Pressemitteilung
EMAS-Registrierung: Fachhochschule Potsdam macht Umweltschutz zur verbindlichen Aufgabe
© Lina Müller
Die Fachhochschule Potsdam ist erfolgreich in das europäische EMAS-Register aufgenommen worden. Dafür hat sie die Urkunde der Industrie- und Handelskammer Potsdam entgegengenommen. Mit dem Umweltmanagementsystem nach EMAS verankert die Hochschule den Umweltschutz systematisch im Hochschulbetrieb: Sie erfasst ihre Umweltwirkungen, setzt sich Umweltziele und überprüft regelmäßig deren Umsetzung. Der Eintragung ging eine externe Umweltbegutachtung voraus.
„Wer die Welt von morgen glaubwürdig mitgestalten will, muss auch das eigene Haus bestellen. Nachhaltigkeit ist an der FHP bereits in vielen Bereichen von Lehre, Forschung und Transfer verankert. Mit EMAS nehmen wir nun unseren Hochschulbetrieb systematisch in den Blick und schaffen Verbindlichkeit für die nächsten Schritte“, sagt Prof. Dr. Tobias Schröder, Vizepräsident für Studium und Lehre.
Die Umwelterklärung dokumentiert Verbräuche und Emissionen der Hochschule sowie ihre Umweltleitlinien und Ziele. Im Umweltprogramm sind konkrete Maßnahmen für die kommenden Jahre festgehalten. Regelmäßige interne Überprüfungen und externe Begutachtungen sind die Grundlage für die Weiterentwicklung des Umweltprogramms. So beginnt mit der Eintragung ins EMAS-Register ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
Ina Hänsel, Präsidentin der IHK Potsdam, erklärt: "Ein Umweltmanagementsystem einzuführen ist anspruchsvoll, mit erheblichem personellem und zeitlichem Aufwand verbunden und deshalb ein echtes Bekenntnis für Unternehmen und Institutionen, die mehr ökologische Verantwortung tragen wollen. Wir freuen uns sehr, dass die Fachhochschule Potsdam mit einer EMAS-Zertifizierung ihr Umweltengagement nach höchsten europäischen Standards dokumentiert und damit eine wichtige Vorbildfunktion für andere Einrichtungen in der Region übernimmt."
Gerlinde Reich, Kanzlerin der Fachhochschule Potsdam, betont: "Umweltschutz im Hochschulalltag gelingt nur gemeinsam. Der EMAS-Prozess hat die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungsbereichen gestärkt und konkrete Handlungsfelder sichtbar gemacht. Ich danke allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement."
Hier geht es zur Umwelterklärung.