Presseinformation | 14.06.2017

Stadtteil-Werkstatt Bornstedt – gemeinsam Ideen entwickeln und Projekte starten

Am 17. Juni lädt die Fachhochschule Potsdam die AnwohnerInnen und AkteurInnen der Stadtteile Potsdam-Bornstedt und Bornstedter Feld zum kreativen Austausch

Am kommenden Samstag findet an der Fachhochschule Potsdam die erste Stadtteil-Werkstatt Bornstedts statt. Ziel der Initiative ist es, allen BürgerInnen die Möglichkeit zu geben, die Entwicklung ihres Stadtteils aktiv mit zu gestalten. Eingeladen sind EinwohnerInnen und AkteurInnen jeden Alters. Die Stadtteil-Werkstatt bietet in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Ideen zu entwickeln und sich für gemeinsame Aktivitäten zu verabreden. Wünsche und Probleme können vor Ort aufgezeigt und mit VertreterInnen aus der kommunalen Politik und der Stadtverwaltung diskutiert werden.

Die Veranstaltung beruht auf einer Initiative der Fachhochschule und der Stadteilinitiative Bornstedter Feld und wird in Zusammenarbeit mit den StadtrandELFen, der ProPotsdam und der Werkstatt für Beteiligung durchgeführt. Neben der Akteursrolle im Stadtteil führt die FH Potsdam im Rahmen eines InterFlex-Seminars unter der Leitung der Professoren Hermann Voesgen und Michael Prytula des Fachbereichs STADT | BAU | KULTUR auch eine wissenschaftliche, methodische und organisatorische Begleitung der Werkstatt durch.

„Als Mit-Initiator möchte die FH Potsdam als Akteurin wahrgenommen werden, die ihren Teil zur städtebaulichen Entwicklung und zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur beiträgt“, so Professor Prytula. „Wir wollen mit der Werkstatt ausloten, inwiefern Stadtteil und Fachhochschule voneinander profitieren können. Es geht darum, unsere Angebote im Stadtteil bekannt zu machen und umgekehrt zu verstehen, was der Stadtteil den Studierenden und Mitarbeitern der FH bieten kann.“

Die Ergebnisse der ersten Stadtteil-Werkstatt sollen dokumentiert und in einer Broschüre zusammengefasst werden. Diese wird (digital) an die Haushalte verteilt und online veröffentlicht. Die Werkstatt soll dazu beitragen, einen offenen Dialog innerhalb des Stadtteils und im Kontakt zu kommunaler Politik und Stadtverwaltung nachhaltig zu fördern. Sie ist als Plattform für die Belange der BürgerInnen gedacht und könnte in ähnlicher Form in regelmäßigem Turnus stattfinden.

Programmablauf:

10.00 UhrStadtteilfrühstück
„Nehmen Sie Platz und kommen Sie ins Gespräch“
10.45 Uhr

Kennenlernrunde
Speeddating: Wer ist da? Wer ist wer?

11.30 UhrI. Teil: Diskussionen in den Themenräumen
1. Kindheit und Jugend: Schule, KiTa, Hort, Kinder- und Jugendarbeit
2. Nachbarschafts- und Stadtteiltreff
3. Sport und Freizeit
4. Offener Themenraum – was ist Ihr Thema?
12.45 UhrMittagstafel
13.45 Uhr

II. Teil: Diskussionen in den Themenräumen
1. Biosphäre
2. Verkehr, ÖPNV, Mobilität
3. Was braucht Bornstedt, um ein lebendiger Kiez zu werden?
4. Offener Themenraum – was ist Ihr Thema?

15.00 UhrErgebnisvorstellung & Abschlussgespräch
16.00 Uhr

musikalischer Ausklang
mit der Jazz Big Band „Batumi“ aus Georgien

 

Kinder- und Jugendwerkstatt / Kinderbetreuung:
Parallel findet eine Kinder- und Jugendwerkstatt mit gesondertem Programm statt. Für die Betreuung kleinerer Kinder vor Ort ist ebenfalls gesorgt.

MedienvertreterInnen sind herzlich willkommen!

Was: Stadtteil-Werkstatt Bornstedt
Wann: Samstag, den 17. Juni 2017 von 10.00 bis 16.00 Uhr
Wo: Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Stadt Bau Kultur (Annex 2), Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam

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Programmflyer

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula
Telefon: +49 331 580-2513
E-Mail: prytula­ (at) fh-potsdam.de
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Pressekontakt

Jutta Neumann
Telefon: +49 331 580-1077
E-Mail: neumann­ (at) fh-potsdam.de
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