Infractor - Interactive Application for Multitouch Table

Infractor ist eine interaktive, künstlerische Anwendung, die für einen Multitouch-Tisch entwickelt wurde. Mittels physischer Objekte, die auf die interaktive Oberfläche gelegt werden, können Artikel der New York Times spielerisch gesucht, gefiltert und gelesen werden.

Infractor ist eine interaktive, künstlerische Anwendung, die für einen Multitouch-Tisch entwickelt wurde. Mittels physischer Objekte, die auf die interaktive Oberfläche gelegt werden, können Artikel der New York Times spielerisch gesucht, gefiltert und gelesen werden.

Metaphorisch steht Infractor für Licht und dessen Brechung durch Prismen. Hieraus wurden verschiedene Formen der Interaktion abgeleitet. Auf dem leeren Tisch sind zunächst alle verfügbaren Artikel ungeordnet in Form von Partikeln vorhanden. Wird ein Quellobjekt an einer beliebigen Stelle auf dem Tisch platziert, dann nimmt dies alle Partikel auf und gibt sie in Form eines gerichteten Lichtstrahls frei.

Um die Partikel inhaltlich zu filtern, wird der Strahl mit Hilfe von Prismen aufgeteilt. Durch Reglerobjekte kann bestimmt werden, welchen der so entstandenen Lichtwege ein Partikel nimmt. So kann z.B. festgelegt werden, dass sich in einem Lichtstrahl nur Partikel befinden sollen, die sich mit Barack Obama beschäftigen.

Mit dem Magnetobjekt kann ein Partikel aus einem Strahl herausgelöst werden. Anschließend wird eine komprimierte Fassung des im Partikel verborgenen Artikels angezeigt. Wird die falsche Seite des Objekts an den Strahl gehalten, werden die Partikel abgestoßen. So wird dem Nutzer die Funktionsweise des Objekts spielerisch nahe gebracht. Stellt man den Magnet auf einen Strahl, dann stauen sich die Partikel vor ihm. Manche Partikel werden jedoch durchgelassen. Sie bewegen sich nun langsamer und tragen zusätzlich die Überschrift des zugehörigen Artikels.

Infractor funktioniert nicht nur auf der Mikro- sondern auch auf der Makro-Ebene. Anhand der Dichte von Partikeln in einem Strahl erfährt der Benutzer wieviele Artikel in der New York Times zu einem bestimmten Themenbereich veröffentlich wurden. Im Vordergrund steht hierbei immer das spielerische Erforschen des Artikelbestands der New York Times und nicht das effiziente und exakte Liefern von Informationen.

Die Anwendung wurde vollständig mit Processing realisiert. Für das Tracking der Objekte konnte die reacTIVision-Software verwendet werden.

Video

Projektüberblick

Lehrende(r) / Projektleiter(in)

Beteiligte

  • Stefanie Elsholz
  • Martin Schissler
  • Tillmann Dierichs

Fachbereiche

Studiengänge

Projektzeitraum

  • 20.09.2009 - 20.01.2010

Projektdaten

  • Typ : Studienarbeit
  • Status : abgeschlossen

Schlüsselwörter

  • Visualisierung
  • User Data
  • Processing
  • Multitouch