Design | 02.12.2016

Interface-Designer als „bester Absolvent“ der FH Potsdam ausgezeichnet

Für die Entwicklung seiner Online-Plattform „E-Gov 2025“ wurde Sebastian Kaim vom Brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur geehrt

Mit „Rethinking Citizen Experience“ war der Interface-Designer bereits bei APPLAUS – der Schau der besten Abschlussarbeiten des Fachbereichs Design 2016 – vertreten. Nun erhielt Sebastian Kaim auch von offizieller Seite Anerkennung. Im Rahmen einer Festveranstaltung verlieh ihm Wissenschaftsministerin Martina Münch die Auszeichnung „Bester Absolvent“ (FH Potsdam) der  Brandenburgischen Hochschulen 2016.

Im Rahmen von „Rethinking Citizen Experience“ entwickelte Sebastian Kaim „die Vision E-Gov 2025“. Die innovative Online-Plattform veranschaulicht, wie BürgerInnen in Zukunft nutzer­freundlich mit dem Staat online interagieren könnten. Denn fast jeder kennt das: Der Reisepass versteckt sich hartnäckig, aber die nächste Reise steht vor der Tür. Der Parkausweis ist abgelaufen, aber das Ordnungsamt wird den provisorischen Zettel hinter der Windschutzscheibe, auf dem „Parkausweis ist beantragt“ zu lesen ist, nicht ewig dulden. Das Kind ist unterwegs, aber wird vermutlich schneller bei den Eltern sein, als die förmlichen Unterlagen, die das neue Leben willkommen heißen. Diese Situationen haben eines gemeinsam: sie machen es nötig, mit den Behörden zu kommunizieren. Und das – auch das wissen fast alle – kann dauern.

Sebastian Kaim hat „E-Gov 2025“ aus den Bedürfnissen der BürgerInnen heraus entwickelt und will damit aufzeigen, wie ein  „im Sinne der BürgerInnen gestaltetes, nutzer­freundliches E-Government-Angebot in Deutschland aussehen könnte“. Dies wurde nun mit viel Aufmerksamkeit belohnt.

Kontakt: Sebastian Kaim, sebastian.kaim­ (at) googlemail.com, Telefon: 0176 23 707 105

Weitere Informationen zu „Rethinking Citizen Experience“ finden Sie hier