Panel "Heterogene Wege ins Studium"

Schon längst kann nicht mehr von einer homogenen Studierendenschaft gesprochen werden. Allen ist zwar der Status „Student/Studentin“ gemein, aber die bis zum Studienstart erreichte Biografie könnte kaum unterschiedlicher sein. Die Gruppe der klassischen Abiturientinnen und Abiturienten wächst und ist längst nicht mehr kongruent. Zudem finden vermehrt auch Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteiger sowie Studierende mit beruflicher Qualifikation den Weg an die Hochschule. Das gilt ebenso für Menschen mit unterschiedlicher persönlichen Lebenssituation oder kulturellen Herkunft. In diesem Panel sollen die vielfältigen Vorkenntnisse der Studieninteressierten in den Fokus rücken. Die Lernenden bringen bereits ausgeprägte Kompetenzen mit, allerdings nicht alle in gleichem Maß. Wie können das unterschiedliche Erfahrungswissen nutzbar und Lücken aufgearbeitet werden? Wie kann eine Lehr- und Lernsituation geschaffen werden, die sich flexibel an die Partizipierenden anpasst? Welche Chancen und Herausforderungen stellen sich der Hochschullehre? Welche Veränderungen sind notwendig?

Moderation: Nadine Köcher, FHP-Kolleg

13.30-14.00Vortrag    
Studieneingangsphase: aber wie?“ Ein Handlungsleitfaden für eine praxisorientierte Umsetzung in unterschiedlichen Fachbereichen am Beispiel der Kick-off Camps an der Hochschule Koblenz
Jutta Reinemann, Hochschule Koblenz
14.00-14.30
VortragNeue Wege zum Studium erfolgreich meistern! ACCESS-Studienvorbereitungskurs für Berufstätige
Dr. Elfi Thiem, Hochschule Mittweida
14.30-15.00
Kaffeepause
15.00-15.30
VortragHeterogene Wege der beruflich Qualifizierten ins Studium - am Beispiel der Mathematik
Dr. Xenia Jeremias, Katja Wenger, Technische Hochschule Wildau
15.30-16.00VortragOnline-Fachtests zur Analyse unterschiedlicher Kompetenzniveaus bei Studieninteressierten
Matthias Koziol, Marlen Meißner, BTU Cottbus-Senftenberg
16.00-16.30VortragMaster ohne Bachelor: Pilotprojekt MasterPlan
Christine Tschöll, Eva Friedrich, TH Brandenburg

Panel "Keine Zeit mehr für Gespräche?"

Hohe Abbrecherquoten lassen darauf schließen, dass Studierende einen wachsenden Bedarf an Orientierung und Unterstützung haben. Dem begegnen die Hochschulen mit verschiedenen Ansätzen, z.B. Mentoring-Programmen, Peer-to-Peer-Gruppen, Studierendencoaching oder der klassischen Studienberatung. Zeitgleich scheinen zeitliche Freiräume durch eng gefasste Regelstudienzeiten und veränderte Lebensumstände zu verschwinden. Komplexer werdende Beratungsanliegen bringen auch die Beratenden verstärkt an ihre Grenzen. Dieses Panel richtet seinen Fokus auf neue und bewährte Beratungskonzepte an Hochschulen. Auf diese Weise soll ein Austausch über die Möglichkeiten und Grenzen von institutioneller Studienbegleitung stattfinden und Anregungen für neue Formate entstehen. Welche neuen Beratungskonzepte gibt es? Welche Angebote kommen dem Bedarf heutiger Studierender entgegen und sind im Hochschulkontext leistbar?

Moderation: Ute Detlefsen, FHP-Kolleg
13.30-14.00 VortragStudentische Beratung – ein innovativer Ansatz zur Studiengangentwicklung? Erfahrungen aus Peer-Teaching Konzepten in der Studieneingangsphase.
Hannah Soane, Eileen Mauer, Universität Paderborn
14.00-14.30VortrageMentoring: Erfahrene Studierende unterstützen Studienanfänger/-innen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen
Judith Hüther, DHBW Karlsruhe
14.30-15.00Kaffeepause
15.00-16.30WorkshopViel Zeit für Gespräche!! Das QdL-Beratungs- und Unterstützungskonzept der Fachhochschule Dortmund
Petra Selent und Team, Fachhochschule Dortmund

Panel "Mathematik - Brücken schlagen in die Fachkultur"

Der Übergang von der Schule in die Hochschule stellt für viele Studierende eine grundsätzliche Umstellung der Lernsituation dar. Es wird vermehrt eigenständig gearbeitet. Speziell in den MINT-Studiengängen führen diese Umstellung und das hohe Leistungsniveau zu einer großen Abbrecherquote. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, arbeiten Hochschulen deutschlandweit in verschiedenen Projekten und mit unterschiedlichen Programmen. Die Spannweite reicht von Präsenz-Brückenkursen über Blended-Learning-Angebote vor und während des Studiums bis hin zu einem Vorstudienjahr mit integrierten Mathematikkursen. Die zeitliche Dauer der fachlichen Vorbereitung variiert ebenso wie die webbasierte Plattform, die als technische Grundlage dient. In diesem Panel werden verschiedene Formate und Konzepte vorgestellt, die den Übergang von der Schul-Mathematik zum MINT-Studium erleichtern. Welche Lehrformate unterstützen den Brückenschlag ideal? Welche Rolle spielt eLearning dabei? Welche Beratungs- und Übungskonzepte finden Anwendung?

Moderation: Dr. Michael Kallweit, Ruhr-Universität Bochum
13.30-14.00VortragÜbergänge meistern!? – Eine kritische Überprüfung der Wirkung des Vorkursprogramms „MINT@OVGU“
Sarah Berndt, Claudia Wendt, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
14.00-14.30VortragÜbergangskonzept Schule – Hochschule für Mathematik
Bernd Oder, Hochschule Aalen
14.30-15.00Kaffeepause
15.00-15.30VortragKombination von Selbstlern- und späterer Präsenzphase in einem Mathematik-Vorkurs: Förderung des eigenständigen Lernens bei Studienanfängern?
Luz Ezcurra Fernandez, Hochschule Emden/Leer
15.30-16.00VortragStudienerfolg in Ingenieurstudiengängen durch Online-Materialien in der Mathematik
Matthias Kniebusch, Hochschule Bremerhaven
16.00-16.30 WorkshopMathematikgrundlagen Online für Erstsemester
Prof. Dr. Andreas Daberkow, Hochschule Heilbronn

Panel "Kompetent durchs Studium und in die Berufspraxis"

Fachkenntnisse allein reichen nicht mehr, um für die Arbeitswelt qualifiziert zu sein. Die Übertragung von Lernstoff in die alltägliche Berufspraxis stellt für Hochschulabsolventinnen und -absolventen eine ebenso große Herausforderung dar. Deshalb setzen Bildungseinrichtungen neben der Vermittlung von fachlichen Kenntnissen vermehrt auf die Ausbildung von Schlüsselqualifikationen. Sie sollen die Studierfähigkeit verbessern, bei dem Transfer des im Studium erworbenen Fachwissens unterstützen, aber auch bei der flexiblen Anwendung in der Praxis nutzbar sein. In diesem Panel geht es um die sinnvolle Verzahnung von Fachwissen und Schlüsselkompetenzen mit dem Ziel, Studierende auf berufliche Anforderungen kompetent vorzubereiten. Dies betrifft die verschiedenen Studienfächer und Hochschultypen gleichermaßen. Welche Kompetenzen werden Studierende in Zukunft benötigen, um sich im Berufsfeld etablieren und behaupten zu können? Wie kann es dabei gelingen, einen hohen Grad an Selbstkompetenz (empowerment), Selbstwirksamkeit und Resilienz zu erzeugen? Welche Rolle spielen Peer-Teachings und Tutorien bei der Förderung von Schlüsselkompetenzen?

Moderation: Jördis Vassiliou, FHP-Kolleg
13.30-14.00VortragReflexionsfähigkeit als Schlüsselkompetenz
Dr. Lena Gautam, TH Wildau
14.00-14.30VortragKompetenz im Kontext - die mobile Applikation Reflect.UP der Universität Potsdam
Alexander Kiy, Alexander Knoth, Universität Potsdam
14.30-15.00 Kaffeepause
15.00-15.30VortragOne-Shot-Musikvideo als Trainingsmethode für Teamarbeit
Brigitte Burkart, Hochschule Pforzheim
15.30-16.00 VortragBielefelder Kompetenzlogbuch - Individueller Navigator für Studium und Karriere
Tobias Munko, Universität Bielefeld
16.00-16.30Vortrag
Diversity in Schreibwerkstatt und Writing Centre
Gabriele Menne-El.Sawy, Jill Wolff, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Veranstaltungsort

Fachhochschule Potsdam
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam

Hauptgebäude