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Nomadic Camera: Photography, Displacement and Dis:connectivities
Dieser Sammelband, der Perspektiven aus Geschichtswissenschaft, Medienwissenschaft, Kunst, Kunstgeschichte und Ethnologie vereint, untersucht die „nomadische Kamera“ im Kontext von Migration, Flucht und Vertreibung. Als dokumentarisches und theoretisches Konzept erweitert sie das Verständnis von Migration und Fotografie.
Nomadic Camera beleuchtet Fotografie als nomadisches Dispositiv und Fotografien als mobile, zirkulierende Objekte. Der interdisziplinäre Sammelband untersucht aus historischer und zeitgenössischer Perspektive die technischen, medialen und ästhetischen Verflechtungen von Fotografie und Vertreibung. Die Beiträge denken Fotografie jenseits statischer Identitäts- und Grenzkonzepte, analysieren Apparate und Praktiken, Narrative von Bewegung sowie Fragen von Zirkulation, Archivierung und Erinnerung. So eröffnet der Band neue Perspektiven auf Fotografie als Medium der Mobilität und Migration.
Gefördert wurde die Veröffentlichung aus Mitteln des Publikationsfonds für Open-Access-Monografien des Landes Brandenburg, der den Angehörigen der acht Brandenburger Hochschulen und Universitäten als Finanzierungsmöglichkeit für Monografien und ähnliche Publikationsformate sowie innovative Vorhaben in diesem Bereich zur Verfügung steht und von der Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg (VuK) betreut wird.
Zum Herausgeber: Prof. Winfried Gerling ist Professor für Konzeption und Ästhetik der Neuen Medien im Fachbereich Design an der Fachhochschule Potsdam. Seit 2000 lehrt er im Studiengang Europäische Medienwissenschaft, ein Gemeinschaftsprojekt mit der Universität Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Theorie und Praxis der Fotografie, digitale Ästhetik und mediale Umgebungen.