Rückblick
Wissenschaftliche Weiterbildung gemeinsam gestalten: Die ZEW bei „FHP im Dialog“
Wie entsteht eine Weiterbildung an der FH Potsdam? Welchen Beitrag leistet sie für die Hochschule? Und wer wirkt daran mit? Bei „FHP im Dialog“ stellte die Zentrale Einrichtung Weiterbildung (ZEW) ihre Arbeit vor und zeigte, wie eng sie mit den Fachbereichen und der Verwaltung zusammenarbeitet.
Von einem eintägigen Seminar bis zum dreijährigen Masterstudium: Die wissenschaftliche Weiterbildung an der FH Potsdam bietet unterschiedliche Wege, Wissen zu vertiefen und neue berufliche Kompetenzen zu erwerben. Bei „FHP im Dialog“ gab die ZEW den Kolleg*innen einen Einblick in ihr Angebot und in die Arbeit hinter den Kulissen.
Hochschulwissen für die Berufspraxis
Die Weiterbildungen verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit beruflichen Erfahrungen und konkreten Fragen aus der Praxis. Sie richten sich an Fach- und Führungskräfte, Berufserfahrene mit neuen Aufgaben sowie Einsteigerinnen und Quereinsteigerinnen. Auch Organisationen, die ihre Teams weiterqualifizieren möchten, gehören zur Zielgruppe.
Das Themenspektrum reicht von Kita-Management und Traumapädagogik über Coaching und Kulturarbeit bis zu Archivwesen und digitalem Datenmanagement. Mit 34 Angebotsdurchführungen und mehr als 85 Dozierenden macht die ZEW die Expertise der Hochschule für unterschiedliche berufliche Felder zugänglich.
Dabei entstehen Verbindungen in beide Richtungen: Die Teilnehmenden tragen Hochschulwissen in ihren Arbeitsalltag. Ihre Erfahrungen und Fragen geben zugleich Impulse für die Hochschule. Die Weiterbildung erreicht neue Zielgruppen und stärkt die Beziehungen zu Einrichtungen, Unternehmen und anderen Hochschulen.
Von der ersten Idee bis zum Abschluss
Ein Schwerpunkt der Vorstellung war der Entstehungsprozess einer Weiterbildung. Am Anfang stehen der Bedarf einer Zielgruppe und die Frage, welche Kompetenzen die Teilnehmenden erwerben sollen. Darauf folgen die Entwicklung des Programms, die Auswahl eines passenden Formats und die Kalkulation.
Bevor ein Kurs startet, gilt es unter anderem, Dozierende zu gewinnen, Verträge und Termine abzustimmen, das Angebot zu bewerben und Anmeldungen zu bearbeiten. Während der Durchführung begleitet die ZEW die Teilnehmenden und übernimmt die organisatorische Betreuung. Den Abschluss bilden die Vergabe der jeweiligen Nachweise, die Evaluation und die Auswertung der Kosten. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung des Angebots ein.
Weiterbildung als gemeinsame Aufgabe
Die wissenschaftliche Leitung und die Fachbereiche verantworten insbesondere die Inhalte und die wissenschaftliche Qualität. Die ZEW übernimmt unter anderem Kalkulation, Marketing, Organisation und Teilnehmendenmanagement.
Damit eine Weiterbildung gelingt, braucht es außerdem die Zusammenarbeit mit vielen weiteren Bereichen der FH Potsdam: etwa Finanzen, IT, Raummanagement, Justiziariat, Hochschulkommunikation und digitaler Lehre. Bei weiterbildenden Masterstudiengängen kommen auch Aufgaben der Studien- und Prüfungsverwaltung hinzu.
Die Vorstellung bei „FHP im Dialog“ machte diese Schnittstellen sichtbar und lud dazu ein, Fragen, Ideen und Weiterbildungsbedarfe einzubringen. Die ZEW freut sich über Anregungen für neue Themen und Kooperationen.