Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zum Fußbereich

Pressemitteilung

Bildung für nachhaltige Entwicklung international ausbauen: FH Potsdam stärkt Zusammenarbeit mit Partnern aus Kenia und Europa

Sechs Personen sitzen im Kreis auf einer Terrasse vor herbstlichen Bäumen. Ein junger Mann mit Brille spricht und gestikuliert, die anderen hören ihm zu.
Austausch in Kleingruppen: Teilnehmende der IPoESD-Tagung an der FH Potsdam. © Andrea Vollmer

Wie lässt sich Hochschullehre international und interdisziplinär gestalten, damit Studierende ökologische, ökonomische und soziale Herausforderungen verantwortungsvoll angehen können? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende und Lehrende aus Kenia, der Türkei, Österreich und Deutschland bei einer viertägigen Tagung an der Fachhochschule Potsdam (FH Potsdam). Vom 5. bis 8. Oktober 2026 tauschten sie sich im Rahmen des Projekts International Perspectives on Education for Sustainable Development (IPoESD) über Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aus und entwickelten Ansätze für eine nachhaltige Hochschullehre weiter.

Zum Auftakt empfing die FH Potsdam eine Delegation der Technical University of Kenya (TUK) am Fachbereich Informationswissenschaften. Präsentationen und fachliche Impulse eröffneten unterschiedliche disziplinäre und institutionelle Perspektiven auf Nachhaltigkeit. Bei einer Führung durch das Labor- und Werkstattgebäude erhielten die Gäste Einblicke in vielfältige Experimente und Arbeitsbereiche der Hochschule. Der erste Tag endete mit dem Besuch des Neuberufenenempfangs, welcher weitere Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch mit FHP-Mitgliedern bot.

Am 6. Oktober standen gemeinsame Workshops auf dem Programm. Die Teilnehmenden setzten sich in Arbeitsgruppen mit den Themen der Tagung auseinander. Außerdem fand ein Workshop für Studierende und Gäste statt. Studierende der TUK präsentierten ihre Beiträge und diskutierten sie mit den Anwesenden.

Der 7. Oktober war der internationalen Zusammenarbeit gewidmet. In einem Workshop zu internationalen Partnerschaften diskutierten die Teilnehmenden Möglichkeiten und Herausforderungen grenzüberschreitender Kooperation. Dabei ging es auch darum, wie Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven erfolgreich zusammenarbeiten können.

Am letzten Tag reflektierten die Teilnehmenden gemeinsam die Tagung und blickten auf die vergangenen Tage zurück. Die viertägige Veranstaltung verband fachlichen Austausch, interkulturelles Lernen und die Begegnung zwischen den beteiligten Hochschulen.

Prof. Constanze Langer, Projektleiterin und Vizepräsidentin für Digitalisierung und Internationales, zog eine positive Bilanz: „Der Austausch in Potsdam war besonders gewinnbringend, weil wir gemeinsam Lehrmaterialien für unsere Lehrveranstaltung weiterentwickeln konnten. Die fachlichen und persönlichen Perspektiven der Studierenden haben sowohl die inhaltlichen Fragen als auch den didaktischen Aufbau wesentlich beeinflusst. Dafür bin ich dankbar und freue mich über den Erfolg der Tagung.“

In Kürze reisen drei Lehrende des Fachbereichs Informationswissenschaften sowie eine Lehrende des Fachbereichs Design nach Kenia. Dort wollen sie die Kooperation mit der TUK festigen und die Praxispartnerschaften vor Ort weiterentwickeln.

Weitere Informationen: https://www.fh-potsdam.de/forschung-transfer/projekte/ipoesd