Presseinformation | 20.10.2017

Baukulturpreis zeichnet CasinOtopia aus

CasinOtopia erhält „Anerkennung für eine Initiative" des Brandenburgischen Baukulturpreises 2017

Der Brandenburgische Baukulturpreis wird seit 2009 gemeinsam von der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgelobt. Mit dessen Vorgängern, dem Brandenburgischen Architekturpreis und dem Ingenieurpreis des Landes Brandenburg, wurde seit 1995 eine Plattform entwickelt, die Bauherren, Architekten und Ingenieuren die Präsentation ihrer Bauten ermöglicht. 

In diesem Jahr wurde CasinOtopia mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Die Jury hebt den gestalterischen Anspruch an das Gebäude sowie den Willen, diesen Bau in Eigenregie der Studierenden mit einem Mikrobudget zu realisieren, besonders hervor: "Bemerkenswert ist, dass die Studierenden der beteiligten Fachbereiche die Verantwortung für das Gesamtprojekt vom Entwurf über die Einwerbung von Sponsorengeldern bis zur Ausführung in Eigenregie übernahmen. Zudem war das Gesamtkonzept auf einen möglichst geringen Ressourcenverbrauch ausgelegt und wurde miteinem Budget von ca. 42.000 Euro errichtet." Eine Gruppe Studierende bestehend aus Vertreter*innen des Projektgruppe Viva el Campus, dem Casino Team und des AStA haben diese Ehrung zusammen mit Dipl.-Ing. Michael Rosin, fachlich begleitender Architekt, und Dipl.-Ing. Christoph Boden, Baubeauftragter der FH Potsdam, in Empfang genommen.  

Das Studentencafé der FH Potsdam wurde in Eigeninitiative durch Studierende der Studiengänge Kulturarbeit, Bauingenieurwesen, Architektur und Städtebau, Konservierung und Restaurierung sowie Design entworfen, geplant und gebaut. Das Bauwerk diente als temporärer Ersatzbau für das auf dem Campus der FH Potsdam befindliche Studentencafé, das sogenannte Casino-Gebäude, welches in der Zeit von Frühjahr 2016 bis vor kurzem saniert und letzte Woche wieder eröffnet wurde. Das Casino ist ein wesentlicher Faktor für das kulturelle Leben auf dem Campus der Fachhochschule. Um dies aufrecht zu erhalten, begann bereits im Vorfeld zu den Sanierungsarbeiten die Suche nach einer geeigneten Interimslösung, die schließlich in einem studentischen Projekt mündete. Der Aufbau und der Betrieb des Studentenclubs ist ein fachübergreifendes und interdisziplinäres Projekt, an dem insgesamt 50 Studierende von der Konzeption über die Planung bis zur baulichen Erstellung beteiligt waren. Das temporäre Gebäude des Studentencafés wurde an zentraler Stelle auf dem Campus-Gelände errichtet. Es wirkt durch die präsente Lage wie ein Magnet für alle Fachbereiche und bleibt somit ein einmaliger Ort des Austausches.  

Nach der Juryentscheidung gehören neben einer würdigen Präsentation der Preisträger eine Ausstellung aller beteiligten Arbeiten und deren Veröffentlichung in einem Katalog seit jeher dazu. Im Jahr zwischen den Auslobungen der Baukulturpreise werden an den mit Preisen gewürdigten Objekten Veranstaltungen, "Baukultur vor Ort", mit einer Führung und einem Architekturgespräch der am Bau Beteiligten durchgeführt.  

Mehr Informationen über die Preisträger gibt es hier (PDF)

Kontakt:
AStA der FH Potsdam
Aria Lirawi
Tel.: 0331 580-1098
E-Mail: asta(AT)fh-potsdam.de

Kontakt

Christoph Boden
Telefon: +49 331 580-2060
E-Mail: boden­ (at) fh-potsdam.de
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Pressekontakt

Patrizia Reicherl
Telefon: +49 331 580-2011
E-Mail: presse­ (at) fh-potsdam.de
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