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Gemeinsam mehr bewegen: Das Netzwerk „Klima und Nachhaltigkeit Prignitz“ entwickelt seine Vision

Moderationskarten auf Bindfaden
Netzwerk Klima und Nachhaltigkeit Prignitz © Gilbert Wigankow

Wie kann Nachhaltigkeit in der Prignitz mehr Sichtbarkeit und politischen Einfluss gewinnen? Was können Menschen und Initiativen gemeinsam erreichen, das ihnen allein schwerer fällt? Welche Rolle soll das Netzwerk Klima und Nachhaltigkeit Prignitz dabei spielen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden des zweiten Netzwerktreffens „Klima und Nachhaltigkeit Prignitz“ im Transferort Wittenberge.

Eine gemeinsame Vision für mehr Nachhaltigkeit

Die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus, was sie in der Prignitz bewegen möchten und wofür es die Zusammenarbeit mit anderen braucht. Dabei wurde deutlich: Das Netzwerk soll dem Thema Nachhaltigkeit in der Region mehr Sichtbarkeit, Schlagkraft und politischen Einfluss verschaffen. Zugleich soll es Menschen mit ähnlichen Werten zusammenbringen, Raum für Austausch schaffen und gegenseitige Unterstützung ermöglichen. Das Netzwerk wird dabei weniger als eigenständiger Akteur verstanden, der eigene Projekte umsetzt, sondern vielmehr als Plattform für engagierte Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen, die auf gleicher Augenhöhe zusammenkommen.

Als wesentliches Ziel soll Nachhaltigkeit stärker mit anderen gesellschaftlichen Themen verknüpft werden. Klimaschutz und ökologische Vielfalt hängen eng mit Fragen sozialer Gerechtigkeit, Frieden und gesellschaftlichem Zusammenhalt zusammen. Das Netzwerk möchte diese Zusammenhänge sichtbar machen, den Dialog fördern und mehr Menschen für nachhaltiges Handeln gewinnen.

Die gemeinsam entwickelte Vision fand im Plenum großen Zuspruch. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sie im weiteren Prozess noch geschärft werden soll. 

Was das Netzwerk möglich macht

Wie gemeinsames Agieren aussehen kann, zeigen die vielfältigen Aktivitäten der Engagierten in der Region: vom gemeinschaftlichen Garten und Angeboten wie Kräuterwanderungen oder Workshops über Pflanzaktionen bis hin zu Projekten rund um Wasser und Biodiversität. Im Netzwerk können einzelne Vorhaben mit Wissen, Kontakten und Ideen anderer Beteiligter verbunden werden. Auch die Rolle von Multiplikator*innen wurde beleuchtet. Das Netzwerk kann durch sie dazu beitragen, gute Ideen über den Kreis der bereits Engagierten hinaus bekannt zu machen.

In Arbeitsgruppen vertieften die Teilnehmenden verschiedene Themen wie die Zusammenarbeit mit der Initiative „Zukunft Mit.Machen“, die praktische Umsetzung des Klimaschutzkonzepts sowie Möglichkeiten zu Ressourcenschutz und Müllvermeidung. 

Wie es weitergeht

Das nächste Netzwerktreffen ist für den 09. April 2027 geplant. Die Organisation übernehmen erneut die Mitglieder des Netzwerks selbst. InNoWest begleitet diesen Prozess im Rahmen des Teilvorhabens „Bildung für nachhaltige Entwicklung und Partizipation“ und unterstützt auch beim Thema Verstetigung, während die Engagierten vor Ort ihre Themen, Ziele und Formen der Zusammenarbeit zunehmend selbst gestalten. 

 

Kontakt

Projektkoordinatorin Teilvorhaben 6 "Bildung für nachhaltige Entwicklung und Partizipation", InNoWest