Grundlegendes

Die Fachhochschule Potsdam bietet bereits seit dem Sommersemester 2003 einen berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“ an. Der Studiengang gehört zum „basa-online“-Hochschulverbund. Diesem gehören derzeit 7 Hochschulen an:

  • ASH Berlin
  • HS Fulda
  • FH Koblenz
  • FH Potsdam
  • HS München
  • FH Münster
  • HS Rhein-Main

Weitere Informationen zum Verbund erhalten Sie auf der Website www.basa-online.de. Der Studiengang „basa-online“ ist seit 2004 akkreditiert. An der Fachhochschule Potsdam ist eine Einschreibung für diesen Studiengang Soziale Arbeit jeweils zum Sommersemester möglich.

Bewerbungsschluss ist jeweils im Januar für den Studienstart im darauf folgenden Sommersemester.

Ziel des Studiums

Ziele des Studiums Sowohl der Präsenz- als auch der berufsbegleitende online-Studiengang „Bachelor of Arts: Soziale Arbeit“ vermitteln die für die Berufspraxis und für den Übergang zu Master-Studiengängen erforderlichen Fachkenntnisse. Das Ziel des Studiums ist es, die Studierenden zur Anwendung wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse zu befähigen und ihnen professionelle Handlungskompetenzen in den Berufsfeldern der Sozialen Arbeit zu vermitteln. Darüber hinaus fördert das Studium die Medienkompetenz der Studierenden.

Neben einzelnen Lernzielen, die sich weitgehend aus den Arbeitsansätzen und Prinzipien lebenswelt- und sozialraumorientierter Sozialer Arbeit ableiten, aber auch allgemein verbindlich für einen partizipativen und partnerschaftlichen Ansatz sind, stehen Ziele, die die Persönlichkeit der Studierenden betreffen. So sollen die Studierenden lernen, die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Rolle in Institutionen zu begreifen und ihre Chancen zu nutzen und darüber hinaus ihre persönlichen Handlungsmöglichkeiten und -grenzen zu erkennen und sich mit dem professionellen Zielvorstellungen und Orientierungen der Sozialen Arbeit auseinanderzusetzen.

Konzeption

„Learning anytime – anywhere“ ist besonders wichtig für Fernstudierende, die Studium und Erwerbsarbeit ggf. mit Familientätigkeit vereinbaren wollen und müssen. Diese doppelte und dreifache Belastung lässt sich nur bewältigen, wenn die Studierenden ihre Lernphasen flexibel gestalten können, ohne sich selbst überlassen zu sein wie bei herkömmlichen Fernstudienangeboten. Deshalb setzt „basa-online“ auf den Blended-Learning Ansatz, d.h. auf das Ineinandergreifen von internetbasiertem Selbststudium mit integrierten Übungen sowie Kommunikationsmöglichkeiten und Präsenzlehre.

Das Studium ist voll modularisiert, besondere Aufmerksamkeit kommt dem „Zusammenhang von Theorie und Praxis“ zu. Das findet seinen Niederschlag nicht nur in der Bedeutung der Praktika bzw. der studienbegleitenden Berufstätigkeit, sondern in der Konzeption der meisten Module, die sowohl theorie- als auch praxisbezogen konzipiert sind.

Das Studium beinhaltet zu rund drei Viertel online betreutes Fernstudium und zu einem Viertel einführende und/oder begleitende Präsenzveranstaltungen. Diese werden einmal im Monat geblockt an Wochenenden (Freitag und Samstag) stattfinden. Solche Treffen sind und bleiben unentbehrlich zum persönlichen Kennenlernen und für Lernprozesse, die auf unmittelbare Rückmeldung angewiesen sind (z.B. Beratungskompetenzen). Weiterhin sind sie für soziale Gruppenprozesse, Projektarbeit, Coaching, Supervision und Prüfungen unverzichtbar. Der projektorientierte Aufbau der Präsenzphasen schafft Erfahrungsräume, in denen das online erworbene Wissen reflektiert und auf berufliche Erfahrungen der Studierenden eingegangen werden kann. Die medientechnische Ausrichtung des Studienganges ist doppelt begründet, als Lernziel und als Medium der Ausbildung: Medienkompetenz wird heutzutage im Bereich der Sozialen Arbeit selbstverständlich vorausgesetzt. Sie durchdringt den Berufsalltag bei der internen Bürokommunikation, Datenverwaltung, Vernetzung mit der (Fach-)Öffentlichkeit und reicht bis zur Klient_innen-Beratung. Jedoch werden EDV-Kenntnisse bislang in der Regel noch nicht ausreichend durch ein Hochschulstudium vermittelt. Bei „basa-online“ nimmt die Vermittlung von Medienkompetenz gleich zu Beginn einen hohen Stellenwert ein (vgl. Modulübersicht weiter unten). Gleichzeitig setzt die Bearbeitung der Online-Module die Beherrschung der elektronischen Werkzeuge voraus und trainiert die damit verbundenen Kompetenzen durch tägliche Anwendung.

Spezifische berufliche Schlüsselqualifikationen der Sozialen Arbeit wie Beratungskompetenz, Umgang mit Gruppen, Gesprächsführung usw. können nur in kleinen Gruppen mit intensiver Betreuung durch Hochschullehrer_innen vermittelt werden. Dies erfordert von den Lehrenden eine Verlagerung ihrer Lehrleistungen von der Wissensvermittlung hin zur Unterstützung von Lernprozessen. Dabei kommt den neuen Medien eine wichtige Rolle zu, denn sie können die Lehrenden von der „Stoffvermittlung“ entlasten. Sie bieten den Studierenden mehr Selbständigkeit und eröffnen die Möglichkeit, Arbeitsprozesse kooperativ zu gestalten ohne vorgegebene zeitliche und örtliche Bindung.

Wintersemester 2014/2015

  • 26./27.09.2014
  • 24./25.10.2014
  • 21./22.11.2014
  • 12./13.12.2014
  • 23./24.01.2015

Sommersemester 2015

  • 27./28.03.2015
  • 24./25.04.2015
  • 29./30.05.2015
  • 19./20.06.2015
  • 10./11.07.2015

Wintersemester 2015/2016

  • 25./26.09.2015
  • 23./24.10.2015
  • 20./21.11.2015
  • 11./12.12.2015
  • 22./23.01.2016