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Strategische Ziele der FH Potsdam

Erreichtes in Stabilität weiterzuführen und Neues zu schaffen einerseits durch kluge Umgestaltung, andererseits aber auch durch den gezielten Einsatz von zusätzlichen Mitteln, ist das Anliegen der Hochschule. 

7 strategische Ziele

1. Zukunftsorientiert studieren

Ein Studium an der FHP befähigt die Absolvent*innen dazu, den Anforderungen der Arbeitswelt zu begegnen, sie mitzugestalten und im Sinne einer Gesellschaft zu verändern, die nachhaltig und mit gleichberechtigten Teilhabechancen lebt. Dafür bedarf es einer sicheren Expertise in der eigenen Fachdisziplin. Darüber hinaus qualifiziert ein Studium an der FHP zur Zusammenarbeit über Grenzen von Fächern, Kulturen, Sprachen und Arbeitsmethoden hinweg. Dies geschieht durch anwendungsorientierte Lehre und digitale Angebote, die studentische Aktivität diesseits und jenseits der Fächergrenzen herausfordern und praktische Erfahrungen erlebbar machen. Interdisziplinarität ist ein Alleinstellungsmerkmal des Studiums an der FHP. Mit neuen Anreizstrukturen wird die Hochschule innovative Lehrformate und die Entwicklung nachhaltiger Good Practice-Modelle gezielt unterstützen.

2. Global denken – regional wirken

Die Studierenden der FHP erleben Weltoffenheit und Internationalität. Wer nicht selbst für mindestens ein Semester ins Ausland gehen kann, wird die Vielfalt der Kulturen durch Lehrinhalte und Projekte sowie durch die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe an der Hochschule erfahren. Die FHP wird Partnerschaften schließen, die in abgestimmten Programmen einen geregelten Austausch von Studierenden fördern und über Staff-Exchange-Formate auch Mitarbeitenden internationale Begegnungen und Austausch ermöglichen.

3. Interdisziplinär forschen

Die FHP baut ihr Forschungsportfolio durch interdisziplinäre Verbünde innerhalb und zwischen den drei Profillinien „Digitale Transformation – Urbane Zukunft“, „Gesellschaft bilden“ und „Entwerfen ∙ Bauen ∙ Erhalten“ sowie durch Projekte in Einzelforschung aus. Die Forschungs- und Transferschwerpunkte sollen künftig von weiteren Forschungsprofessor*innen getragen werden. Ihren wissenschaftlichen Nachwuchs wird die Hochschule stärken und systematischer fördern. Um die Hochschule zu profilieren, wird sich die FHP institutionell stärker vernetzen und ihr Drittmittelvolumen steigern.

4. Wissen nutzen

An der FHP wird Wissen künftig noch stärker verknüpft und unterschiedlichen Gruppen der Gesellschaft zugänglich gemacht. Transfer, Gründung und Weiterbildung werden als Querschnittsaufgaben verstanden und helfen weiterhin, Forschungsergebnisse und Spezialkenntnisse lokal wie überregional nutzbar zu machen. Dabei ist es der Hochschule besonders wichtig, lebenslanges Lernen in allen von ihr vertretenen Feldern zu ermöglichen und die interdisziplinären Erkenntnisse ihrer drei Profillinien in die Praxis zu bringen. Die Beziehungen zu ihren Partnern und Alumni sowie zur lokalen Wirtschaft und Gesellschaft wird die FHP dabei in den Mittelpunkt stellen.

5. Gut arbeiten

Der Umgang an der FHP soll von Vertrauen, Achtung und Wertschätzung geprägt sein. Dies gilt für Studierende und Mitarbeitende gleichermaßen. Vielfalt und Heterogenität ist eine Stärke der Hochschule, die weiter wachsen wird. An der FHP gilt: Wir erwarten voneinander das Beste – Freundlichkeit, Toleranz, Offenheit für Neues und Leistungsbereitschaft. Dafür setzt die Hochschule auf interne Kommunikation, Perspektivenvielfalt und Chancengerechtigkeit. Ihre Erfolge wird sie feiern und ihre Fortschritte auch nach außen sichtbar machen.

6. Service leisten

Die Verwaltung, die Stabsstellen und die zentralen Einrichtungen der FHP verstehen sich als Serviceeinheiten mit einem strukturierten Angebot. Die Hochschule will erreichen, dass der größte Teil aller Vorgänge in vorgegebenen Bahnen verläuft und Handreichungen, Vorlagen und Bausteine dafür zur Verfügung stehen. Einzelfalllösungen wird es trotzdem auch künftig geben müssen, jedoch sollen diese nicht mehr als 20% der Zeit in Anspruch nehmen.

7. Nachhaltig wirtschaften

Der Campus der FHP ist ein analoger und digitaler Arbeits- und Lebensraum. Seine räumliche, technische und infrastrukturelle Ausstattung wird mit dem Ziel der Barrierefreiheit weiterentwickelt. Digitale Formate und Softwarelösungen werden Verwaltung, Lehre, Forschung und wissenschaftliche Weiterbildung stärker als bisher anreichern. Arbeitsmittel und Ressourcen wird die Hochschule schonend und zielgerichtet einsetzen. Nachhaltigkeit – im ökologischen, ökonomischen wie soziokulturellen Sinn – ist dabei ihre Handlungsleitlinie.

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Kontakt

Dr. Silvia Adelhelm
Leiterin Hochschulplanung und -entwicklung