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Pressemitteilung

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Knut Andreas

Portrait Prof. Dr. Knut Andreas
© Andrea Hansen

Ministerin Schüle übergibt Auszeichnung an Brandenburger Musikwissenschaftler.

Kulturministerin Dr. Manja Schüle hat heute an der FH Potsdam im Auftrag des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den Dirigenten und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Knut Andreas übergeben: 

„Knut Andreas macht Musik zum Erlebnis – für alle! Unter seiner Leitung ist das Collegium musicum Potsdam nicht nur zum größten Orchester der Landeshauptstadt gewachsen, sondern zu einem lebendigen Ort der Begegnung: Studierende und Berufstätige, Alteingesessene und Neupotsdamer musizieren hier Seite an Seite. Mit dem Open-Air-Festival ‚Klassik am Weberplatz‘ schafft er jedes Jahr aufs Neue einen magischen Moment: Tausende kommen, um gemeinsam zu lauschen, zu tanzen, zu feiern – Kultur, wie sie sein soll: offen, zugewandt, beweglich. Sein Engagement endet nicht an der Stadtgrenze: Mit Projekten in Brasilien baut er Brücken, stärkt junge Menschen und zeigt, wie Musik Grenzen überwinden kann. Knut Andreas verbindet künstlerische Exzellenz mit gelebter Verantwortung für die Gesellschaft. Dafür danke ich ihm von Herzen – und gratuliere zu dieser verdienten Auszeichnung!“

Knut Andreas, 1979 in Potsdam geboren, begann seine musikalische Ausbildung an der Städtischen Musikschule Potsdam und setzte sie an der Universität Potsdam, der Hochschule für Musik Leipzig und der LMU München fort. Seit 1998 ist er Künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam, das unter seiner Leitung zu einem der größten Orchester der Region wuchs. Als Honorarprofessor an der FH Potsdam prägt er die nächste Generation von Kulturarbeitern. 2009 gründete er das Open-Air-Festival „Klassik am Weberplatz“ und leitet seit 2021 das Orquestra Sinfônica de Piracicaba in Brasilien. Zudem fördert er mit einem Orchesterprojekt Jugendliche aus sozial benachteiligten Stadtteilen São Paulos und leistet so einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration.

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird durch den Bundespräsidenten an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen sowie für besondere Verdienste, etwa im sozialen und karitativen Bereich, verliehen. Er ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.