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Informationsplattform zur Weiterbildung in den Informationswissenschaften

Herzlich willkommen auf der Informationsplattform für informationswissenschaftliche Fort- und Weiterbildungen. Sie wurde im Rahmen eines studentischen Projektes entwickelt.

Informationen im Überblick

Sie haben Ihre Ausbildung in den Informationswissenschaften abgeschlossen und möchten sich beruflich weiterentwickeln, Ihr Fachwissen auffrischen oder neue Kompetenzen in Bereichen wie Digitalisierung, KI oder Datenmanagement erwerben? Sie denken vielleicht darüber nach, ob ein Masterstudium der passende nächste Schritt sein könnte?

Auf dieser Seite finden Sie Orientierung bei Ihrer Fort- und Weiterbildungsplanung – inhaltlich, organisatorisch und finanziell.

Orientierungshilfen

Kompakte Infos zu Fort- und Weiterbildung, Finanzierung, Organisation im Joballtag – ergänzt durch wertvolle Einblicke aus der Alumni-Community der Informationswissenschaften.

Fort- und Weiterbildungsformate

Finden Sie heraus, welches Weiterbildungsformat zu Ihnen passt – vom einfachen Nachweis der Teilnahme über Zertifikate bis zum Masterabschluss.

Passende Angebote: Zur Datenbank

Fort- und Weiterbildungsangebote speziell für Absolvent*innen und Fachkräfte der Informationswissenschaften – ideal für gezielte Recherche und Planung.

Erfahrungen: Alumni-Umfrage

Diese Informationsseite basiert auf den Ergebnissen eines studentischen Projekts, in dem Studierende Alumni zu Fort- und Weiterbildung befragten. Die Gesamtauswertung der Umfrage ist im Downloadbereich verfügbar.

Weiterbildung verstehen, finanzieren, planen & durchstarten

Dieser Abschnitt bietet Ihnen kompakte Orientierung zu gängigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Förder- und Finanzierungschancen sowie Tipps zur Organisation im Berufsalltag.

Fortbildung

Die Fortbildung ist ein Zweig der Berufsbildung, die immer auf dem bisher ausgeübten Beruf bzw. der absolvierten Ausbildung aufbaut und gezielt vorhandene berufliche Qualifikationen vertieft. Die im erlernten Beruf erworbenen Kenntnisse sollen durch eine Fortbildung erweitert und ergänzt werden. Die Fortbildung ist durch das Berufsbildungsgesetz geregelt.

Weiterbildung

Eine Weiterbildung ist durch die Erlangung neuer Qualifikationen, außerhalb des erlernten Berufes, gekennzeichnet. In Abgrenzung zur Fortbildung wird der berufliche Handlungsspielraum hier deutlich ausgeweitet.

Zweckmäßigkeit von Fort- und Weiterbildungen

Fort- und Weiterbildungen ermöglichen die Erlangung zusätzlicher Fähigkeiten und Qualifikationen im beruflichen Umfeld. Diese können dazu beitragen, nach erfolgreicher Absolvierung einer Fort- oder Weiterbildung höhere Karriereaufstiege zu erreichen. Zudem erhöhen sie die Sicherheit im Arbeitsalltag und ermöglichen wertvollen Erfahrungsaustausch sowie Networking.

Daneben sollte die Entscheidung zur Teilnahme an einer Fort- oder Weiterbildung auch auf persönlichen Interessen beruhen. Insgesamt unterstützen sie die gezielte Weiterentwicklung der eigenen Qualifikationen und Karriere.

Ergebnisse aus unserer Umfrage: Warum sollte ich an einer Fort- oder Weiterbildung teilnehmen? Hier kommen Sie zu den Ergebnissen unserer Umfrage.

Wir werden regelmäßig vom Betriebsrat, aber auch von den Vorgesetzten auf unseren Anspruch nach Fort- und Weiterbildung hingewiesen. Bei allem weiteren unterstützt die Personalabteilung. – Alumni Informations- und Datenmanagement (B.A.)

Meistens können sich Arbeitnehmer für 5 Tage pro Kalenderjahr weiterbilden. Ein allgemeiner gesetzlicher Anspruch darauf besteht jedoch nicht. Es hängt von den einzelnen Bundesländern ab, ob Bildungsurlaub, d. h. eine bezahlte Freistellung zur Fort- und Weiterbildung gewährt wird. Mehr Informationen zu Berlin und Brandenburg finden Sie bei der Zentralen Einrichtung Weiterbildung der FH Potsdam unter Fördermöglichkeiten.

Fort- und Weiterbildungen können von dem*der Arbeitgeber*in angeordnet werden. Oftmals können Arbeitnehmer eine Fort- oder Weiterbildung, die zum beruflichen Interesse passt, gut begründen, sodass der*die Arbeitgeber*in die Kosten dafür übernimmt. Für das jeweilige Arbeitsverhältnis sind tarifliche, arbeitsvertragliche oder betriebliche Grundlagen zu beachten. Einer Fortbildung liegt ein Fortbildungsvertrag zugrunde. In diesem sind der Beginn, die Dauer und die Kündigungsmodalitäten des Fortbildungsverhältnisses geregelt. 

Arbeitszeitregelungen: Die Teilnahme an einer Fort- oder Weiterbildung kann durch Freistellung von der Arbeit oder Arbeitszeitanrechnung erfolgen. Eine von dem*der Arbeitgeber*in verordnete Fort- oder Weiterbildung gilt als Arbeitszeit. Bei einer freiwilligen Teilnahme an einer Fort- oder Weiterbildung zählt dies nicht zur Arbeitszeit. Allerdings kann der*die Arbeitgeber*in in solchen Fällen einer Arbeitszeitanrechnung zustimmen. Individuell sollte abgeprüft werden, ob dazu Bestimmungen im Arbeits- oder Tarifvertrag geregelt sind. Freizeitausgleichsregelungen und angepasste Vergütungsmodalitäten gelten i. d. R. nicht für Fort- und Weiterbildungen auf freiwilliger Basis.

Weitere Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen.

„Der Bildungsurlaub war ein Fotografieseminar. Dies hat sowohl praktisch als auch theoretisch sehr großen Wert gehabt, da es ein tiefes Verständnis für bildliche Medien vermittelt hat. – Alumni Archiv (B.A.)   

Bildungsurlaub bezeichnet den gesetzlich geregelten Anspruch von Arbeitnehmer*innen auf bezahlte Freistellung von der Arbeit zur Teilnahme an anerkannten Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.

Der Umfang des Bildungsurlaubs ist in Landesgesetzen geregelt, oftmals sind es 10 Tage innerhalb von 2 Kalenderjahren. Das Gehalt wird während des Bildungsurlaubs weiterhin gezahlt. Allerdings muss die Unterkunft, die Verpflegung, die Reise und der Kurs von dem*der Arbeitnehmer*in bezahlt werden. Diese Kosten sind aber von der Steuer absetzbar. Allerdings ist anzumerken, dass nicht jede Fort- oder Weiterbildung auch als Bildungsurlaub gilt. Dies muss im Einzelnen geprüft werden. 

Welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen?

Um Bildungsurlaub in Anspruch nehmen zu können, ist es notwendig, die Bestimmungen des eigenen Bundeslandes zu kennen. Aber bis auf Sachsen und Bayern ist in allen Bundesländern fast jede*r Arbeitnehmer*in dazu berechtigt, Bildungsurlaub zu nehmen. Dabei ist unerheblich, um was für einen Arbeitsvertrag es sich handelt. Neben klassischen Arbeitnehmer*innen sind Studierende dualen Studiums und Auszubildende ebenfalls dazu berechtigt. Nur bei Beamten gibt es besondere Bestimmungen, auch auf das jeweilige Bundesland bezogen. Der Bildungsurlaub ist darüber hinaus vorher bei dem*der Arbeitgeber*in formlos zu beantragen. Eine vorangegangene Kommunikation mit dem*der Arbeitgeber*in ist dabei von essenzieller Bedeutung, um etwaige Probleme zu vermeiden.   

Tipps zum Thema „Bildungsurlaub“ finden Sie unter Bildungsurlaub.de oder Bildungsurlauber.de.   

Ergebnisse aus unserer Umfrage: Welche Erfahrungen haben Sie mit Bildungsurlaub gemacht? Hier kommen Sie zu den Ergebnissen unserer Umfrage. 

Fortbildungen sind oft sehr teuer, besonders wenn Anfahrt und Übernachtung dazukommen. – Alumna Bibliothekswissenschaft (B.A.)

Fort- und Weiterbildungen bringen neben neuen Fähigkeiten und Zeitaufwand auch Kosten mit sich.

Kosten: Fort- und Weiterbildungen reichen von günstigen Abendkursen bis hin zu teuren berufsbegleitenden Masterprogrammen. Behalten Sie diese Kosten im Blick: 

  • Kurs- oder Studiengebühren (meist der größte Posten)
  • Prüfungsgebühren (vor allem bei zertifizierten Programmen)
  • Fachliteratur und Lernmaterialien
  • An- und Abreisekosten + Übernachtung (bei Präsenzphasen)

Praktischer Tipp: Erstellen Sie eine Mini-Budget-Tabelle, bevor Sie buchen, so sehen Sie auf einen Blick, welche Kosten auftreten und wo Sie Potenzial für eine Förderung sehen. 

Ergebnisse aus unserer Umfrage: Umgang mit der Finanzierung

Mein Arbeitgeber hat mich dabei unterstützt, indem er den Bildungsurlaub genehmigt und die Kosten für die Fortbildung übernommen hat. Zudem wurden Vertretungen organisiert, sodass meine Aufgaben während meiner Abwesenheit abgedeckt waren. – Alumni Bibliothekswissenschaft (B.A.)

Wenn Sie fest angestellt sind, sind die naheliegendsten Finanzierungswege neben einer Selbstfinanzierung meist die Förderung durch den*die Arbeitgeber*in oder staatliche Zuschüsse, wenn der Kurs dem Job nützt.

Optionen für Festangestellte:

  •  Beteiligung/Übernahme durch den*die Arbeitgeber*in: Viele Arbeitgeber*innen (auch kleinere Archive/Bibliotheken) zahlen Fortbildungen teilweise oder ganz, vor allem, wenn der Kurs einen klaren Nutzen für die Stelle hat. Auch wenn keine direkte Förderung möglich ist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ein*e Arbeitgeber*in sich kooperativ mit Freistellungen für Termine zeigt. Das sollte immer geklärt werden (schriftlich), z. B. im Rahmen des jährlichen Mitarbeitergesprächs!
  • Bildungsurlaub: Bildungsurlaub ist hier definitiv eine Möglichkeit.
  • teilweise Zuschüsse / Stipendien: Für bestimmte Karrierepfade oder längere Programme gibt es Stiftungen und branchenspezifische Förderungen. Insbesondere für Masterstudien lohnt sich ein Blick.

Wichtig:

  1. Prüfen Sie zuerst, ob Ihr*e Arbeitgeber*in (voll/teilweise) zahlt.
  2. Falls der*die Arbeitgeber*in nicht zahlt: prüfen Sie Bildungsurlaub, Stiftungen oder formelle Förderprogramme.
  3. Klären Sie Freistellungsfragen schriftlich!

Für Berlin und Brandenburg finden Sie bei der Zentralen Einrichtung Weiterbildung der FHP einen detaillierten Überblick über Fördermöglichkeiten.

Als Arbeitnehmer*in können Sie selbst getragene Fort- und Weiterbildungskosten grundsätzlich als Werbungskosten in Ihrer Steuererklärung angeben. Das setzt voraus, dass die Maßnahme in erkennbarem Zusammenhang mit Ihrer aktuellen Tätigkeit steht.

Typische absetzbare Kosten:

  • Kurs-/Studiengebühren
  • Fachliteratur und Lernmaterialien
  • Fahrtkosten zu Präsenzterminen
  • Übernachtung/Verpflegung bei dienstlich bedingten Weiterbildungen
  • Prüfungsgebühren
  • Arbeitsmittel (z. B. Laptop) — anteilig

Wichtig:

  • Werden Kosten von dem*der Arbeitgeber*in erstattet, können Sie diesen Betrag nicht absetzen.
  • Bei teilweiser Erstattung nur den Eigenanteil absetzen.
  • Belege sammeln! Rechnungen, Zahlungsnachweise, Teilnahmebestätigungen und ggf. Prüfungsprotokolle gehören in Ihre Steuer-Mappe.

Ich habe mir feste Lernzeiten eingerichtet und die Unterstützung von Familie und Kolleginnen genutzt, um Beruf, Alltag und Weiterbildung zu vereinbaren. Eine klare Priorisierung und gutes Zeitmanagement waren dabei entscheidend. – Alumni Bibliothekswissenschaft (B.A.) 

Die Herausforderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben mit Fort- oder Weiterbildungen kann auf verschiedene Weise bewältigt werden. Hier sind beispielsweise gute Angebote zur Kinderbetreuung und ein flexibles Arbeitsmodell von enormer Bedeutung. Einen großen Vorteil bieten Fort- und Weiterbildungen, die online durchgeführt werden und anpassungsfähige E-Learning-Programme. Dadurch wird eine vom Aufenthaltsort unabhängige berufliche Weiterbildung ermöglicht. 

Weitere Informationen für die Vereinbarkeit von Fort-/Weiterbildung und Familie finden Sie zum Beispiel auf dieser Seite.

Besonders wichtig sind Online-Seminar, da sie Zeit und Kosten für die Teilnehmer sparen. – Alumni Archiv (B.A.)

Die häufigsten Lehrformate bei Fort- und Weiterbildungen sind:

  • Präsenzunterricht: Die lehrende wie auch die lernende Person sind gemeinsam vor Ort.
  • Blended Learning: Es wird in Präsenz, also vor Ort, und online gelehrt und gelernt. Diese kombinierte Lehrform wird auch als hybrides oder integriertes Lernen bezeichnet. 
  • Fernunterricht: Die lehrende und die lernende Person sind räumlich voneinander getrennt und interagieren asynchron (nicht zeitgleich) miteinander. Es ist eine individuelle Zeiteinteilung möglich mit begleiteter Lernerfolgskontrolle. 
  • E-Learning: Das Lernen findet auf digitaler Ebene statt, zumeist mit Komponenten interaktiver oder multimedialer Art. Die Bandbreite reicht von Lernplattformen bis hin zu Webinaren. 

Ich bevorzuge blockweise Präsenzveranstaltungen gegenüber Online Selbststudium. – Alumni Informations- und Datenmanagement (B.A.)

Bei der Entscheidung für das „richtige“ Lehrformat stellt sich die Frage, worauf Wert gelegt wird: beispielsweise auf Selbstmanagement, Reduzierung von Zeit- und Kostenaufwand, Interaktion und Austausch mit anderen Teilnehmer*innen oder Flexibilität.

Fort- und Weiterbildungsformate

Teilnahmebescheinigung, Zertifikat oder Master? Wir zeigen, was hinter den Formaten steckt – und wie Alumni der Informationswissenschaften davon beruflich profitieren.

Teilnahmebescheinigung

In der Teilnahmebescheinigung wird ausschließlich die Anwesenheit bestätigt. Für eine Teilnahmebescheinigung ist kein Leistungsnachweis und somit keine Prüfung erforderlich. Die Teilnehmenden müssen in der Regel mindestens 80 % an der Fort- oder Weiterbildung teilgenommen haben. Teilnahmebescheinigungen weisen also nur eine Anwesenheit nach, nicht aber eine erlangte Kompetenz. Achtung: Viele Anbietende sprechen von „Zertifikat“, obwohl es sich nur um eine Teilnahmebestätigung handelt. Es hängt daher auch von dem*der eigenen Arbeitgeber*in oder den Vorgesetzten ab, ob Teilnahmebescheinigungen reichen, um höherqualifizierte Aufgaben oder Positionen zu bekommen.

Zertifikat

Ein Zertifikat ist ein Dokument, das bestimmte Qualifikationen der Teilnehmenden nachweist. Dafür muss ein Leistungsnachweis z. B. in Form einer Prüfung erbracht werden. Hochschulen, Institutionen und Bildungsträger können diese Zertifikate für Fort- und Weiterbildungen ausstellen. Ein aktuelles Zertifikat weist Kenntnisse und Qualifikationen nach, sodass Sie sich in einem spezifischen Bereich nachweislich spezialisieren. Zertifikate eignen sich in der Regel für die Begründung höherqualifizierter Aufgaben und Positionen sowie zur Anerkennung von ECTS-Leistungspunkten (Credits) im Studium.

Masterstudium

Ein Masterstudium im Bereich der Informationswissenschaften (Archiv, Bibliothek, Informations- und Datenmanagement) eröffnet neue fachliche wie berufliche Perspektiven. Ob es für Sie der richtige Weg ist, hängt von Ihren persönlichen Zielen, Ihrer Lebenssituation und Ihren Karrierevorstellungen ab. Erlangt wird dabei ein vollwertiger höherer akademischer Grad. 

Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zum Masterstudium.

Erfahrungen von Alumni der Informationswissenschaften
  • Ich habe mein Wissen erweitert und konnte mich beruflich verändern.

    Alumni
    Bachelor Bibliothekswissenschaften
  • Es ist wichtig, dass die Fortbildung mir Informationen und Wissen bietet, welche ich neu erlernen möchte. Außerdem ist es wichtig, dass sie mit meinen Aufgaben in meinem Tätigkeitsfeld übereinstimmt.

    Alumni
    Bachelor Bibliothekswissenschaft
  • Zertifikate und Teilnahmebescheinigung sind für mich wichtig, da sie in der Personalakte als Nachweis geführt werden. Dazu sind sie nützlich als Nachweis bei einer eventuellen Bewerbung an eine andere Institution.

    Alumni
    Bachelor Bibliothekswissenschaft
  • Man bekommt mehr Hintergrundinformationen, kann besser in Themen einsteigen und hat oftmals einen Austausch mit anderen Teilnehmenden.

    Alumni
    Bachelor Archiv
  • Immer einen Laptop oder Tablet dabeihaben, damit man auch mal freie Spitzen im Zug nutzen kann. Immer gleich mit der Bearbeitung beginnen und nicht erst lange aufschieben.

    Alumni
    Bachelor Bibliothekswissenschaft
  • Wir werden regelmäßig vom Betriebsrat und dem Vorgesetzten darauf hingewiesen, dass Anspruch auf Bildungsurlaub vorliegt. Bei allem weiteren unterstützt die Personalabteilung.

    Alumni
    Bachelor Informations- und Datenmanagement
  • Neben dem Job ist man in ein System eingebettet, das strukturiert Wissen vermittelt und abfragt. Zudem ist es eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag.

    Alumni
    Bachelor Bibliothekswissenschaft
  • Ich würde ein berufsbegleitendes Masterstudium nach einigen Jahren Berufspraxis empfehlen, weil dann bereits ein berufspraktisches Verständnis vorhanden ist und auf konkrete Ziele [...] fokussiert werden kann.

    Alumni
    Bachelor Informations- und Datenmanagement

Master-Studium? Ja oder Nein?

Der beste Abschluss hilft nichts, wenn man nicht gerne in diesem Bereich arbeitet. Also: interessengeleitet studieren. – Alumni B.A. Archiv

Ergebnisse aus der Alumni-Umfrage zum Master

Gründe für ein Masterstudium

  • Vertiefung des Wissens: Sie erweitern Ihre fachliche Expertise über das im Bachelor erworbene Grundlagenwissen hinaus.
  • Bessere Karrierechancen: Viele Leitungs- und Führungspositionen in Archiven, Bibliotheken oder im Datenmanagement setzen einen Masterabschluss voraus.
  • Spezialisierung: Masterstudiengänge erlauben es, sich auf bestimmte Themenfelder (z. B. Digitales Informationsmanagement, Data Science, Digital Humanities) zu konzentrieren.
  • Akademische Laufbahn: Wer eine Promotion oder eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, benötigt einen Master.

Master: direkt oder berufsbegleitend?

  • Das direkte Masterstudium ist ideal für alle, die direkt nach dem Bachelor ihre akademische Laufbahn fortsetzen und den Berufseinstieg noch etwas verschieben möchten.
  • Das berufsbegleitende Masterstudium ist ideal für alle, die bereits im Beruf Fuß gefasst haben und ihre Qualifikationen gezielt erweitern möchten, ohne die Praxis zu unterbrechen. 

Eine übersichtliche Gegenüberstellung des direkten und berufsbegleitenden Masterstudiums – inklusive Voraussetzungen, Dauer, Zeitaufwand, Fokus und Fazit

Was zu bedenken ist

  • Praxisorientierung: Wer lieber direkt in den Beruf einsteigt, sammelt schneller praktische Erfahrungen.
  • Zeit und Kosten: Ein Master bedeutet zusätzliche Jahre Studium und oft erhebliche Studiengebühren.
  • Notwendigkeit: Im Archiv- und Bibliothekswesen werden viele Stellen auf dem Niveau eines Bachelors ausgeschrieben. Er entspricht dem Niveau des gehobenen Archiv- oder Bibliotheksdienstes.

Alumni-Umfrage

Alumni der FH Potsdam aus den Informationswissenschaften wurden von Mitte Juli bis Anfang September 2025 nach ihren Erfahrungen mit Fort- und Weiterbildungen befragt. Insgesamt wurden 285 Antworten eingereicht, von denen etwa die Hälfte nahezu vollständig ausgefüllt wurde. Dadurch konnte eine substanzielle Basis an Aussagen gesammelt werden. Die Antworten stammen vor allem von berufserfahrenen Absolvent*innen, die häufig im Archivwesen tätig sind. Auch zeigt sich, dass viele der Befragten in einer Position mit erhöhter Verantwortung in ihrer Institution arbeiten. 

Der Bericht enthält eine inhaltliche Zusammenfassung der Aussagen zu verschiedenen Aspekten sowie den Fragebogen selbst.

Gesamtauswertung der Umfrage als PDF

Kontakt

Professorin für Archivwissenschaft