Perspektiven von Kindern auf digitale Medien - Postdigitale Bildungsräume in Kindertageseinrichtungen mit Kindern gestalten und evaluieren - Teilprojekt: Technologie, Co-Creation
Der Verbund aus HSD, FHP und fjmk fokussiert Perspektiven von drei- bis sechsjährigen Kindern in KiTas auf digital-mediale Technologien im Zusammenhang mit ihren Bildungsprozessen und involviert sie als gleichberechtigte Akteur:innen in deren Gestaltung. Kinder nehmen sich in einer postdigitalen Welt, in der digitale Artefakte und Phänomene unmittelbare Elemente des (Er)Lebens sind, als zur Teilhabe berechtigte Mediennutzende mit eigenen Sinnzuschreibungen wie Relevanzsetzungen wahr. Sie explorieren im Projekt als Co-Forschende digitale Medien und gestalten postdigitale Bildungsräume sowie Anwendungen in KiTas. Mit ethnographisch-grundierten, dialoggestützten Interviews und Evaluationen werden Sicht- und Deutungsweisen der Kinder erfasst und über eine rekonstruktive Datenauswertung in eine Typologie von Kindorientierungen in der Auseinandersetzung mit digitalen Medien überführt. Diese stellt die Basis für das partizipative Co-Design von Technologieprototypen mit Kindern dar, die den kindlichen Bedürfnissen und Interessen folgend zum Explorieren, Verstehen und Partizipieren einladen. Die Ergebnisse werden Kindern und Fachkräften als hybride Ausstellung präsentiert, weiterentwickelt und in den KiTas erprobt sowie in Realitychecks kommunikativ validiert. Zur Akzeptanz und Dissemination betreibt das Projekt von Beginn an Wissenschaftskommunikation und wird von der GMK unterstützt, um gezielt pädagogisches Personal, Eltern, Öffentlichkeit und Politik zu erreichen.
Kontakt
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Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften
Projektleitung
Akademische Mitarbeiterin
Assoziierte Studierende
Josephine Dankhoff – Abschlussarbeit (B.A.) zum Thema Künstliche Intelligenz und kritisches Denken bei KiTa-Kindern