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Pressemitteilung

Acht Hochschulen, sieben Jahre, eine Infrastruktur: Forschungsdatenmanagement in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte

Ein Jahr nach dem Ende des erfolgreichen Verbundprojekts IN-FDM-BB sind alle Stellen besetzt und gemeinsame Dienste und Services an den Hochschulen des Landes flächendeckend im Einsatz.

„Von der ersten Idee im Jahr 2017 über mehrere drittmittelfinanzierte Projekte bis zur heutigen institutionalisierten Landesinitiative war es ein gemeinsamer, intensiver Weg. Brandenburg beweist eindrucksvoll, dass nachhaltiges und FAIRes Forschungsdatenmanagement gelingt, wenn Landespolitik, Hochschulleitungen, zentrale Koordination und lokale Akteure an den Hochschulen sehr engagiert und vertrauensvoll an einem Strang ziehen.“ (Prof. Dr. Heike Neuroth, Fachhochschule Potsdam / Leitung IN-FDM-BB)

Die staatlichen, forschenden Hochschulen des Landes Brandenburg arbeiten seit 2019 am Kompetenzaufbau und der Verstetigung von Forschungsdatenmanagement (FDM) an ihren Institutionen. Heute stehen qualifiziertes Personal, umfassend nutzbare FDM-Dienste und -Services sowie nachhaltige Strukturen bereit und werden von den Forschenden intensiv genutzt. Auf dem Weg zu FAIRer Wissenschaft unterstützt die Landesinitiative FDM-BB die Forschenden ihrer Hochschulen und ebnet mit ihnen gemeinsam den Weg hin zu einer offenen Wissenschaftskultur. Sie profitiert dabei von den unterschiedlichen Expertisen und Perspektiven der acht beteiligten Hochschulen:

  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU)
  • Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (EUV)
  • Fachhochschule Potsdam (FHP)
  • Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF (FBKW)
  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
  • Technische Hochschule Brandenburg (THB)
  • Technische Hochschule Wildau (THW)
  • Universität Potsdam (UP)

Seit einem Jahr ist die Landesinitiative Forschungsdatenmanagement in Brandenburg FDM-BB verstetigt und führt die erfolgreiche Arbeit des Projektes IN-FDM-BB: Institutionalisiertes und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement in Brandenburg fort. Seit September 2025 wird die Landesinitiative durch die Kompetenzstelle FDM unter Leitung von Dr. Maria Büttner koordiniert und repräsentiert. Als eine von vier Kompetenzstellen des Zentrums der Brandenburgischen Hochschulen für Digitale Transformation (ZDT) arbeitet sie hochschulübergreifend an der Weiterentwicklung des FDM: 

„Mit den entwickelten Strukturen und der Unterstützung durch die professionellen Teams an den Hochschulen sind hervorragende Bedingungen für das Forschungsdatenmanagement in Brandenburg entstanden. Ich freue mich darauf, in den kommenden Jahren weiter eng mit den Hochschulen zusammenzuarbeiten und die Entwicklung zentraler FDM-Dienste voranzutreiben, um die Qualität des FDM kontinuierlich zu verbessern. Der Mix aus zentral und dezentral bzw. lokal ist dabei ein Garant des Erfolgs.“ (Dr. Maria Büttner, Kompetenzstelle FDM, Universität Potsdam und Fachhochschule Potsdam)

Die Brandenburgischen IT-Services für Hochschulen BITS organisieren die zentralen FDM-Dienste RDMO-BB und RADAR-BB. Zusammen mit dem Digitalen Kontaktpunkt für Recht und Ethik im FDM bilden sie die Grundlage für ein wirksames Forschungsdatenmanagement in Brandenburg. Der IT-Systemmanager Martin Klier sorgt am technischen Knotenpunkt für die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der FDM-Infrastruktur. Die Stelle ist angesiedelt am Zentrum für Informationstechnologie und Medienmanagement (ZIM) der Universität Potsdam.

Der Research Data Management Organiser RDMO-BB führt Forschende durch den Prozess der Datenmanagementplan-Erstellung und begleitet sie durch den kompletten Forschungsdatenlebenszyklus. Mit dem Forschungsdaten-Repositorium für Brandenburg RADAR-BB wurde in Kooperation mit dem FIZ Karlsruhe eine nachhaltige Infrastruktur zur DFG-konformen Archivierung und Publikation von Forschungsdaten bereitgestellt. 

„Mit dem technischen Knotenpunkt bieten wir den Hochschulen des Landes verfügbare Dienste aus einer Hand, sodass die Forschenden stets zuverlässig auf RDMO-BB und RADAR-BB zugreifen können. Dies beweist die Praxistauglichkeit standortübergreifender und kooperativer IT-Infrastrukturen in der Wissenschaft.“ (Martin Klier, IT-Systemmanager, Universität Potsdam)

Weitere Informationen zur Landesinitiative und den FDM-Diensten und -Services und Näheres zur Kompetenzstelle FDM.

Kontakt am ZDT

Dr. phil. Maria Büttner
Zentrum der Brandenburgischen Hochschulen für Digitale Transformation (ZDT)
E-Mail: maria.buettner@fh-potsdam.de