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  • Probeentnahme am "Schinkelstuhl"
    Probeentnahme am "Schinkelstuhl"
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METALL


Metallkonservierung

Die Studienrichtung Metallkonservierung ist die jüngste der restauratorischen Ausbildungen an der Fachhochschule Potsdam. Auch hier werden die Ausbildungsinhalte Wesentlich von der programmatischen Gewichtung der Restaurierung baudenkmalpflegerischer Objekte geprägt. Der Erhaltung von Denkmälern aus Bronze, Blei-und Zinkguss, Galvanoplastik Sowie von Bauteilen aus Schmiede-und Gusseisen, insbesondere im hinblick auf Standorte unter Freibewitterung, kommt dabei zentrale Bedeutung zu. Ein weiteres Problemfeld bieten Metallobjekte, die sich als Ausstattungen von Schlossräumen, Kirchen oder als Sammlungsgegenstände in Innenräumen befinden.

Im Grundstudium werden den Studierenden Kenntnisse als Basiswissen zu metallischen Werkstoffen und den Besonderheiten der historischen Materialien vermittelt. Allgemeine Arbeitstechniken vorgestellt werden, daraufaufbauend erfolgt die Beschäftigung mit den Schadensbildern einzelner Metalle und materialspezifischer Behandlungsmethoden.

In der Projektarbeit Können diese praktische Methoden erprobt werden. Um sich kritisch mit den Arbeitsergebnissen auseinandersetzen zu konnen, sollen die Studierenden einen breiten Überblick über die Methoden und deren Entwicklungslinien erhalten. Ein einfachen Kleinobjekten, wie Schlössern, Ofenplatten oder Zinngerät, geht es dann ein komplexere Aufgaben. Sie enthalten Elemente der Dokumentation, Konzepterstellung und Ausführung einzelner Arbeitsmethoden.

In Vorlesungen über historische Techniken wird den Studierenden ein Überblick über die Entwicklung der unterschiedlichsten Fertigungstechniken auf dem Gebiet der Metallbearbeitung gegeben. Thematisiert werden Ur-und Umformtechniken Ebenso wie Fügetechniken und spezielle Methoden der Oberflächenbehandlung. Die Studierenden sollen befähigt werden, am Objekt herstellungstechnische Spuren lesen und interpretieren zu können. Oft erschließen sich dadurch Möglichkeiten, die zeitliche Einordnung von Objekten und die Bewertung von Veränderungen am Objekt zu verifizieren.

Das Praxissemester, als Abschluss des Grundstudiums, ist eine wichtige Etappe der Orientierung, in der gezielt theoretisches Wissen und praktische Fähigkeiten angewandt werden können. Im Hauptstudium werden die fachtheoretischen Kenntnisse vertieft, Wobei ausgewählte Objekt-und Materialgruppen, zum Beispiel Objekte mit galvanisch veredelten Oberflächen, im Mittelpunkt stehen.

In der Projektarbeit werden Restaurierungen von der Zustandsdokumentation bis zur abgeschlossenen Konservierung Weitgehend eigenständig durchgeführt. Recherchen zum Objekt, wie auch naturwissenschaftliche Untersuchungen begleiten die Arbeiten.

 

 

Ansprechpartner:

Prof. ›Jörg Freitag, Dipl.-Restauratorin ›Eva Laabs

 

Beratungstermine:

Oktober 2009: Dienstag, 06.10.2009, 9.00 Uhr

November 2009: Dienstag 3.11.2009, 9.00 Uhr

Dezember 2009: Dienstag, 08.12.2009, 9.00 Uhr

Januar 2010: Dienstag, 12.01.2010, 9.00 Uhr

Februar 2010: Dienstag, 2.02.2010, 9.00 Uhr

 

Die Beratungen finden statt:

FHP Pappelallee 8-9, 14469 Potsdam

Haus 2, Raum 2/2.33

Interessenten sollen sich bitte anmelden bei:

›Frau Ziebell, Tel.-Nr.: 0331-580 1202, Fax: 0331-580 1299

Die Interessenten sollen bitte unbedingt ihre Tel.-Nr. angeben, damit sie, im Falle einer Verschiebung der Beratung, benachrichtigt werden können.

 

 

Projekte

 

 

 

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letzte Änderung:  29.09.2009  ›Tjalda Eschebach  ›Impressum  ›Druckversion