Vorlesungsverzeichnis Zweiter Studienabschnitt SoSe 17 - Änderungen noch möglich!

Modul Titel Lehrender Termin Ort
21 PdD Politiken des Designs - Erläuterungen


21FVId-AM

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Interfacedesign
21FVId-AM Advanced Media



 Credits

»Politiken des Designs« – Lehrende und Studierende fragen nach der gesellschaftspolitischen Verantwortung ihres Fachs

 

Im Rahmen des Semesterthemas »Politiken des Designs« werden sich Studierende und Lehrende der Diskussion und Erforschung dieses komplexen Themenfeldes widmen. Das Ziel des gemeinsamen Themas ist es, unterschiedliche gestalterische Perspektiven auf die Beziehung zwischen Design und Politik zu entwickeln und dabei konkrete Bezüge zu den aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen zu nehmen. Die Arbeit wird dabei in drei Handlungsfelder unterteilt:

#Aufklärung #Vermittlung #Identität #Zukunft und #Vision.

21FVId-AM Advanced Media: Intermedia II
  • Prof. Matthias Krohn
Mittwoch
09.00 – 13.00 Uhr
D/214
2.135 alte Studienordnung

21FVId-AM

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Interfacedesign
21FVId-AM Advanced Media



10 Credits

Mittwoch 09.00-13.00 nur nach Vereinbarung, Raum D/214

Betreuung gestalterischer wie künstlerischer Einzel- und Gruppenprojekte. Es werden vorrangig Arbeiten betreut, die den Rechner als gestalterisches / kommunikatives / interaktives Medium nutzen.

 

Ein konkreter Projektvorschlag wird von den TeilnehmerInnen per Mail incl. aussagefähiger Beschreibung des Vorhabens eingereicht. Hierauf folgt zeitnah eine Einzelkonsultation über das weitere Vorgehen und die Betreuung des Projekts. Kontinuierliche Vorstellung und Besprechung von Projektskizzen und Arbeitsergebnissen.

 

Prof. Matthias Krohn

21FVId-AM Advanced Media: Gebäudeprojektion für KEHRAUS
  • M.A. Sebastian Meier & Marcel Brückner
Donnerstag
14.00 – 19.00 Uhr
D/106
2.135 alte Studienordnung

21FVId-AM

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Interfacedesign
21FVId-AM Advanced Media



10 Credits

Im Herbst 2017 wird die Fachhochschule Potsdam das alte Gebäude an der Friedrich-Ebert Straße verlassen. Als feierlicher Abschluss wird es ein großes KEHRAUS Event im Herbst geben. Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen wir mit euch das alte Gebäude in neuem Licht erstrahlen lassen. Gemeinsam wollen wir in diesem Semester Projektionen konzipieren und umsetzen. Euren Ideen sind dabei kaum Grenzen gesetzt, sowohl inhaltlich als auch technisch stehen euch verschiedenste Möglichkeiten zur Verfügung. Die einzige Einschränkung, ihr müsst euch entweder inhaltlich oder gestalterisch mit dem Haus an der Friedrich-Ebert Straße auseinandersetzen. Hierzu könnt ihr generative Visuals entwickeln, Animationstechniken nutzen oder auf anderen wegen Videos produzieren. Auch interaktive Formate z.B. in Kombination mit Kinect Devices oder Mikrofonen sind denkbar.

 

Unterstützt werden wir bei diesem Vorhaben von der Firma XENORAMA. http://xenorama.com

Das in Potsdam ansässige "collective for audio-visual art" hat bereits erfolgreich Projektionsprojekte in ganz Deutschland umgesetzt und Erfahrung in der digitalen und analogen Produktion von Projektionskonzepten.

 

Für den Kurs werden keine Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Es können auch Projektionen ohne den Einsatz von Programmierung, rein analog erstellt werden.

Mit diesem Kurs bekommt ihr die einmalige Möglichkeit eure Projektionsideen auf die große (Lein-)wand zu bringen.

Bild: Xenorama, Projektionen am Karlsruher Schloss

Workspace: https://incom.org/workspace/7194

 

M.A. Sebastian Meier & Marcel Brückner

21FVId-AM Advanced Media: UX und IX Design für das autonome Fahren
  • Prof. Matthias Krohn
Dienstag
10.00 – 16.00 Uhr
D/108
2.135 alte Studienordnung

21FVId-AM

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Interfacedesign
21FVId-AM Advanced Media



10 Credits

Szenarienentwicklung und Userinterfacekonzepte für die Interaktion zwischen Mensch und autonomen Fahrzeug. Die Mobilitätsbranche befindet sich am Beginn eines grundlegenden Transformationsprozesses: die umfassende Digitalisierung erfasst hierbei auch unser herkömmliches Verständnis von individueller und urbaner Mobilität.

Wie werden wir autonome Fahrzeuge und unsere neuen „Freizeiten“ nutzen?

Wie interagiert und kommuniziert ein autonomes Auto nach außen, etwa zu anderen Verkehrsteilnehmern?

Welche neuartigen Services kann das autonome Auto im digitalen Lifestyle spielen?

Wie empfängt ein Auto seinen Passagier?

Werden wir zukünftig Autos besitzen, miteinander teilen oder nur noch „on demand“ fahren - und was bedeutet dies für die Gestaltung des Autos?

Ist das autonome Auto ein „neuer mobiler persönlicher Lebensraum und Rückzugsort“ (Mercedes), ein mobiles „companion device“ (BMW / Vision Next 100) oder ein selbstlernender, adaptiver Fahrroboter mit „kognitiver Interaktion“ (IBM)?

Radikaler technologische Wandel wirft immer auch Fragen nach Vertrauen in die Technik und ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz auf. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg auf dem Weg zum autonomen Fahrzeug wird daher auch die intensive Auseinandersetzung mit Schnittstellen und Bedienkonzepten sein.

 

Die Veranstaltung im Sommersemester fokussiert sich im Kern auf die Szenarienentwicklung und Userinterfacekonzepte für die Interaktion zwischen Mensch und autonomem Fahrzeug. Anhand konkret definierter Use-Cases für Autonomes Fahren sollen Interaktions-Konzepte entwickelt und gestalterische Entwürfe realisiert werden.

Veranstaltung auch offen für MA-Design sowie alle Designfachrichtungen im Hauptstudium.

 

Prof. Matthias Krohn

21FVId-PI Physical- & Virtual Interfaces: Smart Office Lighting: Innovation beim Interface Mensch/Leuchte
  • Prof. Reto Wettach
  • Prof. Volker von Kardorff
Freitag
10.00 – 14.00 Uhr
D/106
2.131 alte Studienordnung

21FVId-PI

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Interfacedesign
21FVId-PI Physical- & Virtual Interfaces



10 Credits

Die Arbeit, speziell die Büroarbeit steht vor großen Veränderungen:

Ob Home-Office, Co-Working-Space, Shared-Office-Konzepte oder fixen Arbeitsplätze in temporären oder langfristigen Teams – all diese Veränderungen haben großen Einfluss auf das Büro als physischen Raum.

Welche Rolle spielt dabei die Leuchten-Infrastruktur? Wie sieht Bedienung, Komfort und Datenanalyse bei den Büros der Zukunft aus?

 

Hintergrund:

Die Funktion der Leuchten ist im Wandel. Bislang nur Lichtgeber wird das dichteste Netz der elektrischen Installation zum Knoten der Datenerfassung und Steuerung funktionaler Abläufe.

Sensoren analysieren Licht, Klima, Belegung bis hin zu Arbeitsabläufen im Büro. Neue Interaktionsformen wie Sprache, Gesten oder Augenbewegungen erlauben neue Paradigmen der Mensch-Licht-Interaktion.

Neben den technischen Möglichkeiten und deren Potential soll insbesondere die Nutzerakzeptanz eine entscheidende Rolle spielen bei der Entwicklung von neuen Lösungen. Dabei ist die Verbindung zu denken von technisch Machbarem zu menschlich Gewolltem.

Diese Design- und Denkübung ist exemplarisch für die Designaufgaben der Zukunft und der Entwicklung eines tiefen Verständnisses für erfolgreiche Ideen.

 

Kursinhalte:

Input: Einführung in den Stand der Technik und die Diskussion zukünftiger Bürowelten. Vertiefende Recherche und Marktüberblick zu Sensortechnologie und Steuerungssystemen.

Analyse der Funktionsbereiche von der Zugangskontrolle, der Tiefgarage bis zum Arbeitsplatz mit Konferenz, Lounge und Restaurant.

Darstellung der möglichen Funktionen, die Leuchten übernehmen könnten.

Entwicklung von Interfaces Mensch/Licht von z. B. Schalter, Tablet, Sensor, Programm, Gesten, Künstlicher Intelligenz.

Ergebnis:

Die Gruppe entwickelt innovative Szenarien und reflektiert über die Arbeitswelt der Zukunft. Beispielhaft werden Steuerungen und Bedienoberflächen entwickelt und auf ihre Erfolgsaussichten analysiert. Dazu werden Diskussion in der Gruppe und mit externen Experten geführt.

Zusammenfassung in einer Publikation.

 

Prof. Reto Wettach & Prof. Volker von Kardorff

21FVId-SI Software Interfaces: Lean UX – Methoden und Mindset
  • Dipl.-Psych. Marian Gunkel (SAP SE)
Montag
10.00 – 14.00 Uhr
D/106
2.133 alte Studienordnung

21FVId-SI

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Interfacedesign
21FVId-SI Software Interfaces



10 Credits

Lean UX – Methoden und Mindset.

 

In der Veranstaltung werden Konzepte des Lean Startup mit denen von Agile Development sowie User Experience Methoden theoretisch verknüpft und praktisch erlebt. Neben den notwendigen theoretischen Fundamenten liegt das Augenmerk auf stetigem und vielfältigem Erproben, Scheitern und Verbessern (Build – Measure – Learn) unterschiedlicher Systeme und Services.

 

Lernergebnisse der Veranstaltung sind:

kompetente und anwendungssichere Kenntnisse von unterschiedlichen (Lean) UX Methoden

 Möglichkeiten und Grenzen von Lean, Agile und Lean UX

 und – hoffentlich – Ansätze eines "Lean UX Mindset" (u.a. Neugier, Freude am Misserfolg, am Lernen, am Improvisieren)

 

Dipl.-Psych. Marian Gunkel (SAP SE)

21FVId-SI Software Interfaces: [Vision] Getting a Design Job in 2030 – Warum sich das Designstudium ändern muss und welche Fähigkeiten schon heute hilfreich sind, verantwortungsvoll zu gestalten.
  • Prof. Dr. Frank Heidmann
  • & Prof. Dr. Antje Michel (FB V, Professorin für Informationsdidaktik & Wissenstransfer)
Donnerstag
10.00 – 14.00 Uhr
D/106
2.133 alte Studienordnung

21FVId-SI

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Interfacedesign
21FVId-SI Software Interfaces



10 Credits

[Vision] #Designethik, #Arbeit

 

„Interfacedesign ist zukunftssicher“. Zumindest findet man zurzeit in aller Regel schon während, spätestens nach Abschluss des Studiums einen Job. Aber ist Interfacedesign, so wie es heute in Potsdam und vielen anderen Designschulen gelehrt und gelernt wird, wirklich noch in einigen Jahren relevant? Sind die heute vermittelten Fähigkeiten, Semesterthemen und Soft Skills robust genug gegenüber immer schnelleren Entwicklungszyklen in den verschiedenen Technologiefeldern und disruptiven Innovationen in der Wirtschaft? Und reicht es aus, nutzerzentrierte Methoden, Design Thinking und agile Prozesse zu beherrschen, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden? Schließlich stellt sich die Frage nach der Verantwortung von DesignerInnen und ihrer Rolle in einer Zeit, in der es in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen zunehmend um Emotionen anstelle von Fakten geht und immer größere Bevölkerungsschichten Tatsachen ignorieren und Lügen bereitwillig akzeptieren. Diese Entwicklungen sind komplex und werden sich ganz sicher nicht allein durch mehr und besser gestaltete Infografiken, transparentere Interfaces oder kritische Interventionen verändern, aber sie hängen doch sehr eng mit der Gestaltung und Nutzung von sozialen Medien und dahinter liegenden Algorithmen zusammen. DesignerInnen sind an der Konzeption und Realisierung der dazugehörigen Schnittstellen, Servicedesigns und digitalen Ökosysteme zentral beteiligt. Sie tragen Verantwortung sich aktiv an der Bekämpfung des Postfaktischen, von Filterblasen und Hassmails zu beteiligen.  

 

Artificial Intelligence (AI), Machine Learning, und Big Data beschreiben vor diesem Hintergrund Entwicklungen mit unmittelbarem Einfluss auf das zukünftige Tätigkeitsspektrum von DesignerInnen. Inwieweit müssen sie vertiefte Kenntnisse in diesen Themenfeldern im Studium erlernen und wie können sie darüber hinaus lernen, sich in ihrer weiteren Berufstätigkeit in diesen wie auch in zukünftig aufkommenden relevanten Handlungsfeldern selbständig weiter zu entwickeln? Wie (didaktisch, curricular, praktisch) kann das geschehen? Wie können Ethik, Technologiefolgenabschätzung, Digital- & Data Literacy, Kommunikations- und Problemlösungsstrategien sowie vertiefte Kenntnisse in Soziologie und Psychologie etc. in das Curriculum integriert werden, ohne die nach wie vor zentrale künstlerisch-gestalterische Grundausbildung zu vernachlässigen? Wieviel Interdisziplinarität verträgt eine „gute“ Designausbildung?  

 

Diese und weitere Fragen werden im Kurs recherchiert und diskutiert. Ziel ist die Entwicklung neuer, alternativer, auch provozierender und intervenierender Curricula. Ebenso sollen Case Studies für zukünftige Tätigkeitsfelder von DesignerInnen konzipiert und visualisiert werden. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Werkschau präsentiert und sollen darüber hinaus über einen digitalen Kanal (z.B. Medium) Verbreitung finden.  

 

Prof. Dr. Frank Heidmann & Prof. Dr. Antje Michel (FB V, Professorin für Informationsdidaktik & Wissenstransfer)

21FVId-VI Visual Interfacedesign: Visualisierung literarischer Narrative
  • Prof. Dr. Marian Dörk
  • Jan-Erik Stange
Mittwoch
10.00 – 14.00 Uhr Beginn: 12.04.2017
Bibliothek FH HG
2.134 alte Studienordnung

21FVId-VI

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Interfacedesign
21FVId-VI Visual Interfacedesign



10 Credits

 Mittwoch 10.00-14.00, in Bibliothek FH HG, Start 12.4.

 

In den vergangenen Jahren haben Visualisierungen in Wissenschaft, Journalismus, Politik und Wirtschaft als Hilfsmittel zur Analyse und Vermittlung von komplexen Zusammenhängen zunehmend an Relevanz gewonnen. Ziel von Visualisierungen ist es, durch visuelle Repräsentationen die Sichtbarmachung von Mustern in Daten zu erlauben. Derartige Repräsentationen ermöglichen eine leichtere Erfassbarkeit von Auffälligkeiten, die bei einer rein textbasierten Beschäftigung mit den Daten nicht augenfällig würde. Es sind die herausragenden Fähigkeiten menschlicher visueller Wahrnehmung, die in besonderer Weise das Aufspüren von Mustern unterstützen.

 

Während in den Naturwissenschaften die Daten bereits strukturiert vorliegen, hat man es dagegen in den Geisteswissenschaften und speziell in der Literaturwissenschaft mit Textdaten zu tun, die zwar strukturiert sind, allerdings nach humansprachlichen bzw. grammatikalischen Kriterien. Dennoch lassen sich auch diese Daten in eine Form bringen, die es erlaubt, geschriebene Sprache in visuelle Darstellungen zu überführen. Hierfür können vollautomatische Verfahren des Textminings zum Einsatz kommen, die beispielsweise Häufigkeiten bestimmter Worte berechnen oder die Nennung von Orten und Personen registrieren. Die Analyse dieser Daten und aus ihnen erzeugter Visualisierungen werden unter dem Begriff Distant Reading zusammengefasst. Der Begriff versteht sich als Abgrenzung zum Close Reading, der sorgfältigen Analyse und Interpretation von einzelnen Textstellen, der eigentlich bisher charakteristischen Tätigkeit von Literaturwissenschaftlern. Bei letzterer Methode spielen qualitative Aussagen eine bedeutende Rolle. Bisher gibt es aber kaum Beispiele von Literaturvisualisierungen, die sich dieser eher im Qualitativen bewegenden Gesichtspunkte annehmen. Gerade in der Narratologie/Erzählforschung wird eine rein quantitative Analyse von Texten diesen in der Regel nicht gerecht, da narrative Strukturen schwer algorithmisch zu identifizieren und einzuordnen sind.

 

In diesem Kurs soll es darum gehen, visuelle Repräsentationen für die literaturwissenschaftliche Arbeit an narrativen Texten zu entwickeln. Ein besonderer Fokus des Kurses soll auf den qualitativen Fragen zur Narratologie liegen. Um hier auch für die Literaturwissenschaft interessante Ergebnisse produzieren zu können, wird der Kurs in Kooperation mit einem parallel an der Uni Hamburg stattfindenden Kurs zu Erzählforschung und Narratologie stattfinden. An insgesamt vier Terminen wird ein enger Austausch zwischen den Teilnehmern dieses Kurses und den Hamburger Studenten und Studentinnen stattfinden. Dafür sind zwei Exkursionen an die Universität Hamburg geplant.

 

Der erste Teil des Kurses wird aus mehreren Input-Vorträgen bestehen, u.a. auch von externen Gästen, der zweite Teil wird der Projektarbeit gewidmet sein. Ergebnis des Kurses können Visualisierungen unterschiedlichster Form sein. Denkbar sind beispielsweise interaktive Datenvisualisierungen, Infografiken, physische Visualisierungen und Installationen.

 

Incom: https://incom.org/workspace/7196

 

Prof. Dr. Marian Dörk & Jan-Erik Stange

21FVKd-AD Advertising Design: Redaktionelle Gestaltung The Publishing Sphere
  • Prof. Franziska Morlok
Donnerstag
14.00 – 19.00 Uhr
D/310
2.115 alte Studienordnung

21FVKd-AD

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-AD Advertising Design



10 Credits

Kooperationsprojekt mit der FU Berlin und dem Haus der Kulturen der Welt Berlin.

 

Gemeinsam mit dem Peter Szbondi Institut der FU Berlin, der Universität Paris 8 und dem Haus der Kulturen der Welt Berlin wird eine – sowohl in Inhalt als auch Form – experimentelle Publikation in zwei Teilen erarbeitet (gedruckt und digital).

Der erste Teil ist ein Reader, der zu dem im Juni am HKW stattfindenden Symposium "The Publishing Sphere" erscheint. Er bringt verschiedene Bausteine der Veranstaltung (vorbereitende Texte, ein begleitendes Radioprogramm, künstlerische und performative Publikationen) zusammen.

Der zweite Teil wird digital publiziert und enthält (auch) dokumentierende Inhalte. Beide Erscheinungsformen und ihre jeweiligen gestalterischen Bedingungen werden von vornherein zusammen gedacht und konzipiert.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar sind gute Kenntnisse in Typografie.

Teilnehmerzahl: max. 15

 

Prof. Franziska Morlok

21FVKd-AD Advertising Design: Redaktionelle Gestaltung - Politiken des Designs – Kommunikation
  • Prof. Franziska Morlok
Dienstag
09.30 – 14.30 Uhr
D/310
2.115 alte Studienordnung

21FVKd-AD

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-AD Advertising Design



10 Credits

In diesem Seminar begleiten wir das übergreifende Semesterthema "Politiken des Designs" kommunizierend und publizierend. Wir entwerfen einen gestalterischen Rahmen, der die Aktivitäten des Studiengangs nach außen trägt, unterschiedliche Veranstaltungen und die Werkschau auf verschiedenen Medienkanälen bewirbt. Hierbei geht es um die Konzeption und Gestaltung eines Key Visuals, aber auch um Formen und Strategien des Publizierens.

Das Seminar kann zusammen mit dem Werkschau-Seminar 11EG-K Elementares Gestalten Kontext: Werkschau 2017- POLITIKEN DES DESIGNS von Prof. Myriel Millicevic und M.A. Anouk Meissner als Projekt belegt werden.

 

Teilnehmerzahl: max. 20

 

Prof. Franziska Morlok

21FVKd-CI Corporate Design:
  • Dipl.-Des. Constanze Vogt
Montag
14.00 – 18.00 Uhr Beginn: 10.04.17
D/310
2.116 alte Studienordnung

21FVKd-CI

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-CI Corporate Identity



10 Credits
21FVKd-FG Fotografie: [Identität] Multiperspektivisches Erinnern – Wege aus der Sprachlosigkeit
  • Prof. Wiebke Loeper
  • Prof. Nicola Lepp, Stephanie Neumann
Montag
09.30 – 14.00 Uhr Beginn: 10.04.2017
D/308
2.119 alte Studienordnung

21FVKd-FG

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-FG Fotografie



10 Credits

Montag 09:30-14.00, Raum D/308, Beginn 10.04.2017

 

[Identität] #Erinnerung, #öffentlicher Raum, #Globalisierung

 

Der forschungsorientierte Projektkurs erkundet Ansätze des multiperspektivischen Erinnerns. Im Fokus stehen biografische Erfahrungen und subjektive Erinnerungen im Verhältnis zur öffentlichen Erinnerungskultur. Wir erkunden im Kurs zunächst Positionen aus der Forschung und der praktischen Erinnerungskulturarbeit. In interdisziplinären Projektgruppen, in denen sich wissenschaftlich-kuratorische und gestalterisch-künstlerische Perspektiven verbinden, erarbeiten wir einen Zugang zum komplexen Thema des Erinnerns anhand selbstgewählter Forschungsfelder und Protagonist*innen. Wir explorieren dabei unterschiedliche Perspektiven und Funktionen des Erinnerns, sowie die Auswirkungen in unserer Gesellschaft. Ziel ist es, der Komplexität und Vielschichtigkeit der Erinnerungsebenen Rechnung zu tragen und sowohl kulturwissenschaftliche als auch künstlerische Konzepte für die öffentliche Sichtbarkeit zu entwickeln. Diese sollen im nächsten Semester umgesetzt werden.

 

Der Kurs richtet sich an Studierende aus den Bereichen Interfacedesign, Kommunikationsdesign, Produktdesign, Europäische Medienwissenschaften und Kulturarbeit.

Teilnehmerzahl: 25

auch Interflexkurs / möglich als Projekt über zwei Semester

 

Prof. Wiebke Loeper & Prof. Nicola Lepp (Studiengang Kulturarbeit, FB Architektur und Städtebau), Stephanie Neumann (Urban Complexity Lab/FHP)

21FVKd-FG Fotografie:[Vermittlung] Bilder mit Absicht
  • Prof. Wiebke Loeper
  • Prof. Winfried Gerling
Dienstag
10.00 – 15.00 Uhr
D/308
2.119 alte Studienordnung

21FVKd-FG

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-FG Fotografie



10 Credits

[Vermittlung] #Designmittel, #Lüge, #Designethik

 

Der Herstellung eines fotografischen Bildes wohnt letztlich wohl immer eine Absicht inne, die man sehr allgemein als das Festhalten eines Moments bzw. einer Situation oder Konstellation beschreiben könnte.

Die Absichten der Herstellung können vielfältig sein, sie können gut gemeint sein oder auch nicht.

Das Fotografieren greift in jedem Fall ein in die Szene in der sie produziert werden. Bilder können mit Absicht verletzen oder versuchen politisch wirksam zu sein. Bilder können mit Absicht nicht gezeigt werden oder z.B.in der UN präsentiert werden, um Kriege zu begründen.

Bilder können als Beleg für Fakten herangezogen werden, während sie gleichzeitig als "alternative Fakten" bezeichnet werden.

Bilder sind in sogenannten sozialen Medien Teil unserer alltäglichen Kommunikation geworden und werden als Konversationsbild (A. Gunthert) eingesetzt und dienen so vielleicht völlig neuen Absichten.

 

Das Maß der Beeinflussung oder Herstellung der Konstellation vor und mit der Kamera durch die Fotografin könnte man vielleicht mit der Stärke der Absicht ins Verhältnis setzen, eine bestimmte Botschaft zu formulieren.

Insofern spielt auch die Art oder der Grad der Inszenierung eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung dieser absichtsvollen Gestaltung.

Die Auswahl und Kontextualisierung eines Bildes durch die Art der Veröffentlichung aber auch die Beschriftung spielt weiterhin eine wesentliche Rolle bei der Formulierung von Absichten.

Die Modifikationen des Bildes in der Postproduktion verfolgen immer eine bestimmte Absicht: Im einfachen Fall ist es das Bild in einer bestimmten ästhetischen Qualität/Konvention erscheinen zu lassen, im komplexeren Fall werden Bilder retuschiert oder montiert um Körper zu verschönen, unliebsame Personen zu entfernen… Viele dieser Prozesse sind heutzutage so weit konventionalisiert, dass sie in der Kamera oder in der weiter verarbeitenden Software standardisiert angewendet werden können.

 

Wir werden uns mit absichtsvollen Bildproduktionen auseinandersetzen und Bilder mit Absicht produzieren.

Teilnehmerzahl: max. 12 Studierende Design / 12 EMW

 

Prof. Wiebke Loeper & Prof. Winfried Gerling / EMW

21FVKd-GD Grafikdesign: Produktentwicklung und Verpackung einer Eiweis-Nahrungsergänzung
  • Iven Sohmann
Freitag
14.00 – 18.30 Uhr
D/310
2.112 alte Studienordnung

21FVKd-GD

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-GD Grafikdesign



10 Credits

Text folgt

21FVKd-IL Illustration: [Identität] Der Zustand meiner Welt
  • Prof. Hans-Jörg Kotulla
Dienstag
10.00 – 16.00 Uhr
D/309
2.113 alte Studienordnung

21FVKd-IL

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-IL Illustration



10 Credits

[Identität] #Zustände

 

Übungen zu unterschiedlichen Themenbereichen in verschiedenen illustrativen Techniken münden in eine komplexe Aufgabenstellung, wahlweise in Verbindung mit typografischer Gestaltung(experimentelles Buch, Objekte mit illustrativem Charakter, Comic, Werbung, Plakat, Animation usw.)

Besonderer Wert wird auf eine experimentelle Herangehensweise gelegt. Diskurs, ständige Korrektur zu Teilergebnissen.

 

Die Studierenden sollen stilistische Eigenarten auf illustrativem Gebiet entwickeln und in der Lage sein, komplexe, praxisnahe Aufgabenstellungen in Verbindung mit typografischer Gestaltung zu realisieren:

-Textanalyse (Literatur, Lyrik, Werbetexte etc.)

-Experimentelle Übungen mit unterschiedlicher Techniken

-Erarbeitung einer illustrativen Idee einer illustrativen Serie

-Komplexe Gestaltung unter Einbeziehung von Typografie

-Präsentation

 

Prof. Hans-Jörg Kotulla

21FVKd-IL Illustration: [Identität] Wahrheiten, Halbwahrheiten und Lügen
  • Prof. Hans-Jörg Kotulla
Mittwoch
10.00 – 16.00 Uhr
D/309
2.113 alte Studienordnung

21FVKd-IL

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-IL Illustration



10 Credits

[Identität] #Wahrheiten

 

Fördergruppe Illustration

Projektbezogenes Arbeiten nur auf ausdrückliche Einladung in den Kurs durch Prof. Kotulla. Keine selbstständige Einschreibung möglich.

 

Prof. Hans-Jörg Kotulla

21FVKd-MG Motionsgraphics: [Identität] Motion Standard.04
  • Prof. Klaus Dufke
Donnerstag
14.00 – 18.00 Uhr
D/226
2.118 alte Studienordnung

21FVKd-MG

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-MG Motiongraphics



10 Credits

[Identität] #Pop und Politik, #Populismus, #Popkultur, #Terrorismus, #Pegidaloca, #Mediale Intervention

 

Politik, Popkultur und Populismus: von der populärkulturellen Inszenierung in der Politik. Untersuchungen zum Verhältnis politischer Realität und medialer Fiktion. Wir analysieren und vergleichen zeitgenössische und historische Beispiele des Populismus – von der Selbstinszenierung des «Islamischer Staat» in Musikvideos nach westlichem Muster bis zur politische Hetze durch populistische Bewegungen, Personen und Parteien. Wir untersuchen was die Anziehungskraft, die Ästhetik, die Wirksam- oder Unwirksamkeit der jeweiligen Beispiele ausmacht; insbesondere in radikalisierten Jugendbewegungen. Ist die narrative Spiegelung, eine diskursive Technik medialer Intervention in populistische Debatten – wie sie beispielsweise die Kurdin Helly Luv in ihren Musikvideos anwendet – eine geeignete Strategie zur Dekonstruktion? Gegenstand der Untersuchung kann dabei sein: z.B. die mediale Konstruktion von nationalen und religiösen Identitäten, von Moral- und Wertesystemen, von Geschlechter-Rollen und Feindbildern.

 

“Wir leben in einer großen Erzählung der Demokratie. Aber wir leben auch in einer großen Blase des Entertainment, der Kulturindustrie und der populären Mythologie. In der ersten Erzählung geht es um Interessen, um Erklärungen, Informationen, um rationale Entscheidungen, um Gesetze, Verträge und Verhandlungen. In der zweiten Erzählung indes geht es um Bilder, Mythen, Emotionen, Identifikationen, Spiele, Fantasien. Politik spielt sich längst in beiden Erzählungen ab, Politiker verkaufen sich wie Pop-Stars, und die sozialen Wahrheiten werden nicht in Regierungserklärungen, sondern in Kriminalromanen, Hollywood-Filmen und Comedy Shows verhandelt. Bislang schien es freilich, dass die meisten Menschen sehr wohl unterscheiden können zwischen den Sphären von politischer Realität und medialer Fiktion. Aber offensichtlich fällt diese Unterscheidung immer schwerer. (...)” (Georg Seeßlen; Trump! Populismus als Politik)

 

Aufgabenstellung

Konzeption und Entwicklung von Formaten und Medien (zB Erklärfilme oder animierte Dokumentarfilme) für den Einsatz in der politischen Bildung. Durch vergleichende Bildanalysen, den Gebrauch der Animation und die Wahl der jeweiligen Ästhetik kann außerdem eine zusätzliche Ebene der Erzählung – eine Art Subtext – geschaffen werden, der sich nur visuell erschließt. Ausführliche Aufgabenstellung –> GoogleDoc Aufgabenstellung https://docs.google.com/document/d/1VtN-6wz55e-QPS1Cchiw8SU_6CLgmVLoLWISgR3PZ84/edit

 

Seminar– & Projektorganisation

Im Rahmen eines Semesterprojektes wird ein Motion Graphics-Format konzipiert und prototypisch umgesetzt. Im Vordergrund steht das exemplarische, problemlösende und konzeptionelle Lernen an Hand aller Phasen einer Motion Graphics-Produktion (Konzeption, Entwurf, Planung, Produktion, Distribution und Evaluation). Gruppenarbeit ist bei diesem Projekt erwünscht. Der Kurs organisiert sich in der Form eines praxisbezogenen Studienprojekts in Kombination mit Vorlesungen und Übungen. Die Vorlesungen dienen der systematischen Vermittlung fachspezifischer Kenntnisse, die Übungen dienen der Anwendung der vorgetragenen Methoden und der Einübung der instrumentellen Fertigkeiten.

Voraussetzung::

Sicherer Umgang mit den Grundwerkzeugen der digitalen 2D-Mediengestaltung und Grundkenntnisse in einer Animationssoftware; z.B. erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Mediabasics/MotionBasis.

Das Seminar beginnt am Do. 06.04.2017. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung erfolgt über den Incomworkspace : https://incom.org/workspace/7189

 

Prof. Klaus Dufke

21FVKd-TD Typedesign: Expertkurs
  • Prof. Lucas de Groot
Dienstag
14.00 – 17.00 Uhr
D/103
2.114 alte Studienordnung

21FVKd-TD

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-TD Typedesign



10 Credits

Expertkurs nur für Studenten, die den Startkurs erfolgreich abgeschlossen haben.

21FVKd-TY Typografie: [Vermittlung] Die Verantwortung des Designers bei der Mitgestaltung an gesellschaftlichen Prozessen
  • Dipl.-Des. Katrin Holst
Dienstag
09.30 – 13.30 Uhr
D/226
2.111 alte Studienordnung

21FVKd-TY

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-TY Typografie



10 Credits

[Vermittlung] #Politik, #Protest, #öffentlicher Raum, #Designmittel

 

In Zeiten großer Unsicherheit, globalen Krisen und System relevanten Umbrüchen werden Designer zu einer mutigen und kreativen Zukunftsgestaltung herausgefordert.

 

Visuelle Kommunikation vermittelt Haltung.

 

Es sollen Plakate entwickelt werden, die Barometer sozialer, wirtschaftlicher, politischer, kultureller Ereignisse abbilden. Jeder Student sucht sich eine Initiative/Gruppe, deren Inhalte und Ziele er in der aktuellen Situation unterstützen möchte z.B.:

 

_die »Amadeu Antonio Stiftung«, Initiative für zivilgesellschaft und demokratische Kultur

_die Gruppe »Gegenargument«

_die Konferenz »Weiter mit Europa!«

_die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung

_den Grassroots-Think Tank »polis180«

_das Bündnis »Potsdam bekennt Farbe«

 

Vorstellbar sind auch Themen wie: Protestplakate/Fake News/Parteien und ihre Schrift/95 Anschläge – Thesen für die Zukunft.

 

Es wird eine Vortragsreihe zur Typografie aufgelegt.

Der Kurs Typografie gestaltet die Ankündigung der Vorträge über Typografie.

Teilnehmerzahl: max. 20

 

Dipl.Des. Katrin Holst

21FVKd-TY Typografie: [Vermittlung] Typografie: Simple Truths
  • Prof. Sven Völker
Dienstag
14.00 – 18.00 Uhr
D/226
2.111 alte Studienordnung

21FVKd-TY

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Kommunikationsdesign
21FVKd-TY Typografie



10 Credits

[Vermittlung] #Lüge, #Designethik, #Lebensstil, #Politik

 

Simple Truths: Typografische Verknappung an der Grenze zu Täuschung und Lüge.

 

Gut vs. Böse, Links vs. Rechts, Elektro vs. Diesel, Adidas vs. Nike, Helvetica vs. Arial. Wir haben uns in einer Welt der einfachen Signale eingerichtet. Es genügt oft ein kurzes Wort, um uns auf eine Fährte zu locken. In einer komplexen und dynamischen Welt sollten wir für solche eindeutigen Zeichen dankbar sein - oft genug sind wir es. Aber es bleibt zu befürchten, dass in dieser andauernden Verknappungsspirale eine echte Gefahr liegt.

 

Wir beschäftigen uns in diesem Semester mit dem Phänomen der typografischen Vereinfachung an der Grenze zu Täuschung und Lüge. Wir untersuchen solche visuellen und sprachlichen Phänomene in Politik, Gesellschaft, Werbung und Kunst. Wir verkürzen und verlängern aber vor allem: wir gestalten und veröffentlichen.

 

Einige Studierende realisieren ihre eigenen grafischen Arbeiten. Einige andere Studenten entwickeln zusammen die nächste Ausgabe des neuen „The Type Writer“ Magazins, einem Heft zwischen Poesie und Typografie. Außerdem entwickelt eine dritte kleine Gruppe ein Gestaltungskonzept für ein Buch über 50 Jahre Arbeit der Werbelegende Michael Schirner. Dieser wird uns im Sommersemester und speziell in diesem Buchprojekt auch persönlich begleiten.

 

Ganz gleich, wofür Ihr euch entscheidet, es wird experimentiert, diskutiert, produziert und publiziert. Schließlich werden wir viel lesen und darüber hinaus kleinere Wanderungen durch Brandenburg unternehmen.

 

Prof. Sven Völker

21FVPd-ID Industrialdesign: [Identität] Handwerk 4.1
  • Prof. Hermann Weizenegger
Mittwoch
10.00 – 18.00 Uhr
LW 023
2.123 alte Studienordnung

21FVPd-ID

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Produktdesign
21FVPd-ID Industrialdesign



10 Credits

[Identität] # Regional, # Brandenburg

 

Design prägt unsere materielle Kultur und steht gleichzeitig unter Einfluss wirtschaftlicher Faktoren, politischer Strukturen, technischer Entwicklungen und gesellschaftlicher Wertevorstellungen. In diesem immer komplexer und dichter werdenden Zusammenhang drängt sich mehr und mehr die Frage nach dem Verhältnis von Design und Handwerk auf. Welches Potential, welche Chancen liegen in einem kooperativen Handeln?

 

Auch das Handwerk hat sich in den letzten Jahren verändert, neue Technologien, gerade in den Schreinereien, haben Einzug gehalten und Industrie 4.0 wird kein Fremdwort in der Zukunft sein. Das Projekt möchte einen Know-how Transfer ins Handwerk leisten und im Gegenzug alte handwerkliche Techniken und Traditionen wiederbeleben, in das öffentliche Bewusstsein bringen und über Öffentlichkeit eine Ökonomie erzielen.

 

Im zweiten Teil des Projektes "HANDWERK 4.1" wird auf der Grundlage des vergangenen Semesters Kooperationen mit Handwerksbetrieben & Forschungsinstitutionen angestrebt. Ein Briefing wird jeden Teilnehmer eine Orientierung bieten, ein formales, ästhetisches und konzeptionelles Leitbild, was sich in den realisierten Produkten widerspiegeln soll.

 

Der Fokus im Projekt liegt im "know-how" Transfer, wie kann Wissen, Material und Herstellungsverfahren aus Forschungsunternehmen in handwerkliche Kontexte eingebracht werden, welche neue Artefakte, Materialien und Produkte können entstehen? Der Designer verhandelt Wissen, entwickelt Strategien und Netzwerke.

 

Die fertigen Objekte werden im Abschluss des Semesters einer Jury präsentiert, die darüber befindet, ob das Objekt in der Verkaufskollektion vom DIREKTORENHAUS aufgenommen wird.

 

Im weiteren Verlauf des Projektes sollen Strategien und Kommunikationsmaterialien entwickelt werden, die das Thema in Ausstellungen kommuniziert.

 

Prof. Hermann Weizenegger

21FVPd-PD Produktdesign: [Identität] Handwerk 4.1
  • Prof. Jörg Hundertpfund
Freitag
09.00 – 18.00 Uhr
LW 023
2.121 alte Studienordnung

21FVPd-PD

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Produktdesign
21FVPd-PD Produktdesign



10 Credits

[Identität] #Regional, #Brandenburg, #ländlicher Raum, #Nachhaltigkeit, #Lebensstil, #Arbeit

 

Design prägt unsere materielle Kultur und steht gleichzeitig unter Einfluss wirtschaftlicher Faktoren, politischer Strukturen, technischer Entwicklungen und gesellschaftlicher Wertevorstellungen. In diesem immer komplexer und dichter werdenden Zusammenhang drängt sich mehr und mehr die Frage nach dem Verhältnis von Design und Handwerk auf. Welches Potential, welche Chancen liegen in einem kooperativen Handeln?

 

Auch das Handwerk hat sich in den letzten Jahren verändert, neue Technologien, gerade in den Schreinereien, haben Einzug gehalten und Industrie 4.0 wird kein Fremdwort in der Zukunft sein. Das Projekt möchte einen Know-how Transfer ins Handwerk leisten und im Gegenzug alte handwerkliche Techniken und Traditionen wiederbeleben, in das öffentliche Bewusstsein bringen und über Öffentlichkeit eine Ökonomie erzielen.

 

Um ein Netzwerk aufzubauen und eine hohe Projektidentität zu schaffen, wollen wir eine Gemeinschaftsarbeit (DAS PROEKT) vollbringen, in die jeder Teilnehmer eine Teilleistung (Produkt) einbringt und sich damit Identifizieren kann. Das Endprodukt-Resultat soll viele Facetten des Brandenburger Handwerks abdecken und im besten Fall einen kulturellen Beitrag leisten.

 

Im ersten Teil des Projektes werden wir ein "Brandenburger Manufakturen Mapping" erstellen. Welche Manufakturen und welche Forschungsstätten gibt es in Brandenburg - welche Synergien lassen sich erzielen?

 

Im weiteren Verlauf des Projektes sollen Strategien und Kommunikationsmaterialien entwickelt werden, die das Thema in Ausstellungen kommuniziert.

 

Mehrwert:

 

A. für das Handwerk:

• neue Impulse - know how

• neue Ökonomie - neue Zielgruppen

• Netzwerke

• neue Materialien - Materialtransfer

• neue Denk- und Herangehensweisen

• neue Produkte - ganzheitliches Denken

• neue Dienstleistungen

• Wertschöpfung und Wertschätzung

• Experimente

• erweitertes know-how

• Netzwerk

 

B. für das Design:

• Protoypenbau, Unikat, limitierte Auflagen bis Kleinserien

• Neues Kunsthandwerk

• kennenlernen von traditionellen Techniken und Materialien

• Verknüpfung von Tradition und Geschichte

• Nachhaltigkeit und Transparenz

• Entwickeln von neuen formalen Lösungen

• Neue Vertriebsideen

• Forschungsthemen

• Materialexperimente

 

C. für die Studenten:

• Soziale Kompetenz

• Einstieg in den Beruf

• Erstellen von Kommunikationsmedien und techn. Zeichnungen

• Eventuell - Selbstständigkeit mit einem Produkt

• Kennenlernen von Materialeigenschaften

• Vermittlung von Qualität, Tradition, Ehrlichkeit und Echtheit

• Kennenlernen von Herstellungs- und Verarbeitungstechniken

• Neue Forschungsfelder

• Partnerschaft auf Lebenszeit!

•Netzwerk

 

Prof. Jörg Hundertpfund

21FVPd-PD Produktdesign: Nomadisierende Objekte
  • Prof. Jörg Hundertpfund
Donnerstag
09.00 – 13.00 Uhr
LW 023
2.121 alte Studienordnung

21FVPd-PD

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Produktdesign
21FVPd-PD Produktdesign



10 Credits

In Kombination mit der Werkstatt 3D (14W3D-DM Digitaler Modellbau)

 

In einer mobilen Gesellschaft geraten auch die Dinge in Bewegung – ob wir nun zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Flugzeug unterwegs sind, wir sind umgeben von ständigen Begleitern, die uns helfen, den täglichen Weg oder die lange Reise und auch die Orte, die wir aufsuchen, so angenehm wie möglich zu gestalten.

Gegenstand dieses Entwurfsprojekts, in Kooperation mit der Firma Koziol, ist die Entwicklung von Objekten / Produkten / little helper, die man gerne in oder an die Tasche steckt, ans Fahrrad oder den Spazierstock klickt, im Kofferraum stapelt oder an die Zeltstange hängt – kurz – (praktische) Dinge für unterwegs.

 

Prof. Jörg Hundertpfund

21FVPd-PU Produkt- Umweltdesign: [Vermittlung] Bus macht Schule – LINIE 94
  • Prof. Holger Jahn
Montag
10.00 – 15.00 Uhr Beginn: 10.04.2017
D/307
2.122 alte Studienordnung

21FVPd-PU

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Produktdesign
21FVPd-PU Produkt- & Umweltdesign



10 Credits

[Vermittlung] #Bildung, #Selbstwirksamkeit, #Berlin, #urbaner Raum, #öffentlicher Raum, #Regional, #Brandenburg, #ländlicher Raum, #Nachhaltigkeit, #Protest, #Politik, #DIY

 

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt mit dem sozialen Startup Linie94.com. Linie94.com nutzt historische BVG Doppeldeckerbusse als mobile Lern-Plattform für Kinder und Jugendliche, zukünftig sollen die Buse auch für andere Projekte wie z.B. als „Demokratiebus“ oder für Bildungs- und Vernetzungsangebote in Brandenburg genutzt werden können.

 

Der Kurs hat zwei Schwerpunkte

1. Strategie & Kommunikation Weiterentwicklung des Nutzungskonzepts der Unternehmens- und Kommunikationsstrategie, Entwicklung einer Crowdfunding Kampagne, Online-Kommunikation, Digitalisierung der Buchung- und Abrechnung. Die Kursinhalte richten sich jedoch nach den Ideen und Kompetenzen der Teilnehmenden Studierenden.

 

2. Raumkonzept, Planung und Realisation Innenausbau In diesem Kurs steht ein entkernter, unlackierter Doppeldeckerbus auf dem FH-Gelände zur Verfügung.

Für diesen Bus-Typ soll ein Innenausbau ggf. ein erweiterbarer Außenraum gestaltet werden, welcher verschiedene Nutzungsszenarien wie z.B. der Arbeit mit Schülern an Berliner und Brandenburger Brennpunktschulen, gerecht wird. Ziel ist ein schlüssiges und detailliertes Konzept, welches direkt am Bus erprobt und gegebenenfalls umgesetzt werden kann.

Zur detaillierten Planung und Ausführungsplanung wird der Bus mit einem 3D-Handscanner digitalisiert und die Konstruktion mittels Solidworks CAD durchgeführt.

In Abhängigkeit von den Planungen und den im Laufe des Semesters zur Verfügung stehenden Ressourcen, soll der Innenausbaus oder Teile davon im Rahmen des Kurses realisiert werden.

Der Kurs wird ergänzt um den Kurs 14W3D-TV Technologie/Visualisierung: 3D Scannen und Konstruktion mit SolidWorks bei Thomas Foitzik

Infos und Bilder: https://incom.org/workspace/7204

 

Prof. Holger Jahn

21FVPd-RA Raum- & Ausstellungsdesign: Smart Office Lighting: Innovation beim Interface Mensch/Leuchte
  • Prof. Volker von Kardorff
  • Prof. Reto Wettach
Freitag
10.00 – 14.00 Uhr
D/106
2.124 alte Studienordnung

21FVPd-RA

II/1 Entwurf/Fachvertiefung Produktdesign
21FVPd-RA Raum- & Ausstellungsdesign



10 Credits

Die Arbeit, speziell die Büroarbeit steht vor großen Veränderungen:

Ob Home-Office, Co-Working-Space, Shared-Office-Konzepte oder fixen Arbeitsplätze in temporären oder langfristigen Teams – all diese Veränderungen haben großen Einfluss auf das Büro als physischen Raum.

Welche Rolle spielt dabei die Leuchten-Infrastruktur? Wie sieht Bedienung, Komfort und Datenanalyse bei den Büros der Zukunft aus?

 

Hintergrund:

Die Funktion der Leuchten ist im Wandel. Bislang nur Lichtgeber wird das dichteste Netz der elektrischen Installation zum Knoten der Datenerfassung und Steuerung funktionaler Abläufe.

Sensoren analysieren Licht, Klima, Belegung bis hin zu Arbeitsabläufen im Büro. Neue Interaktionsformen wie Sprache, Gesten oder Augenbewegungen erlauben neue Paradigmen der Mensch-Licht-Interaktion.

Neben den technischen Möglichkeiten und deren Potential soll insbesondere die Nutzerakzeptanz eine entscheidende Rolle spielen bei der Entwicklung von neuen Lösungen. Dabei ist die Verbindung zu denken von technisch Machbarem zu menschlich Gewolltem.

Diese Design- und Denkübung ist exemplarisch für die Designaufgaben der Zukunft und der Entwicklung eines tiefen Verständnisses für erfolgreiche Ideen.

 

Kursinhalte:

Input: Einführung in den Stand der Technik und die Diskussion zukünftiger Bürowelten. Vertiefende Recherche und Marktüberblick zu Sensortechnologie und Steuerungssystemen.

Analyse der Funktionsbereiche von der Zugangskontrolle, der Tiefgarage bis zum Arbeitsplatz mit Konferenz, Lounge und Restaurant.

Darstellung der möglichen Funktionen, die Leuchten übernehmen könnten. Entwicklung von Interfaces Mensch/Licht von z. B. Schalter, Tablet, Sensor, Programm, Gesten, Künstlicher Intelligenz.

Ergebnis:

Die Gruppe entwickelt innovative Szenarien und reflektiert über die Arbeitswelt der Zukunft. Beispielhaft werden Steuerungen und Bedienoberflächen entwickelt und auf ihre Erfolgsaussichten analysiert. Dazu werden Diskussion in der Gruppe und mit externen Experten geführt.

Zusammenfassung in einer Publikation.

 

Prof. Volker von Kardorff & Prof. Reto Wettach

21P-Id Projekt Interfacedesign: [Vision] Design Fiction
  • Prof. Boris Müller
Montag
10.00 – 17.30 Uhr und Donnersatg von 14.00 - 18.00 Uhr, Beginn: 03.04.2017
D/226


21P-Id

II/1 Entwurf/Projekt Interfacedesign
21P-Id Projekt Id



20 Credits

[Vision] #Lebensstil

 

Wir leben in erstaunlichen Zeiten. Einerseits sind wir umgeben von Technologie, die man vor 20 Jahren als Science-Fiction abgetan hätte – andererseits begegnen wir der Zukunft völlig fantasielos. Während insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unzählige Visionen für die Zukunft entwickelt wurden, haben wir derzeit keine klaren Wünsche, Vorstellungen und Visionen darüber, was uns noch im 21. Jahrhundert erwarten wird - weder im Hinblick auf neue Technologien noch bezogen auf gesellschaftspolitische Themen.

 

Im Kurs „Design Fiction“ sollen Zukunftsvorstellungen anhand von konkreten Entwürfen entwickelt und glaubhaft dargestellt werden. Dabei steht weniger eine detaillierte Durchgestaltung von Objekten und Systemen im Vordergrund, sondern die Untersuchung von Kontexten und Narrativen. Daher auch der Begriff „Design Fiction“. Die Entwürfe, die im Rahmen des Kurses entstehen, sollen von der Zukunft erzählen. Sie sind Illustrationen, Darstellungen und Symbole für die die Veränderungen der Welt.

 

Wir werden uns im Spannungsfeld zwischen Design, Politik, Technologie und Alltagserfahrungen bewegen und dabei ganz unterschiedliche Themen und Kontexte untersuchen. Ziel wird es sein, eine gemeinsame Ausstellung im Rahmen der FHP-Werkschau sowie eine Webdokumentation der Kursergebnisse zu erstellen.

 

Prof. Boris Müller

21P-Kd Projekt Kommunikationsdesign: [Identität] Motionsgraphics: Motion Standard.04-
  • Prof. Klaus Dufke
Donnerstag
14.00 – 18.00 Uhr
LW 117
2.115 Advertising/Editorial Design x2 alte Studienordnung

21P-Kd

II/1 Entwurf/Projekt Kommunikationsdesign
21P-Kd Projekt Kd



20 Credits

[Identität] #Pop und Politik, #Populismus, #Popkultur, #Terrorismus, #Pegidaloca, #Mediale Intervention

 

Politik, Popkultur und Populismus: von der populärkulturellen Inszenierung in der Politik. Untersuchungen zum Verhältnis politischer Realität und medialer Fiktion. Wir analysieren und vergleichen zeitgenössische und historische Beispiele des Populismus – von der Selbstinszenierung des «Islamischer Staat» in Musikvideos nach westlichem Muster bis zur politische Hetze durch populistische Bewegungen, Personen und Parteien. Wir untersuchen was die Anziehungskraft, die Ästhetik, die Wirksam- oder Unwirksamkeit der jeweiligen Beispiele ausmacht; insbesondere in radikalisierten Jugendbewegungen. Ist die narrative Spiegelung, eine diskursive Technik medialer Intervention in populistische Debatten – wie sie beispielsweise die Kurdin Helly Luv in ihren Musikvideos anwendet – eine geeignete Strategie zur Dekonstruktion? Gegenstand der Untersuchung kann dabei sein: z.B. die mediale Konstruktion von nationalen und religiösen Identitäten, von Moral- und Wertesystemen, von Geschlechter-Rollen und Feindbildern.

 

“Wir leben in einer großen Erzählung der Demokratie. Aber wir leben auch in einer großen Blase des Entertainment, der Kulturindustrie und der populären Mythologie. In der ersten Erzählung geht es um Interessen, um Erklärungen, Informationen, um rationale Entscheidungen, um Gesetze, Verträge und Verhandlungen. In der zweiten Erzählung indes geht es um Bilder, Mythen, Emotionen, Identifikationen, Spiele, Fantasien. Politik spielt sich längst in beiden Erzählungen ab, Politiker verkaufen sich wie Pop-Stars, und die sozialen Wahrheiten werden nicht in Regierungserklärungen, sondern in Kriminalromanen, Hollywood-Filmen und Comedy Shows verhandelt. Bislang schien es freilich, dass die meisten Menschen sehr wohl unterscheiden können zwischen den Sphären von politischer Realität und medialer Fiktion. Aber offensichtlich fällt diese Unterscheidung immer schwerer. (...)” (Georg Seeßlen; Trump! Populismus als Politik)

 

Aufgabenstellung

Konzeption und Entwicklung von Formaten und Medien (zB Erklärfilme oder animierte Dokumentarfilme) für den Einsatz in der politischen Bildung. Durch vergleichende Bildanalysen, den Gebrauch der Animation und die Wahl der jeweiligen Ästhetik kann außerdem eine zusätzliche Ebene der Erzählung – eine Art Subtext – geschaffen werden, der sich nur visuell erschließt. Ausführliche Aufgabenstellung –> GoogleDoc Aufgabenstellung https://docs.google.com/document/d/1VtN-6wz55e-QPS1Cchiw8SU_6CLgmVLoLWISgR3PZ84/edit

 

Seminar– & Projektorganisation

Im Rahmen eines Semesterprojektes wird ein Motion Graphics-Format konzipiert und prototypisch umgesetzt. Im Vordergrund steht das exemplarische, problemlösende und konzeptionelle Lernen an Hand aller Phasen einer Motion Graphics-Produktion (Konzeption, Entwurf, Planung, Produktion, Distribution und Evaluation). Gruppenarbeit ist bei diesem Projekt erwünscht. Der Kurs organisiert sich in der Form eines praxisbezogenen Studienprojekts in Kombination mit Vorlesungen und Übungen. Die Vorlesungen dienen der systematischen Vermittlung fachspezifischer Kenntnisse, die Übungen dienen der Anwendung der vorgetragenen Methoden und der Einübung der instrumentellen Fertigkeiten.

 

Voraussetzung::

Sicherer Umgang mit den Grundwerkzeugen der digitalen 2D-Mediengestaltung und Grundkenntnisse in einer Animationssoftware; z.B. erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Mediabasics/MotionBasis.

 

Motion Standard.04 kann bei Fortsetzung im WS17 als zweisemestriges Projekt (21P-Kd) mit 20CP angerechnet werden.

 

Das Seminar beginnt am Do. 06.04.2017. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung erfolgt über den Incomworkspace : https://incom.org/workspace/7189

 

Prof. Klaus Dufke

21P-Pd Projekt: Pd: NN
  • Prof. Detlef Saalfeld
Donnerstag
15.00 – 18.00 Uhr und Freitag 10.00 - 18.00 Uhr
D/311


21P-Pd

II/1 Entwurf/Projekt Produktdesign
21P-Pd Projekt Pd



20 Credits

 

 

22Th-DG Designgeschichte: [Vision] Massive Change. Gesellschaftliche Re-Form-Bewegungen und ihr Design.
  • Prof. Marion Godau
Donnerstag
14.00 – 17.00 Uhr
D/108
2.212 alte Studienordnung

22Th-DG

II/2 Theorie
22Th-DG Designgeschichte



8 Credits

[Vision] #Nachhaltigkeit, #Globalisierung, #Protest

 

Design- und Architekturkonzepte sind eingebunden in Denk-Haltungen und den jeweiligen ‚Zeitgeist’, und sie sind materialisierte Vorstellungen darüber, wie eine zukünftige Welt aussehen könnte (oder sollte).

Im Seminar sollen Phasen großer gesellschaftlicher Dynamik, z.B. der Reformbewegungen um 1900, der Weimarer Republik, der Umbrüche der 1960er Jahre und der ‚Wende’ ab 1989 vorgestellt und analysiert und gegenwärtiges ‚Massive Change’ diskutiert werden. Denkbar sind auch gestalterische Reaktionen. Als ein Ergebnis soll eine öffentliche Diskussion im Rahmen der Werkschau angeregt und organisiert werden.

 

Grundlagen des Scheinerwerbs: regelmäßige und aktive Teilnahme, studentische Beiträge bzw. Organisation eines Werkschau-Beitrags.

Maximale Teilnehmerzahl: 25

Kooperationsveranstaltung mit Prof. Dr. Rainer Funke, 22Th-DT Design-/Medientheorie: Vorsicht Falle!

 

Prof. Marion Godau

22Th-DG Designgeschichte: Wende-Farben
  • Prof. Marion Godau
10.00 s.t. - 13.00 Uhr D/108
2.212 alte Studienordnung

22Th-DG

II/2 Theorie
22Th-DG Designgeschichte



8 Credits

Der Kurs setzt das Thema Farbe in der deutsch-deutschen Designgeschichte fort. Ein Neueinstieg ist möglich und erwünscht.

Wir untersuchen Kommunikationsdesign, Produktdesign und Mode im Deutschland nach 1989. Weiterer, wählbarer Teil des Kurses ist die Erweiterung der Datenbank (Visualisierung, z.B. des Zeitstrahls)

Maximale Teilnehmerzahl: 12.

Seminar in Zusammenarbeit mit Christine Mangelsdorf

Grundlagen des Scheinerwerbs: Recherche, Präsentation der Ergebnisse und Ausarbeitung (Dokumentation), regelmäßige und aktive Teilnahme

 

Prof. Marion Godau

22Th-DG Designgeschichte: Künstlerinnen und Gestalterinnen der Moderne in der Weimarer Republik.
  • Prof. Marion Godau
  • Prof. Dr. Susanne Freund
Freitag
14.00 – 17.00 Uhr 14-tägig, Termine siehe Beschreibung
D/108
2.212 alte Studienordnung

22Th-DG

II/2 Theorie
22Th-DG Designgeschichte



8 Credits

Freitag 14.00–17.00,14tägig, Raum D/108

 

Im Jahr 2019 wird Deutschland das Jubiläum 100 Jahre Bauhaus und die bekannten Protagonisten feiern. Aus dem Blick geraten dabei meist die Frauen, die als Gestalterinnen, Fotografinnen oder Architektinnen das künstlerische Denken mitgeprägt haben. Aus dem Blick gerät aber auch, dass die Moderne nicht nur von der Bauhausbewegung geprägt wurde. Die Forschungsfrage "Wie, wann und wo haben Frauen in der Weimarer Republik gestalterische Spuren hinterlassen?" soll als Leitmotiv dienen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Themen, Orte, Institutionen und Meinungen bilden den Rahmen des Projekts, dass sowohl Kenntnisse des Designs vermittelt als auch den klassischen Archivbegriff im Hinblick auf die Hinterlassenschaften bislang unsichtbarer Frauen neu definieren soll. Als Kursergebnis sollen Kurzportraits die Biografien dieser Frauen dokumentieren. Diese wiederum sollen als Grundlage für mögliche weitergehende Forschungen zum Thema dienen. Mit Exkursionen nach Berlin, Weimar und Dessau (Fördergelder dafür beantragt)  

 

Termine: 7.4., 21.4., 5.5. (Berlin), 19.5., 2.6. (Dessau), 16.6. (Weimar), 30.6. 14.7.  

 

Grundlagen des Scheinerwerbs: regelmäßige und aktive Teilnahme, auch an den Exkursionen, ausgearbeitete studentische Beiträge, die schriftlich bis zum 15.8.17 einzureichen sind.

Maximale Teilnehmerzahl: 16

 

Prof. Marion Godau & Prof. Dr. Susanne Freund (FB Informationswissenschaften)

22Th-DG Designgeschichte: [Identität] Die Stadt und Du. Leben und Wohnen im urbanen Raum
  • Prof. Marion Godau
Mittwoch
10.00 – 13.00 Uhr
D/108
2.212 alte Studienordnung

22Th-DG

II/2 Theorie
22Th-DG Designgeschichte



8 Credits

[Identität] #urbaner Raum, #Lebensstil

 

Wie wohnen Generation Y und Z? Was hat es mit LOHAS, DINKS, HIPSTER oder YETTIES auf sich? Der Kurs will auf Spurensuche gehen, junge Zielgruppen charakterisieren und deren Lebensstil (per Foto und Interview) dokumentieren. Als Ergebnis des Kurses soll eine Antwort auf die Frage versucht werden, wer mit welchem Design wohnt und warum.

 

Grundlagen des Scheinerwerbs: regelmäßige aktive Teilnahme und Dokumentation

Maximale Teilnehmerzahl: 25

 

Prof. Marion Godau

22Th-DM Designmanagement: On the Job – Projektplanung
  • Prof. Vicky Tiegelkamp
Montag
11.00 – 14.00 Uhr Beginn: 10.04.2017
D/119
2.221 alte Studienordnung

22Th-DM

II/2 Theorie
22Th-DM Designmanagement



8 Credits

Montag 11.00-14.00, Raum D/119 Beginn 10.04.2017

 

Wollen Designer Ihre Arbeiten wirtschaftlich erfolgreich umsetzen, dann müssen sie die ökonomischen und strategischen Schritte im Projektmanagement kennen und verstehen lernen. Wie plant man ein Projekt und kalkuliert es? Auf welcher wirtschaftlichen Basis? In den Vorlesungen werden die Grundlagen der Projektplanung vermittelt. Dabei lernen die Studierenden Projekte zu kalkulieren und Zeitpläne zu erstellen. Anhand von Vorlesungen, Gruppenarbeiten und interaktiven Workshops werden die Themen von Management und Organisation vermittelt.

 

Prof. Vicky Tiegelkamp

22Th-DM Designmanagement: Einführung mit Schwerpunkt Marketing
  • Prof. Karsten Henze
Montag
16.00 – 19.00 Uhr Beginn: 10.04.2017
D/119
2.221 alte Studienordnung

22Th-DM

II/2 Theorie
22Th-DM Designmanagement



8 Credits

Montag 16.00-19.00, Raum D/119 Beginn 10.04.2017

 

Ziel dieses Kurses ist es, Studierenden einen Überblick über die verschiedenen Dimensionen des Designmanagements und den unterschiedlichen Rollen und Funktionen zu geben, die Designer*innen im Rahmen ihrer Arbeit kennen und für sich nutzen sollten. Im Fokus steht insbesondere die Vermittlung designrelevanter Aspekte des Marketings und Grundlagen des Designmanagements aus unterschiedlichen Perspektiven wie Kunde, Agentur und Unternehmen.

 

Inhalt (Auszug): Definition der Begriffe, Historie, Innovations- und Projektmanagement, Marketingstrategien und -methoden, Verhaltensforschung, Bedeutung von Marke und Identität, Trend- und Marktforschung, rechtliche Aspekte, Designmanagement aus Agentur- und Unternehmensperspektive.

 

Format: Vorlesung und Gruppenarbeiten. Im Rahmen des Kurses werden unterschiedliche Aspekte des Designmanagements durch die Studierenden in Gruppenarbeit als Hausarbeit erarbeitet und im Kurs präsentiert und gemeinsam diskutiert. Die Gruppenleistung (Hausarbeit, Präsentation und Dokumentation) sowie regelmäßige und aktive Teilnahme bilden die Grundlage für den Scheinerwerb.

 

Maximale Teilnehmerzahl: 24

 

Prof. Karsten Henze

22Th-DM Designmanagement:Entwickle Deine unternehmerische Idee im EML (Entrepreneurship- und Management-Lab)!
  • Prof. Dr. Enrico Sass / Julian Kea (MBA)
Freitag
10.00 – 14.00 Uhr
D/223
2.221 alte Studienordnung

22Th-DM

II/2 Theorie
22Th-DM Designmanagement



8 Credits

Freitag 10:00–14:00, Raum D/223

Der ZETUP Gründungsservice der FHP und die Professur für Existenzgründung & Managementtechniken bieten dieses Sommersemester die Möglichkeit, die eigene Gründungsidee oder Gründungsvision mit Hilfe eines erfahrenen Business Trainers zu entwickeln!  

Innerhalb dieses Kurses haben Studierende die Möglichkeit, anwendungsorientierte Projektideen/Gründungsideen oder auch Gründungsvisionen mit Hilfe ausgewählter Vorgehensmodelle der Betriebswirtschaftslehre und der Entrepreneurship-Forschung weiterzuentwickeln. Dabei stehen Fragen der organisationalen Umsetzung und der betriebswirtschaftlichen Verwertungsprüfung von Projektideen und Gründungsideen im Vordergrund. Zudem bietet das EML die Möglichkeit, allgemeine Managementkompetenzen zu trainieren. Auszug aus dem Inhalt: Geschäftsmodellentwicklung, Markt- und Zielgruppenanalyse, Organisation & Personal, Kalkulation, Markttest, Präsentation der Ergebnisse.

Prüfungsleistung: Aktive Teilnahme, Zwischenpräsentationen, Konzeptpapier (Geschäftsmodell)

Prof. Dr. Enrico Sass/Julian Kea (MBA)  

22Th-DT Design-/Medientheorie: [Identität] Vorsicht Falle!
  • Prof. Dr. Rainer Funke
Donnerstag
14.30 – 17.30 Uhr und 18.00 - 21.00 Uhr
D/119
2.211 alte Studienordnung

22Th-DT

II/2 Theorie
22Th-DT Design-/Medientheorie



8 Credits

Donnerstag 14:30--17:30 und 18.00-21.00, Raum 119

 

[Identität] #Ideologiekritik, #Designethik, #Aufklärung

 

Design zwischen Moralismus, Utopismus, Fanatismus und Gewalt. Wo sich Design in Ideologien verheddert und wie es sich davon emanzipieren kann.

 

Es soll untersucht werden, wie sich gestalterisches Handeln direkt oder indirekt, beispielsweise durch wirtschaftliche oder ideologische Implikationen, auf politische Prozesse und Positionen auswirkt. Die Kursteilnehmer/innen sind aufgefordert, anhand ausgewählter Beispiele das Phänomen der Verstrickung von Design in Ideologien zu analysieren und zu beschreiben. Im Ergebnis sollen eine Online-Publikation und Poster entstehen.

 

donnerstags 14:30--17:30 Vorlesung Raum D/119 und 18:00--21:00 Seminar in kleinen Gruppen, Raum 119

 

Abschluss: Leistungsnachweis, benotet (Hausarbeit/Präsentation) verbindliche Einschreibung in Incom ab 03.04.2017, 17:00 Uhr bis 24.04.2017, 24:00 Uhr

erste Veranstaltung: 06.04.2017, 14:30 Uhr

max. 40 Teilnehmer/innen

Kooperationsveranstaltung mit Prof. Marion Godau, 22Th-DG Designgeschichte: [Vision # ] Massive Change. Gesellschaftliche Re-Form-Bewegungen und ihr Design.

 

Prof. Dr. Rainer Funke

23PP-HT Handwerk/Technik: Base Design Sketching II
  • Dipl. Des. Johannes Cremer
Montag
14.00 – 15.30 Uhr Beginn: 10.04.2017
D/223


23PP-KF

II/3 Praxis & Perspektive
23PP-KF Komplementärfach/»Flex«



4 Credits

Montag 14.00-15:30, Raum D/223 Beginn 10.04.2017

 

Dieser Kurs baut auf den Kurs „Design Sketching 2“ auf.

Es werden die Erkenntnisse „Licht- und Schatten“-basierter Oberflächenmodulationen in diesem Kurs weiterführend untersucht.

Themenschwerpunkte wie „Freznel-Effekt“, „Transparenz" und „Reflektion“ werden behandelt und anhand von Beispielen erläutert.

Des Weiteren werden wir uns mit der Darstellung verschiedener Materialien befassen und den Fokus auf die Themenwelt der Farbdarstellung richten.

Geplant ist die Anschaffung von Zeichendisplays zur Unterstützung der digitalen Darstellungslehre.

 

Dipl. Des. Johannes Cremer

23PP-KF Komplementärfach/»Flex«: Künstlerinnen und Gestalterinnen der Moderne in der Weimarer Republik.
  • Prof. Marion Godau
  • & Prof. Dr. Susanne Freund
Freitag
14.00 – 17.00 Uhr 14-tägig, Termine siehe Beschreibung
D/108
2.322 alte Studienordnung

23PP-KF

II/3 Praxis & Perspektive
23PP-KF Komplementärfach/»Flex«



4 Credits

Freitag 14.00–17.00, 14tägig, Raum D/108

Im Jahr 2019 wird Deutschland das Jubiläum 100 Jahre Bauhaus und die bekannten Protagonisten feiern. Aus dem Blick geraten dabei meist die Frauen, die als Gestalterinnen, Fotografinnen oder Architektinnen das künstlerische Denken mitgeprägt haben. Aus dem Blick gerät aber auch, dass die Moderne nicht nur von der Bauhausbewegung geprägt wurde. Die Forschungsfrage "Wie, wann und wo haben Frauen in der Weimarer Republik gestalterische Spuren hinterlassen?" soll als Leitmotiv dienen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Themen, Orte, Institutionen und Meinungen bilden den Rahmen des Projekts, dass sowohl Kenntnisse des Designs vermittelt als auch den klassischen Archivbegriff im Hinblick auf die Hinterlassenschaften bislang unsichtbarer Frauen neu definieren soll. Als Kursergebnis sollen Kurzportraits die Biografien dieser Frauen dokumentieren. Diese wiederum sollen als Grundlage für mögliche weitergehende Forschungen zum Thema dienen. Mit Exkursionen nach Berlin, Weimar und Dessau (Fördergelder dafür beantragt)  

 

Termine: 7.4., 21.4., 5.5. (Berlin), 19.5., 2.6. (Dessau), 16.6. (Weimar), 30.6. 14.7.  

 

Grundlagen des Scheinerwerbs: regelmäßige und aktive Teilnahme, auch an den Exkursionen, ausgearbeitete studentische Beiträge, die schriftlich bis zum 15.8.17 einzureichen sind.

Maximale Teilnehmerzahl: 16

 

Prof. Marion Godau & Prof. Dr. Susanne Freund (FB Informationswissenschaften)  

23PP-KF Komplementärfach/»Flex«: Dwelling On Gender – DOG
  • Christian Berkes, Akad. Mitarbeiter IaF Urbane Zukunft
Montag
15.00 – 18.30 Uhr 14-tägig, Termine siehe Beschreibung
NN
2.322 alte Studienordnung

23PP-KF

II/3 Praxis & Perspektive
23PP-KF Komplementärfach/»Flex«



4 Credits

Montag 15.00-18.30, 14tägig, Raum: NN, Beginn: 03.04.2017

 

Wohnen als emanzipatorische Praxis im Post-Kapitalismus (Ausstellungswerkstatt)

Die Ausstellungswerkstatt setzt sich aus feministischer Perspektive mit Wohnideen und ihren ökonomischen Kontexten auseinander. So zum Beispiel mit der „Frankfurter Küche“, dem „Cluster-Wohnen“ oder dem „Co-op Interieur“ von Hannes Meyer. Dabei beleuchtet sie das gelebte und gebaute Wohnen nicht nur als Ort, an dem sich hegemoniale Strukturen manifestieren, sondern auch als politischen Raum mit emanzipatorischem Potential. Die Lehrveranstaltung findet in Kooperation mit dem Seminar „Flüssige Geometrie: Feministische Perspektiven auf Raumtheorien und Visualisierungstechniken“ von Prof. Dr. Nathalie Bredella (UdK Berlin) statt. Es gibt gemeinsame Workshops und Präsentationen. In einer Zeit ökonomischer Krisen, der Auflösung des Privaten, der technologischen Allesdurchdringung und drastisch veränderter Arbeitswelten, sucht die Ausstellungswerkstatt nach systemischen und skalierbaren Ideen für eine bessere Zukunft. Sie gliedert sich in zwei Teile: Im ersten erfolgt die theoretische Aufarbeitung ausgesuchter Positionen zum Thema Wohnen, Gender und Ökonomie. Im zweiten Teil gestalten die Studierenden selbst neue Raumbilder. Ihre Form ist den Studierenden überlassen: Zeichnungen, Texte, Modelle, Fotos, Diagramme, Renderings, Audio- oder Videofiles etc. Die Raumbilder werden in einem kontinuierlichen Review-Prozess mit den Lehrenden, Vortragenden und Gastkritiker_innen im Rahmen der Ausstellungswerkstatt entwickelt. Geplant ist die öffentliche Ausstellung der Ergebnisse und eine zugehörige Publikation in Kooperation mit der Plattform botopress. (Deutsch / Englisch)

 

Einführungstermin: Montag, 03. April 15.00 – 18.30 Uhr

Turnus: zweiwöchentlich, montags von 15.00 – 18.30 Uhr

Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Kontakt: berkes@fh-potsdam.de

Christian Berkes, Akad. Mitarbeiter IaF Urbane Zukunft

23PP-KF Komplementärfach/»Flex«: The Interface, Deconstructed
  • MA Joana Moll
Mittwoch
14.00 – 16.00 Uhr Beginn: 12.04.2017
D/106
2.322 alte Studienordnung

23PP-KF

II/3 Praxis & Perspektive
23PP-KF Komplementärfach/»Flex«



4 Credits

Mittwoch 14.00-16.00, Raum: D106 Beginn: 12.04.2017

 

This course seeks to critically reveal, analyze and connect the complex network of agents that converge on the configuration of the Interface. Far from being a purely immaterial entity, the Interface is an extremely complex physical structure composed by a massive number of actors that have a direct and deep impact in every aspect of our daily lives. Despite its crucial role in many aspects of our society, the material and computational architectures that allow the Interface to exist are widely ignored by most of its users. The seminar will focus on revealing, deconstructing and re- articulating, the material and immaterial agents that construct the Interface in order to reflect on its role and influence within the social, political, economic, cultural and emotional spheres of the networked society.

 

The course is structured around three interconnected parts:

 

1. Reveal // The physical layer of the Interface

This part focus on revealing and exploring the different architectures that build the Internet, such as its material infrastructures, the physical paths of data, geopolitics of the Internet, the environmental impact of communication technologies, online tracking, social profiling, and privacy.

 

2. Deconstruct // Code, Algorithms, Language and Governance

The second part of the seminar analyze and discuss the effects of algorithms on the intimate and social bodies, minds and languages, and the influence that such colonization has on the social, political, cultural, economic and environmental spheres of our society.

 

3. Re-articulate // Interface, Design and Ideology

During the third part of the seminar we will analyze the methods, processes and structures by which unquantifiable information such as language, human communication and cognition become quantified and commodified. We will discuss the role that UX Design has in this process and we will develop and test experimental methodologies that will help us to critically intervene the Interface in order to reflect on our individual and collective needs, interests and values and articulate them within the Interface design.

The main goal of this course is to stimulate and re-appropriate subjectivity, an essential process in the generation of critical thought about the true nature of technology, and in the imagination of alternative techno-paradigms which may coherently respond to our environmental and human conditions.

 

MA Joana Moll

23PP-KF Komplementärfach/»Flex«: Recht des geistigen Eigentums und der Medien
  • Prof. Dr. Nico Heise
Dienstag
10.00 – 13.00 Uhr Beginn: 18.04.2017
D/011
2.123 alte Studienordnung

23PP-KF

II/3 Praxis & Perspektive
23PP-KF Komplementärfach/»Flex«



4 Credits

Dienstag 10.00-13.00, Raum D/011, Beginn: 18.04.2017

 

Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des Urheber-, Design-, Lizenz- und Äußerungsrechts. Dazu gehören die Fragen, welche Werke urheberrechtlich geschützt sein können (z.B. Text, Fotografie, Film, bildende Kunst, Computerprogramme), wie ein Design eingetragen werden kann, wie lange der Schutz währt, wie Rechte lizensiert werden können und welche Möglichkeiten ein Rechteinhaber hat, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen. Ein weiteres Thema der Vorlesung sind die Bedingungen und Limitierungen der (nicht nur journalistischen) Wort- und Bildberichterstattung. Besonders relevant sind dabei die unterschiedlichen Facetten des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Recht am eigenen Bild, Schutz der persönlichen Ehre) einschließlich des derzeit besonders umstrittenen Rechts auf informationelle Selbstbestimmung (Datenschutz). Neben den historischen und ökonomischen Hintergründen des Medienrechts werden wir insbesondere die großen Herausforderungen diskutieren, die sich aus der Entwicklung der digitalen Medien und des Internets für dieses Rechtsgebiet ergeben.

 

Vorlesung mit integrierter Übung:

Prüfungsnachweis: bestandene Klausur (Pflicht)

 

Prof. Dr. Nico Heise

23PP-KF Komplementärfach/»Flex«
2.322 alte Studienordnung

23PP-KF

II/3 Praxis & Perspektive
23PP-KF Komplementärfach/»Flex«



8 Credits

http://www.fh-potsdam.de/informieren/organisation/campusprojekte/interflex/lehrangebot-infos/aktuelles-lehrangebot/

23PP-KF Komplementärfach/»Flex«: [Identität] Multiperspektivisches Erinnern – Wege aus der Sprachlosigkeit
  • Prof. Wiebke Loeper
  • Prof. Nicola Lepp, Stephanie Neumann
Montag
09.30 – 14.00 Uhr Beginn: 10.04.2017
D/308
2.322 alte Studienordnung

23PP-KF

II/3 Praxis & Perspektive
23PP-KF Komplementärfach/»Flex«



4 Credits

Montag 09:30-14.00, Raum D/308, Beginn 10.04.2017

 

[Identität] #Erinnerung, #öffentlicher Raum, #Globalisierung

 

Der forschungsorientierte Projektkurs erkundet Ansätze des multiperspektivischen Erinnerns. Im Fokus stehen biografische Erfahrungen und subjektive Erinnerungen im Verhältnis zur öffentlichen Erinnerungskultur. Wir erkunden im Kurs zunächst Positionen aus der Forschung und der praktischen Erinnerungskulturarbeit. In interdisziplinären Projektgruppen, in denen sich wissenschaftlich-kuratorische und gestalterisch-künstlerische Perspektiven verbinden, erarbeiten wir einen Zugang zum komplexen Thema des Erinnerns anhand selbstgewählter Forschungsfelder und Protagonist*innen. Wir explorieren dabei unterschiedliche Perspektiven und Funktionen des Erinnerns, sowie die Auswirkungen in unserer Gesellschaft. Ziel ist es, der Komplexität und Vielschichtigkeit der Erinnerungsebenen Rechnung zu tragen und sowohl kulturwissenschaftliche als auch künstlerische Konzepte für die öffentliche Sichtbarkeit zu entwickeln. Diese sollen im nächsten Semester umgesetzt werden.

 

Der Kurs richtet sich an Studierende aus den Bereichen Interfacedesign, Kommunikationsdesign, Produktdesign, Europäische Medienwissenschaften und Kulturarbeit.

Teilnehmerzahl: 25

 

Prof. Wiebke Loeper & Prof. Nicola Lepp (Studiengang Kulturarbeit, FB Architektur und Städtebau), Stephanie Neumann (Urban Complexity Lab/FHP

23PP-PA Projektarbeit: Druck/Prepress: B - Weiterführender Kurs Druck ‚Ökologisch, Fair, Sozial
  • Dipl.-Des. Christine Mangelsdorf
Donnerstag
14.00 – 16.00 Uhr
LW 128


23PP-PA

II/3 Praxis & Perspektive
23PP-PA Projektarbeit



4 Credits

Einführung in den Themenbereich ColorManagement und die korrekte Anwendung in den Bereichen der Printproduktion. Dabei geht es auch um die Frage, - wie drucken wir ökologisch, fair und sozial? - Ist das möglich mit den derzeit technischen Möglichkeiten?

 

Ziel des Kurses ist die Konzeption, Durchführung und Kontrolle von Druckproduktion, beginnend mit der Erstellung eines Entwurfes und weiterführend bis zur farbverbindlichen Ausgabe in Form eines Plakates, welches farbverbindlich für den Druck aufbereitet wird. Eine Exkursion zu einer Druckerei zeigt den kompletten Workflow vom Entwurf bis zum Druck (Offsetdruck).

 

Der Kurs richtet sich primär an Studenten, die den Produktionsprozess verstehen und kontrollieren möchten, interessant für Kommunikationsdesigner, Produktdesigner und jene, die sich mit der Produktion von Printerzeugnissen beschäftigen wollen. // Voraussetzungen: sicherer Umgang mit der CS, Grundlagen für den Scheinerwerb = regelmäßige Teilnahme.

 

Hinweise:

Über die Teilnahme am Kurs entscheidet das persönliche Erscheinen am ersten Veranstaltungstag. // Eintrag über eine Liste am ersten Tag, die eine Stunde vor Beginn aushängt. Grundlagen für den Scheinerwerb und die Freischaltung für das Drucklabor ist die regelmäßige Teilnahme.

 

Dipl.Des. Christine Mangelsdorf