Bau der Betonboote 2010/2011

 

Der Weg zum Kanu

Angefangen hat alles damit, dass im Oktober 2010 am „schwarzen Brett“ ein Aushang hing, durch den Teilnehmer für den Bau eines Betonkanus für die 13. Deutsche Betonkanu-Regatta in Magdeburg, Salbker See 2, gesuchten wurden. Ca. 35 Studenten schrieben sich für dieses spannende Projekt ein und allesamt waren sehr Motiviert. Ende Oktober kam es zu den ersten Treffen, bei denen es um die ersten kreativen Ideen und um die Organisation ging. Die darauf folgenden schweißtreibenden Arbeiten tätigten wir Ende November, in dem wir eine Schalung unsere Vorstreiter aus dem Jahre 2009 optimierten. Dies wurde mit Styrodur umgesetzt und dem Reglement angepasst. Nach langem hin und her kamen wir zu dem Endschluss, dass unser Gruppenname „Poztupimi“ wird. Der Name hat historische Hintergründe und geht auf die eintausend jährige Geschichte von Potsdam zurück. Nach den Völkerwanderungen errichtete im 7. Jahrhundert der slawische Stamm der Heveller gegenüber der Einmündung der Nuthe eine Burganlage an der Havel. Die ersten urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto III. als Poztupimi am 3. Juli 993. Auch bei den Bootsnamen taten wir uns schwer. Der alte „Fritz“ und „Luise“ machten schließlich das Rennen. Fritz (Friedrich der Große) war König von Preußen und Kurfürst von Brandenburg und Prinzessin Luise, sie war seine Mutter. Die Schalung, welche aus Glasfasermatten und Polymerharz besteht, ist ein Negativabdruck eines originalen Kanus. Nachdem die Mischung für den Beton fest stand, wurde vor Weihnachten mit dem Betonieren begonnen. Das Kanu nahm nun langsam seine Form an. Parallel dazu akquirierten Kommilitonen verschiedene Firmen, die das Material sowie Geldspenden für unser Betonkanuprojekt sponserten. In der gesamten Zeit standen uns die wissenschaftlichen Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite, die bereits an der Betonkanuregatta in Potsdam (2002), die Regatta in Heidelberg (2005), der in Hannover (2007), sowie der letzten Regatta (2009) in Essen mitgewirkt haben. Während der laufenden Arbeiten wurden immer wieder zwei Fragen aufs Neue diskutiert, die Erste „wie wird unser Gruppenname lauten?“ und die Zweite „wie sollen unsere Kanus heißen?.

Technische Daten:

  • Länge: 5,00 m
  • Breite: 0,76 m
  • Höhe: 0,35 m
  • Tiefgang: 0,20 m
  • Gewicht: etwa 80kg

Als Bewehrung verwendeten wir Armierungsgewebe (Putzträger) aus Glasfaser.

Schalung

Die Schalung ist ein Negativabdruck eines originalen Kanus. Die zwei Hauptteile der Schalung bestehen aus Glasfasermatten und Polymerharz. Die Optimierung wurde mit mehreren Einzelteilen aus Styrodur angefertigt, die durch Gewindestangen mit den beiden Hauptteilen verbunden wurden. Dieses Verfahren macht es uns möglich, mit einer Schalung mehrere Kanus herzustellen.

Tag 1

Verbreitern des Bootes mit Styropor (zurecht schneiden mit Styroporschneider, mithilfe eines heißen Drahtes)Kiel Form an das Styropor anpassenVerbindungsbolzen um das Styropor and dem Boot zu befestigen auf Länge geschnitten (15 cm)

Tag 2-3

Am 2. Tag haben wir eine Schablone für die Sitze des Bootes angefertigt.Seitenwände Erhöhungen haben wir am 3. Tag an die Form verschraubt und angepasst.

Tag 4

Am 4. Tag wurde die Schalung mit den Erhöhungen weiter angepasst, so das eine glatter Übergang von Schalung zu Styropor vorhanden ist. Weiterhin haben wir die die Schablonen für die Sitze vorbereitet und gespachtelt.

Tag 5

Weiterhin wurde die Schalung angepasst, Bug- und Heckoberseite gespachtelt und Trennmittel aufgetragen.

Tag 6

Am 6. Tag haben die die Sitze weiter bearbeitet. Da die Sitze sehr scharfkantig sind wurden die Überstände abgeflext. Nun wurde angefangen Trennmittel auf die Bootshälften aufzutragen, weiterhin haben wir angefangen zu spachteln.

Tag 7

Der große Tag ist da!!Ausschalung des Bootes!

Das Team

Unterstützt durch:

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Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH
POLARIS Event-Service & Bau-Office
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Havelländische Zink-Druckguss GmbH & Co.KG
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