Kommunikationsdesign

Berufsbild

Das Berufsbild der Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Kommunikationsdesign ist so divers wie es die Lehrgebiete und die individuellen Talente der Absolvent_innen sind.

Thematisch:

Fotografie für die werbliche Industrie, redaktionelle Fotografie, Dokumentarfotografie oder -film, Dokumentar-/Reportagefotografie, Fotokunst, Styling, Ausstattung, Bildredaktion, Art-Buying /// Illustration für den redaktionelle Verwendung, freie Illustration, Storyboarding /// Plakat-, Werbemittelgestaltung, Promotion, Art-Direction in Werbung und Editorial, Buchgestaltung, Ausstellungsausstattung, Layout, Printproduktion /// Schriftentwicklung /// Corporate Design, Identity-Consultance /// Interfacedesign /// Title-, TV- und On-Air-Design.

Funktional:

Zwar werden die meisten unserer Absolvent_innen operativ an der "Erzeugung" von Design gemäß ihrer Fachspezialisierung arbeiten; einige aber sind auch beratend tätig, d.h. sie flankieren Designprozesse konzeptionell und strukturell.

Organisatorisch:

Unsere Absolvent_innen sind grundsätzlich zur eigenständigen Projektarbeit sowie zur Arbeit im Team ausgebildet, was Sie im späteren Berufsleben grundsätzlich sowohl für die Arbeit als Selbständige oder als Mitglied in Arbeitsgruppen befähigt. Anhaltspunkte: Borries Schwesinger, Senior Designer "nose design ag", Zürich. Maria Rezende Clara "Thomas Manss & Company GmbH", Rio de Janeiro. Wolfgang Strack, Senior Designer "MetaDesign", Berlin. DesignDirector "Larsen", San Francisco. Andy Wilke "Thomas Manss & Company GmbH", Berlin.

Selbstständigkeit:

Die Palette der marktfähigen Designleistungen gleicht dem thematischen Ausbildungsprofil. Wege in die Selbständigkeit werden vom Gründungsservice der FH unterstützt. Wir können auf zahlreiche Beispiele von Gründungen unserer Absolvent_innen blicken – was wir z. B. der „Sabine“ auch sehr gern und ausführlich tun. Anhaltspunkte sind unter Anderem:
Formdusche: Svenja von Döhlen, Tim Finke, Steffen Wierer: Designpreis der Bundesrepublik Deutschland — Silber, 2010; diverse Auszeichnungen: TDC, ADC; Clients u. a.: Theatertreffen Berlin 2011, Oper Köln, Lange Nacht der Museen und Opern Berlin. Judith Schalanski (u.a.: Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, Silber 2010; Longlist des Deutschen Buch- handels 2011, TDC, ADC; „Fraktur mon'amour“ ...); Hellograph: Birka Pannicke, Roman Lindebaum (Fabrik Potsdam, Quartier Schiffbauergasse. Tom Seifert Designpreis Brandenburg 2010, nominé. hatch-Berlin: Jens Adamaszek, Nina Emmerich; Clients u. a.: Schiesser, Yorck-Kinogruppe. Filmgraphik: Sven Züge, Oliver Peters; Clients u.a.: Wolfskind Films, Mudam Luxembourg. Goldener Westen: Daniel Becker, Arne Keunecke, Toby Mory; Clients u.a.: Axel Springer AG, Berlinale, Arte .

Anstellung in der Kreativwirtschaft:

Die Region Berlin/Brandenburg ist ein ausgewiesener Kreativstandort mit einem schier unübersichtlichen Angebot von kleinen bis großen Agenturen, Büros und Studios, welche Designleistungen der unterschiedlichsten Disziplinen anbieten oder verwerten. Insbesondere konsequent ausgebildete Generalisten, die in der Ausbildung Kompetenzen in der Qualifikation zur transdisziplinären Arbeit erworben haben, besitzen sehr gute Aussichten auf Anstellungen – dasselbe gilt aber nach wie vor für versierte Spezialisten. Die besondere Qualität der Lehre im Fachbereich Design wird prominent gewürdigt: Die FH Potsdam wurde 2009 im Rahmen der Initiative "Exzellenz in der Lehre" vom Deutschen Stifterverband als eine der vier führenden Fachhochschulen in Deutschland ausgezeichnet. Hauptaugenmerk lag auf dem Konzept der transdisziplinären Lehre, wie sie am Fachbereich Design originär gelebt wird.