unsere Favoriten

Nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel traf sich die Seminargruppe des Betonkanu´s 2015 dieses Jahr zum ersten mal, um über einige Ideen zu beraten. Insgesamt trug sich jeder in eine der 3 Gruppen ein. Diese da wären:

  • Schalung
  • Spachteln und Nachbearbeitung
  • Dokumentation

Die Aufgabe mit der höchsten Priorität bestand ersteinmal in der Beschaffung von Spendengeldern. Jedoch war das absolute Highlight, die Auswahl des Kanu, welches wir bauen wollen. In Kooperation mit den Studierenden des Fachbereiches Design, wurden uns ein paar Modelle angefertigt, unter denen wir uns für eines entschieden. Dies wurde jedoch noch ein wenig modifiziert.

Durch die vorlesungsfreie Zeit und die 2 Klausurphasen ruhte das Projekt "Betonkanu" größtenfalls. Doch schafften wir es, eine geeignete Mindmap zu erstellen, damit jeder Teilnehmer unseres Projektes uns ordentlich vor Sponsoren vertreten kann und ihnen Sachkundig unser Anliegen erläutert. Ein großes Lob geht hierbei an Jantje, welche den Flyer ausarbeitete.

Diese Woche stand die Auswertung der Sponsorenliste im Vordergrund, mit dem ersten Fazit, das viele von uns sich noch scheuen, mit den möglichen Sponsoren zu kommunizieren. Aber, da muss ja jeder von uns durch, also üben üben üben, damit´s dann auch später im Berufleben mit der Auftragswerbung klappt ;)
So ganz nebenbei haben wir dann schon erste Ideen für die Namen und einige Schlachtrufe gesammelt....

Das Treffen diese Woche verlief gelinde gesagt verhalten... Thema Nummero UNO: " Wie trete ich mit einem potentiellen Sponsor in Kontakt"
Desweiteren gab es erste Vorschläge für Logo´s und Motto´s.

Unsere Gruppe machte sich auf der Facebookseite unserer "Vorgänger" breit, um im Web präsenter zu sein und sich untereinander besser zu vernetzen. Wir erhielten das erste Material (einige Bewehrungsrollen, auch einige Dachlatten für den Schalungsbau fanden den Weg in unseren Keller im LW-Gebäude) und zu guter Letzt fanden sich auch einige neue kreative Vorschläge für unser Logo und einige Motto´s.

Unterbau Schalung

Beim dieswöchigen Gruppentreffen (17.3.), gab es zwei neue Logoentwürfe, sowie jedemenge Material. Ausserdem wurde der Grundaufbau für die Schalung gebaut.
Desweiteren einigten wir uns darauf, das wir bis zum Wochenende die angekommenen Styrodurplatten zu säubern, und zu klassifizieren. So, dass am Wochenende, dann die Platten in dreier Lagen zusammen geklebt werden können, damit sie es dann möglichst zeitnah zum Fräsen schaffen.

Der Plan mit dem "Säubern" der Platten ging nicht so ganz auf, da sich die Arbeiten ein wenig in die Länge zogen. An dieser Stelle sollte sich jeder noch einmal die Lesungen von  Prof. Dr.-Ing. Schweibenz zu gemüte führen, in denen es um Bauleitplaung geht ;). Durch die Verzögerung, sind wir natürlich leicht hinter dem Zeitplan, da wir jedoch sowieso auf die Fräse angewiesen sind (die zwei Fräsenberechtigten sind momentan nicht an der FH), haben wir da einen kleinen Zeitpuffer.

Die Klausuren sind alle geschrieben, nun geht´s frisch ans Werk. Es wurde kurzerhand eine Mischgruppe ins Lebengerufen, die "Paddler". Unter sachkundiger Betreuung, finden an ein bis 3 Tagen in der Woche nun die ersten Trainingsstunden statt. Und da gibt es einige kleine Baustellen... Das finden des geeignetsten Paddelpartners, geradeaus fahren sowie, das "überhauptmal durchhalten dieser bescheuerten 500m...".

Diese Woche sind schon erste sichtbare Leistungsfortschritte der Paddler erkennbar ( das geradeaus Fahren bereitet nur noch bei kräftigem Gegen-/Seitenwind Probleme). Und am Mittwoch war der Fahrstuhl im LW Gebäude ein klein wenig voll gestellt

( Die Styrodurplatten wurden mal aus ihrem Keller geholt und wurden zum Fräsen gebracht...).

Letzte Woche wurde die Schalung gefräst, im Keller zusammen gesetzt, und gespachtelt, damit die Nachbearbeitungsgruppe möglichst wenig schleifen muss.

Heute wurden noch letzte Feinspachtelarbeiten an der Schalung durchgeführt. Nach der Trocknung der Spachtelmasse wird dann die erste Lage Beton eingegossen und verspachtelt. Ausserdem werden die vorher zurechtgeschnittenen Bewehrungsmatten eingebracht und eine zweiter LOage Beton gegossen und verspachtelt. Nach erhärten der Masse  wird unser Kanu dann ausgeschalt und noch ein wenig nachbearbeitet sowie mit einem netten Anstrich und unserm Logo verziert. (Natürlich immer vorrausgesetzt, das es den Dichtheitstest besteht....)

So, morgen geht´s um die Wurs... äh Ehre!!!
Nach monatelanger Arbeit, ist es bald soweit. Das Bott wurde heute früh nach Brandenburg gefahren und ist dort schon angekommen. Einige Nachzügler ( die Vermesser, Straßenbauler und die Besucher von " Hochschule trifft Praxis" fühlen sich bitte angesprochen ;) ) sind jetzt solangsam unterwegs und werden in den nächsten Stunden auf dem Wettkampfgelände oder den Zeltplätzen eintrudeln. Unsere Dozenten, die Casino AG und viele Andere wünschen uns viel Glück und drücken uns kräftig die Daumen. Sowohl bei "Hot T-Shirt-Contest" als auch bei dem Highlight, der morgigen Regatta.
Soeben erreichte die Doku-Gruppe auch noch eine Nachricht von Frau Lißke.

Unser Referentin für Hochschulpolitik und Kommunikation, unser Dekan Prof. Dipl.-Phys. Landwehrs sowie unsere Schirmherrin Franziska Weber haben unserem Kanu gestern noch eine "Überraschungsinspektion" abgestattet. Hierbei gab uns Franziska noch ein paar letzte nützliche Tipps. Und Frau Lißke interviewte im Anschluss noch Franziska, was unserer DokuGruppe in all der Aufregung um die Regatta, den Prüfungsstress und der ein oder anderen Hausarbeit völlig entging.. (Vielen Herzlichen Dank nocheinmal)

 

 

Unter des Profi´s Augen

Kanurennsportlerin Franziska Weber unterstützt die FH Potsdam als Schirmherrin bei der Betonkanuregatta

Die Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin im Kanurennsport, Franziska Weber, ist die Schirmherrin für das Boot der Fachhochschule Potsdam (FHP) bei der diesjährigen Betonkanuregatta in Brandenburg an der Havel. Die gebürtige Potsdamerin studiert seit 2009 Bauingenieurwesen an der FHP.

Gerade als frischgebackene Silbermedaillengewinnern im Vierer von den Europaspielen aus Baku (Aserbaidschan) zurückgekommen, besuchte Franziska Weber am gestrigen Donnerstag die FHP, um das Boot und die Akteure dahinter kennenzulernen. Dabei ergab sich die Gelegenheit für folgendes Gespräch.

 

Warum haben Sie die Schirmherrschaft übernommen:

Die Betonkanuregatta ist eine tolle Sache. Ich erinnere mich daran, wie ich als "kleiner Stift" bei der Betonkanuregatta an der Alten Fahrt in Potsdam (2002) als Starthelfer dabei war. Das ist schon ganz was anderes, als das, was wir ansonsten mit unseren Rennbooten machen. Seit Jahren wünsche ich mir, da selbst einmal mitzumachen. Schade, dass es auch diesmal nicht klappt, aber die Verletzungsgefahr ist - ein Jahr vor Olympia - einfach zu groß.

Was sagen Sie zum diesjährigen Boot der FH Potsdam?

Das Boot ist mit 240 kg ein ganz schöner Brocken, gerade auch im Vergleich zu unseren Zweiern aus Karbon, die gerade mal 18 kg wiegen. Es sieht nach Kanu aus, wirkt aber irgendwie noch unbequemer als unsere Rennboote. Ich bin gespannt, wie es im Wasser liegt und sich steuern lässt.

Welche Chancen sehen sie für das FH Boot?

Das ist schwer zu sagen, zumal wenn auch deutlich leichtere Boote an den Start gehen. Wenn es erst mal schwimmt, ist alles möglich. Das hängt ja auch vom Wellengang ab. Brandenburg gilt als tückische Strecke.

Gibt es noch einen Tipp an die Betonkanuten?

Richtig schnell starten, dann ein richtig gutes Mittelstück und am Ende noch mal alles geben. Das klappt, fast immer.

Was wünschen Sie den beiden Teams der FH Potsdam?

Ganz viel Spaß und dass sie am Ende so weit wie möglich vorne landen. Ich komme auf jeden Fall zum Daumendrücken vorbei



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