Bau der Betonboote 2012/2013

 

02.12.2012

Es geht wieder los!

Am 21. und 22. Juni 2013 findet die nunmehr 14. Betonkanu-Regatta statt. 45 angehende Bauingenieure sind motiviert das Rennen in Nürnberg zu gewinnen. Seit einigen Wochen laufen die Vorbereitungen. Die Herausforderung: Wasserdichte und Festigkeit der Baustoffe müssen so gewählt werden, dass leichte und gleichzeitig robuste Kanus entstehen. Abgesehen von technischen Überlegungen, müssen natürlich auch gestalterische Fragen um die Gestaltung des Bootes, der T-Shirts und den Gruppennamen geklärt werden.

08.12.2012

Die ersten Schritte

Vom Kanu Club Potsdam e.V. wurde uns ein typisches Olympiawettkampf- und Meisterschaftskanu zur Verfügung gestellt, dass wir nun vermessen haben. Nach einem Crashkurs in Sachen Tachymeter und Datenverarbeitung, haben wir dann über 200 Punkte an unserem Modell aufgemessen. Aber auch mit dem Teamkonzept geht es voran. Die kreativen Köpfe der Gruppe haben Vorschläge für Boots- und Teamnamen, sowie für die Gestaltung des T-Shirts erarbeitet.

03.01.2013

Schalungsbau - Jetzt geht's richtig los!

Nachdem wir schon einmal einige Materialien an Land gezogen haben, konnte es nun richtig losgehen. Das nach der 3D-Vermessung entstandene Modell, haben wir mit Hilfe eines Computerprogrammes unseren Bedürfnissen angepasst und die einzelnen Rippen auf Papier gebracht. Diese Rippen wurden aus OSB-Platten ausgesägt und bilden das Gerüst unserer Schalung.

27.02.2013

Fortschritt

Marie Curie sagte einmal Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt. So ähnlich scheint es auch mit unserem Betonkanuprojekt. Es gibt Vieles, das noch erledigt werden muss, Vieles was man gern noch verbessern würde, was besprochen werden muss. Doch um die positive Entwicklung unseres Projektes nicht zu verkennen, halten wir uns an dieser Stelle einmal den Fortschritt vor Augen:   In den letzten Wochen ist viel passiert. Langsam kann man erkennen....Es wird ein Boot! Die Spanten wurden in der Mitte durchgesägt, so dass eine zweiteilige Schalungsform entstand. Daraufhin haben wir das Gerippe mit Biegesperrholzplatten verkleidet und die Form mit Gips ausmodelliert. Außerdem wurde eine weitere Schalungsform für das zweite Boot gebaut. Auch hier haben wir damit begonnen die Spanten zurecht zu sägen und diese auf einem zweiteiligen Untergrund zu befestigen. Anschließend wurde das Biegesperrholz zurecht gesägt und an dem Gerippe befestigt. Bei dieser Schalungsform war vor allem das Modellieren mit Gipsspachtel sehr aufwendig und zeitintensiv.

11.06.2013

Steuermann! Land in Sicht das Ziel kommt immer näher!

Auch wenn einige Ziele noch mit dem Fernrohr betrachtet werden müssen, sind wir froher Hoffnung bis zum 21. Juni 2013 alles organisiert zu haben. Am wichtigsten sind dabei natürlich die Betonboote selbst. Nach weiteren Durchgängen des Spachtelns, Schleifens und Spachtelns mit Gips haben wir eine Schicht Lack auf die Schalung gebracht. Wir haben uns hiervon eine besonders glatte Außenhaut erhofft.

Über eine Woche später war es dann soweit. Die Boote wurden ausgeschalt. Leider hat das Schalungsfett nicht überall eine perfekte Trennung erzielt. Ensprechend ängstlich haben wir das Mädchenboot Stück für Stück, mit Schweißperlen auf der Stirn, von der Schalungsform befreit. "Das uns jetzt bloß nichts kaputt geht!" Das Männerboot war dagegen wesentlich unkomplizierter und schon nach 10 Minuten ausgeschalt.

Nach etlichen Arbeitsstunden, konnten wir jetzt die Ernte einfahren. Die Boote sind - wie geplant - sehr glatt von außen und sehen dementsprechend ansprechend aus. Abgesehen von dem ansprechenden Äußeren, sind sie auch fahrtüchtig, wie wir bei einer Fahrt am Luftschiffhafen erproben konnten.

Wir taufen euch Alexander und Alexandra, wünschen euch allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

Das Team

Unterstützt durch:

OTTO KNECHT GmbH & Co. KG Betonwerke - Fertigkeller
Hoch- und Tiefbau Luckau GmbH
FMS Haustechnik GmbH

Gartenbau Reiner Stephan