Profil

 

Der Studiengang Interfacedesign hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2003 zu einem der profiliertesten Studiengänge der Fachhochschule Potsdam (FHP) entwickelt. Von Anfang an wurde eine starke Integration von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in die Lehre verfolgt. Im Mittelpunkt des Studiengangs steht die Frage nach der Gestaltung digitaler Lebenswelten. Damit positioniert sich der Studiengang in einem hochgradig innovativen und relevanten Themenfeld und adressiert in Forschung und Lehre wesentliche Fragen der modernen Industriegesellschaft.

Seit Gründung des Studiengangs spielen Fragen der Forschung und Entwicklung eine wesentliche Rolle in der Lehre. Seminare werden in Kooperation mit Partnern aus Industrie, Behörden und Forschungseinrichtungen durchgeführt.


»Der starke Praxisbezug ist ein großer Vorteil des Studiums an der FHP. Durch Kooperationen mit Unternehmen, Organisationen und anderen Hochschulen hat man in vielen Kursen die Möglichkeit, unter realistischen Bedingungen an Projekten zu arbeiten, die nicht nach der Abschlusspräsentation in der Schublade verschwinden, sondern in tatsächliche Produkte einfließen.«

Christian Behrens, Interaction Design Lead bei MING Labs, Berlin, und MA-Absolvent Design


Weiterhin werden aus dem Studiengang heraus eigenständige Fragestellungen erarbeitet, die in Projektanträge und Forschungsprojekte münden. Es existiert also eine starke Integration von Forschung und Lehre, die auch im Hochschulalltag gelebt wird.

Dadurch entsteht eine einmalige Studienkultur, die es Studierenden ermöglicht, sowohl direkt berufsqualifizierende Kenntnisse zu erlangen, aber auch forschende und explorative Fragen verfolgen zu können. Die Forschungsaktivitäten des Studiengangs Interfacedesign werden in den hochschuleigenen Instituten Interaction Design Lab (IDL) und dem 2015 neu eröffneten Urban Complexity Lab gebündelt.


»At FHP I had the chance to get involved in different research projects which definitely sparked my interest in the role of design in research.«

Larissa Pschetz, Research Fellow an der University of Edinburgh und MA-Absolventin Design


Das Bachelor-Studium gliedert sich in drei Phasen:

  • Praxisnahe Grundausbildung
  • Projektarbeit, oftmals in Kooperation mit der Wirtschaft
  • Abschlussarbeit in Eigenverantwortung

Die Grundausbildung beinhaltet generalistische Elemente, die für alle Designdisziplinen relevant sind und in der Lehre auch gemeinsam mit den Studierenden der BA-Studiengänge Produktdesign und Kommunikationsdesign vermittelt werden.

Die Lehre im Bachelor-Studiengang Interfacedesign ist somit sowohl transdisziplinär als auch interdisziplinär. Durch die hohe Durchlässigkeit zu den Designstudiengängen Produktdesign und Kommunikationsdesign – aber auch zu dem geisteswissenschaftlichen Studiengang Europäische Medienwissenschaft – bekommen die Studierenden die Möglichkeit, sich in angrenzenden Disziplinen zu qualifizieren.


»Durch das wirklich breitgefächerte Spektrum von unterschiedlichsten Themengebieten, Methoden und Kooperationen im Bereich Design habe ich ein breites ›Skill Set‹ erlernt, das ich im täglichen Berufsalltag abrufen kann.«

Carolin Nagel, Senior Interaction Designer bei HERE, a Nokia Company, und BA-Absolventin Interfacedesign


Im Mittelpunkt des zweiten Studienabschnitts steht die Projektarbeit. Hier werden komplexe gestalterische und technische Fragestellungen bearbeitet. Die Durchführung eines Projekts erfolgt oft mit Kooperationspartnern, die aus Industrie und Forschung aber auch aus anderen Fachbereichen kommen können. Die Studierenden kooperieren hier mit Experten und mit Studenten anderer Disziplinen.


»Die FH Potsdam hat mich mit den anwendungsbezogenen Kursen perfekt auf meine derzeitige Arbeit vorbereitet. Neue Trends werden dort sehr schnell aufgegriffen und vorangetrieben, sodass Absolventen dem Arbeitsmarkt manchmal Längen voraus sind.«

Kim Albrecht, Data Visualization Research Specialist im Center for Complex Network Research in Boston, Massachusetts, und BA-Absolvent Interfacedesign 


Ziel des Studiums ist, die Studierenden zu eigenständigen Gestalterpersönlichkeiten auszubilden, die den Anforderungen moderner Entwurfsprozesse kompetent und kreativ gerecht werden.

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