlungsfeldern 
  • Organisation und Umsetzung eines professionellen technischen Services, der auf die Förderung und Entwicklung von Kinderrechtsprojekten spezialisiert ist.

Ergebnisse:

Master Studienprogramme zu Kinderrechten, sowie ein erweitertes Netzwerk von Universitäten und Organisationen. Sowie gemeinsame Aktivitäten des Netzwerks über die vergangenen 10 Jahre: 

Konferenzen zu spezifischen Kinderrechtsthemen, z.B. Child Rights Research: From Theory to Practice (Madrid, 2012); Children’s Rights to Non-Discrimination (Vilnius, 2014)

Entwicklung gemeinsamer Lehrmaterialien

Verschiedene Intensivkurse zu speziellen Kinderrechtsthemen

Interdisziplinarität des MA:

Der MACR ist ein interdisziplinärer Studiengang, Dozentinnen und Dozenten kommen aus unterschiedlichsten Fachrichtungen:  Interkulturelle Erziehungswissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaften, internationale Entwicklungsstudien, Gesellschafts- und Verhaltenswissenschaften, Kindheitskulturwissenschaften, Philosophie, Anthropologie, Psychologie, Sprachwissenschaften und Recht. Durch diesen Ansatz ist das Programm hoch interdisziplinär und stellt eine Innovation dar, da es Bereiche einbezieht, die bisher von Kinderrechtsthemen unberührt blieben.

Ziele des Studiengangs sind:

die Vernetzung von forschungsgeleitetem Lehren und Studentenprojekten die Vernetzung von Studenten mit der Arbeitswelt die Konsolidierung der theoretischen Basis bereits Berufstätiger sowie die Verbesserung ihres akademischen Ausdrucksvermögens (zum Beispiel für das Schreiben von Berichten und Policy Recommendations) Stärkung von Kinderkulturen und die Gewährleistung ihrer Verankerung in der Umwelt die Förderung der Rechte von Kindern mit Migrationshintergrund (und von geflüchteten Kindern) welche bisher nur wenig Beachtung in den Kindheitswissenschaften fanden. 

Vernetzung von Theorie und Praxis in der Implementierung der UN Konvention über die Rechtes des Kindes (UNKRK)  in europäischen und außereuropäischen Staaten, Erfahrungs- und Ergebnisaustausch:

Angestrebt ist eine sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene enge Zusammenarbeit und Einbeziehung bereits bestehender außeruniversitärer Strukturen, die sich der Förderung der Rechte des Kindes widmen. Den entsprechenden Organisationen und Einrichtungen kommt eine besondere Rolle bei der Entwicklung und Durchführung des MA zu, insofern, als sich das Studienprogramm auch nach deren Bedarf und deren Anforderungen an ein solches Qualifizierungsangebot richtet, und dass sie bei der Durchführung des Programms (z.B. über Gastvorträge oder das Einbringen von Modulen) beteiligt werden. Um die Teilnehmer/innen schon während des Studiums möglichst nah an die Berufswelt heranzuführen und die Berufschancen nach Beendigung des Studiums zu erhöhen, werden Praktika in Organisationen und Einrichtungen angeboten.

Europäische Dimension:

Bisher sind die Studiengänge, die an den Partneruniversitäten angeboten werden, sehr national bzw. regional ausgerichtet. Durch die Vernetzung verschiedener europäischer Universitäten (aus Ost und –Westeuropa) und dem Austausch sowohl von Studierenden als auch von Lehrpersonal, wird eine neue europäische Perspektive eingenommen. 

Es gibt einen Mangel an Lobbyismus für Kinderrechte auf EU Ebene. In Regierungskommunikationen tritt das Thema Kinderrechte nur sehr selten und nicht prioritär auf. Der MA soll den Studierenden und bereits Berufstätigen Kompetenzen im Bereich Lobbyismus vermitteln, um Kinderrechte auf EU Ebene zu stärken.

Ausgehend von einer Kinderrechtsperspektive wird der MA an die europäische Menschenrechtspolitik anknüpfen und den Schwerpunkt auf soziale Inklusion und Integration setzen.

Der MA soll alle Beteiligten ermutigen, Erfahrungen und Know-How im Bereich Kinderrechte in Internationalen Entwicklungsstudien auszutauschen, um dadurch eine gemeinsame europäische Politik für Kinder in der globalen Welt zu schaffen.

Einzelne Module sowie Teile von Modulen werden als E-Learning angeboten werden, so dass auch im virtuellen Raum ein Austausch stattfinden kann.

 

Andresen, Sabine & Isabell Diehm (Hrsg.): Kinder. Kindheiten. Konstruktionen. Wiesbaden: VS Verlag, 2006.

Baader, Meike Sophie, Florian Eßer & Wolfgang Schröer (Hrsg.): Kindheiten in der Moderne. Eine Geschichte der Sorge. Frankfurt a.M.: Campus, 2014.

Beiner, Friedhelm: Was Kindern zusteht. Janusz Korczaks Pädagogik der Achtung. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2008.

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Entwicklungsstand und Handlungsansätze. Gütersloh: Bertelsmann, 2007.

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Mitwirkung (er)leben. Handbuch zur Durchführung von Beteiligungsprojekten von Kindern und Jugendlichen. Gütersloh: Bertelsmann, 2008.

Bertram, Hans (Hrsg.): Reiche, kluge, glückliche Kinder. Der UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland. Weinheim & Basel: Beltz-Juventa, 2013.

Bertram, Hans & Steffen Kohl (2010): Zur Lage der Kinder in Deutschland 2010. Kinder stärken für eine ungewisse Zukunft. Köln: Deutsches Komitee für UNICEF.

Betz, Tanja: Ungleiche Kindheiten. Theoretische und empirische Analysen zur Sozialberichterstattung über Kinder. Weinheim & München: Juventa, 2008.

Betz, Tanja; Wolfgang Gaiser & Liane Pluto (Hrsg.): Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Forschungsergebnisse, Bewertungen, Handlungsmöglichkeiten. Schwalbach: Wochenschau Verlag, 2010.

Boogaart, Hilde van den, et al. (Hrsg.): Rechte von Kindern und Jugendlichen – Wege zu ihrer Verwirklichung. Beiträge zum Frankfurter Rechte-Kongress 1995. Münster: Votum, 1996.

Braunmühl, Ekkehard von; Heinrich Kupffer & Helmut Ostermeyer: Die Gleichberechtigung des Kindes. Frankfurt M.: Fischer-Taschenbuch, 1976.

Bruner, Claudia Franziska; Ursula Winklhofer & Claudia Zinser: Partizipation – ein Kinderspiel? Beteiligungsmodelle in Kindertagesstätten, Schulen, Kommunen und Verbänden. München: Deutsches Jugendinstitut, 2001.

Bühler-Niederberger, Doris: Lebensphase Kindheit. Theoretische Ansätze, Akteure und Handlungsräume. Weinheim & München: Juventa, 2011.

Bühler-Niederberger, Doris; Johanna Mierendorff & Andreas Lange (Hrsg.): Kindheit zwischen fürsorglichem Zugriff und gesellschaftlicher Teilhabe. Wiesbaden: VS, 2010.

Bühler-Niederberger, Doris; Lars Alberth & Steffen Eisentraut (Hrsg.): Kinderschutz. Wie kindzentriert sind Programme, Praktiken, Perspektiven? Weinheim & Basel: Beltz-Juventa. 2014.

Bukow, Wolf-Dietrich & Susanne Spindler: Die Demokratie entdeckt ihre Kinder. Politische Partizipation durch Kinder- und Jugendforen. Opladen: Leske + Budrich, 2000.

Carle, Ursula & Astrid Kaiser (Hrsg.): Rechte der Kinder. Hohengehren: Schneider, 1998.

Dettenborn, Harry: Kindeswohl und Kindeswille. Psychologische und rechtliche Aspekte. München & Basel: Ernst Reinhardt, 2010.

Dorsch, Gabriele: Die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes. Berlin: Duncker & Humboldt, 1994.

Edelstein, Wolfgang; Lothar Krappmann & Sonja Student (Hrsg.): Kinderrechte in die Schule. Gleichheit, Schutz, Förderung, Partizipation. Schwalbach/Ts.: Debus Pädagogik Verlag & Wochenschau Verlag, 2014.

Fatke, Reinhard & Helmut Schneider: Kinder- und Jugendpartizipation in Deutschland. Daten, Fakten, Perspektiven. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 2005.

Fesenfeld, Bergit: Kinderrechte sind (k)ein Thema! Praxishandbuch für die Öffentlichkeitsarbeit. Münster: Votum, 2001.

Fritzsche, K. Peter: Menschenrechte. Paderborn: Ferdinand Schöningh, 2004.

Grunert, Cathleen & Heinz-Hermann Krüger: Kindheit und Kindheitsforschung in Deutschland. Opladen: Barbara Budrich, 2006.

Güthoff, Friedhelm & Heinz Sünker (Hrsg.): Handbuch Kinderrechte. Münster: Votum, 2001.

Hansen, Rüdiger, Raingard Knauer & Bianca Friedrich: Die Kinderstube der Demokratie. Partizipation in Kindertagesstätten. Kiel: Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein, 2005.

Hartwig-Hellstern, Frercks: Kinderbürger. Über die politische Beteiligung von Kindern. Bonn: Kid-Verlag, 1997.

Heinzel, Friederike (Hrsg.): Methoden der Kindheitsforschung. Ein Überblick über Forschungszugänge zur kindlichen Perspektive. Weinheim & München: Juventa, 2000.

Hengst, Heinz & Helga Zeiher (Hrsg.): Kindheit soziologisch. Wiesbaden: VS Verlag, 2005.

Honig, Michael-Sebastian; Andreas Lange & Hans Rudolf Leu (Hrsg.): Aus der Perspektive von Kindern? Zur Methodologie der Kindheitsforschung. Weinheim & München: Juventa, 1999.

Hurrelmann, Klaus & Tanjev Schultz (Hrsg.): Wahlrecht für Kinder? Politische Bildung und die Mobilisierung der Jugend. Weinheim & Basel: Beltz Juventa, 2014.

Kerber-Ganse, Waltraut: Die Menschenrechte des Kindes. Die UN- Kinderrechtskonvention und die Pädagogik von Janusz Korczak. Versuch einer Perspektivenverschränkung. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, 2009.

Kittel, Claudia: Kinderrechte. Ein Praxisbuch für Kindertageseinrichtungen. München: Kösel, 2008.

Kleeberg-Niepage, Andrea: Kinderarbeit, Entwicklungspolitik und Entwicklungspsychologie. Arbeitende Kinder als Herausforderung für die universalisierte eurozentrische Konstruktion von Kindheit. Hamburg: Dr. Kovač, 2007.

Knauer, Reingard & Petra Brandt: Kinder können mitentscheiden. Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kindergarten, Schule und Jugendarbeit. Neuwied: Luchterhand, 1998.

Knauer, Reingard, Bianca Friedrich, Thomas Herrmann & Bettina Liebler: Partizipationsprojekte mit Kindern und Jugendlichen in der Kommune. Vom Beteiligungsprojekt zum demokratischen Gemeinwesen. Wiesbaden: VS Verlag, 2004.

Kränzl-Nagl, Renate; Johanna Mierendorf & Thomas Olk (Hrsg.): Kindheit im Wohlfahrtsstaat. Gesellschaftliche und politische Herausforderungen. Frankfurt M. & New York: Campus, 2003.

Krüger, Heinz-Hermann & Cathleen Grunert (Hrsg.): Handbuch Kindheits- und Jugendforschung. Opladen: Leske + Budrich, 2002.

Lenhart, Volker: Pädagogik der Menschenrechte. 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Wiesbaden: VS Verlag, 2006.

Liebel, Manfred: Kinder und Gerechtigkeit. Über Kinderrechte neu nachdenken. Weinheim & Basel: Beltz-Juventa, 2013.

Liebel, Manfred: Kinderinteressen. Zwischen Paternalismus und Partizipation. Weinheim & Basel: Beltz-Juventa, 2015.

Liebel, Manfred (Hrsg.): Janusz Korczak – Pionier der Kinderrechte. Ein internationales Symposium. Berlin & Münster: LIT, 2013.

Liebel, Manfred: Kinder im Abseits. Kindheit und Jugend in fremden Kulturen. Weinheim & München: Juventa, 2005.

Liebel, Manfred: Kinderrechte – aus Kindersicht. Wie Kinder weltweit zu ihrem Recht kommen. Berlin & Münster: LIT, 2009.

Liebel, Manfred: Kindheit und Arbeit. Wege zum besseren Verständnis arbeitender Kinder in verschiedenen Kulturen und Kontinenten. Frankfurt M. & London: IKO, 2001.

Liebel, Manfred: Wozu Kinderrechte Grundlagen und Perspektiven, Weinheim & München: Juventa, 2007.

Liebel, Manfred; Bernd Overwien & Albert Recknagel (Hrsg.): Arbeitende Kinder stärken. Plädoyers für einen subjektorientierten Umgang mit Kinderarbeit. Frankfurt M.: IKO, 1998.

Liebel, Manfred; Bernd Overwien & Albert Recknagel (Hrsg.): Was Kinder könn(t)en. Handlungsperspektiven von und mit arbeitenden Kindern. Frankfurt a.M.: IKO, 1999.

Liebel, Manfred & Ronald Lutz (Hrsg.): Sozialarbeit des Südens, Band 3: Kindheiten und Kinderrechte. Oldenburg: Paulo Freire Verlag, 2010.

Liebel, Manfred; Ina Nnaji & Anne Wihstutz (Hrsg.): Kinder. Arbeit. Menschenwürde. Internationale Beiträge zu den Rechten arbeitender Kinder. Frankfurt a.M & London: IKO, 2008.

Lifton, Betty Jean: Der König der Kinder. Das Leben von Janusz Korczak. Stuttgart: Klett-Cotta, 1991.

Lohrenscheit, Claudia: Das Recht auf Menschenrechtsbildung. Grundlagen und Ansätze einer Pädagogik der Menschenrechte. Frankfurt M. & London: IKO, 2004.

Luber, Eva & Beatrice Hungerland (Hrsg.): Angewandte Kindheitswissenschaften. Weinheim & München: Juventa, 2008.

Maywald, Jörg: Kinder haben Rechte! Kinderrechte kennen – umsetzen – wahren. Weinheim & Basel: Beltz, 2012.

Menke, Christoph & Arnd Pollmann: Philosophie der Menschenrechte. Hamburg: Junius, 2007.

Mierendorff, Johanna: Kindheit und Wohlfahrtsstaat. Entstehung, Wandel und Kontinuität des Musters moderner Kindheit. Weinheim & München: Juventa, 2010.

Möllendorff, Malve von: Kinder organisieren sich!? Über die Rolle erwachsener Koordinator(innen) in der südafrikanischen Kinderbewegung. Oldenburg: Bibliotheks- und Informationsdienst der Universität Oldenburg, 2005.

Neubauer, Georg & Heinz Sünker (Hrsg.): Kindheitspolitik international. Opladen: Leske + Budrich, 2001.

Overwien, Bernd (Hrsg.): Von sozialen Subjekten. Kinder und Jugendliche in verschiedenen Welten. Frankfurt a.M. & London: IKO, 2005.

Prengel, Annedore & Ursula Winklhofer (Hrsg.): Kinderrechte in pädagogischen Beziehungen. Band 1: Praxiszugänge, Band 2: Forschungszugänge. Opladen: Barbara Budrich, 2014.

Schickhardt, Christoph: Kinderethik. Der moralische Status und die Rechte der Kinder. Münster: Mentis, 2012.

Steindorff, Caroline (Hrsg.): Vom Kindeswohl zu den Kindesrechten. Neuwied: Luchterhand, 1994.

Stern, Bertrand (Hrsg.): Kinderrechte zwischen Resignation und Vision. Ulm: Klemm und Oelschläger, 1995.

Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (Hrsg.): Wahlrecht ohne Altersgrenze? Verfassungsrechtliche, demokratietheoretische und entwicklungspsychologische Aspekte. München: oekom, 2008.

Urban-Stahl, Ulrike & Nina Jann: Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. München: Reinhardt, 2014.

Weimann, Mike: Wahlrecht für Kinder. Eine Streitschrift. Weinheim & Basel: Beltz, 2002.

Wihstutz, Anne: Verantwortung und Anerkennung. Qualitative Studie zur Bedeutung von Arbeit für Kinder. Berlin & Münster: LIT, 2009.

World Vision Deutschland e.V. (Hrsg.): Kinder in Deutschland 2010. 2. World Vision Kinderstudie. Frankfurt a.M.: Fischer, 2010.

World Vision Deutschland e.V. (Hrsg.): Kinder in Deutschland 2013. 3. World Vision Kinderstudie. Weinheim & Basel: Beltz, 2013.

Im M.A. Childhood Studies and Children’s Rights wirken folgende Dozent/innen mit:

Modul 1: Childhood Studies

Prof. Dr. Beatrice Hungerland (Hochschule Magdeburg-Stendal)

Prof. Dr. Manfred Liebel (Gründer und ehem. Leiter des M.A. Childhood Studies and Children’s Rights; Professor für Soziologie, TU Berlin emer.)

Modul 2: Understanding Children’s Rights

Prof. Dr. Anna Holzscheiter (Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften)

Prof. Dr. Jörg Maywald (Deutsche Liga für das Kind; FH Potsdam; Sprecher National Coalition für die Umsetzung der KRK in Deutschland)

Iven Saadi, Politikwissenschaftler, M.A.

Philip Meade; Dipl. Soz.-Päd, M.A. (EMCR); (Kinderrechtsbeauftragter bei Kompaxx e.V.; Direktor ProNats)

Modul 3: Methods and Techniques of Childhood and Children’s Rights Research

Prof. Dr. Stefan Thomas (Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften)

Nathalie Thomauske (Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften)

Modul 4: Work and Education of Children

Dr. Christina Ayazi (AB Interkulturelle Erziehungswissenschaft)

Iven Saadi, Politikwissenschaftler, M.A.

Antje Bretschneider, M.A. (European Master in Children’s Rights) 

Olivia Girard, M.A. (Childhood Studies and Children’s Rights)

Modul 5: Children out-of place

Dr. Urszula Markowska-Manista (Akademia Pedagogiki Specjalnej, Warschau//Freie Universität Berlin)

Prof. Dr. Manfred Liebel (Gründer und ehem. Leiter des M.A. Childhood Studies and Children’s Rights; Professor für Soziologie, TU Berlin emer.)

Philip Meade und Mohammed Jouni (Jugendliche ohne Grenzen)

Modul 6: Children and Media

Dr. Ingrid Stapf (Universität Erlangen)

Susanne Richter (Dipl. Psychologie, Dokumentarfilm)

Modul 7: Internship, Research Proposal, Practical Project

Rebecca Budde, Dipl. (Freie Universität Berlin// Fachhochschule Potsdam) und 

Dr. Urszula Markowska-Manista (Akademia Pedagogiki Specjalnej, Warschau//Freie Universität Berlin)

Zusatzangebote:

Einführungsworkshop zu Critical Thinking und Adultismus:

Anne Sophie Winkelmann (Anti- Bias Werkstatt) und Katerina Varella, EMCR

Compasito Workshop (Menschenrechtsbildung mit Kindern):

Ulrike Jacobi, Dipl. (VSJ, Kinder und Jugend Beteiligungsbüro Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin)

Gastdozent/innen von Partneruniversitäten:

Dr. Lourdes Gaitán (Universidad Complutense, Madrid, Spanien)

Dr. Olga Nieuwenhuys (Universiteit van Amsterdam, Niederlande)

Prof. Dr. Maria Roth (Universitatea Babes-Bolyai, Cluj-Napoca, Rumänien)

Prof. Dr. Iván Rodriguez Pascual (Universidad de Huelva, Spanien)

Prof. Dr. Wouter Vandenhole (UNICEF Chair in Children’s Rights, Faculty of Law, University of Antwerp, Belgien)

Prof. Dr. Karl Hanson (Université Genève, CAS Children’s Rights, Schweiz) 

Prof. Dr. Nevena Vuckovic Sahovic (Union University, Belgrade, Serbien)

Dr. Agnes Lux (Universität Budapest, Ungarn)

Dr. Catarina Tomás (Instituto Politecnico Lissabon, Portugal)

Prof. Dr. Priscilla Alderson, em. (Institute of Education, University of London, Großbritannien)

Gastdozent/innen:

Diese Liste ist nicht vollständig, es kommen auch andere Gastredner und die hier gelisteten kommen auch nicht jedes Jahr (aber meistens):

Prof. Dr. Johanna Mierendorff (Institut für Pädagogik, Philosophische Fakultät III, Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Pädagogik der frühen Kindheit, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,)

Prof. Dr. Beate Rudolf (Direktorin Deutsches Institut für Menschenrechte)

Prof. Dr. Anne Wihstutz (Evangelische Hochschule Berlin, Professur für Soziologie, Studiengang Elementare Pädagogik)

Prof. Dr. Karl-Peter Fritzsche (UNESCO Lehrstuhl für Menschenrechte, Universität Magdeburg- Stendal)

Marlene Rupprecht (MdB, Kinderkommission des deutschen Bundestags)

Prof. Dr. Erica Burman (School of Environment, Education and Development, University of Manchester, Großbritannien)

Gina Crivello, MA (Young Lives, Oxford University, Großbritannien)

Dr. Jason Hart (ehem. Oxford University, Großbritannien)

Albert Riedelsheimer (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)

Nigel Cantwell (Unabhängiger Wissenschaftler zu Kinderrechten, Großbritannien/Schweiz)

Dr. Ulrike Barth (Geschäftsführerin Freie Waldorfschule Kreuzberg)

Sascha Kovriguin (Mitarbeiter USK- Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle)

…und MACR Absolventinnen und Absolventen

Beirat des MACR

Seit Juni 2011 verfügt der MACR über einen Beirat. Er hat die Aufgabe, die Mitarbeiter/innen des Studiengangs in grundlegenden konzeptionellen Fragen zu beraten. Damit soll sichergestellt werden, dass Erfahrungen und Erkenntnisse von außen den Studiengang beleben und zu seiner Weiterentwicklung beitragen. Der Beirat wird ein- bis zweimal jährlich einberufen. Darüber hinaus stehen deren Mitglieder auch zwischenzeitlich für Anregungen und Fragen zu wichtigen Themen zur Verfügung. Einige Mitglieder des Beirates haben sich bereit erklärt, auch den Studierenden bei Fragen zu schriftlichen Arbeiten mit Rat zur Seite zu stehen.

Dem Beirat gehören kompetente Persönlichkeiten aus dem deutschen Sprachraum an, die
sich dem MACR verbunden fühlen, jedoch keine kontinuierlichen Lehraufgaben
wahrnehmen. MACR- Dozent/innen sowie Vertreter der Studierenden werden zu den Sitzungen des Beirats eingeladen.

Der Beirat wird koordiniert von Jonas Gessner (und Rebecca Budde).

Mitglieder des Beirates:

Dr. Alvarez, Maria-Nieves
Sektorvorhaben „Umsetzung von Kinder- und Jugendrechten“
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Dr. Eichholz, Reinald
NRW-Kinderrechtsbeauftragter a.D., Mitglied der Koordinierungsgruppe der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland

Prof. Dr. Fritzsche, Karl-Peter
UNESCO - Lehrstuhl für Menschenrechtsbildung Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Politikwissenschaft

Dr. Gerarts, Katharina
Universität Koblenz-Landau, Professur für Migration und Heterogenität

Hofmann, Holger
Deutsches Kinderhilfswerk stellv. Bundesgeschäftsführer, Leiter der Programmabteilung

Kassid, Samia
Senior Projektmanagerin – Kinderrechte
World Future Council

Kippenberg, Juliane
Human Rights Watch, Children’s Rights Division

Prof. Dr. Mayer, Marion
Alice Salomon Hochschule Berlin; Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Beratung 

Prof. Dr. Maywald, Jörg
Deutsche Liga für das Kind und Fachhochschule Potsdam
Sprecher der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland

Prof. Dr. Rudolf, Beate
Deutsches Institut für Menschenrechte, Direktorin

Rupprecht, Marlene
MdB a.D., Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestages

Dr. Sedlmayr, Sebastian
UNICEF Deutschland, Leiter Kinderrechte und Bildung

Prof. Dr. Wihstutz, Anne
Evangelische Hochschule Berlin, Professur für Soziologie, Studiengang Elementare Pädagogik

Film-Symposium: 100 Jahre Troeller

Mit dem Film-Symposium am 1.12.16 wurde an die Persönlichkeit und das Lebenswerk des Publizisten und Filmemachers Gordian Troeller (*16. März 1917, †22. März 2003) erinnert.

 

Polnisch-Deutsche wissenschaftliche Dialoge über Kinderrechte

Janusz Korczak und Migration, project no.: 2016-17. Weitere Informationen finden Sie auf der englischen Seite (bitte klicken Sie auf die Flagge oben links).

Kontakt

Allgemeine E-Mail Adresse für Fragen, Auskunft und Bewerbung:

MACR Coordination Team: macr­ (at) fh-potsdam.de

Studiengangsleitung: 

Prof. Dr. Stefan Thomas

Dr. Urszula Markowska-Manista: markowska-manista­ (at) fh-potsdam.de

Koordination:

Rebecca Budde: budde­ (at) fh-potsdam.de

Studentische Hilfskraft:

Corise Kaiser: corise.kaiser­ (at) fh-potsdam.de

Öffentlichkeitsarbeit, sowie Fragen zur Bewerbung:

Sina Maatsch: maatsch­ (at) fh-potsdam.de 

Raum: 3017b
Friedrich Ebert Strasse 4
14467 Potsdam

Aktuelles

Bewerbung für das WS 2017/18
Frist bis zum 15. Mai 2017 verlängert!

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