Hochschulzugangsberechtigung

Wer studieren möchte, muss seine Qualifikation für die Aufnahme eines Studiums nachweisen. Welche schulischen Hochschulzugangsberechtigungen es gibt und wie der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte funktioniert, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Zum Studium an der Fachhochschule Potsdam kann auch zugelassen werden, wer eine im Ausland erworbene Qualifikation nachweist, die einem der in Deutschland erforderlichen Nachweise entspricht, und wer  zudem die für das Studium erforderlichen Sprachkenntnisse belegen kann.

Hochschulzugangsberechtigungen Bachelor und Diplom

Zugangsberechtigt zu einem Studium, das zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Bachelor oder Diplom) führt, ist, wer eine der nachfolgenden Qualifikationen gemäß Brandenburgischem Hochschulgesetz § 9 Absatz 2 nachweist:

Schulische Hochschulzugangsberechtigungen

  • Allgemeine Hochschulreife (Nachweis: Abitur)
  • Fachgebundene Hochschulreife
  • Fachhochschulreife (Haben Sie nur eine Bescheinigung des schulischen Teils der Fachhochschulreife, ist dies nicht ausreichend. Nur zusammen mit dem praktischen, berufsbezogenen Teil können Sie die volle Fachhochschulreife erlangen. Für die Zuerkennung der Fachhochschulreife ist das Schulamt zuständig, in dessen Geltungsbereich der schulische Teil absolviert wurde.)
  • Fachgebundene Fachhochschulreife
  • Berufsqualifizierender Hochschulabschluss

Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung

  • Meisterprüfung (Meisterbrief) oder eine gleichwertige Berechtigung
  • Fortbildungsabschluss mit mindestens 400 Unterrichtsstunden (Zeugnis des Fortbildungsabschlusses und Nachweis über die Dauer des Lehrgangs)
  • Befähigungsnachweis für den nautischen oder technischen Schiffsdienst mit mindestens 400 Unterrichtsstunden (Befähigungsnachweis und Nachweis über die Dauer des Lehrgangs)
  • Abschluss einer Fachschule in öffentlicher Trägerschaft oder einer staatlich anerkannten Fachschule in freier Trägerschaft (Abschlusszeugnis der Fachschule)
  • Landesrechtlich geregelter Fortbildungsabschluss für Berufe im Gesundheitswesen oder im Bereich der sozialpflegerischen oder pädagogischen Berufe (Zeugnis des Fortbildungsabschlusses)
  • Abschluss der Sekundarstufe I und einer für das Studium geeigneten abgeschlossenen Berufsausbildung und danach
    erworbene mindestens zweijährige Berufserfahrung (Zeugnis über den Abschluss der Sekundarstufe I, Zeugnis/Urkunde des Berufsabschlusses und Nachweis über die berufliche Tätigkeit mit Angabe von Art, Dauer und Ort)

Hochschulzugang mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung

Bewerberinnen und Bewerber, die ihren Schulabschluss im Ausland erworben haben, müssen vor der Bewerbung für das 1. und/oder höhere Fachsemester die Anerkennung als Studienberechtigte für das Land Brandenburg über uni-assist e. V. oder das Staatliche Schulamt Cottbus vornehmen lassen:

uni-assist e. V.:
Nutzen Sie für die Anerkennung über uni-assist e.V. bitte das Online-Bewerberportal und registrieren sich dort für die Fachhochschule Potsdam für das Fach "Bewertung der HZB". Den ausgedruckten und unterschriebenen Antrag sowie beglaubigte Kopien Ihrer Zeugnisse schicken Sie anschließend zu uni-assist e.V. Beachten Sie dazu auch das Merkblatt der FH Potsdam. Von uni-assist e. V. erhalten Sie einen Prüfbericht (Bestätigung Ihrer Hochschulzugangsberechtigung und der umgerechneten Note). Parallel bewerben Sie sich auch über das Bewerbungsportal der FH Potsdam (bewerbung.fh-potsdam.de).

oder

Staatliches Schulamt Cottbus:
Reichen Sie die für die Anerkennung Ihres ausländischen Schulabschlusses erforderlichen Unterlagen ein. Beachten Sie vor einer Bewerbung dazu das Merkblatt Zeugnisanerkennung beim Staatlichen Schulamt Cottbus . Sie erhalten vom Staatlichen Schulamt Cottbus eine Bescheinigung (Bestätigung Ihrer Hochschulzugangsberechtigung und der umgerechneten Note). Parallel bewerben Sie sich auch über das Bewerbungsportal der FH Potsdam (bewerbung.fh-potsdam.de).

Bei ausländischer Hochschulzugangsberechtigung ist zusätzlich der Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse erforderlich.