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Pressemitteilung

Prof. Dr. Karsten Krauskopf wird Vizepräsident für Forschung und Transfer der Fachhochschule Potsdam

Hochschulpolitik
Prof. Dr. Karsten Krauskopf, Portrait aus dem Jahr 2025
Prof. Dr. Karsten Krauskopf © Andrea Vollmer

Zum 01. Oktober folgt Prof. Dr. Karsten Krauskopf auf Prof. Dr.-Ing. Peter Heisig in das Amt des Vizepräsidenten für Forschung und Transfer. In Krauskopfs Amtszeit fällt die Umsetzung des frisch verliehenen Promotionsrechts für HAWs in Brandenburg. Besonders wichtig ist ihm, wissenschaftliche Gemeinschaften und Freiräume für gemeinsames, innovatives Denken zu sichern.

Der Vizepräsident für Forschung und Transfer hat die Profilierung der FH Potsdam im Bereich Forschung und Entwicklung im Blick, samt der Förderung junger Forschender und akademischer Karrierewege. Dazu kommt die Koordination der Third-Mission-Aktivitäten der Hochschule, wie Transfer und Gründung.

„Eine unserer großen Stärken ist die Offenheit, mit der hier neue Verbindungen entstehen“, sagt Karsten Krauskopf. „Wenn Kolleg*innen entdecken, dass sie aus unterschiedlichen Perspektiven an verwandten Fragen arbeiten, wächst daraus schnell etwas Gemeinsames. Dafür ein gutes Feld zu bereiten, sehe ich als wichtigen Teil meiner Aufgabe. Gleichzeitig möchte ich die starken und die neu entstehenden Forschungslinien zusammenführen, damit nach innen Orientierung entsteht und nach außen klarer wird, wofür die Forschung der FH Potsdam steht. Transfer gehört für mich unmittelbar dazu: Im Austausch mit Praxis, Gesellschaft, Kultur, Verwaltung und Wirtschaft entstehen neue Fragen und häufig auch neue Forschung.“

Konkret wird das beim Promotionsrecht. Im August 2026 hat das Promotionskolleg der brandenburgischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften das Promotionsrecht erhalten. Die FH Potsdam ist eine der vier Trägerhochschulen.

„Dahinter liegen mehr als zehn Jahre Arbeit vieler Kolleg*innen an der FH Potsdam und den anderen Brandenburger HAWs", so Krauskopf. „Jetzt liegt der Staffelstab bei uns: Wir wollen daraus eine lebendige Kultur für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen machen. Gerade in einer Zeit, in der Wissenschaft und Expertise unter Rechtfertigungsdruck geraten, ist es wichtig, solche Räume zu stärken und zu schützen.“

Zur Person
Prof. Dr. Karsten Krauskopf ist Diplom-Psychologe und seit April 2020 Professor für Psychologie in der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Potsdam. Er leitet das Familienzentrum an der Hochschule und war bis zur Wahl ins neue Amt Mitglied des Senats. Zuvor war er wissenschaftlicher Koordinator des Schwerpunkts „Inklusion und Heterogenität" im BMBF-Projekt PSI-Potsdam und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam. Er studierte Psychologie sowie Japanologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte 2012 am Leibniz-Institut für Wissensmedien und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der multiprofessionellen Kooperation in pädagogischen Kontexten, den sozial-emotionalen Kompetenzen pädagogischer Fachkräfte, dem Lehren und Lernen mit digitalen Werkzeugen sowie der Professionalisierung in der Frühen Bildung.