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Pressemitteilung

„WTF - Wut trifft Feminismus“ – Potsdamer Hochschulen mit zwei Dokumentarfilmen und interaktivem Filmgespräch bei den Brandenburgischen Frauenwochen

Die Gleichstellungsbüros der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie das Koordinationsbüro für Chancengleichheit der Universität Potsdam laden am 25. März um 18:30 Uhr zu einem Kurzfilmprogramm mit anschießendem Gespräch in das Kino des Potsdamer Filmmuseums ein. Anlass sind die 36. Brandenburgischen Frauenwochen, die in diesem Jahr unter dem Motto „WTF – Wut trifft Feminismus“ stehen. Im Mittelpunkt steht die Idee, Wut als Motor für Gerechtigkeit, Gleichstellung und Demokratie zu nutzen.

Ihrer Wut Ausdruck verleihend, erobern sich Frauen öffentlichen Raum zurück: 

Für „Mein Feind“ (D 1993, 30 Minuten, Regie: Bettina Flitner) fragte Bettina Flitner 1993 Frauen: „Haben Sie einen Feind? Was würden Sie ihm antun?“ Anschließend stellte sie Fototransparente mit den Befragten und ihren Antworten in der Kölner Fußgängerzone auf. Die Reaktionen reichten von Empörung bis Solidarität. 

25 Jahre später begab sich die schwedische Tanzgruppe Juck auf die Straße (S 2018, 18 Minuten, Regie: Olivia Kastebring, Julia Gumpert, Ulrika Bandeira). Ihr Tanzstil: sich vor- und zurückbewegende Hüften. Die Stoßgeste – sonst männlich und sexualisiert gelesen – löste Irritation aus. Beide Filme reflektieren patriarchale Verhältnisse und zeigen, dass die Einnahme des öffentlichen Raums mit feministischen Themen bis heute nicht selbstverständlich ist.

Im Anschluss an die beiden Filme spricht die Filmkuratorin Johanne Hoppe mit Elisa Jochum (Deutsche Kinemathek) und Johanna König (Psychologin und feministische Coachin) über die beiden Dokumentarfilme und die Idee von Wut als Antriebsmotor für feministische Ziele.

Die Brandenburgischen Frauenwochen sind deutschlandweit ein einzigartiges politisches Format, das engagierte Frauen jedes Jahr mit Leben füllen. Vom 01. bis 31. März finden im ganzen Land Brandenburg mehr als 200 Veranstaltungen ganz unterschiedlicher Initiativen und Organisationen statt, die Diskriminierungen thematisieren und Forderungen in Gesellschaft und Politik transportieren. 

Zeit: 25.03.2026, 18:30 Uhr
Ort: Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a / Marstall, 14467 Potsdam
Ticketreservierung: Der Eintritt ist frei. Eine Ticketreservierung beim Filmmuseum Potsdam wird empfohlen unter Telefon: 0331 27181-12; E-Mail: ticket@filmmuseum-potsdam.de oder www.filmmuseum-potsdam.de. Das Kino ist barrierefrei zugänglich.

Gemeinsame Medieninformation der Fachhochschule Potsdam, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und der Universität Potsdam.

Kontakt

Anne Sophie Juwien, Koordinationsbüro für Chancengleichheit der Universität Potsdam
Telefon: 0331 977-4113, E-Mail: anne.sophie.juwien@uni-potsdam.de

Sandra Cartes, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule Potsdam
Telefon: 0331 580-6315, E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@fh-potsdam.de 

Susanne Lösch, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
Telefon: +49 331 6202 123, E-Mail: gleichstellung@filmuniversitaet.de 

Gleichstellungbeauftragte

Raum 1.14a