Neue Berufschancen - Neue Qualifizierung

Weiterbildung zum/zur Social Justice and Diversity Trainer/Trainerin

Berufsbegleitend mit Hochschulzertifikat

Anmeldungen sind noch möglich.

Über gesetzliche Verankerungen wie Gender Mainstreaming und Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz sind Institutionen, Unternehmen und Projekte verpflichtet, ihre Arbeit auf diesen Grundlagen diskriminierungsfrei zu organisieren. 

Unser Training „Social Justice und Diversity“ hat sich als neues Programm für eine diskriminierungsfreie Arbeit in der Bundesrepublik sehr bewährt. Hier qualifizieren Sie sich unter anderem für:

  • Interkulturelle und intrakulturelle Kommunikation zwischen unterschiedlichen Mitgliedern sozialer Gruppen
  • Das Verstehen von Ungleichheit und struktureller Diskriminierung als Ineinandergreifen von individueller, institutioneller und kultureller Diskriminierungen sowie deren Verknüpfungen
  • Die Anwendung einer  neuen  Methode zur wertschätzenden, dialogischen Kompetenz  im Umgang mit Menschen in ihrem Verschiedensein
  • Die Entwicklung von Handlungsoptionen für Ihren beruflichen Alltag

 

Ziele der Weiterbildung

Die Teilnehmenden erlangen die Qualifikation, selbst „Social Justice und Diversity Trainings“ anzubieten und durchzuführen. Sie lernen zugleich, auch in Ihrem Beruf Elemente des Trainings zugunsten sozialer Gerechtigkeit gekonnt anzuwenden.

 

Zielgruppen

Angesprochen sind alle Interessierten und MultiplikatorInnen, die sich professionell für ein diskriminierungsfreies Umgehen zwischen Menschen einsetzen wollen. Insbesondere Fachkräfte in sozialen Institutionen, Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Job-Centern,  Gewerkschaften, Schulen und Hochschulen, Parteien und Stiftungen, Unternehmen und Verbänden sowie Lehrende, Studierende, Kultur- und Kunstarbeitende, Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte.

 

Methoden

In allen Modulen geben die TrainerInnen Inputs und arbeiten in praxisorientierten und gesellschaftsbezogenen  Übungen mit den Teilnehmenden.
Für die Weiterbildung wurde eine neue dialogische Methode (Mahloquet) entwickelt, mit der in den einzelnen Modulen die Themen dialogisch und (selbst-)reflexiv behandelt sowie die Train-the-TrainerInnen-Ebene vermittelt werden. Die Teilnehmenden werden aktiv in die Durchführung von Übungen im Rahmen der Module einbezogen und erproben zwischen den Trainingseinheiten die Tauglichkeit der Methode für ihre berufliche Praxis.

Konzeption und Trainerinnen

Institut Social Justice und Diversity

Leah Carola Czollek, BA
Gastdozentin, stellv. Frauenbeauftragte
Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Dr. Heike Weinbach
Professorin Hochschule Neubrandenburg

Dr. Gudrun Perko
Gastprofessorin Fachhochschule Potsdam 

 

Weitere Trainerinnen und Trainer

Maximilian Czollek
Politikwissenschaften, Vorstandsmitglied
von "Breakthrough", freiberuflicher Trainer

Mag.a Patricia Redzewsky
Lehrbeauftragte Alice-Salomon-Hochschule, Humboldt Universität zu Berlin

Inhalte und Termine

Nur als Gesamtkurs belegbar!

Modul 1: Einführung in Social Justice und Diversity
Bedeutung, Methoden und Inhalte
24.-26.05.2012

Modul 2: Diversitykonzepte
Woher kommt Diversity und was bedeutet es in der Praxis?
21.-23.06.2012

Modul 3: Ost-West
Wir kennen uns und kennen uns doch nicht?
09.-11.08.2012

Modul 4: Klassismus
Welche Rolle spielt soziale Herkunft?
27.-29.09.2012

Modul 5: Gender (Sexismus/ Heterosexismus)
Wie werden aus Kindern Mädchen und Jungen? Wie werden aus Mädchen Frauen und aus Jungen Männer und gibt es nur zwei Geschlechter?
18.-20.10.2012

Modul 6: Altersdiskriminierung
Adultismus, Kinder und Jugendliche, ältere Menschen -
Wie werden Kinder und wie werden ältere Menschen behandelt?
15.-17.11.2012

Modul 7: Ableism / "Behinderten"-feindlichkeit
Welche Rolle spielen Normen von Körper und Gesundheit und welche Bilder sind daran geknüpft?
17.-19.01.2013

Modul 8: Rassismus
Was heißt Rassismus heute und wie entstehen die "Anderen"?
21.-23.02.2013

Modul 9: Religion (und Supervision/Kolloquium)
Wie tief sind Stereotype und Phantasien über "Andere" am Beispiel von Antisemitismus in der Kultur verankert?
11.-13.04.2013

Seminarzeiten

Donnerstag  16.30 - 20.30 Uhr
Freitag         10.00 - 18.00 Uhr
Samstag      10.00 - 18.00 Uhr

Ausführliche Informationen senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

 

Informationen und Kontakte

 

Veranstalter

Fachbereich Sozialwesen und Zentrale Einrichtung Weiterbildung der FH Potsdam in Kooperation mit dem ›Institut Social Justice und Diversity.

 

Wissenschaftliche Leitung

Dr. Gudrun Perko/Leah Carola Czollek

Veranstaltungsort

Fachhochschule Potsdam

 

Anzahl der Teilnehmenden 

ca. 18 Personen

 

Abschluss

Zertiikat der FH Potsdam

 

Teilnahmebeitrag

2.150,00 €
AbsolventInnen der FHP erhalten eine Ermäßigung. Die Weiterbildung ist von der Umsatzsteuer befreit.

 

Fördermöglichkeiten

Der Teilnahmebeitrag kann durch Bildungsprämie oder Bildungsscheck gefördert werden.

 

Informationsabend  

13.03.2012, um 18 Uhr - Anmeldung erforderlich.

 

Anmeldeschluss

23.04.2012

 

Bildungsurlaub 

Anerkannt in Berlin und Brandenburg.

 

Informationen/Projektleitung

Christa Heinrich
Zentrale Einrichtung Weiterbildung der Fachhochschule Potsdam
Tel. 0331 - 580 24 30 
Fax 0331 - 580 24 39
E-Mail: ›weiterbildung(AT)fh-potsdam.de

 

Anmeldung/Organisation  

Anna Scheller
Zentrale Einrichtung Weiterbildung
Tel. 0331 – 580 24 32
Fax 0331 – 580 24 39
E-Mail: ›scheller(AT)fh-potsdam.de

 

› zum Anmeldeformular

›Teilnahmebedingungen

 

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