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Umgang mit Corona an der Fachhochschule Potsdam

Die Hochschulleitung und der gegründete Krisenstab verfolgen die laufenden Entwicklungen und informieren regelmäßig alle Hochschulangehörigen, wenn sich die Lage so verändert, dass zusätzliche Maßnahmen nötig sind. Aktuell gibt es an der Hochschule weiterhin eine Maskenpflicht und das Testen wird empfohlen.

Aktuelle Regelungen

Stand: 11.04.2022

Für Studierende und Mitarbeitende gleichermaßen entfällt die 3-G-Regel, d. h. ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis ist nicht mehr erforderlich, um an Lehrveranstaltungen vor Ort teilzunehmen oder im Büro zu arbeiten. Alle in diesem Zusammenhang erfassten Daten wurden zum 02.04.2022 gelöscht. Der Krisenstab empfiehlt weiterhin – zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit für die anderen – sich regelmäßig in einem Testzentrum (z. B. im Hauptgebäude) testen zu lassen oder sich selbst zu testen.

Der Gesundheitsschutz aller Hochschulmitglieder ist wichtig und wir arbeiten teils dicht an dicht zusammen. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, soll auf dem Campus an der Maskenpflicht in allen Innenräumen festgehalten werden. Das Tragen einer medizinischen Maske ist verpflichtend, der Einsatz einer FFP2-Maske wird empfohlen. Lehrkräfte, die sich in der sogenannten „Teaching Zone“ mit ausreichend Abstand zu den Studierenden aufhalten, können zur besseren Verständlichkeit auf das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verzichten. Ein Verzicht ist auch beim Arbeiten mit Schutzbrillen zumindest zu prüfen. In Räumen, die von einem fest definierten Personenkreis genutzt werden, kann auf das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden, sofern der Mindestabstand zwischen den Personen von 1,5 m gewahrt und für eine regelmäßige Belüftung gesorgt wird.

Eine entsprechende Änderung der Hausordnung ist am 07. April in Kraft getreten. Die geplante Regelung sieht eine Maskenpflicht bis Ende März 2023 vor.

Sollten Hochschulangehörige über keine Maske mit den entsprechenden Anforderungen verfügen, stellt die Hochschule kostenlose Masken an der Information im Hauptgebäude zur Verfügung

Ausgenommen von der Pflicht zur Maske sind Personen nach folgender Definition: § 2 Mund-NasenBedeckung / Absatz 2, siehe: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/sars_cov_2_umgv. Eine Bescheinigung dazu erhalten Sie beim Krisenstab nach Vorlage Ihres Attests.

Wenn Personen ohne Bescheinigung das Tragen einer Maske verweigern, können sie der Räumlichkeiten verwiesen werden. Sprechen Sie ggf. die Information im Hauptgebäude an.
 

Das Testzentrum an der FHP wird bis auf weiteres fortgeführt. Sie können sich im Hauptgebäude montags bis freitags von 08:30 Uhr bis 16 Uhr testen lassen.

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung vom 20.03.2022 verpflichtet Arbeitgeber in § 2 noch erforderlichen Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz in einem betrieblichen Hygienekonzept festzulegen. Das Hygienekonzept der FHP wurde entsprechend aktualisiert.

Sollten Sie positiv getestet sein oder Covid-19-Symptome haben, haben Sie weiterhin Anspruch auf einen PCR-Test, den Sie sich in Apotheken bzw. beim Hausarzt einholen können. Auch wenn es keine verbindliche Quarantäneregeln mehr gibt, sollten Sie in diesem Fall dem Campus fernbleiben, ihre sozialen Kontakte reduzieren und Kommiliton*innen, Lehrende bzw. Kolleg*innen, mit denen Sie in jüngster Zeit Kontakt hatten, informieren.

Wer positiv getestet ist und sich krank fühlt, benötigt weiter eine Krankschreibung.

Wer positiv getestet ist und keine Symptome hat, bleibt bitte zu Hause und arbeitet von dort. Eine Information an den Krisenstab ist nicht mehr erforderlich, Studierende sollten mit ihren Lehrenden klären, ob und wie Sie weiter mitarbeiten können.

Jede Nutzung von Seminar- und Vorlesungsräumen muss vorab angemeldet und gebucht werden. Für die meisten Seminar- und Vorlesungsräume an der FHP sind Höchstzahlen für den Gebrauch ohne Maske ausgewiesen. Sofern der Abstand nicht sicher gewahrt werden kann oder mehr Teilnehmer*innen da sind, ist die Maske zu tragen. Lehrpersonen oder Redner*innen, die mit ausreichendem Abstand von den übrigen Teilnehmer*innen sprechen, dürfen im Interesse der 
Verständlichkeit die Maske ablegen.

Für nichtwissenschaftliche Mitarbeiter*innen und akademische Mitarbeiter*innen der FHP trat zum 01. April 2022 eine neue Dienstvereinbarung zur Flexibilisierung der Arbeit an der FH Potsdam in Kraft. Sie löst die bisherigen Dienstvereinbarungen zur gleitenden Arbeitszeit, Betriebsruhe und Wohnraumarbeit ab und bereitet die elektronische Zeiterfassung vor. Mit der Dienstvereinbarung setzt die FHP Maßstäbe für die Vereinbarkeit von Beruf und Familien- oder Pflegeaufgaben sowie für individuelle Belange und macht den Abschied von der coronabedingten Homeoffice-Pflicht leichter, die seit dem 21.03.2022 aufgehoben ist.

Die Dienstvereinbarung ermöglicht es Beschäftigten auf Antrag, bis zu 50 % der regulären Arbeitszeit (zzgl. bis zu zehn Arbeitstage pro Kalenderjahr) - bezogen auf den Monat - außerhalb des regulären Dienstorts zu erbringen. Eine Verpflichtung besteht ebenso wenig wie ein Anspruch darauf. Die Entscheidung obliegt der oder dem jeweiligen Vorgesetzten. Auch die konkrete Ausgestaltung erfolgt in Abstimmung mit den Vorgesetzten (Arbeitsorganisation, Raumbelegung). Im Rahmen des mobilen Arbeitens sind innerhalb der Teams bestimmte Servicezeiten hinsichtlich der Erreichbarkeit einzuhalten, ansonsten gilt der Grundsatz der Selbstverantwortung und des Vertrauens. In diesem Sinne wird Mehrarbeit bei nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, die zur Zeiterfassung verpflichtet sind, als Gleitzeitguthaben berücksichtigt und Minderarbeit in einem definierten Rahmen toleriert. Für akademische Mitarbeiter*innen ist die Zeiterfassung weiterhin optional. Um Mehrarbeit geltend machen zu können, müssen akademische Mitarbeiter*innen an der Zeiterfassung mitwirken.

Die Übergangsfristen für die Corona-bedingten Sonderregelungen zum Entschädigungsanspruch für die Betreuung von Kindern und zu den Kind-krank-Tagen wurden jeweils bis zum Ablauf des 23. September 2022 verlängert.

Gesetzlich krankenversicherte Eltern können können wie bereits 2021 auch im Jahr 2022 je gesetzlich krankenversichertem Kind für 30 Arbeitstage (Alleinerziehende für 60 Arbeitstage) Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern besteht der Anspruch je Elternteil für nicht mehr als 65 Arbeitstage, für Alleinerziehende für nicht mehr als 130 Arbeitstage.

Eltern können für den Zeitraum bis einschließlich 23. September 2022 Kinderkrankengeld auch dann in Anspruch nehmen, wenn ihr Kind nicht krank ist, aber zu Hause betreut werden muss, weil eine Einrichtung zur Betreuung von Kindern (Kindertageseinrichtung, Hort oder Kindertagespflegestelle), Schule oder eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen geschlossen ist oder eingeschränkten Zugang hat. Bitte informieren Sie sich zu Einzelheiten auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

Die außertarifliche Freistellungsregelung für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen wurden bis zum 30. Juni 2022 verlängert.

BAföG in Zeiten von Corona

BAföG-berechtigte Studierende haben ein weiteres Semester länger Anspruch darauf, BAföG zu beziehen sowie den erforderlichen Leistungsnachweis nach § 48 BAföG ein weiteres Semester später vorzulegen:

  • Für Studierende, die im Sommersemester 2020 oder davor ihr Studium aufgenommen haben, verlängert sich die Regelstudienzeit um 3 Semester.
  • Für Studierende, die im Wintersemester 2020/21 ihr Studium begonnen haben, verlängert sich die Regelstudienzeit um 2 Semester.
  • Für Studierende, die im Sommersemester 2021 ihr Studium begonnen haben, verlängert sich die Regelstudienzeit um ein Semester.

Bitte informieren Sie sich über aktuelle Regelungen auf der Website des Bundesministeriums für Bildung

Studienfinanzierung

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