Direkt zum Inhalt
Berufsbegleitende Weiterbildungen mit Hochschulzertifikat

Prävention und Kindeswohl – Interdisziplinäre Prozessbegleitung im Frühbereich

Kinderbetreuung im Familienzimmer der FH Potsdam
Veranstaltungsort:

Fachhochschule Potsdam, Haus 4

Gruppengröße:

ca. 16 Personen

Veranstaltende:

Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften und Zentrale Einrichtung Weiterbildung der FH Potsdam in Kooperation mit dem Familienzentrum an der FH Potsdam

Abschluss

Hochschulzertifikat

Bei der Arbeit im Frühbereich ist eine Zusammenarbeit verschiedener Professionen von großer Bedeutung. Diese zertifizierte Weiterbildung zur interdisziplinären Prozessbegleitung im Frühbereich ermöglicht Ihnen als Fachkraft, komplexe Hilfeprozesse zu planen und zu moderieren.

  • Prof. Dr. Dipl. Psych. Karsten Krauskopf

    Wir wollen mit dieser Fortbildung Grundlagen und Methoden vermitteln, damit Fachkräfte sich sicher dabei fühlen, die unterschiedlichen professionellen Expert*innen so einzubinden, dass sie zielführend zur gemeinsamen Lösung kommen können. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, der wir uns hiermit stellen und damit der Praxis eine wichtige Unterstützung bieten möchten.

    Prof. Dr. Karsten Krauskopf
    Wissenschaftliche Leitung
  • Profilbild von Bärbel Derksen

    Mit Erlangen des Zertifikats sind die Teilnehmenden in der Lage, in unterschiedlichen beruflichen Kontexten die spezifischen Belange kleiner Kinder und Säuglinge zu erkennen, Gefahrensituationen einzuschätzen und diese Erkenntnisse mit anderen Berufsgruppen zu kommunizieren.

    Bärbel Derksen
    Dozentin

Auf einen Blick

Ziele der Weiterbildung

Mit Erlangen des Zertifikats sind die Teilnehmenden in der Lage, in unterschiedlichen beruflichen Kontexten die spezifischen Belange kleiner Kinder und Säuglinge zu erkennen, Gefahrensituationen einzuschätzen und diese Erkenntnisse mit anderen Berufsgruppen zu kommunizieren.

Zielgruppe

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich an Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Pädagog*innen und weitere Praktiker*innen mit einschlägigen Erfahrungen.

Arbeitsweise

In den Modulen wird durch ein interdisziplinäres Team aus Dozierenden fundiertes Fachwissen vermittelt und im interdisziplinären Diskurs vertieft. Die Studierenden bekommen die Möglichkeit, die Inhalte in der gemeinsamen Fallarbeit mit der eigenen berufsspezifischen Praxis zu verbinden. Eine begleitende Supervision in Kleingruppen unterstützt die Reflexion der eigenen Perspektive.

Kosten

Für die Weiterbildung ist eine Teilnahmegebühr von 2.190 Euro (umsatzsteuerbefreit) zu entrichten. Absolvent*innen der FH Potsdam erhalten 5 % Ermäßigung.

Dozent*innen

  • Bärbel Derksen (Dipl. Psych.)
  • Gabriele Koch (Dr. rer. med.)
  • Prof. Karsten Krauskopf (Dr. Dipl. Psych.)
  • Lena Kuntze (Dr.)
  • Astrid Kunze (Psychologin, M.A.)
  • Hans Leitner (Dipl. Päd.)
  • Olaf Schulz (Dipl. Soz-Päd.)

Themen

  • Einführung / Kulturelle Faktoren und elterliche Vorstellungen

  • biologische und neurobiologische Grundlagen / Psychosoziale Stressoren
  • die Bedeutung von Beziehung und Interaktion in der frühen Eltern-Kind-Beziehung
  • Regulationsstörungen in der frühen Kindheit

  • rechtliche Aspekte professionellen Handelns / berufsgruppenspezifische Diagnostik / Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams

  • Abschlusskolloquium / Evaluation