Studienziel

Studienziel

 

Programmatischer Schwerpunkt des Studiengangs Restaurierung an der FH Potsdam ist die Ausbildung zur Restaurierung u. Konservierung in der Baudenkmalpflege. Sie schließt aber gleichwohl museale Themen mit ein.
Das Studium hat zum Ziel, den Studenten/innen folgende generellen Fähigkeiten und Werte zu vermitteln:

 

Studienprogramm und -verlauf

Das Studienprogramm folgt dem internationalen Kanon der Restauratorenausbildung auf Hochschulebene. Es setzt sich in der Hauptsache aus Fächern der Konservierungs- und Restaurierungswissenschaften, der Geistes- und Naturwissenschaften, sowie der künstlerischen Gestaltung und angewandten historischen, bzw. konservatorisch-restauratorischen Arbeitstechniken zusammen.

Während der ersten drei Studiensemester absolvieren die Studenten noch großenteils gemeinsame Studienprogramme, welche als Wahlfächer die Grundlagen auch der anderen Studienrichtungen vermitteln.

Das vierte Semester ist ein Praxissemester, welches in externen Institutionen und Werkstätten absolviert wird.
Die Semester fünf bis sieben dienen vor allem der Spezialisierung in der gewählten Studienrichtung und der Vertiefung der Kernfächer.

Der hohen Gewichtung der theoretischen Studieninhalte steht ein entsprechend großer Anteil an restauratorischer Praxis gegenüber.

Außer dem zu absolvierenden Vorpraktikum und Praxissemester belegen die Studenten, je nach Semester, ein bis drei Werkstatt- oder Außenprojekttage pro Woche.

 

Studiendauer und Abschluss

Der Bachelorstudiengang beginnt jährlich mit dem Wintersemester. Das Regelstudium dauert, einschließlich der Bachelorprüfung, sieben Semester. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung wird der akademische Grad „Bachelor of Arts“ (B.A.) verliehen.

Ein Masterstudiengang mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) ist vorgesehen.

 

Studienprogramm

 

Neben dem grundständigen Studiengang mit seinen Spezialisierungen sind bewusst Strukturen angestrebt, die mit den Ausbildungsgängen anderer Hochschulen vergleichbar sind. Außer dem fachtheoretischen Lehrangebot wird besonderer Wert auf die Fachpraxis mit Objekt und Forschungsarbeit gelegt.

Das Studienprogramm setzt sich in der Hauptsache aus den Fächern der Konservierungs- und Restaurierungswissenschaften, der Geistes- und Naturwissenschaften sowie der künstlerischen Gestaltung und den angewandten historischen bzw. konservatorisch-restauratorischen Arbeitstechniken zusammen.

 

Den ersten Studienabschnitt bilden die Semester 1-3. In den vier Studienrichtungen sowie im Fach Naturwissenschaften werden die wichtigsten Grundlagen vermittelt. Um die Erfassung komplexer Zusammenhänge in der Baudenkmalpflege zu gewährleisten, werden die benachbarten Studienrichtungen jeweils als Wahlfach angeboten.

Erweitert wird dieser Grundstock durch Gestaltungslehre sowie interdisziplinäre Zuarbeiten der Baufachberufe Architektur und Bauingenieurwesen in Lehrveranstaltungen aus den Bereichen der Baudenkmalpflege und Baugeschichte.

Das vierte Semester erfolgt als Praxissemester in externen Institutionen und Werkstätten des In- und Auslandes. Es bietet die Möglichkeit, erworbenes Wissen praxisnah und kritisch zu überprüfen.

 

Im folgenden Studienabschnitt wird die Vertiefung der Spezialisierungsrichtungen in Theorie und Praxis fortgeführt. Begleitet wird sie von naturwissenschaftlicher Untersuchungsmethodik und vertiefenden Themen der Denkmalpflege, Kunst- und Baugeschichte sowie Wahlmöglichkeiten zu verschiedenen Fächern wie Bauaufnahme, Bauphysik, Technik- und Konstruktionsgeschichte.

Eine Reihe von Lehrveranstaltungen wie z.B. Denkmalpflege, Baugeschichte, Existenzgründung oder Managementkompetenz finden fächerübergreifend mit Studenten anderer Studiengänge statt. Interdisziplinäre Sichtweisen und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in der späteren Praxis sollen dadurch gefördert werden.

 

Mit der Bachelorthesis sollen die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten durch die Untersuchung und Konzepterarbeitung eines Objektes oder bei der Bearbeitung einer restauratorischen Problemstellung nachgewiesen werden.

In der Arbeit werden zu einem gewählten Thema historische und moderne Materialien und Techniken angewandt oder Untersuchungs-, Konservierungs- und Restaurierungsverfahren erprobt und erarbeitet.

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