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BA Interface Design

Interaktiver Tisch (blau beleuchtet) aus dem Studiengang Interfacedesign

Digital devices and systems are only accessible to us via the interface. In the interface, abstract processes become tangible. Interfaces provide us with information and enable us to control processes. How interfaces look, how they are organized, how they are operated, what information is displayed, what room for maneuver is offered to the user – all this is decided by interface designers. A variety of design strategies come into play, both at university and in professional life. From methodical user experience design (UX) to speculative design approaches, interface designers have a wide range of design options.

Degree:
Bachelor of Arts
Type:
Full time
Course language:
German
Standard study period:
8 semesters, incl. one internship semester
Start of study:
Winter semester
Registration for the qualifying examination:
01.01. – 01.04.
Application deadline:
15.06. – 15.07.. (admission free)
Admission requirements:
General university entrance qualification/technical college entrance qualification/equivalently recognized prior vocational training, passed aptitude test
Credits:
240 ECTS credits
Module Manuals & Regulations
The Study

Interaction between man and machine

Nowadays, we encounter computers everywhere and in many different forms. From smartphones to the Internet of Things and a multitude of invisible computers - digitization has almost completely permeated our living and working environments. Not only are the devices themselves diverse, but the software in particular enables an incredible variety of applications - from simple games to huge social networks.
Digital devices and systems are only accessible to us via the interface. In the interface, abstract processes become tangible. Interfaces provide us with information and enable us to control processes. A map app shows us where we are and what is in our environment - but it also offers the possibility of changing the map section and calling up complex functions. Through a map app, we can discover places, find stores, book transportation, receive packages at the right moment, and meet people.

Konzept

Die Aufgabe von Interfacedesign ist es, die Rolle des Computers in unserer Lebenswelt mitzugestalten und digitale Technologien mit humanistischen Ideen zu vereinen. Gutes Interfacedesign bedeutet, komplexe Handlungsabläufe in nachvollziehbare Sinneinheiten zu gliedern und diese dann grafisch, akustisch oder haptisch so darzustellen, dass sie von ganz unterschiedlichen Personen genutzt und geschätzt werden. Menschen sollen ein positives Erlebnis bei der Nutzung digitaler Technologien haben. Dazu gehört aber auch, dass Daten transparent im Interface angezeigt werden und Risiken deutlich gemacht werden.

Auch wenn es nicht möglich ist, die Zukunft des Berufsfeldes von Designer*innen exakt vorauszusagen, so ist unumstritten, dass technologische Entwicklungen wie AI (Artificial Intelligence) und Machine Learning, Robotik sowie Virtual und Augmented Reality sowohl zukünftige Gestaltungsprozesse – z. B. Designing with AI – als auch Nutzungserlebnisse stark verändern werden. In diesem sehr dynamischen Spannungsfeld zwischen einer zu starken Technologiezentrierung vs. dem Erwerb notwendiger Kompetenzen zukünftiger Designer*innen setzt der Studiengang auf die Balance einführender und angewandter Kursangebote. Er unterstützt Sie dabei, Ihren Respekt bzw. Barrieren bei der Anwendung dieser neuen Technologien in Neugierde, Kreativität und kritischen Reflexion zu transformieren.

Unser Studienkonzept basiert daher auf den folgenden übergeordneten Prinzipien:

Infografik-Workshop im Studiengang Interfacdesign

Kreativität

Im Mittelpunkt eines jeden Designstudiums steht die Ausbildung und Entfaltung der eigenen Kreativität. Kreativität bedeutet hier sowohl eine eigene Formsprache zu finden, als auch Problemlösungskompetenz zu entwickeln. In fast allen Designprojekten müssen beide Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden. Ein schönes Interface löst noch kein Problem – eine gute Struktur, die schlecht dargestellt wird, ist unverständlich. Kreativität bedeutet im Studium und im Beruf, innovative und nachhaltige Lösungen für Probleme zu finden und elegante Interfaces zu entwerfen.

Entsprechend wird Kreativität im Interface-Studium an der FH Potsdam auch gelehrt, trainiert und praktiziert. Schon im Grundstudium werden Kreativitätstechniken vermittelt, ästhetische Experimente durchgeführt und an komplexen Problemen gearbeitet. In kreativen Prozessen gibt es nicht den einen, richtig Weg. Vielmehr ist unser Ziel, Ihnen Strategien zu vermitteln, mit denen sie komplexe Probleme sowohl ästhetisch als auch konzeptionell eigenständig bearbeiten können.

Eye-Tracking-Test

Gestaltungs- und Methodenkompetenz

Mit der Vermittlung von Gestaltungs- und Methodenkompetenzen werden Sie in die Lage versetzt, zwei scheinbar einfache Fragen zu bearbeiten: Wie gestalte ich? Und was gestalte ich?

Für die Entwicklung von Gestaltungskompetenzen bieten wir Kurse an, in denen in praktischen Übungen Themen wie Screen-Design, Typografie, generatives Design, Webdesign und Datenvisualisierung vermittelt werden. Hier lernen die Studierenden, wie sie gestalten und sie ihre Gestaltungsentscheidungen begründen können.

Aber Interfacedesign geht weit über die Oberflächen hinaus. Um elegante und verständliche digitale Systeme zu entwerfen, muss man auch fragen, was eigentlich gestaltet werden soll. Als Designer*innen müssen wir keine Strukturen und Systeme als gegeben hinnehmen – wir können alle Handlungsabläufe und Zusammenhänge hinterfragen. Dazu werden bei uns Themen wie Informationsarchitektur, User-Experience-Design (UX), Usability, Service-Design, digitale Geschäftsmodelle und Evaluationstechniken vermittelt.

Pinnwand aus dem Design-Studio

Eigenverantwortung

Das Design-Studium in Potsdam zeichnet sich durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung aus. Wir wollen unseren Studierenden ermöglichen, eigene Schwerpunkte zu setzen und sich in Themen und Fachgebieten zu vertiefen. Nicht ohne Grund ermutigen wir Studierende, durch unsere Studienordnung eigenständig Schwerpunkte auch außerhalb des Interface Design zu setzen. Eigenverantwortung bedeutet aber auch, in Designprozessen Verantwortung zu übernehmen, die eigene Urteilskraft auszubilden und Positionen einzunehmen.

Ausgewählte Abschlussarbeiten

Häufig gestellte Fragen zum Studiengang Interfacedesign

Muss man programmieren können, um Interfacedesign zu studieren?
Nein.

Muss man im Interface-Studium programmieren lernen?
Nein – wir bieten aber eine Reihe von Kursen an, die einen gestalterischen und kreativen Zugang zu Programmiertechniken geben. 

Ist Interfacedesign mit Informatik vergleichbar?
Sowohl Informatik als auch Interfacedesign beschäftigen sich mit digitaler Technologie – allerdings aus sehr unterschiedlichen Perspektiven. Vereinfacht gesagt interessiert Informatiker*innen, wie digitale Technologie funktioniert. Interfacedesigner*innen interessiert, was man mit ihr machen, gestalten und erreichen kann. Im Interfacedesign geht nicht um Technologie an sich, sondern um die Beziehung zwischen Menschen und digitaler Technologie.

Ist UX das gleiche wie Interfacedesign?
UX (»User Experience Design«) ist ein Begriff, der inzwischen häufig verwendet wird, wenn es um die Entwicklung und Gestaltung von digitalen Produkten und Services geht. Aus unserer Sicht betont UX methodische Aspekte des Interfacedesigns. Beim UX geht es also um ein strukturiertes und nutzerzentriertes Vorgehen bei der Entwicklung und Bewertung von Interfaces. Im UX werden die Bedürfnisse von Nutzer*innen sorgfältig erhoben, Prototypen oder Produkte getestet, die Nutzung analysiert und daraufhin Rückschlüsse für Verbesserungen gezogen. UX ist eine wichtige Designstrategie, die im Studiengang Interfacedesign vermittelt wird. Aber sie ist eben nicht die einzige. Forschung, kreative Ansätze, experimentelles Arbeiten sowie freies Spekulieren über Interfaces gehören genauso zur Ausbildung und zur Berufspraxis wie methodische Analysen.

Gestaltet man im Interfacedesign mehr als nur Apps?
Ja! Interfacedesign ist sehr vielseitig. Von sehr methodischem User-Experience-Design, bei dem sehr genau untersucht wird, wie Technologie genutzt wird, bis hin zum sehr künstlerischen Design interaktiver Ausstellungsformate ist sehr vieles möglich und wird auch in der Lehre angeboten. Hier lohnt der Blick ins Vorlesungsverzeichnis, auf Incom und auf unsere Schaufensterseite.

Wenn ich einen Studienplatz im Interfacedesign bekomme, kann ich dann nur Interface-Kurse belegen?
Nein. In den ersten Semestern des Bachelor-Studiums haben wir ein umfassendes und studiengangübergreifendes Angebot im Elementaren Gestalten – also in den Grundlagenangeboten für Design-Studierende. Aber auch im weiteren Studienverlauf kann – und soll – man Angebote aus dem Kommunikationsdesign, dem Produktdesign und der Europäischen Medienwissenschaft wahrnehmen. In den Entwurfsmodulen kann man bis zu 50 % der Leistungen in den anderen beiden Designstudiengängen einbringen!

Ist Interfacedesign ein künstlerisches Studium?
Gute Frage. Künstlerisches Studium: ja. Kunststudium: nein. Eine der Besonderheiten des Designstudiums in Potsdam ist, dass die Studierenden ihren Schwerpunkt selbst wählen können. Man kann sehr angewandt studieren – aber auch sehr frei und sehr künstlerisch.
 

Ich kann überhaupt nicht zeichnen oder malen – interessiere mich aber sehr für Interfacedesign! Geht das überhaupt? Wenn ja – wie komme ich zu einer Mappe?
Zeichnen ist ein guter Weg, um Ideen aufs Papier zu bringen – aber nicht der einzige. Man muss nicht perfekt zeichnen können, um Interfacedesign zu studieren. Falls Sie keine Mappe haben, nehmen Sie sich etwas Zeit und stellen Sie sich selbst kreative Aufgaben: Denken Sie sich eine App aus, die Sie selbst gern hätten und skizzieren Sie diese. Nutzen Sie Fotografie, um Personen, Dinge und Interaktionen zu dokumentieren. Experimentieren Sie mit Grafik-Software. Spielen Sie mit Computer-Code. Erstellen Sie persönliche Landkarten. Entdecken Sie Programm-Abläufe im Alltag und beschreiben Sie diese. Gestalten Sie ein Kochbuch ohne Worte. Übersetzen Sie ein Musikstück in ein Bild. Drehen Sie ein Video.

Ich zeichne und male viel. Aber was gehört in meine Mappe, wenn ich mich für das Interfacedesign-Studium bewerbe?
Uns interessieren die kreativen Seiten Ihrer Persönlichkeit. Die Mappe ist ein Weg, uns diese Seite vorzustellen. Insofern können in der Mappe Zeichnungen, Skizzen, Fotografien, Gemälde, Renderings, Modelle, Webdesigns enthalten sein, aber auch Filme, Animationen, Musikstücke, Skulpturen, Installationen oder weitere kreative Formate wie Computer-Code, Geschichten, Webseiten, Spiele, Videos und Musik. Zeigen Sie einfach, wer Sie sind, was sie interessiert und wie sie ihre Ideen kommunizieren.

Wie soll ich die Aufgabe für die Aufnahmeprüfung bearbeiten?
Möglichst kreativ. Vermeiden Sie Klischees, überzeugen Sie uns von Ihrem Konzept! Die formale Ausarbeitung ist nicht unwichtig – uns interessieren aber vor allem Ihre Ideen.

Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen, wenn man sich für Interfacedesign bewirbt?
Neugierde, lösungsorientiertes Denken, eine gute Allgemeinbildung, Lust am Gestalten, Freude an komplexen Problemen, Interesse an digitaler Technologie.

Kann man mit Interfacedesign überhaupt Geld verdienen?
Ja – und zwar unter Umständen recht viel. Der Studiengang verfügt über sehr gute Industriekontakte. Unsere Absolvent*innen arbeiten in großen Firmen, haben sehr erfolgreiche Start-ups gegründet oder arbeiten als unabhängige Experte.

Kann man perspektivisch auch in der Forschung arbeiten?
Ja. Der Studiengang Interfacedesign engagiert sich ausgesprochen stark in der Forschung. Mit dem Interaction Design Lab und dem Urban Complexity Lab verfügen wir über zwei hervorragende Forschungseinheiten mit internationalem Renommee. Weiterhin besteht über eine Kooperation mit der Universität Potsdam die Möglichkeit, mit Themen des Interfacedesigns bei uns zu promovieren.
 

Projekte

Weitere Projekte
No content available.
Taiwan – DAAD ISAP-Programms

Partner universities

The Interface Design program has especially good relations with the University of Malmö (Sweden), the University of Edinburgh (UK), the Accademia di Belle Arti di Frosinone (Italy), the Shenkar College of Engineering and Design (Israel). Outside Europe, we maintain a very close exchange with the National Taipei University of Technology (Taiwan). Through a funding program of the German Academic Exchange Service (DAAD), up to three full scholarships are available per semester for a five-month stay abroad at the partner university in Taiwan.

International Office

Das Website-Schaufenster des Fachbereich Designs

Schaufenster

Lassen Sie sich inspirieren! Das Schaufenster des Fachbereichs Design bietet einen visuellen, interaktiven und spielerischen Einblick in Studiengänge, Werkstätten, Personen und Projekte! Über ein fluides und dynamisches Interface bekommen Sie einen schnellen und unterhaltsamen Eindruck von den Aktivitäten im Fachbereich.

Das Schaufenster des Fachbereichs Design

Kontakt

Die Kolleg*innen der Zentralen Studienberatung informieren Studieninteressierte, Studienanfänger*innen, Eltern, Lehrer*innen und Studierende zu allen allgemeinen Fragen rund um das Studium. Bei konkreten Fragen und Anliegen zum Studiengang Interfacedesign kontaktieren Sie gern die Studienfachberatung.

These degree programs might also interest you

Weitere Studiengänge
Degree program Teaching language Start of study Application deadline
BA Communication Design German Winter semester
25.05. – 15.07. (admission restricted)
Registration for the qualifying examination: 01.01. – 01.04.
BA European Media Studies German Winter semester
until 15.07. at the University of Potsdam (NC program)
BA Interface Design German Winter semester
15.06. – 15.07.. (admission free)
Registration for the qualifying examination: 01.01. – 01.04.
BA Product Design German Winter semester
15.06. – 15.07. (admission free)
Registration for the qualifying examination: 01.01. – 01.04.
MA Design German Summer semester, Winter semester
15.06. – 15.08. und 15.02. – 15.03. (NC program).
Registration for the qualifying examination: bis 15.06. für das Wintersemester / bis 15.12. für das Sommersemester
MA European Media Studies German Winter semester
until 01.06. at the University of Potsdam
Study Contents
Studierende im Hörsaal in Haus D

Studienablauf

Das Studium Interfacedesign mit dem Abschluss Bachelor of Arts ist ein Vollzeitstudium mit acht Semestern. 

Im Zentrum des Studiums stehen: 

  • gemeinsame, generalistische Grundlagenausbildung
  • individuelle, interdisziplinäre Kurswahl
  • integrierte Vorlesungen und Übungen
  • technische und handwerkliche Praxis in den Werkstätten und Laboren
  • Projektarbeit fachübergreifend und mit Praxispartner*innen
  • begleitete studentische Projekte und Übungen 

Erfahren Sie hier mehr über das Konzept, die Gestaltungsgrundlagen & Theorie unserer Design-Studiengänge.

Course of studies

The Bachelor of Arts degree program in Interface Design is a full-time, eight-semester program.

 

  1st semester Basics and orientation: design basics, design basics, workshop, project
  2nd semester Basics and orientation: design basics, theory, design basics, workshop, project
  3rd semester Basics and orientation: theory, design basics, project, colloquium
  4th semester Focus and specialization: design/specialization, theory
  5th semester Focusing and deepening: design/specialization, project
  6th semester Focusing and deepening: internship
  7th semester Focusing and deepening: theory, design/deepening, perspective
  8th semester Focusing and deepening: theory, design/specialization, bachelor thesis

At the heart of the four-year bachelor's program is a common, generalist basic education and the three specializations with diverse, individual options for courses and projects.

Learn more about the concept, design fundamentals & theory of our design degree programs here.

Interfacedesign Studienverlauf Erster Studienabschnitt
Beispielhafter Studienverlauf im ersten Studienabschnitt.

In the first stage of the course, students learn the basics of design, sound craftsmanship skills and theoretical principles, gain initial project experience and receive an initial professional orientation. The courses of all three study programs Interface-, Communication- and Product Design during the 1st study period are basically taught across all study programs, although the subject orientation and the workshop courses may be concentrated on specific study programs. The study program demands and promotes individual tailoring through a distinctive system of elective courses.

The first three semesters of the course of studies in interface design can therefore - depending on the subject focus - be structured either in the sense of a generalization or a focus.

Interfacedesign Studienverlauf Zweiter Studienabschnitt
Interfacedesign Studienverlauf Zweiter Studienabschnitt

The second study section is strongly characterized by design work in predominantly project-oriented tasks - 80 ECTS, i.e. two thirds of the 120 ECTS (= 150 ECTS minus 30 ECTS for the practical semester), are earned in design achievements. At least one project must be taken - supplemented by six specializations; a maximum of three projects can be taken - supplemented by two specializations. In addition, there are 3 certificates of achievement from theory as well as one certificate of achievement in craft-technical specialization or a complementary subject. An entire semester is reserved for the specialized internship, which is credited with 30 ECTS including a report. This internship semester can be scheduled at the student's own choice. The Bachelor's thesis, which is written during the eighth semester, completes the second part of the program.

Unsere Werkstätten sind – wie das ganze Studium – per se fachübergreifend ausgerichtet, jedoch gibt es selbstverständlich Werkstätten, die stark mit den jeweiligen Studiengängen und Lehrgebieten assoziiert sind. Hier werden die technisch-handwerklichen Grundlagen der jeweiligen Gewerke vermittelt. Jede*r Studierende kann ein individuelles Werkstattportfolio belegen, das auch über die Grenzen des eigenen Fachgebiets hinausweist.

Ausschnitt aus der Studien- und Prüfungsordnung: Modulgruppe „Werkstattpraxis“ im ersten Studienabschnitt Interfacedesign

Aus dieser Modulgruppe werden im ersten Studienabschnitt 12 ECTS-Leistungspunkte gefordert, was je nach Kurs-Intensität ein Äquivalent von 3 bis 6 Leistungsnachweisen bedeutet. Einige Werkstattkurse werden dabei in Kopplung mit Entwurfsfächern angeboten und zusätzlich kreditiert.

Modulgruppe I/5 Social Skills

Die Modulgruppe »Perspektiven und Social Skills« beinhaltet das studiengang- und vor allem jahrgangsübergreifende Modul Projektwochen (15PSs-PW), das zu Beginn des Wintersemesters als eine der wenigen Pflichtveranstaltungen die erste Lehrveranstaltung für die Studierenden des ersten Studiensemesters darstellt. Ergänzend werden im Modul Projektorganisation (15PSs-PO) in interdisziplinären Teams Veranstaltungen entwickelt und durchgeführt. Das Flexmodul (15PSs-FM) ermöglicht Studierenden die Teilnahme an hochschulweiten, interdisziplinären Kursangeboten – also auch aus anderen Fachbereichen der Fachhochschule.

Beim »Kolloquium« handelt es sich um eine modulübergreifende Prüfung, in der die Studierenden die subjektiv zentralen Ergebnisse des 1. Studienabschnittes kritisch reflektieren, dokumentieren und einer Kommission präsentieren. Gegenstand der Wertung ist nicht die Qualität der gezeigten Arbeiten, sondern die Qualität der Präsentation, Reflexion und Dokumentation. Die Präsentation mündet in ein persönliches Gespräch zwischen Prüfling und Kommission mit kritischem Feedback sowie Empfehlungen zum weiteren Studienverlauf.

Modulgruppe I/6 Kolloquium

Das Kolloquium wird eigenständig entwickelt – zur Vorbereitung veranstaltet der Fachbereich eine Informationsveranstaltung. Die Prüfung wird vor einer Kommission aus drei Lehrenden des Fachbereichs Design abgelegt und dauert etwa eine Stunde.

Zweiter Studienabschnitt – Fokussierung und Vertiefung

Der zweite Studienabschnitt ist stark geprägt von Entwurfsarbeit in vorwiegend projektorientierten Aufgabenstellungen. Hier können Sie den Schwerpunkt selbst setzen – Sie haben die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und bestimmte Themen oder Kompetenzen intensiv zu vertiefen. Oder Sie setzen auf ein breit gefächertes Studium und nehmen an vielen unterschiedlichen Kursen in verschiedenen Bereichen oder auch anderen Designstudiengängen teil. Unser Wahlpflicht-Prinzip macht beide Wege für Sie möglich.

Ein ganzes Semester ist für das Fachpraktikum reserviert. Hier sollen praktische Erfahrungen in Agenturen, Formen, Betrieben oder auch in der Forschung gesammelt werden.

Den Abschluss des zweiten Studienabschnittes bildet die Bachelor-Arbeit, die im achten Semester studienbegleitend angefertigt wird.

Die Modulgruppen im zweiten Studienabschnitt: 

Wir verstehen das »Entwerfen« als eine Kulturpraxis, die verschiedene Zugänge durch Design erlaubt: Kommunikationsdesign als Problemlösung, als Spekulation, als Designforschung und als künstlerische Praxis. Alle vier Designzugänge bewegen sich thematisch in den Domänen »Gesellschaft und Öffentlicher Sektor«, »Mobilität und Urbanismus«, »Kultur und Transformation«, »Konsum und Produktion«, »Wissenschaft und Technologie« oder »Wirtschaft und Handel«. Das erlaubt eine zusätzliche Ausrichtung des eigenen Kurs-Portfolios an bestimmte Wissensgebiete.

Ausschnitt aus der Studien- und Prüfungsordnung: Modulgruppe „Entwurf“ im zweiten Studienabschnitt Interfacedesign

Der Fächerkanon der Modulgruppe »Theorie« bietet mit den Modulen Design- und Medientheorie (13Th-DMT) einen analytischen, mit Design-/Kulturgeschichte (13Th-DKG) einen historisch-gesellschaftspolitischen und mit Designmanagement und -recht (13Th-DMR) einen operationalen Zugang. Die Seminare werden studiengangübergreifend angeboten.

Modulgruppe II/2 Theorie
Modulgruppe II/2 Theorie, Studien- und Prüfungsordnung 2019

In dieser Modulgruppe lehren hauptamtlich unsere Kolleg*innen Prof. Dr. Marion Godau (Design-, Kunst-, Kulturgeschichte), Prof. Dr. Rainer Funke (Designtheorie), Prof. Dr. Nico Heise (Designrecht) und Prof. Dr. Enrico Sass (Existenzgründung und Managementtechniken). 

In dieser Modulgruppe müssen 3 Leistungsnachweise erbracht werden.

Ein 6-monatiges Praktikum ist bei uns ins Curriculum integriert; der Zeitpunkt innerhalb des zweiten Studiengangs sowie der Praktikumsplatz können aber frei gewählt werden. Zur Qualitätssicherung werden die Praktika durch die jeweiligen Praktikumsbetreuer*innen begleitet.

Modulgruppe II/3 Praxissemester
Modulgruppe II/3 Praxissemester, Studien- und Prüfungsordnung 2019

In dieser Modulgruppe müssen 2 Leistungsnachweise erbracht werden; einer für das Praktikum selbst (28 ECTS-Leistungspunkte) und ein weiterer für den Praktikumsbericht (2 ECTS-Leistungspunkte). Beide Leistungsnachweise sind unbenotet.

In dieser Modulgruppe gibt es eine Vielzahl von Angeboten: Projektwochen (24PSs-PW – eine ist sogar Pflicht!), interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Angebote aus dem Flex-Programm der FH (24PSs-FL), Organisation eigener (Design-)Projekte (24PSs-PO) sowie vertiefende Angebote aus dem Bereich der Werkstätten (24PSs-HT) oder in den Atelier-Formaten (24PSs-AT). Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit einem Tutoring erste kleine Lehrformate (in Begleitung eines/einer Professor*in) anzubieten und kreditieren zu lassen (24PSs-T).

Modulgruppe II/4 Perspektiven & Social Skills
Modulgruppe II/4 Perspektiven & Social Skills, Studien- und Prüfungsordnung 2019

In dieser Modulgruppe müssen insgesamt 8 ECTS-Leistungspunkte erbracht werden; dazu sind drei bis vier Leistungsnachweise nötig, weil die Leistungspunkte je nach kurz-individuellem Arbeitsumfang unterschiedlich bemessen werden können.

Die Bachelorthesis, die individuelle Abschlussarbeit, wird durch ein Cluster von drei Modulen abgebildet: die Konzeption und der Entwurf im Rahmen der Bachelorarbeit selbst (25BA), die persönliche Werkübersicht im Rahmen des Bachelorportfolios (25BP) sowie die Präsentation und Argumentation im Rahmen der Bachelordisputation (25BD).

Modulgruppe II/5 Bachelorthesis
Modulgruppe II/5 Bachelorthesis, Studien- und Prüfungsordnung 2019

Die Bearbeitungszeit beträgt 3 Monate; die Themen für die Bachelorarbeit werden selbst gewählt und mit den hierfür ebenfalls selbstgewählten Betreuer*innen im Vorfeld des Anmeldetermins abgestimmt.

Eindrücke aus dem Studium

Lehrende im Studiengang Interfacedesign

Prof. Dr. Marian Dörk
Forschungsprofessor für Information Visualization & Management
Prof. Dr. Frank Heidmann
Forschungsprofessor für Design of Software Interfaces
Studiengangsleiter für Design (M. A.)
Prof. Constanze Langer
Professorin für Visual Interface Design
Prof. Dr. Sebastian Meier
Professor für die Gestaltung von Wissensvermittlung
Boris Müller
Professor für Interaction Design
Prof. Reto Wettach
Professor for Design of Physical and Virtual Interfaces
Honorarprofessorin im Studiengang Interface Design
Professorin für Elementares Gestalten – Form und Prozess
Career Prospects

Career Prospects

Interface designers have a clear job description: they are experts in the user-friendly design of digital products. From smartphones to ATMs – all these products have an interface that is operated by users. Graduates of the interface design program are well trained in recognizing how such an interface should be built and designed. This expertise in human interface design is used in a wide variety of industries. Even during their studies, students can benefit from the large network of the University of Applied Sciences Potsdam and realize their first projects in cooperation with companies, institutions and partner universities.

Teilnehmende eines Workshops sitzen mit Laptops gemeinsam am Tisch.

Prospects in business and industry

Interface designers can fulfill various tasks and work in development processes as planners, developers or strategists - whether in permanent employment or on a self-employed basis. Experienced interface designers usually act in management positions and take over project planning and supervision as well as consulting. Typical employers in the field of interface design are:

  • Design agencies
  • Communication agencies
  • IT companies
  • Industry, e. g. the games industry
Software für einen 3D-Bioprinter der Firma Cellbricks

Perspectives in science and research

In the field of research, the demand for interface designers is constantly increasing. The range of tasks includes the development of interfaces for new applications as well as the actual research, for example on brain computing interfaces, where interfaces are controlled by thoughts. Graduates find jobs in, among others:

  • Institutes
  • Research labs
  • Universities
Box mit Stiften für einen Design-Workshop

Master study

Graduates of the bachelor's program in Interface Design can expand their knowledge and acquire specialist skills in a further course of study. The focus of the Master's program in Design is on science and research. In this degree program, you will deal in detail with specific research questions and work on research projects. You can then pursue the path to a doctorate.

MA Design

Kooperationspartner*innen

Der Studiengang Interfacedesign verfügt über ein großes, internationales Netzwerk von Firmen, Institutionen und Partnerhochschulen, mit denen regelmäßig gemeinsame Projekte und Seminare durchgeführt werden. 

Seit Gründung des Studiengangs spielen Fragen der Forschung und Entwicklung eine wesentliche Rolle in der Lehre. So werden Seminare und Projekte oft in Kooperation mit Partnern aus Industrie, Behörden und Forschungseinrichtungen durchgeführt.

Mit folgenden Firmen und Institutionen hat der Studiengang Interfacedesign in den letzten Jahren kooperiert: 

SAP, Deutsche Telekom AG, Cornelsen, IDEO, comdirect, N26, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, GeoForschungsZentrum Potsdam, Deutsches Archäologisches Institut, Umweltbundesamt, Microsoft Research, Berliner Senatsverwaltung, Polizei Brandenburg, Hasso-Plattner-Institut für Softwaretechnik, Energieagentur Rheinland-Pfalz, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, United Nations, Goethe-Institut Moskau, Jüdisches Museum Berlin, Bode-Museum, Volkswagen, BMW, Porsche, Miele, Recaro, HERE, ZDF, Bayerischer Rundfunk, Filmmuseum Potsdam

Forschung
Geovisualisierung DIGENTI
Interaktiver Prototyp aus dem Forschungsprojekt DIGENTI - Multi-modal Interaction for Disaster Management © Interaction Design Lab der FHP

Forschung im Studiengang Interfacedesign

Der Studiengang Interfacedesign forscht in aktuellen Themenfeldern der Mensch-Computer-Interaktion und Informationsvisualisierung. Er beteiligt sich an nationalen und internationalen Forschungsvorhaben und betreibt Auftragsforschung für Unternehmen und Institutionen. Schließlich integriert er systematisch forschendes Lernen in das Lehrveranstaltungsangebot seiner Bachelor- und Masterstudiengänge. 

Die projektorientierte Modulstruktur des Studiums ermöglicht die frühe Beteiligung von Studierenden an Forschungsvorhaben. Die Studierenden profitieren von der Nähe zu neuesten Entwicklungen im Interfacedesign, die häufig noch keinen Einzug in Lehrbücher gefunden haben. Studierende werden systematisch an die Methodik moderner Designforschung herangeführt. Sie erlangen auf diese Weise ein Kompetenzprofil, das sie für hochqualifizierte Tätigkeiten in der Interface-, Produkt- und Serviceentwicklung qualifiziert, ebenso wie für stärker forschungsorientierte Tätigkeiten in Wissenschaftseinrichtungen.

Die Forschungsaktivitäten im Interfacedesign werden im Interaction Design Lab (IDL) und im Urban Complexity Lab gebündelt.

Aktuelle Forschungsprojekte im Interfacedesign

Weitere Projekte
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Was ist (Interface-)Designforschung?

Moderne Designforschung ist interdisziplinär und verbindet die Gestaltungs- und Methodenkompetenz von Designer*innen mit Problemlösungsstrategien und Forschungszugängen anderer Disziplinen. Im Kern der Designforschung an der Fachhochschule Potsdam steht die Konzeption und gestalterische Umsetzung von neuen Problemlösungen für einen ästhetischen, intuitiven, sinnvollen und emotional ansprechenden Umgang mit digitalen Technologien, Produkten oder Services. 

Auslöser von Forschungsprojektenim Interfacedesign sind oft ganz konkrete Fragestellungen: Wie können wir uns vor zu vielen Informationen schützen und unsere Privatsphäre wahren? Wie sieht die Interaktion mit dem Internet der Dinge aus? Wie kann die Visualisierung und Vermittlung von Klimaszenarien unser Verhalten im Hinblick auf die Erderwärmung verändern? Wie kann man neuartige und interaktive Zugänge zu kulturellen Sammlungen entwickeln? Können digitale Technologien bei der Behandlung von psychischen Krankheiten unterstützend wirken? Wie können Menschen mit unterschiedlichen Qualifikationen an einem großen, interaktiven Tisch – z. B. nach einer Naturkatastrophe oder bei der Planung neuer Verkehrswege in der Stadt – am besten gemeinsam arbeiten? Wie interagieren sie am einfachsten mit den auf Karten oder Diagrammen abgebildeten Informationen? Wie können sie am schnellsten Objekte auf der Karte markieren? Und wie kommen diese Informationen schnell auf ihre Smartphones, um sie später mobil – z. B. in der Stadt – zu nutzen?

Solche und viele weitere Fragen sind typisch für unsere Forschungsprojekte. 

Die Lösungen werden der Regel in Form von Prototypen umgesetzt und gemeinsam mit potenziellen Nutzer*innen evaluiert. Prototypen machen unsere Ideen für Dritte erfahrbar. Man kann sie ausprobieren, testen, und bekommt einen guten Eindruck, ob sie helfen, die jeweilige Problemstellung besser als bisher zu lösen. Eine hohe ästhetische Qualität unserer Prototypen ist ein durchgängiges Erfolgsmerkmal und kein Selbstzweck. Im Gegenteil, zahlreiche Studien belegen den positiven Zusammenhang zwischen Schönheit und anderen Produkteigenschaften wie Usability.  

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

Screenshot der Visualisierung "cf city flows"
Visualisierung von Fahrradrouten in verschiedenen Städten © Urban Complexity Lab der FHP

Daten- und Informationsvisualisierung

Typische Problemstellungen sind Fragen nach der ästhetischen und benutzerfreundlichen Visualisierung großer Datenmengen. Die Datenquellen in unseren Projekten sind sehr vielfältig. Sie können öffentliche Daten aus dem Stadtraum sein, aber auch in der Gesundheits- und Umweltforschung, in der Logistik oder im Bereich der IT-Sicherheit fallen immer mehr Daten an, die für verschiedene Zielgruppen sinnvoll und ästhetisch hochwertig aufbereitet werden müssen. In UCLAB beschäftigen wir uns vor allem mit der Entwicklung neuer kartografischer und kultureller Visualisierungen für Daten- und Informationsströme in der digitalen und sozialen Stadt.

Screenshot des Energieatlas Rheinland-Pfalz
© Interaction Design Lab der FHP

Sustainable Interaction Design

Können Computer den Menschen dazu bringen, das Richtige zu tun? Seit einigen Jahren werden mit dem Begriff »Sustainable Interaction Design« Forschungsarbeiten im Design zusammengefasst, die Hoffnungen schüren, Einstellungs- und Verhaltensänderungen hin zu nachhaltigeren Lebens- und Arbeitsstilen durch digitale Produkte und Services (z. B. als Smartphone-App) anstoßen zu können. Häufig geht es dabei darum, das eigene Verhalten sichtbar zu machen, in Relation zu anderen Menschen zu setzen und Ziele für ein ökologisch sinnvolleres Leben zu vorzuschlagen und mit anderen zu teilen. 

Forschungsrelevant

PhD-Track

Masterabsolvent*innen mit überdurchschnittlichem Interesse an Forschungsfragen und hoher Motivation für eine wissenschaftliche Karriere bietet der Studiengang einen etablierten Weg zur Promotion.

Durch die Beteiligung an Graduiertenkollegs und langjährige Forschungskooperationen mit renommierten Hochschulen im In- und Ausland bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für die notwendige kooperative Betreuung unserer Doktorand*innen an einer Universität. Die Auswahl und Anbindung an universitäre Disziplinen erfolgt in Abhängigkeit des Themas. 

Die Fachhochschule Potsdam schreibt regelmäßig eigene Promotionsstellen aus. Ebenso bieten die beiden mit dem Studiengang assoziierten Research Labs – das Interaction Design Lab (IDL) und das Urban Complexity Lab – wissenschaftliche Mitarbeiter*innenstellen mit der Option zur Promotion an.

Bei Interesse an einer Promotion im Kontext der Mensch-Computer-Interaktion sowie Geo- und Informationsvisualisierung wenden Sie sich bitte an die Studienberatung.

Auftragsforschung

Mit dem Interaction Design Lab (IDL) hat der Studiengang ein Labor angewandter Forschung etabliert, das Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung bei der Entwicklung innovativer Mensch-Computer-Schnittstellen und digitaler Services unterstützt. 

Im IDL werden Benutzungsschnittstellen hoher User Experience für Enterprise-, Industrie-, Medizin- und E-Government-Anwendungen sowie für Consumer-Produkte unter Nutzer*innen-Beteiligung konzipiert, gestaltet, als Prototypen umgesetzt, und mit modernen Evaluationsverfahren auf ihrer Wirkung und Angemessenheit hin untersucht.
Ein Schwerpunkt der letzten Jahre lag in der Entwicklung großer, webbasierter Wissensportale (Science Communication), z. B. für die Helmholtz-Zentren, das Deutsche Archäologische Institut oder das Umweltbundesamt. Dabei ist es das Ziel, komplexe wissenschaftliche Themen für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen.

Bücherstapel

Literaturliste

Empfohlene Literatur für den Studiengang Interfacedesign finden Sie in unserer Literaturliste.

Literaturliste

Aptitude Test & Enrollment
Grafitti mit dem Schriftzug "gekommen, um zu bleiben"

Bewerbung

An der Fachhochschule Potsdam können Sie sich für den Bachelor-Studiengang Interfacedesign und den Master-Studiengang Design mit Schwerpunkt Interfacedesign bewerben. 

Das Bewerbungsverfahren für den Studiengang Interfacedesign verläuft genauso wie die Bewerbung für die Bachelor-Studiengänge Kommunikationsdesign und Produktdesign. Ab Anfang Januar ist das Bewerberportal des Fachbereichs geöffnet. Bis zum 01. April jeden Jahres können Sie sich dann online auf einen Studienplatz bewerben. Nach der Online-Bewerbung erhalten Sie eine Hausaufgabe, die Sie eigenständig bearbeiten sollen und dann bei der Aufnahmeprüfung präsentieren. Die Aufnahmeprüfung findet üblicherweise im Mai statt. 

Zur Aufnahmeprüfung müssen Sie auch eine Mappe Ihrer bisherigen kreativen Arbeiten mitbringen. Wir fassen den Begriff »Mappe« sehr flexibel auf – es müssen keine Zeichnungen und Bilder sein. Siehe dazu auch unsere FAQ

Aptitude Test & Enrollment

Enrollment is always possible from 15.06. to 15.07. for the next winter semester. Applications for a higher semester are possible from 15.05. to 15.07.
If you meet the admission requirements, you can submit an enrollment application. Please note the following information specific to your program of study:

Access requirements

To enroll in the open-admission bachelor's degree program in Interface Design, you need a university entrance qualification in accordance with the Brandenburg University Act. This higher education entrance qualification includes the general higher education entrance qualification or the advanced technical college entrance qualification or a previous professional training recognized as equivalent.
A further requirement is successful participation in the course-related aptitude test.

Registration for the qualifying examination

The course-related artistic-design aptitude test takes place annually in May. You can register for the aptitude test until 01.04. (cut-off deadline). Certificates are not yet required for registration.

After reviewing all applications, we will inform you of the date of the aptitude test and the topic of the homework.

The following tasks must be completed after registration:

  • fill in the application form and return it with a correctly addressed envelope (0,85 Euro) (without certificates)
  • complete the portfolio with a maximum of ten of your own works ready to hand
  • take care of the homework

Registration for the aptitude test

Testing

The qualifying examination consists of the following parts:

  • Presentation of the homework, combined with an interview in front of the responsible examination board
  • Presentation of a maximum of ten samples of recent work at the request of the examination board (photographic material up to DIN A0 format, computer representations on your own computers, three-dimensional visual objects)

The Campus Ambulance – a team of dedicated students – is on site and provides a nice and pleasant atmosphere between all the new impressions. On the website of the Campus Ambulance you will also find many helpful tips and answers to the most frequently asked questions about the aptitude test in Design.

Evaluation criteria

The evaluation criteria of artistic and design aptitude are the presentation of own ideas, the ability to abstract, creativity, technique and craftsmanship, communication skills and design-specific aptitude.

After the examination

After the aptitude test, the individual examining boards will confer and decide whether aptitude has been established. You will receive a letter in the following weeks informing you of the outcome. In the case that the aptitude test has been passed, you can apply for enrollment.

After the test

The assessment criteria for artistic and creative aptitude are the presentation of own ideas, the ability to abstract, creativity, technique and craftsmanship, communicative skills and Ddsign-specific talent.

After the aptitude test, the individual examination boards confer and decide whether aptitude has been established. You will receive a letter in the following weeks informing you of the result. In the case that the aptitude test has been passed, you can apply for enrollment.

Enrollment Application

The enrollment application is submitted online in the MyCampus university portal of the University of Applied Sciences Potsdam. After entering the information required for enrollment, an enrollment application is created. This application must be signed and submitted to the University of Applied Potsdam by mail together with the university entrance qualification in paper form. Please refer to the enrollment application if you need to submit additional documents. The deadline for submission is the last day of the enrollment period (July 15). The date of receipt at the University of Applied Sciences Potsdam is decisive.

Documents to be submitted

  • officially certified copy of the university entrance qualification or the university degree certificate
  • Insurance certificate of the statutory health insurance for students or proof of exemption from the statutory insurance obligation
  • Proof of payment or order confirmation of the semester fee
  • photograph for the issuance of the Campus.Card
  • If applicable, certificate of exmatriculation from the last university attended
  • If applicable, further documents according to the enrollment application form
Eindruck der Eignungsprüfungen am Fachbereich Design

Impressions from the proficiency test

For an impression of the aptitude test, it is worth taking a look at the video of the FHP Campus Ambulance. The Campus Ambulance – a team of dedicated students – is always on site and provides a nice and pleasant atmosphere between all the new impressions. On the website of the Campus Ambulance you will also find many helpful tips and answers to the most frequently asked questions about the qualifying exam in Design.

Campus Ambulance website

Girlande mit internationalen Flaggen

International applicants

You would like to apply for studies from the first or a higher semester and have acquired your school leaving certificate and/or university degree abroad? Then you can have degrees and achievements obtained abroad recognized and study with us.

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