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Pressemitteilung

Neun Meter lange Kipprinne im Wasserlabor ermöglicht die präzise Darstellung hydraulischer Vorgänge

Die neun Meter lange Kipprinne im Wasserlabor der FH Potsdam

Das Wasserlabor des Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Potsdam warb erfolgreich Fördergelder im Rahmen des Programms „Großgeräte der Länder“ ein und hat ein Versuchsrinne für Lehre und Forschung angeschafft.

In der Ausbildung zukünftiger Ingenieur*innen für Siedlungswasserwirtschaft, Infrastrukturwesen und Bauingenieurwesen ist das Verständnis der Gerinneströmung in Fließgewässern wie Flüssen oder Kanälen von großer Bedeutung.

Die Vermittlung dieses Grundwissens wird durch Anschaulichkeit wesentlich verbessert. Mit der neuen Kipprinne im Wasserlabor des Fachbereichs Bauingenieurwesen können neben Überfallströmungen oder Geschwindigkeitshöhen u. a. auch Energiedissipation, Pfeilerströmung, Sedimenttransport oder Gefälleeinfluss didaktisch sehr gut dargestellt werden. Das neun Meter lange Gerät kann über eine Versuchsstrecke von fünf Metern mit verschiedensten Einbauteilen versehen werden. Die hydraulischen Messwerte können über verschiedene Methoden ermittelt werden. Der Fließquerschnitt beträgt 31 x 45 cm, das Durchflussvolumen max. 36 Liter pro Sekunde.

Durch die Befürwortung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wird mit der Errichtung der 140 Tausend Euro teuren, mittelgroßen Versuchsrinne die bisherige mobile 1-Meter-Rinne nach 24 Betriebsjahren ersetzt. Damit ist das Wasserlabor der Fachhochschule Potsdam nun auch mit dem Herzstück eines jeden Wasserlabors in der hydraulischen Ausbildung von Ingenieur*innen adäquat ausgestattet.

Kontakt

Steffi Brune
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Professor für Wasserwesen
Studienfachberater Siedlungswasserwirtschaft (B. Eng.)
Technisch-akademischer Mitarbeiter
Laboringenieur im Wasserlabor