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Wir stärken Willkommenskultur und internationale Perspektiven

Innerhalb des Int'lFlex-Projektes konnten wir mit verschiedenen Maßnahmen die Willkommenskultur ausbauen und die FHP international stärker zugänglich machen. Wichtige Schritte hin zu mehr Diversität, Inklusion und Offenheit und Inklusion auf unserem Campus.

Das Buddy-Programm

Neue Stadt, neue Menschen, neue Möglichkeiten – mit dem Studium beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt. Auszug von zu Hause, die erste eigene Wohnung oder WG, neue Eindrücke und Erfahrungen. Was will ich? Wo will ich hin? Für internationale Studierende heißt es zusätzlich neues Land, neue Sprache – alles anders? Im FHP Buddy-Programm unterstützen FHP Buddies neue internationale Studierende zum Studienstart bei Fragen rund um das Studium an der FH Potsdam und zum Alltag in Potsdam und Berlin.

Become a Buddy!

Unfolding Potsdam – Multiple Perspectives on German History, Policy & Culture

Tagebuchskizze mit dem Schriftzug "Unfolding Potsdam"
© Eliza Gude

Zur Unterstützung der Integration internationaler Studierender wurde im Rahmen der Internationalisierung@Home das fachübergreifende englischsprachige Seminar "Unfolding Potsdam – Multiple Perspectives on German History, Policy & Culture" konzipiert.

Ziel war, den (temporären) Studienort zu entdecken sowie die deutsche Geschichte, Politik und Kultur kennenzulernen und aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Im Fokus der Exkursionen und Diskussionen standen neben der Wissensvermittlung die Förderung des Austauschs untereinander sowie der interkulturelle Vergleich mit den eigenen Erfahrungen, Eindrücken und dem Heimatort. Mit Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erlebten und diskutierten die Studierenden den öffentlichen Raum als Spiegel der Gesellschaft(en).

In Form von "Intercultural Diaries" präsentieren und reflektieren die Studierenden die unterschiedlichen Seminarthemen:

Unsere Sprachkurse, Workshops und interkulturellen Trainings

Im Rahmen des Int'lFlex-Projektes war es möglich, ein Spektrum an Sprachkursen, Workshops und Trainings anzubieten, um die interkulturelle und die sprachliche Kompetenz von Studierenden, Verwaltungsmitarbeiter*innen und Lehrenden zu stärken und somit zu einer weltoffenen Hochschulkultur beizutragen.

Im Zuge der Internationalisierung der Fachhochschule Potsdam sind die FHP-Angehörigen zunehmend mit englischsprachiger Kommunikation konfrontiert. Englischkenntnisse sind nicht nur für Student*nnen und akademische Mitarbeiter*innen wichtig, die direkt mit internationalen Gästen zu tun haben, sondern auch für nicht-akademische Mitarbeiter*innen, IT-Service, Mensen, Sekretariate, Personalbüros und Studienberatungen.

Das International Office wollte den FHP-Mitarbeiter*innen die Möglichkeit bieten, sich direkt an der Hochschule weiterzubilden. Aus diesem Grund bieten wir im Rahmen des Int’lFlex-Projektes 8 Englisch Semesterkurse und voraussichtlich 2 Englisch Intensivkurse an.

Evaluation:

Die Kurse waren an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst und sehr flexibel konzipiert. Interaktion hat in den Kursen eine der wichtigsten Rollen gespielt. Auch die Themen waren an persönlichen Interessen und aktuellen Ereignissen orientiert. Das hat den Zusammenhalt der FHP-Angehörigen gestärkt, Mitarbeiter*innen einen persönlichen Mehrwert geboten und ihre Produktivität gefördert. Die Kursteilnehmenden übten die für ihren Alltag typischen Situationen und auch das Schreiben von englischsprachigen dienstlichen E-Mails.

Das Tempo der Kurse war angemessen und sinnvoll gegliedert. Die Teilnehmenden haben uns mitgeteilt, dass unsere Dozentinnen motiviert und sehr gut vorbereitet waren. Sie verwendeten geeignete Lehrmethoden und konnten eine sehr angenehme Stimmung sowie eine vertrauensvolle Lernatmosphäre in den Kursen gestalten. Sie gaben konstruktive Rückmeldungen (Feedback, Fehlerkorrektur etc.) und standen auch nach dem Kurs für Fragen zur Verfügung.

Die Lernmaterialien (Digitale Medien, Skripte/Texte, Empfohlene Literatur etc.) waren für das Verständnis der Kursinhalte hilfreich.

Die ersten Kurse im SoSe 2021 wurden positiv aufgenommen. Dementsprechend war die (nahtlose) Fortsetzung bzw. Kontinuität des Angebotes sehr erwünscht. Die Englischkurse wurden von den Teilnehmenden an Kolleg*innen weiterempfohlen.

Die Teilnehmenden berichteten, dass sie viel in den Kursen gelernt, ihre Sprachkompetenz, Schreibkompetenz und Aussprache verbessert sowie ihr Selbstvertrauen beim Sprechen ausgebaut haben. Sie fanden Freude daran, die Sprachbarriere überwinden zu können und in unterschiedlichen englischsprachigen Situationen frei und ohne Angst Englisch zu sprechen.

Einigen Teilnehmenden haben die Kurse neue Motivation gegeben, wieder mehr englischsprachige Literatur und wissenschaftliche Artikel zu lesen. Auch die Motivation, neue englischsprachige Lehrveranstaltungen zu organisieren, ist gestiegen.

Infobeiträge zu Möglichkeiten für Mitarbeitende der Fachhochschule Potsdam, die es regelmäßig zu Beginn der Kurse seitens des International Office gab, haben Interesse an den Staff Weeks im Ausland erweckt.

Die Sprachworkshops „Teaching in English” richteten sich an Professor*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und zielten auf die speziellen Bedarfe in der Hochschullehre ab.

In den Veranstaltungen ging es darum, gemeinsam Herausforderungen der englischsprachigen Lehre zu reflektieren, Hörverstehen von unterschiedlichen Akzenten und Dialekten zu üben, funktionale Sprache und lehrtypische Sprechakte zu trainieren (Präsentationen, Diskussionen, Small Talk, usw.) sowie Motivation und Sicherheit für die englischsprachige Lehre zu gewinnen. Ziel der Hochschule ist es, das englischsprachige Lehrangebot langfristig auszubauen.

Unser DaF-Angebot richtete sich an Austauschstudierende, die ein oder zwei Semester in Potsdam absolvierten, sowie an ausländische Studierende, die an der Fachhochschule Potsdam für ein Studium eingeschrieben sind.

Auch unsere Gastwissenschaftler*innen konnten von den an der FHP angebotenen DaF-Kursen profitieren. Im Mittelpunkt stehen dabei sprachliche Grundlagen für den täglichen Gebrauch.

Evaluation:

Die ersten DaF-Kurse fanden im SoSe 2021 online statt. Die Teilnehmenden haben berichtet, dass die Auswahl der Themen und Inhalte angemessen war, es wurden unterschiedliche Lehrmethoden angewendet. Das Tempo der Kurse war angemessen und die Online-Veranstaltungen waren sinnvoll gegliedert.

Die Dozentin hat insgesamt ein sehr gutes Feedback bekommen, sie ging auf die Verständnisfragen der Teilnehmenden sorgfältig ein, nutzte die Unterrichtszeit produktiv und schuf eine einladende und integrative Unterrichtsatmosphäre.

Die Teilnehmenden haben sich für die Zukunft Kurse in Präsenz gewünscht. Ab dem WiSe 2021-22 konnten wir die DaF-Kurse dann in Präsenz anbieten.

Die DaF-Workshops zielten auf die unterschiedlichen Bedarfe der internationalen Studierenden ab. In der Kommunikation mit den internationalen Studierenden wurde festgestellt, dass speziell für das Verfassen wissenschaftlicher Texte noch zusätzliche Unterstützung notwendig ist. Darum haben wir einen Schreibworkshop angeboten, in dem die Nicht-Muttersprachler*innen individuelles Training zur Verbesserung ihrer Sprachkompetenz erhielten. Im Kurs ging es um die korrekte Anwendung der Sprachformen, die beim Verfassen von Texten im Studium unverzichtbar sind. Auch Punkte wie Themenfindung, Recherche und Literaturverwaltung waren Teil des Workshops.

Im Workshop „Präsentationstraining“ lernten Studierende sicher und souverän zu präsentieren und dabei mit ihren Inhalten und ihrer Körpersprache zu überzeugen. Ihnen wurde vermittelt, wie sie Inhalte für Publikum aufbereiten können, welche äußeren Faktoren sie berücksichtigen sollten und wie sie Lampenfieber in den Griff bekommen. Außerdem wurde thematisiert, was Ideen interessant werden lässt, wie Inhalte dafür visualisiert werden können und wie sie ihr Publikum mit Storytelling für sich gewinnen können.

In einem weiteren Workshop „Projektpräsentation“ konnten die Teilnehmenden die Präsentation ihrer Projekte optimieren und vervollständigen. Die Teilnehmenden erhielten die Möglichkeit, ihre Präsentationstechniken zu überprüfen, zu erweitern und die Sprachbarriere abzubauen.

Sowohl in der Lehre, als auch in der Hochschulverwaltung und in der Beratung internationaler Studierender sowie im Studium spielt der Umgang mit kultureller Vielfalt zunehmend eine wichtige Rolle. Im Rahmen des Projekts wurden daher interkulturelle Trainings für die verschiedenen Zielgruppen (Lehre, Verwaltung, Studierende) angeboten.

In dem Workshop "Teaching Internationally" für Lehrende der FHP ging es darum, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, die dazu beitragen, die Lehre und den Umgang mit Studierenden aus unterschiedlichen, kulturellen Kontexten interkulturell interessant und ansprechend zu gestalten. Dabei wurde auf interkulturelle didaktische Mittel zurückgegriffen, kulturelle Orientierungen in den Blick genommen, eigene Erfahrungen und Herausforderungen besprochen und Lösungen gefunden für Herausforderungen, die sich im interkulturellen, universitären Kontext abzeichnen.

Pandemiebedingt wurde diese Veranstaltung online angeboten. Obwohl manche Teilnehmende äußerst skeptisch waren, ob ein solches Seminar online möglich wäre, konnte unsere Dozentin sie positiv überraschen. Das Feedback war sehr positiv und weitere Workshops im Bereich Umgang mit Diversity, Konfliktfähigkeit und Kommunikation angestrebt.

In den Workshops „Interkulturelle Kompetenz im Hochschulkontext“ für nicht-akademische Mitarbeiter*innen wurde neben dem Verständnis von Kultur, kultureller Vielfalt und der Reflexion eigener Werte, das Selbstvertrauen in kulturell unbestimmte Situationen gestärkt und Kommunikationskompetenzen geschult, um Sicherheit im Umgang mit internationalen Studierenden, Gästen und Mitarbeiter*innen zu gewinnen. Unter Anleitung der Trainerin und im gegenseitigen Austausch wurden Erfahrungen diskutiert und gemeinsam Handlungsstrategien für den Arbeitsalltag an der Hochschule entwickelt. 

Der Workshop „Interkulturelle Perspektiven und Handlungskompetenzen – Konfliktbewältigung in herausfordernden gesellschaftlichen Kontexten“ richtete sich an FHP Studierende und behandelte die grundlegenden sozialen Bedürfnisse in menschlichen Interaktionen und den dahinter zumeist unbewusst ablaufenden kulturellen Mustern und Ausrichtungen. Durch die Vermittlung und Kenntnisse der wichtigsten Kulturdimensionen, wurden die Studierenden für kulturelle Unterschiede sensibilisiert und ihnen wurde ein vielseitig einsetzbar, interkulturelles Analyse- und Reflexionsinstrument zur Verfügung gestellt, dass dem besseren Verständnis der eigenen biographischen Prägung und Wertevermittlung dient sowie Strategien im Umgang mit Vielfalt vermittelt.

Gefördert durch

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