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Balu und Du - Baloo and you

Start date:
Type:
Cooperation project
Teaching project
Profile:
Social Space – Education, Participation, Community
Cooperation partners:

A strong mentoring programme for more equal opportunities

The nationwide mentoring programme "Balu und Du" (engl. "Baloo and you") has recently been successfully implemented at the University of Applied Sciences Potsdam  The aim of the programme is to provide primary school children between the ages of six and ten (known as "Moglis") with individual support from volunteer young adults ("Balus") for one year. The tandems meet once a week for two to three hours in their free time - playing, discovering, talking or learning. These encounters not only support the children, but also offer the students a wide range of development opportunities.

With "Balu und Du", the University of Applied Sciences Potsdam utilises a practice-oriented interface between academic education and social commitment. Students experience pedagogical relationships at first hand, strengthen their social skills and acquire key qualifications such as empathy, intercultural sensitivity and problem-solving skills. They also gain insights into the scientific research accompanying the programme.

Scientific studies prove that "Balu und Du" significantly increases the educational opportunities of the participating children. Children from socio-economically disadvantaged families benefit in particular - the likelihood of them attending grammar school increases by up to 20 per cent after a year of mentoring. Social skills such as honesty, self-organisation and concentration also improve in the long term.

With its involvement in "Balu und Du", Potsdam University of Applied Sciences is sending a strong signal in favour of educational equality and actively promoting the so-called Third Mission - the contribution of universities to solving social challenges.

Antworten auf die häufigsten Fragen

„Balu und Du“ ist ein bundesweites Mentoringprogramm. Studierende („Balus“) begleiten ein Grundschulkind („Mogli“) im Alter von 6 bis 10 Jahren ein Jahr lang individuell. Die Tandems treffen sich regelmäßig in der Freizeit und gestalten gemeinsam Zeit – beim Spielen, Lernen, Reden oder Entdecken.

Teilnehmen können Studierende im Alter von 17 bis 30 Jahren, die bereit sind, sich verbindlich für ein Jahr zu engagieren. Angesprochen sind insbesondere Studierende der Sozial- und Bildungswissenschaften, grundsätzlich steht das Programm aber Studierenden des FB 1 offen.

Zeitaufwand

  • 1 Treffen pro Woche mit dem Kind
  • Dauer pro Treffen: ca. 2–3 Stunden
  • Zusätzlich: 14-tägige Begleitseminare (Reflexion, Austausch, Input)

Das Mentoring ist auf zwei Semester angelegt und gut planbar.

Ihr verbringt gemeinsam Freizeit: spielen, basteln, draußen sein, reden, lesen, lernen oder Neues entdecken.
Es gibt keine Nachhilfe und keine Leistungsanforderungen – im Mittelpunkt steht die Beziehung und die verlässliche Begleitung.

Ja. Vor dem Start gibt es vorbereitende Seminare. Während des gesamten Jahres wirst Du eng begleitet:

  • regelmäßige Reflexionsrunden
  • fachliche Inputs (z. B. Nähe und Distanz, Kinderschutz, Rolle als Mentor*in)
  • Austausch mit anderen Balus
    Du wirst mit Deinen Fragen und Erfahrungen nicht allein gelassen.

Ja. „Balu und Du“ ist an der FHP als Flex-Modul verankert.

Die Zeit mit dem Kind kann – je nach Studiengang – als Praxiszeit anerkannt werden. Details werden im Begleitseminar bzw. mit der Studiengangkoordination geklärt.

Nein. Wichtig sind Zuverlässigkeit, Offenheit und die Bereitschaft zur Reflexion. Alles Weitere lernen Sie im Seminar und durch die Begleitung.

Die Kinder werden von kooperierenden Einrichtungen (z. B. Horten) vorgeschlagen. Es geht nicht um „Defizite“, sondern um die Frage: Wem würde eine zusätzliche Bezugsperson guttun?

Die Teilnahme erfolgt freiwillig und partizipativ.

Kinderschutz hat höchste Priorität:

  • verpflichtendes erweitertes Führungszeugnis
  • klare Regeln zu Nähe und Distanz
  • feste Ansprechpersonen
  • verbindliche Qualitätsstandards des Vereins

Alle Teilnehmenden werden dazu umfassend geschult.

Ja.

Alle Balus, Moglis und Koordinator:innen sind während der Programmlaufzeit haftpflicht- und unfallversichert über den Trägerverein.

Viele Studierende berichten von:

  • gestärkter Empathie und Kommunikationsfähigkeit
  • mehr Selbstwirksamkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • klarerer professioneller Haltung
  • wertvollen Erfahrungen für spätere pädagogische, soziale oder beratende Tätigkeiten

Kurz: eine Erfahrung, die fachlich und persönlich prägt.

Infos zur Bewerbung

  • Bewerbungsstart: jeweils im September und März vor Beginn des neuen Semesters
  • Die Bewerbung erfolgt über die Projektkoordination an der FHP (aktuell: Prof. Dr. Gerlind Große).
  • Eine Online-Infoveranstaltung bietet die Möglichkeit, alle Fragen vorab zu klären.

Ansprechpersonen an der Fachhochschule Potsdam sind:

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Department of Social and Educational Sciences

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Research Professor for Early Childhood Studies
Head of PINA Research Laboratory