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Bauerhaltung und Bauen im Bestand (M. Eng.)

Fachbereich Bauingenieurwesen
Teil eines restaurierungsbedürftigen Gebäudes mit Holzbalken als Stütze

Bauen im Bestand macht gegenwärtig etwa die Hälfte des Gesamtbauvolumens unserer Gesellschaft aus - mit steigender Tendenz. Die Nachfrage nach Expertinnen und Experten für die Bereiche der Bauerhaltung, Sanierung und Restaurierung nimmt daher beständig zu. 
Das Studiengangskonzept für den Masterstudiengang Bauerhaltung und Bauen im Bestand ist konzeptionell ein konsekutiver Masterstudiengang für bereits ausgebildete Bauingenieur*innen, Architekt*innen und Artverwandte.

Abschluss:
Master of Engineering
Studienform:
Vollzeitstudium
Teilzeitstudium
Lehrsprache:
Deutsch
Regelstudienzeit:
Vollzeit: 3 oder 4 Semester/ Teilzeit: mindestens 4 oder 5 Semester, berufsbegleitend
Studienbeginn:
Sommersemester
Bewerbungsfrist:
15.12. – 15.02. (NC-Studiengang)
Voraussetzungen:
Erster berufsqualifizierender Abschluss (Bachelor oder Diplom)
Leistungsumfang:
90 ECTS-Leistungspunkte
Modulhandbücher & Ordnungen
Das Studium
Einblick ins Labor Bauingnieurwesen
© Michaela Meier

Verantwortungsvoller Umgang mit bestehender Bausubstanz

Der Studiengang Bauerhaltung und Bauen im Bestand vermittelt Ihnen Kenntnisse über historische Baukonstruktionen und Materialien und thematisiert insbesondere die technischen Aspekte der Bauerhaltung. Sie bewegen sich im Kontext der Bauererhaltung: dem Erfassen, Erkennen, Erhalten und Ertüchtigen von Bauwerken. Der Master sensibilisiert Sie für einen verantwortungsvollen Umgang mit bestehender Bausubstanz im Spannungsfeld zwischen denkmalpflegerischen Zielstellungen und modernen Nutzungsanforderungen. Studienaufbau und Projektarbeiten mit gemischten Teams von Bauingenieur*innen sowie Architekt*innen fördern die für diese Aufgaben notwendige Team- und Kommunikationsfähigkeit. Studienobjekte sind Hochbauten, Ingenieurbauwerke sowie technische Anlagen – vorwiegend aus der Zeit von ca. 1800 bis heute, aber auch mittelalterliche Bausubstanz. Der technische Bereich wird ergänzt durch Themen aus den Fachgebieten Wirtschaft und Recht sowie Geschichte und Denkmalpflege.

Konzept

Bildungsziele

Das Studiengangskonzept orientiert sich an den definierten Bildungszielen, die Interdisziplinarität und Praxisbezug verlangen. Es umfasst die Vermittlung von Fachwissen unterschiedlicher Bereiche des Bauens im Bestand und methodischen sowie generischen Kompetenzen.

Profil

Der Studiengang veränderte sein Profil in den vergangen Jahren kontinuierlich von "forschungsorientiert" in Richtung "anwendungsorientiert" durch Stärkung des Praxisbezugs in den meisten Modulen. Auch die bislang gewählten Masterarbeiten sind in der Mehrzahl als angewandte Forschung mit Praxisbezug zu bezeichnen.

Studierbarkeit

Der Aufbau des Studiums und die Studienstruktur erwiesen sich als sinnvoll. Es zeigte sich, dass das Studium im Vollzeitstudium in drei Semestern studierbar ist. Aber die Flexibilität erlaubt es auch, einen sinnvollen Studienverlauf über eine vier- und mehrsemestrige Studiendauer auszudehnen, wenn ein Teilzeitstudium absolviert wird. Diese Form wählen viele der Studierenden, da ein großes Interesse an studienbegleitender Berufstätigkeit, teilweise in eigenen Ingenieurbüros besteht. Auch müssen viele der Studierenden für Familie und Kinder sorgen und dies mit den Anforderungen des Studienalltags in Einklang bringen.

Spezialisten aus der Praxis

Die Lehre, insbesondere in den Wahlpflichtfächern, wird neben den Professoren durch hoch qualifizierte Spezialisten aus der Praxis mitgetragen, die oftmals auch als Zweitgutachter bei den Masterarbeiten die Studierenden mit betreuen.

Fachkompetenz

Insbesondere das breite, nach Themengruppen zu absolvierende Wahlpflichtangebot ebenso wie die experimentellen Veranstaltungen in den Laboren des Fachbereichs bieten den Studierenden eine hervorragende, breite wissenschaftliche und praktische Fachkompetenz. Die Spezialisierung lässt neben generalistischen Pflichtfächern bewusst Individualität zu. Nicht nur die Masterarbeit, sondern auch Studienarbeiten können aus dem Berufsumfeld der Studierenden selbst gewählt werden und verknüpfen damit Anforderungen der Praxis mit theoretischen Kenntnissen und praktischen Verfahren.

Praxisnahe Projekte

Die obligatorischen Projekte haben einen hohen Stellenwert im Studium. Sie haben einen direkten Praxisbezug. Durch die Art der Veranstaltun werden die Befähigung zur Organisation und Arbeit im Team, zur eigenständigen Arbeitseinteilung, zur Anwendung unterschiedlichster Methoden, zu wissenschaftlichem Arbeiten und Dokumentieren, zum Referieren und Präsentieren besonders gefördert. Beim Besprechen der Projektpräsentationen entsteht eine anregende Feedback-Kultur. Im Projekt P1 kommt durch das Verlagern aus dem Arbeitsalltag an der Hochschule in fremde Umgebung noch die Stärkung des sozialen Miteinanders und der Konfliktfähigkeit hinzu. Es zeigte sich, dass gerade in den Projekten die Freude an der Arbeit und die Motivation der Studierenden besonders hoch sind.

Schlüsselkompetenz

Das Studium stärkt und baut die Schlüsselkompetenzen der Studierenden aus, zum einen durch den Aufbau des Studiums selbst, durch die Verankerung von Zusatzkompetenzen in einzelnen Fächern. Leistungsnachweise in Form von Referaten, Projektarbeiten mit gemischten Teams von Bauingenieuren und Architekten sowie von Männern und Frauen fördern insbesondere selbstständiges Handeln sowie Team- und Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit. Der Lehrkörper erkennt neben der Vermittlung von Fachkompetenzen zunehmend seine Aufgabe in der Stärkung der Schlüsselkompetenzen der Studierenden und ist sich seiner Vorbildfunktion in Fragen der Teamfähigkeit und vor allem in der Bereitschaft zur Vernetzung bewusst.

Interdisziplinarität

Das Masterstudium Bauerhaltung und Bauen im Bestand macht weder die Architekt*innen zu Bauingenieur*innen noch umgekehrt. Das Studium trägt jedoch durch seinen interdisziplinären Ansatz maßgeblich zum besseren Verständnis und zur Zusammenarbeit zwischen Bauingenieur*innen und Architekt*innen bei. Die Masterarbeiten können dementsprechend bei Bauingenieur*innen oder Architekt*innen einen unterschiedlichen Fokus auf mehr ingenieurmäßige Berechnung oder auf mehr Entwurf und Planung aufweisen.

Passt dieser Studiengang zu Ihnen?

Als Absolvent*in sind Sie in der Lage, Umbau- und Umnutzungsprojekte in Führungsposition zu strukturieren, zu planen, zu koordinieren, zu leiten und durchzuführen. Im Studium Bauerhaltung und Bauen im Bestand erhalten Sie die Ausbildung zum, bzw. zur kommunikationsfähigen Generalist*in mit Spezial- und Methodenkenntnissen für Fragen der Bauerhaltung auf dem neuesten Stand der Technik im Bereich der Bauwerkserhaltung und des Bauens im Bestand. Bei der Kombination bestimmter Wahlpflichtfächer erhalten Sie eine anerkannte Weiterbildungsmaßnahme zum, bzw. zur "Energieberater*in-vor-Ort (BAFA)". Die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten ist genauso Teil des Studiums, wie die Befähigung zur interdisziplinären Arbeit und zur Leitung von interdisziplinären Teams sowie die Chance zur Persönlichkeitsentwicklung.

Kipprinne im Wasserlabor der FH Potsdam
© Axel Schäfer

Labore & Werkstätten des Fachbereichs Bauingenieurwesen

Die Arbeit in den Laboren des Fachbereichs Bauingenieurwesen ist fester Bestandteil des Masterstudiums. Unsere Lehrveranstaltungen werden mit praktischen Laborübungen anschaulich ergänzt. Die Labore können auch für Abschluss- oder Forschungsarbeiten genutzt werden. Auch die Werkstätten der Konservierung und Restaurierung sind für Studierende des Studiengangs Bauerhaltung und Bauen im Bestand interessant.

Labore & Werkstätten

Kontakt

Die Kolleg*innen der Zentralen Studienberatung informieren Studieninteressierte, Studienanfänger*innen, Eltern, Lehrer*innen und Studierende zu allen allgemeinen Fragen rund um das Studium. Bei konkreten Fragen und Anliegen zum Studiengang Bauerhaltung und Bauen im Bestand kontaktieren Sie gern die Studienfachberatung.

Prof. Silke Straub-Beutin
Professorin für Baukonstruktion
Studienfachberaterin Bauerhaltung und Bauen im Bestand (M. Eng.)

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Studiengang Lehrsprache Studienbeginn Bewerbungsfrist
Bauerhaltung und Bauen im Bestand (M. Eng.) Deutsch Sommersemester
15.12. – 15.02. (NC-Studiengang)
Ing•Bau – Bauwerkserhaltung und Neubau im Ingenieur- und Hochbau (M. Sc.) Deutsch Sommersemester, Wintersemester
15.12. – 15.02. und 25.05. – 15.07 (NC-Studiengang)
Berufliche Perspektiven

Berufliche Perspektiven

Der Bedarf an Expert*innen für Bestandsbau wächst immer mehr und ermöglicht Absolvent*innen des Masterstudienganges Bauerhaltung und Bauen im Bestand praktische oder wissenschaftliche Tätigkeiten. Das Studium trägt durch seinen interdisziplinären Ansatz maßgeblich zum besseren Verständnis und zur Zusammenarbeit zwischen Bauingenieur*innen und Architekt*innen bei. Die interdisziplinäre Ausrichtung befähigt Sie zu Führungsaufgaben oder Koordinierungsarbeiten sowie zum höheren Dienst. Auch eine Unternehmensgründung oder Freiberuflichkeit ist mit Ihren Kenntnissen eine denkbare Option. 

Mögliche Einsatzgebiete

  • Leitende Tätigkeit in Bauunternehmen  
  • Führungspositionen in Baubehörden 
  • Wissenschaftliche Arbeit in der anwendungsbezogenen Forschung  
  • Freiberufliche Beratertätigkeit 
  • Promotion 

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Studieninhalte

Studienablauf

Der Masterstudiengang Bauerhaltung und Bauen im Bestand kann in Voll- oder Teilzeit studiert werden und schließt mit dem Erstellen einer Masterarbeit ab. Je nach Erststudium kann der Master in Vollzeit in drei oder vier Semestern und in Teilzeit in vier oder fünf Semestern absolviert werden. Beide Studienformen ermöglichen einen Auslandsaufenthalt.

 

1. Semester

Pflichtmodule: Grundlagen, Projektmodul 
Wahlpflichtmodule: Flexmodule, Labor 

2. Semester Pflichtmodule: Projektmodule 
3. Semester Wahlpflichtmodul
Masterprüfung 

Sie haben Fragen zum Ablauf des Studiums, zur Bewerbung oder zur Masterarbeit? Lesen Sie dazu unsere FAQ.

Studieninhalte

Während des Studiums werden sie individuell betreut – sei es bei der Entscheidung für Wahlmodule oder bei der Masterthesis. Die Lehre, insbesondere in den Wahlpflichtfächern, wird neben den Professor*innen durch hochqualifizierte Spezialist*innen aus der Praxis mitgetragen.

Pflichtteil/ Wahl(pflicht)bereich

Das Masterstudium gliedert sich in einen breit angelegten Pflichtteil, bestehend aus den Modulen Grundlagen, Labore, Seminare und Projekte sowie einen Wahl(pflicht)bereich, welcher der individuellen Spezialisierung dient und sich in Wahlpflichtfächer und Masterarbeit unterteilt.

Grundlagen G1 und G2 (Pflicht)

In den Grundlagen-Modulen G1 und G2 erhalten die Studierenden das für ein weiteres vertiefendes Studium notwendige Basiswissen für das Spektrum der Bauerhaltung und des Planens im Bestand. Im Wesentlichen finden die Lehrveranstaltungen in Form von Vorlesungen statt, ergänzt durch seminaristische Anteile sowie Exkursionen und kleinere Übungen.

Labor L (Pflicht)

In praktischen Übungen in den Laboren des Fachbereichs erhalten die Studierenden methodische Fertigkeiten im Umgang mit den notwendigen technischen Hilfsmitteln. Im Mittelpunkt steht das beobachtende Lernen, aber auch die Vermittlung von Handlungskompetenz und individuelles Erfahren durch Ausführung der praktischen Übungen.

Projekte P (Pflicht)

In den Projekten soll das erlernte Wissen in Form einer eigenständigen praktischen Arbeit zur Anwendung gebracht und anhand einer komplexen Fragestellung erprobt werden. Die drei Projekte gliedern sich jeweils in mehrere Arbeitsschritte. Es sind grundsätzlich Gruppenarbeiten vorgesehen, aber auch Einzelarbeiten möglich.

Wahlmodul A und Wahlpflichtmodule B - E

In den Wahlpflicht- und in den Wahlfächern haben Studierende einerseits die Möglichkeit, ihr Fachwissen in frei gewählten Themenbereichen zu vertiefen, andererseits sich Grundwissen und Einblicke in angrenzende Fachgebiete sowie allgemeine Kompetenzen zu erarbeiten. Die Wahlpflicht- und die Wahlfächer werden in der Regel in Form von Vorlesungen, integrierten Veranstaltungen oder Seminaren angeboten.

Masterarbeit MA (Pflicht)

Die schriftliche Masterarbeit (MA) nimmt zusammen mit dem Masterkolloquium (MK) ein Drittel des gesamten Studienpensums ein.
Themenvorschläge der Studierenden aus dem beruflichen Kontext sind ausdrücklich erwünscht. Auch die Bearbeitung einer Masterarbeit im Rahmen eines FuE-Projektes in Kooperation mit externen Einrichtungen oder Unternehmen wird besonders angestrebt. Ein Anspruch auf ein spezielles Thema besteht nicht. Die Studiengangskoordinatorin und die fachlich beteiligten Professoren unterstützen die Studierenden hier in allen fachlichen und organisatorischen Fragen, beispielsweise beim Herstellen von Kontakten zu möglichen Kooperationspartnern, bei der Findung geeigneter Themen und bei der Klärung praktischer und rechtlicher Fragen zur Durchführung. Die gemeinsame Bearbeitung einer Masterarbeit durch zwei Studierende ist möglich.
Das Kolloquium ist öffentlich. Zum Kolloquium gehören auch die Erstellung eines Plakates und die Präsentation der Masterarbeit auf den Internetseiten des Fachbereichs.

Masterarbeiten

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Studienfachberatung

Prof. Silke Straub-Beutin

Prof. Dipl.-Ing. Silke Straub-Beutin

Professorin für Baukonstruktion
Studienfachberaterin Bauerhaltung und Bauen im Bestand (M. Eng.)
Bewerbung & Immatrikulation

Bewerbung & Immatrikulation

Für den Studiengang Bauerhaltung und Bauen um Bestand (M. Sc.) ist die Immatrikulation immer vom 15.12. bis zum 15.02. zum nächsten Sommersemester möglich.
Wenn Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, können Sie einen Immatrikulationsantrag stellen. Beachten Sie hierfür die folgenden, studiengangsspezifischen Angaben:

Zugangsvoraussetzungen

Für die Immatrikulation in den zulassungsbeschränkten Masterstudiengang Bauerhaltung und Bauen im Bestand benötigen Sie einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss einer deutschen oder ausländischen Hochschule (Bachelor oder Diplom) im Umfang von 210 ECTS-Leistungspunkten bzw. im Umfang von mindestens 180 ECTS-Leistungspunkten in der Fachrichtung Bauingenieurwesen, Architektur, Konservierung und Restaurierung (in der Baudenkmalpflege) oder in einer sonstigen ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung nach Entscheidung durch die Zulassungskommission.

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt innerhalb der Bewerbungsfrist online im MyCampus-Hochschulportal der Fachhochschule Potsdam.
Zusätzlich zur Onlinebewerbung sind folgende Unterlagen in Papierform einzureichen:

  • Hochschulabschlusszeugnis(se) bzw. aktuelle Leistungsübersicht mit den bisher erworbenen ECTS-Leistungspunkten und der bisher erworbenen Note, falls das Studium noch nicht abgeschlossen ist
  • ggf. Nachweis der einschlägigen Berufserfahrungen

Zur Einreichung nutzen Sie bitte das Beiblatt “einzureichende Antragsunterlagen” auf der letzten bzw. vorletzten Seite Ihrer persönlichen Checkliste, die Ihnen am Ende der Onlinebewerbung im MyCampus-Hochschulportal zur Verfügung steht. Hier werden alle Nachweise aufgeführt, die Sie auf Grund Ihrer Angaben in der Onlinebewerbung in Papierform einreichen müssen. Zusätzlich enthält die Checkliste Informationen zum weiteren Ablauf des Verfahrens.

Für die Einreichung der Unterlagen gilt der Tag der Bewerbungsfrist (Posteingang an der FH Potsdam).

Auswahlverfahren

Am Verfahren zur Vergabe der Studienplätze nehmen Bewerbende teil, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen. Im Vergabeverfahren werden von der Anzahl der zu vergebenden Studienplätze vorab abgezogen:

  • alle Bewerbenden, die auf Grund eines Dienstes eine frühere Zulassung nicht annehmen konnten sowie alle Bewerber*innen mit einer Angehörigkeit zum Bundeskader eines Bundessportfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes
  • 11 % für Bewerbende mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung
  • 3 % für Bewerbende, die nach Härtegesichtspunkten zu berücksichtigen sind

Die verbleibenden Studienplätze werden zu 90 % nach dem Ergebnis eines Hochschulauswahlverfahrens und zu 10 % nach Wartezeit vergeben.
Das Ergebnis des Hochschulauswahlverfahrens wird auf der Grundlage der folgenden Kriterien ermittelt (Gewichtung in Klammern):

  • Note des berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses (40 %)
  • Note aus dem Bereich Grundlagen des Bauingenieurwesens (15 %)
  • Note aus dem Bereich Materialbezogenes Konstruieren (10 %)
  • Note aus dem Bereich Planen und Entwerfen (10 %)
  • Note aus dem Bereich fachspezifische Spezialkenntnisse im Bereich der Konservierung und Restaurierung in der Baudenkmalpflege (5 %)
  • Einschlägige Berufserfahrung (20 %)

Zulassung

Im Anschluss an Hochschulauswahlverfahren wird das Vergabeverfahren durchgeführt. Bewerbende mit einem entsprechend hohen Ranglistenplatz erhalten im MyCampus-Hochschulportal ein zeitlich befristetes Zulassungsangebot, das Sie aktiv annehmen müssen. Nach der Annahme des Zulassungsangebotes finden Sie im MyCampus-Hochschulportal Ihren Zulassungsbescheid. Nehmen Sie das Zulassungsangebot nicht fristgemäß an, wird die Rangliste weiter abgearbeitet und der Studienplatz neu vergeben.

Immatrikulation

Der Immatrikulationsantrag wird online im MyCampus-Hochschulportal der Fachhochschule Potsdam gestellt und ist anschließend zusammen mit den im Antrag aufgeführten Nachweisen in Papierform einzureichen. Für die Einreichung der Unterlagen gilt der Tag der Immatrikulationsfrist (Posteingang an der FH Potsdam).

Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren

An der FH Potsdam gibt es verschiedene Bewerbungsverfahren. Allgemeine Informationen zu Bewerbungs- und Immatrikulationsverfahren sowie Informationen zu den Themen Teilzeitstudium, Gasthörerschaft und Zweitstudium finden Sie auf den allgemeinen Bewerbungsseiten.

Weitere Informationen zur Bewerbung

Internationale Bewerber*innen

Sie möchten sich für ein Studium ab dem ersten oder einem höheren Fachsemester bewerben und haben Ihren Schulabschluss und/oder Hochschulabschluss im Ausland erworben? Dann können Sie sich im Ausland erworbene Abschlüsse und Leistungen anerkennen lassen und bei uns studieren.

Zu den Bewerbungsinfos für Internationals

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