Transferforschungsprojekt: Soziale Arbeit in brandenburgischen Kitas und Familienzentren
Seit etwa zehn Jahren stellt Soziale Arbeit in Kitas, auch bekannt als Kita-Sozialarbeit, ein wachsendes Handlungsfeld in Deutschland dar. Ihr Ziel ist es, Folgen sozialer Ungleichheit für die Bildung von Kindern abzumildern. Aktuell wird das Themenfeld auch im Rahmen des geplanten Startchancen-Programms für Kitas diskutiert, das die Bundesregierung ab 2026 verwirklichen will.
Jugendamt der Landeshauptstadt Potsdam
Das Transferforschungsprojekt „Soziale Arbeit in brandenburgischen Kindertagesstätten und Familienzentren“ ist in der Profillinie „Sozialer Raum – Bildung, Partizipation, Gemeinschaft“ der Fachhochschule Potsdam angesiedelt. Kooperationspartner ist das Jugendamt der Landeshauptstadt Potsdam (LHP).
Das Handlungsfeld Soziale Arbeit in Kitas bzw. Kita-Sozialarbeit ist in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. Seit 2024 wird Kita-Sozialarbeit als bundesweiter Qualitätsstandard für die frühe Bildung angesehen. Jedoch ist die Forschung dazu bislang begrenzt, wie sie umgesetzt wird und inwiefern mit ihr den Folgen sozialer Ungleichheit begegnet wird bzw. begegnet werden kann. Das Projekt zielt daher darauf ab, einen Beitrag zur Schließung von Forschungslücken und zur Umsetzung des bundesweiten Qualitätsstandards Kita-Sozialarbeit zu leisten.
Dies geschieht sowohl durch eine qualitative empirische Untersuchung als auch durch Formate des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis.
Für September 2026 ist ein Fachtag an der FH Potsdam geplant, auf dem gute Praxis sowie Forschungserkenntnisse vorgestellt werden.
Das Projekt wird von Prof.in Dr.in Tanja Salem (FB1) im Rahmen einer Transferprofessur der FH Potsdam realisiert. Assoziierte Partnerinnen am FB 1 sind Prof.in Dr.in Franziska Geib und Prof.in Dr.in Karin Borck.
Für Studierende: Haben Sie Interesse, Ihre Abschlussarbeit zum Themengebiet Soziale Arbeit in Kitas / Kita-Sozialarbeit zu verfassen? Dann wenden Sie sich gern an uns.