Der Studiengang Konservierung und Restaurierung bietet vier Studienrichtungen an, die nach materialspezifischen und technologischen Eigenheiten gegliedert sind.

Im Bachelorstudium werden in der Regel Kleinobjekte, Mobiliar und andere Ausstattungsstücke aus Holz, deren Oberflächen mit Marketerien, Beizen, Überzügen und Dekorationsmalereien veredelt sein können, untersucht und bearbeitet. Schwerpunkt im Masterstudium sind baugebundene Raumelemente, wie Holzverkleidungen an Wänden und Decken, Holzfußböden, Fenster, Türen, Treppen, Gestühle und Holzkonstruktionen am Baudenkmal.

Einen wichtigen Schwerpunkt bilden Bronzedenkmäler, Plastiken und Bauornamente aus Kupferblech, Zink- und Bleiguss, Galvanoplastiken sowie Bauwerksteile aus Stahl, Schmiede- und Gusseisen und Edelmetallobjekte aus musealen Sammlungen. Hinzu kommen Objekte aus dem denkmalpflegerischen Bereich.

Im Zentrum steht das klassische Gebiet des Natursteins im Sinne der Skulptur und des Bauwerkes. Weitere Schwerpunkte sind die regional bedeutsamen Materialien Ziegel und Terrakotta, aber auch „Kunststein“ wie armierte Betonplastiken sowie die farbige Fassung auf all diesen Materialien.

Neben den definierten Bereichen der Wand- und Deckenmalerei auf anorganischen Trägermaterialien gehört hierzu die Ermittlung historischer Architekturfarbigkeiten im Innen- und Außenbereich. Die Themengebiete Mosaik und Stuck ergänzen den Lehrstoff.