Presseinformation | 13.07.2017

Susanne Freund zur neuen Vorsitzenden des Senats der FH Potsdam gewählt | Stellvertretender Vorsitzender für die neue Amtszeit wird Tobias Schröder

Am Mittwoch, dem 5. Juli 2017, wählte der Senat der Fachhochschule Potsdam in seiner konstituierenden Sitzung für die Amtszeit vom 01.10.2017 bis 30.09.2019 Prof. Dr. Susanne Freund zur Vorsitzenden des Senats.

Prof. Dr. phil. Susanne Freund ist seit 2006 Professorin für Archivwissenschaft am Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam. Weiterhin ist sie Projektleiterin der gradualen Fernweiterbildung Archiv, Projektleiterin des Weiterbildungs-Masterstudiengangs Archivwissenschaft gemeinsam mit Prof. Dr. Scholz, Direktoriumsmitglied der ZE Weiterbildung der FH Potsdam sowie Projektleiterin des Weiterbildungsprogramms "Archive im Informationszeitalter" in Kooperation mit dem Weiterbildungszentrum der FU Berlin. Susanne Freund gehört dem Senat seit dem Sommersemester 2014 an. Sie freut sich auf ihre Amtszeit als Vorsitzende, für die sie sich zum Ziel gesetzt hat, „die Diskussion über die strategische Ausrichtung der Hochschule unter Einbeziehung der Vielfalt ihrer Aktivitäten im Sinne von ‚Third Mission‘ konstruktiv zu moderieren und ihre Profilierung in der Hochschullandschaft zu stärken.“

Prof. Dr. Tobias Schröder wurde erstmals als stellvertretender Vorsitzender des Senats gewählt. Er ist seit drei Jahren Forschungsprofessor für Nachhaltige urbane Entwicklungsstrategien am Institut für angewandte Forschung der FH Potsdam und lehrt überwiegend am neuen eben akkreditierten Masterstudiengang Urbane Zukunft sowie im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit. Dem Senat gehört er seit dem WS 15/16 an. Für die neue Amtszeit als stellvertretender Vorsitzender wünscht er sich, „dass wir als Hochschule das leben, was wir im Bereich Urbane Zukunft lehren: auch unter Bedingungen von Unsicherheit empirisch fundierte Entscheidungen für eine lebenswerte, nachhaltige Zukunft zu treffen.“

Zu den Personen:

Prof. Dr. phil. Susanne Freund studierte Neuere Geschichte, Deutsche Philologie, Publizistik und Pädagogik an der Universität Münster. Ihre wissenschaftliche Biographie konzentriert sich auf die historische Forschung und Vermittlung sowie auf die Editionswissenschaft. Nach ihrer Promotion war sie neben ihren Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Stadtarchivs Münster und des Instituts für vergleichende Städtegeschichte als Lehrbeauftragte an der Universität in Münster und an der FH Potsdam aktiv. Das Themenspektrum ihrer Projekte an der FHP reicht von der Erforschung der Geschichte von „Heimkindern in der DDR“ bis zur digitalen Dokumentation der „Quellen zur deutschen Kolonialgeschichte“ in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt. Als Historikerin hat sie sich in den vergangenen Jahren aber auch der Entwicklung der eigenen Hochschule gewidmet und ein „Archiv der Erinnerungen“ mit Interviews von Ehemaligen und Aktiven aufgebaut.

Prof. Dr. Tobias Schröder hat Psychologie und Volkswirtschaftslehre studiert und nach dem Abschluss als Dipl. Psych. an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Futur der FU Berlin tätig und dann, zunächst mit einem Forschungsstipendium der DFG, als Postdoctoral Fellow an der University of Waterloo in Ontario, Kanada. In aktuellen vom BMBF, EFRE und der DFG geförderten Forschungsprojekten beschäftigt sich der Sozialpsychologe mit Innovationsprozessen, sowohl im technologischen Sinne (z.B. Akzeptanz von Elektromobilität oder Künstlicher Intelligenz) als auch im sozialen Sinne (z.B. neue Formen digital vermittelter Kommunikation und Zusammenarbeit).

Prof. Dr. phil. Susanne Freund

Prof. Dr. Tobias Schröder

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